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Thema: Aluteile aufarbeiten


  1. #1
    Museumsdirektor Avatar von H.J.
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    Standard Aluteile aufarbeiten

    Hallo,

    wie und mit was arbeitet ihr eure Aluteile auf?

    Speziell interessiert es mich, wie man den Zylinder und den Zylinderkopf wieder sauber kriegt, ohne Sandstrahlen. Geht das überhaupt??
    Wie und mit was wird das Motorgehäuse wieder wie neu?

    Den ganzen Ölkram habe ich mit Backofenreiniger und Bref sauber bekommen, aber gerade der Zylinder mit all seinen Rippen sieht dagegen richtig bescheiden aus.... X(
    ...drum fange nicht elektrisch an, was man mechanisch lösen kann...

  2. #2
    Tankentroster
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    mit kaltreiniger aus der pulle(kein spray),das mitn pinsel auftragen wirken lassen und abspülen ,bei bedarf nochmal machen und mitn pinsel richtig einmassieren

  3. #3
    Tankentroster
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    und wenn du das alles noch glänzend haben möchtest ,dann kauf dir eine dose rot-weiss polierpaste ,das bekommste aber nur im kfz-handel ,damit kannste alles polieren alu,chrom und lack

  4. #4
    Museumsdirektor Avatar von H.J.
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    Polieren wollte ich die Teile eigentlich nicht, nur aussehen sollen sie wie neu und gerade die Verippung macht da Probleme. Nach dem Reinigen sieht es nicht aus wie neu. Kaltreiniger bringt nicht das von mir gewünschte Ergebnis X(
    ...drum fange nicht elektrisch an, was man mechanisch lösen kann...

  5. #5
    Tankentroster
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    hmm,also hatte nen total versifften motoer zuliegen da ging das super mit kaltreiniger und nem pinsel hab das zeug aber auch sehr lange wirken lassen,in die kühlrippen bin ich mit na kleinen bürste rein,danach abspülen ,diese rotweiss aufn lappen und nochmal poliert sah aus wie neu,allerdings war das kein kaltreiniger ausm baumarkt sondern auch ausm kfz-handel

  6. #6
    Flugschüler
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    Hallo, kleiner Hinweis zu den Reinigern:

    Kalkreiniger sind meist Säuren...
    Um Fette zu lösen werden basisch eingestellte Reinigungsmittel eingesetzt, wie z.B. Breff und wie die alle heißen (Werbung: die saubere Münze). Der Schmadder auf'm Motor ist eingebranntes Öl und Staub - also fettig.

    Wenn du einen Gebäudereiniger kennst, dann versuche mal etwas Grundreiniger für Fette zu bekommen.
    Dieser löst auch eingebrannten Schmadder in Backöfen. Du kannst einen Gebäudereiniger auch fragen, was die speziell und erfolgreich zur Backofenreinigung verwenden...

    Den Grundreiniger (von den Gebäudereinigern) pur auftragen, nach 5-10 Minuten Einwirkzeit bei Bedarf wiederholen. Dann nach weiteren 10 Minuten Einwirkzeit mit einer in Grundreiniger getränkten und harten Zahnbürste die Rippen schruppen.
    Ist zwar mit etwas Arbeit verbunden, sollte aber bessere Erfolge bringen, als Breff &Co (da diese nicht so hoch konzentriert sind, wie der Grundreiniger selber)...

    Gruß Frank

  7. #7
    Museumsdirektor Avatar von H.J.
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    Ach so, ich hatte den Breff-Multifettlöser. Der macht sogar total versüppte und verstopfte Vergaser in zwei Stunden porentief rein
    ...drum fange nicht elektrisch an, was man mechanisch lösen kann...

  8. #8
    Flugschüler
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    Mit Breff geht's zwar auch, aber da benötigst du schon viel Zeit und viel mechanische Arbeit (mit der Zahnbürste). Aber ob das Ergebnis dann zufriedenstellend genug ist???

    Eigentlich müsste es doch Im Handel auch regelrechte Backofenreiniger geben?! Hat jemand damit Erfahrungen gemacht?

    Gruß Frank

  9. #9
    Restaurateur Avatar von Lebowski
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    Zitat Zitat von DUO78
    Eigentlich müsste es doch Im Handel auch regelrechte Backofenreiniger geben?! Hat jemand damit Erfahrungen gemacht?
    jupp,... noch nie nen backofenreiniger gesehn? ;-)

    gibts beim discounter für schlappe 1,50Eur.
    ist der günstigste und ein sehr effektiver reiniger!

    schön einsprühen, das schäumt dann auf und muss einwirken! dann abwischen/spülen. fertig! wenns ganz hartnäckig ist kann man mit akko-pads (topf-reiniger-schwämme) arbeiten. ->jedoch keine gewähr für leichte kratzer im alu!

    mfg
    lebowski

  10. #10
    Flugschüler
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    Negativ, ich arbeite mit sowas nicht und habe deswegen noch nie bewusst nach sowas Ausschau gehalten. Deswegen ja die Bemerkung...

    Ich bekomme die von mir benötigten Mittel von professioneller Stelle.

    Da ich gerade Teile zum Lackieren vorbereitet habe, weiß ich, dass der Grundreiniger (basisch orientiert) deutlich bessere Ergebnisse als Breff & Co liefert, um Öl- und Fettkrusten zu entfernen. Abschließend noch mal mit Spiritus hinterhergewischt und ab zum Schleifen. Vor'm Lackieren nochmals Spiritus und die Teile nur noch mit "Samt"handschuhen anfassen, damit nicht wieder Schweiß und Fett von den Fingern auf den zu lackierenden Teilen anhaften... (ergibt sonst hässliche Lackstellen)

    Denkbar wäre für die Motorreinigung aber auch der Einsatz von Azeton, Bremsenreiniger oder Ölfleckentfernern (für den Fußboden) in Verbindung mit mechanischen Hilfsmitteln... Wäre zumindest ein Versuch wert.

    Gruß Frank

  11. #11
    Urgestein
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    Zitat Zitat von H.J.
    Ach so, ich hatte den Breff-Multifettlöser. Der macht sogar total versüppte und verstopfte Vergaser in zwei Stunden porentief rein
    Vergaser werden auch nicht annähernd so heiß wie ein Zylinder...


    Und die Gebäudereiniger haben das gleiche zeugs, nur sind die Gebinde ein klein wenig größer...
    Da kann ich aus Erfahrung sprechen...
    Der Kram riecht nur meißt nicht so toll, wie Mutti´s Zaubermittelchen...

    Und für Motoren sind sie auch nicht besser geeignet als jeder andere Reiniger.
    Guckst du, ließt du...

    Zitat Zitat von DUO78
    Hallo, kleiner Hinweis zu den Reinigern:

    Kalkreiniger sind meist Säuren...
    Besser ist das hier:

    Guckst du, staunst du...

    Da die Motoren auch meist korrodiert sind, und sich der Dreck dann besser einfressen kann, ist sowas echt besser...

    Einfach man anwenden...

  12. #12
    Zahnradstoßer Avatar von Kifferliesel
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    Nimm für den Zylinder und Kopf eine feine Messingbürste. Sowas bekommt man manchmal im Baumarkt als Set in mehreren Größen und Formen.
    Für den Rest des Gehäuses die gute alte Chrompolitur (Elsterglanz oder ähnliches) und, falls du keine Kraft in den Armen hast, Schwabbelscheiben. und eine Bohrmaschine. Notfalls vorher feinstes Naßschleifpapier verwenden oder einen ganz feinen Schleifschwamm.
    Hast du schon mal Felgenreiniger probiert?

  13. #13
    Glühbirnenwechsler Avatar von obelix301
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    Früher hab ich meist tetra genommen - das hat alles weggeputzt . Aber ob und wo man das heute noch herbekommt weiss ich nicht. Ist ja vielleicht auch schon verboten. Hab selber ganz gut ergebnissee gehabt wenn ich Zylinder oder andere arg versifften Teile über Nacht in eine Schüssel mit Diesel gepackt hab. nächsten früh mit nem Pinsel alles schön noch mal nacharbeiten, abspülen und etwas aufpolieren - fertig. Nicht ganz wie neu -aber schon recht gut. Und relativ preiswert.

  14. #14
    Museumsdirektor Avatar von H.J.
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    Mit Benzin sind die Teile schon abgewaschen,
    Bref Fettlöser hat noch was weg gemacht,
    An den Reiniger von den Gebäudereinigern komme ich mangels Kontakten nicht so einfach ran,
    ich habe keine Ahnung was "Tetra" ist, kenne ich nur vom Aquarium und das wird es wohl sicher nicht sein :wink:
    bleiben also noch Messingbürsten o.ä. und Handarbeit, die ich eigentlich weitestgehend vermeiden wollte und das zwischen den Kühlrippen. :cry:
    ...drum fange nicht elektrisch an, was man mechanisch lösen kann...

  15. #15
    Flugschüler Avatar von Fabimoped
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    Hallo,

    ich habe gelesen, dass sowohl Bref, als auch verschiedenste Backofenreiniger Aluminiumoberflächen angreifen. Gibt es auch ein Mittelchen, was ich auf Aluminium(Motor hauptsächlich außen) anwenden kann? Vielleicht Felgenreiniger, der dürfte doch eigentlich ALU-Felgen nicht angreifen.

    Gruß Fabian

  16. #16
    Glühbirnenwechsler Avatar von Öns
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    also ich bin gerade dabei motor, vergaser und zylinder schön nassabzuschleifen um die vielen sehr kleinen unebenheiten rauszubekommen. danach poliere ich das ganze mit sonem schönen set von louis.
    hab schon die vergaserwann gemacht und das ergebnis lässt sich sehen. Und mit den Polierscheiben kommt man auch gut in die Zylinderrippen, da sie groß und weich sind (zumindest die beiden Baumwollpolierscheiben).
    Nur ich hab total probleme mit dem Polierwachs gehabt. Da stand auf der Verpackung ganz klein irgendwo nebenbei, ach und wachs nur warm benutzen.
    Ich also mit Heißluftgebläse druff, wurde weich, ich machs auf die polierscheibe, bzw. die wanne und nach einer sekunde ist es steinhart!!!
    Also hab ich quasi ohne poliert, is auch gut geworden aber ich denke es geht noch besser.

    Wisst ihr wie man das Wachs richtig benutzt?
    Und sollte ich danach noch irgend n Schutz drüber schmieren?
    Ach und muss ich teile wie Auspuff auch polieren oder zerstlöre ich dabei die oberfläche?

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