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Thema: 170V auf Tachobeleuchtung


  1. #1
    Schwarzfahrer Avatar von Haltdenranddurind
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    Standard 170V auf Tachobeleuchtung

    Hallo!
    Ich habe mir vor kurzem eine Schwalbe gekauft, bei der das Rücklicht schon lange nicht mehr funktioniert hat.
    Ich habe mir also mal ein Multimeter geschnappt und das Kabel von der Rückleuchte bis zum Zündschloss zunächst auf Durchgang geprüft. Als ich dann aus Versehen an das Gehäuse von der Tachobeleuchtung kam, hats mir einen ordentlichen Schlag verpasst.
    Nachgemessen: Dort liegen 170V drauf!? (selbstverständlich bei eingeschaltetem Motor)

    Hat jemand eine Idee wie das Zustande kommen kann?
    Gibt es Leitungen am Zündschloss, die 170V führen und evtl. falsch aufgesteckt sind?
    Besten Dank und Grüße!
    Geändert von Haltdenranddurind (23.10.2013 um 20:09 Uhr)

  2. #2
    Super-Moderator Urgestein Avatar von Rossi
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    Standard

    Hi,

    ich gehe davon aus, dass DU oder dein Messgerät nicht korrekt arbeitet.

    Richtig ist aber, dass wenn das Rücklicht kaputt ist, locker 30V auf der Tachobeleuchtung anliegt, weil das System ungeregelt ist. Die korrekte Spannung stellt sich unter Last erst ein, mit allen Verbrauchern.

    Also Schaltplan schnappen, Verkabelung kontrollieren, und Richtig machen..

    MfG

    Tobias

  3. #3
    Tankentroster
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    Standard

    Hat Deine Schwalbe zufällig eine elektronische Zündung? Dann sind solche Spannungen ganz normal! Ja, da ist was falsch verkabelt! Ich würde erstmal den gesamten Kabelbaum checken und wo nötig neu verkabeln, bevor ich wieder was ausmesse. Da liegt womöglich noch mehr im argen. Dazu benötigst Du einen zu Deiner Schwalbe passenden Schaltplan (siehe Wiki) und legst los...

  4. #4
    Super-Moderator Urgestein Avatar von Rossi
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    Zitat Zitat von kbup Beitrag anzeigen
    Hat Deine Schwalbe zufällig eine elektronische Zündung? Dann sind solche Spannungen ganz normal!
    Veto, nicht 170V, die Lima ist zwar ungeregelt, wird aber durch den Innenwiderstand der Spule begrenzt. Grob über den Daumen 30V sind normal, aber 170 ist zuviel.

    Und das hat nix mit Unterbrecher oder Elektronik zu tun, das ist für die Rücklichtspule technisch egal.

    MfG

    Tobias

  5. #5
    Kettenblattschleifer Avatar von Nils1994
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    170V sind tödlich. Ich bezweifle einfach mal, dass soviel anliegen
    Immer nur Zentimeter! Sind wir hier bei die Schreiners, oder wad?

  6. #6
    Super-Moderator Urgestein Avatar von Rossi
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    Zitat Zitat von Nils1994 Beitrag anzeigen
    170V sind tödlich. Ich bezweifle einfach mal, dass soviel anliegen
    Nicht unbedingt, ein Weidenzaungerät macht sogar mehre Kilovolt, oder die Zündspannung sind auch mal schnell 15kV.

    Allerdings ist da keine Leistung hinter, die Spannung bricht ja sofort zusammen, ist hier nicht anders.

    MfG

    Tobias

    P.S. Selbst 230V aus der Steckdose kann man überleben... pfeiff....

  7. #7
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    Hast du auch im Wechselstrombereich des Multimeters gemessen?

    170V müssen nicht ödlich sein. Kommt immer auf die Leistung an (also auf den Strom der fließen kann). Man kann auch an eine 230V Leitung langen und stirbt davon nicht. Ist mir schon mehrfach passiert, schön ist das aber nicht! Und es KANN im übrigen trotzdem sehr gefährlich/tödlich sein. Kommt halt auf die Umstände an.
    R.I.P. Ronny, nur die Besten sterben jung!

  8. #8
    Tankentroster Avatar von macgyver
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    Ich würde mich hier kbup anschließen wollen und auch auf elektronische Zündung tippen. Wenn es irgendjemand geschafft hat, das Rücklicht bzw. die Tachobeleuchtung irgendwie parallel zur Zündladespule anzuschließen, sollten da doch durchaus solche Spannungen anliegen. (Laut Reparaturanleitung: 150-190V bei 2000/min)

    Sehe gerade, dass diese Spannung wohl auch an Klemme 2 des Elektronikmoduls anliegt, die an den Zündlichtschalter führt. Tippe, dass die falsch angeschlossen ist. Ich würde auch vorschlagen, die Verkabelung des ZüLiScha nach Schaltplan neu zu machen, in der Hoffnung, dass die Kabelfarben noch stimmen...

    Frank

  9. #9
    Schwarzfahrer Avatar von Haltdenranddurind
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    Hallo!
    Also ich habe den Schmerz am eigenen Leib gespürt und dieser hat sich nahezu genauso stark angefühlt, wie der einer 230V Steckdose.
    Nur so nebenbei: Hat es mich schon öfter bei meinem damaligen Hausbau mit 230V erwischt und bisher habe ich noch jeden Schlag überlebt. Das zwirbelt ganz ordentlich - bringt einen aber nicht um!

    @Froschmaster:
    Ja, ich habe im Wechselstrombereich des Multimeters gemessen.
    Habe gerade noch mal das Multimeter meines Nachbarn geliehen und das selbe herausbekommen. 170V...

    @kbup:
    Ja, richtig. Ich habe eine KR51/2L mit originaler E-Zündung. Keine Vape.

    @Macgyver:
    Das ist doch schon mal ein super Tipp! DANKE ! Werde das nachher gleich mal prüfen!
    Die Kabelfarben sind leider nicht mehr 100% original. Ist leider sehr verbastelt, die gute.
    Habe gerade einen passenden Schaltplan gefunden und werde diesen nun mal abgleichen. Hoffe ich finde das Problem schnell.

    Falls jemand noch eine Idee hat, gerne her damit!

    So als Info nebenbei:
    Normalerweise sollte laut Schaltplan die Tachobeleuchtung zusammen mit der 58 (Rückleuchte) liegen. Die Rückleuchte glimmt aber nur ganz leicht vor sich hin...hier liegt definitiv zu wenig Spannung an. Das Bremslicht läuft wie es soll.

    VIELEN DANK VORAB!!

  10. #10
    Kettenblattschleifer Avatar von Nils1994
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    Zitat Zitat von Rossi Beitrag anzeigen
    Nicht unbedingt, ein Weidenzaungerät macht sogar mehre Kilovolt, oder die Zündspannung sind auch mal schnell 15kV.

    Allerdings ist da keine Leistung hinter, die Spannung bricht ja sofort zusammen, ist hier nicht anders.

    MfG

    Tobias

    P.S. Selbst 230V aus der Steckdose kann man überleben... pfeiff....
    Natürlich, aber ab 50V spricht man von tödlich. Hängt natürlich auch von anderen Faktoren, wie der Stromstärke, der Dauer etc ab.
    Aber so eine Spannung würde niemals, auch mit Fehlern in der Verkabelung, an der Tachobeleuchtung anliegen.

    PS: Hast du die Gelegenheit, mit einem anderem Gerät zu testen? Bzw. bist du sicher, dass das Gerät absolut funktionsfähig ist?
    Immer nur Zentimeter! Sind wir hier bei die Schreiners, oder wad?

  11. #11
    Schwarzfahrer Avatar von Haltdenranddurind
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    Zitat Zitat von Nils1994 Beitrag anzeigen
    Aber so eine Spannung würde niemals, auch mit Fehlern in der Verkabelung, an der Tachobeleuchtung anliegen.
    Dann ist meine Schwalbe ein Wunder. Denn hier liegen tatsächlich 170V an...habe es mit 2 verschiedenen Messgeräten gemessen.

  12. #12
    Kettenblattschleifer Avatar von Nils1994
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    Uff. Da interessiert mich jetzt aber wirklich, wo der Fehler dann lag.
    Immer nur Zentimeter! Sind wir hier bei die Schreiners, oder wad?

  13. #13
    Schwarzfahrer Avatar von Haltdenranddurind
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    Standard

    :) Frag mich mal!!
    Ich werde es aber auf jeden Fall berichten. Ich hoffe ja noch, dass es wie Macgyver schreibt an Klemme 2 liegt!

  14. #14
    Tankentroster Avatar von macgyver
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    Zitat Zitat von Nils1994 Beitrag anzeigen
    Aber so eine Spannung würde niemals, auch mit Fehlern in der Verkabelung, an der Tachobeleuchtung anliegen.
    Doch, würde sie. Wenn z. B. jemand am ZüLiScha das Kabel von Klemme 2 Elektronikmodul irrtümlich an Klemme 59b angeschlossen hätte. Wenn man davon ausgeht, dass Rücklicht- und Tachobirne schon durch sind (also kein Schluss von Kl. 2 auf Masse) würde bei eingeschaltetem Licht an Tacho- und Rücklichtbirnenfassung genau diese Spannung anliegen.

    Frank

  15. #15
    Schwarzfahrer Avatar von Haltdenranddurind
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    @MacGyver:
    Du hattest absolut Recht! Vielen Dank!
    Kabel 2 und 58 wurden vertauscht - meine Problematik mit dem Rücklicht wurde dadurch zwar leider noch nicht gelöst, aber immerhin bekomme ich bei der Fehlersuche keinen mehr gewischt!

  16. #16
    Chefkonstrukteur
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    Standard

    Lief der Motor so?? o0
    Schwalbe mit Alarmanlage? --> http://bit.ly/VKh4rI (geht wieder!)

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