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Thema: anspringen->leerlauf->ausgehen->nix mehr


  1. #1
    Schwarzfahrer
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    liebe foriker,

    mein neuer vogel (KR 51/1, BJ 1972, Vergaser 16N1-5) zickt. abgeholt am samstag. drei kilometer gefahren - ende. da war wohl der vergaser dicht. ich habe ihn gereinigt (die nadel hängt so, dass das untere plättchen noch zwei kerben nach unten hin offen lässt.) - dann ging das theater los. erst wolle sie mit dem kickstarter gar nicht mehr anspringen. heute hat sie es sich mittags anders überlegt: sie sprang an und ich konnte den leerlauf an der kolbenschieberschraube etwas höher regeln. aber: nach 30 sekunden ohne gasgeben war wieder schicht. anspringen? fehlanzeige. kerze (abstand der kontakte ist korrekt): nass. kerze getrocknet - es ging wieder. dann wollte ich das gemisch am vergaser mit dieser leerlaufluftschraube einstellen. bisschen rausgedreht - absgesoffen. bergab sprang sie dann irgendwann wieder an. um dann unter last wieder den sittich zu machen. schraube wieder was rein. jetzt läuft sie nur noch, wenn ich fett gas gebe. sonst geht sie wieder aus und nur nach kerzentrockung will sie wieder.

    nun habe ich bei euch hier schon viel rumgestöbert. meine vermutung ist, dass es wohl an den von mir verkorksten vergaser-einstellungen liegt. oder sollte doch noch was anderes, elektrisches aus richtung zündung da mit reinspielen?

    ich danke euch im voraus
    reimund

  2. #2
    Tankentroster
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    Das dürfte wohl der Vergaser sein. Wenn die Kerze dauernd nass ist, bekommt sie zuviel Sprit.

    Ich geh mal davon aus, du hast die originalen Düsen drin. Dann ist es ganz einfach die Karre wieder hinzubekommen: Stell deinen Vergaser nach Tabelle original ein. Dann Stückchen warm fahren und Vergaser einstellen. (Steht alles in den FAQ´s)

    Könnte natürlich auch sein, das dein Choke nicht richtig sitzt im Vergaser. Da darf kein Dreck sein. Alles muss frei beweglich sein. Und unten muss ein Gummi dran sein.

  3. #3
    Schwarzfahrer
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    dank an bender,

    so hatte ich mir das auch gedacht. düsen sollten original sein (wenn nicht irgendein vorbesitzer dran rumgebosselt hat). beim choke sieht alles korrekt aus. gummi ist da usw.

    ich beschäftige mich nochmal intensiv mit der einstellerei am vergaser.

    so long
    reimund

  4. #4
    Zündkerzenwechsler
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    ... und unbedingt auch hier zunächst den Starvergaserkolben
    checken - hat er unten das schwarze Dichtungsplättchen dran und
    schließt er bei warmem Motor vollständig?
    MfG
    Rainer

  5. #5
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    Original von MAKAPOB:
    dank an bender,

    so hatte ich mir das auch gedacht. düsen sollten original sein (wenn nicht irgendein vorbesitzer dran rumgebosselt hat). beim choke sieht alles korrekt aus. gummi ist da usw.

    ich beschäftige mich nochmal intensiv mit der einstellerei am vergaser.

    so long
    reimund

    einstellen alleine reicht da nicht. wenn der vergaser nur verstellt wäre würde das nicht für eine so nasse kerze reichen. ich tippe trozdem darauf dass da was mit dem choke nicht stimmt. entweder ist der gummi porös, hart und dichtet somit nicht mehr richtig oder der zug hat nicht die erforderlichen 2-3mm spiel.

  6. #6
    Zündkerzenwechsler
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    ... ganz meine Meinung, sonst wäre sie wohl kalt auch gar nicht erst angesprungen.
    MfG
    Rainer

  7. #7
    Schwarzfahrer
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    herzlichen dank an euch alle für die antworten.

    stand derzeit: sie läuft!!!!! und fährt!!! und blieb auch zwei minuten im standgas standfest. dann habe ich sie ausgemacht.

    arbeiten vorher: neue kerze, neue flanschdichtungen (siehe anderen thread), neue vergaserdichtung, startvergaser noch mal beschaut. der startvergaser hatte die gummi-dichtung korrekt dran. dreck gab es auch keinen. angesprungen ist sie trotzdem ohne choke. da werde ich nochmal nach dem spiel schauen. wobei ich mich frage: wie bekomme ich raus, ob der startvergaserkolben richtig schließt? pusten? nö. oder doch?

    nochmal danke - und das näxte prob (gleichstrom) kommt direkt in einem neuen thread.

    grüße aus hessen
    reimund

  8. #8
    Schwarzfahrer
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    liebe foriker,

    zum thema stellen sich mir nach der anfangseuphorie nun doch noch fragen. ob ihr mir bitte noch einmal so toll helfen könntet, wie bei den anderen probs?

    also:
    - die karre springt auch ohne choke an. ist es zu warm draußen? oder stimmt was nicht? wenn ich aber den choke-hebel öffne, säuft sie sofort ab. spiel müsste er genug haben, ich habe den bowdenzug so weit aufgedreht, wie es nur ging. da stellt sich mir nochmal die frage von oben: wie finde ich raus, ob der startvergaser 1a schließt? einfach, dass sie ausgeht bei warmem motor? oder kann ich das irgendwie mit pusten o.ä. schaffen? vom aussehen her ist alles o.k. - die dichtung (wie kann man die vor dem poröswerden schützen?) ist an dem kolben dran, ist sauber, dreck ist keiner in dem betr. zylinder.

    - und dann qualmt sie doch heftig. erstmal werde´ich die esse reinigen. aber kann da noch was anderes sein? denn auch beim stellen an der leerlaufluftschraube ändert sich an dem nebel nix. zu fettes gemisch, könnte man denken. macht es sinn, die nadel anders zu hängen? eher wohl nicht - denn die werks-einstellung, dass zur nadelspitze hin noch zwei kerben freibleiben, wird ja meist empfohlen.

    naja, ich reinige erstmal die esse. vielleicht hilft´s...

    grüße aus hessen
    reimund

  9. #9
    Tankentroster
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    Das sie im Sommer bei der Affenhitze ohne Choke anspringt ist normal. Das sie bei gezogenem Choke ausgeht auch. Dann gibts ja zuviel Sprit.

    Aber die dicke weiße Fahne sollte nicht sein. deutet darauf hin, das sie immer noch zuviel Sprit bekommt. Wie sieht die Kerze aus nachdem du gefahren bist?

    Übrigens: wenn du an der Leerlaufluftschraube drehst, änderst du ja die Luftzufuhr für deinen Sprit. Der weiße Rauch ist aber abhängig von der Benzinmenge die verbrannt wird. Oder besser dem Öl was mit in den Zylinder befördert wird.

  10. #10
    Flugschüler
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    weißer Rauch ist aber meistens sogar Getriebeöl.... und das ist Sch....

  11. #11
    Schwarzfahrer
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    hallo,

    hier ist noch mal der mittelhessische vogel. die esse hab ich gereinigt - war eigentlich nicht so versüfft. neue dichtungen dran und festgemacht. gestartet. es lief. so weit war´s wie gestern auch.

    mit dem rauch das ist auch so eine sache. so richtig dicke wolken kommen da ja nicht. es ist aber eben sichtbar. das ist eine schwierige definitionsfrage: ab wann ist es eine rauchwolke oder was ist normaler qualm? da die wolke nicht so fett ist, ist die farbbestimmung auch nicht so einfach. bläulich oder weiß? gute frage. hm, da bin ich jetzt auch ratlos.

    mit dem kerzengesicht komme ich nachher oder morgen nochmal, wenn ich eine runde gedreht habe. mal gucken, wie es aussieht. vielleichht liegt es auch an dem einen liter zwei jahre alten gemischs vom vorbesitzer, der was von "etwas fetter wegen kettensägenöl" sprach? aber da habe ich ja fünf liter neues gemisch um die 1:40 draufgekippt (bisschen magerer wegens der vorbesitzer-plörre).

    danke an euch und grüße aus hessen

    reimund
    *rauchfarbenratend*

  12. #12
    Flugschüler
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    Na dann ist das natürlich klar mit den qualmen.

    Wenn da irgendwelches Ölgemisch im Tank mit drin ist, dann muß es ja qualmen. Und 2 Jahre alter Sprint ist auch mehr Öl als Sprit.

    Dann warte einfach mal ne Tankladung ab. Auch mal richtig warm fahren. Alles abgesetzte Öl muß erst verbrennen.

  13. #13
    Zündkerzenwechsler
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    Hallo, das sehe ich auch so,
    einiger Qualm ist nach längerer Standzeit und häufigem Absaufen
    normal!
    Wenn Du eine ganz Ladung Getriebeöl im Kurbelgehäuse hast, dauert es nach meiner aktuellen Erfahrung aber etwa 10 km, bis das wieder draussen ist und verpestet auf diese Strecke ganz übel die Umwelt.
    Wenn es mit dem Nebel länger dauert, solltest Du alos schon auch öfter mal nach dem Getiebeöl schauen, zu wenig sind tödlich für
    Getriebe und Kurbelwellenlager!
    Gute Fahrt wünscht
    mfG
    Rainer

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