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Thema: Assistenz für Entwicklung Thyristorzdg. gesucht!


  1. #1
    Flugschüler
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    Hallo,

    ich plane die Entwicklung einer möglichst einfachen und billigen Thyristorzündung für die Simson-Fahrzeuge.
    Ganz grob: Von der Scheinwerfer-Speisespannung soll über einen Trafo und Gleichrichter ein Kondensator geladen werden. Dieser wird über die Primärseite einer Zündspule durch einen Thyristor entladen.
    Da ich selbst eine Elektro-Simme fahre ( weniger, weil ich mir etwas Stärkeres nicht mehr zutraue, sondern aus technischem Interesse), kann ich einige Messungen schlecht selber machen und brauche Assistenz von Simme-Fahrern die elektrotechnische oder Physik-Kenntnisse haben., ein Oszilloskop wäre von Vorteil, muss aber nicht unbedingt sein. Bitte melden! (E-Mail Adresse unter Profil).

    Die nächsten Fragen:
    1. Wie sind die Magnete auf dem Polrad angeordnet?
    (Foto oder Skizze).
    2. Ist der primärseitige Impuls beim Öffnen des Unterbrecherkontakts an der Primärseite der Zündwicklung positiv oder negativ gepolt?


    Ich beabsichtige möglichst die Original Unterbrecherzündung betriebsklar dabei zu erhalten, um im evtl. Störungsfall nur Umstecken zu müssen. Und die Zündeinstellung ohne Zündblitzer zu ermöglichen

    Wie gesagt das sind zunächst die Pläne zur Durchrechnung der Schaltung und für Tests brauche ich (später) noch einige
    Daten.

    Viele Grüße

    robbikae

  2. #2
    Urgestein Avatar von Dummschwätzer
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    Wozu das Ganze?
    Willste das Rad neu erfinden?
    Es gibt doch zuverlässige Simson-Zündungen satt.

  3. #3
    Moderator Chefkonstrukteur Avatar von Richy
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    Vielleicht ist es einfach nur der menschliche Drang, vorwärtszukommen.
    Vielleicht auch einfach aus Spaß an der Freude?

    Ist das nicht egal?


    ---------

    E-Technik-Grundlagen sind bei mir vorhanden, Oszilloskop(bis 4 Mhz) auch, Lötkolben kann ich halten und Meßreihen aufnehmen kann ich auch.

    Nur eine funktionierende Unterbrecher-Simme fehlt mir.
    Obwohl da noch unter einer Plane eine Schwalbe vor sich hinschimmelt, wenn auch dort einiges fehlt. Mal sehen, die könnte ich vielleicht zum laufen bringen.

    Gruß,
    Richard

  4. #4
    IWL
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    Simsonschrauber Avatar von IWL
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    klar, Selbstbau rult doch immer

    aber sag mal, kann man aus einer normalen Zündspule eine CDI Zündung bauen ?

    kennt ihr den Schaltplan hier ?




    müßte man nur für 6v passend machen... wäre dann aber noch keine CDI...

  5. #5
    Flugschüler
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    Original von Richy:
    Vielleicht ist es einfach nur der menschliche Drang, vorwärtszukommen.
    Vielleicht auch einfach aus Spaß an der Freude?

    Ist das nicht egal?


    ---------

    E-Technik-Grundlagen sind bei mir vorhanden, Oszilloskop(bis 4 Mhz) auch, Lötkolben kann ich halten und Meßreihen aufnehmen kann ich auch.

    Nur eine funktionierende Unterbrecher-Simme fehlt mir.
    Obwohl da noch unter einer Plane eine Schwalbe vor sich hinschimmelt, wenn auch dort einiges fehlt. Mal sehen, die könnte ich vielleicht zum laufen bringen.

    Gruß,
    Richard

    Klassse Richi!

    Also ich will nicht das Rad neu erfinden, ich will nur den vielen Simmefahrern helfen, die Zündprobleme haben.Das Ganze mit möglichst wenig Kosten und wenig Bauelementen. Dabei soll nach Möglichkeit die Orignalzündung geschont werden, also ohne Umbau von Trägerplatte und Polrad.
    Wenn du einen Teil meiner Fragen klären könntest, wäre schon der erste Schritt getan.

    Übrigens ich habe schon 1958 eine dere ersten Thyristorzündungen entwickelt - ich kenn mich auf dem Sektor recht gut aus.

    Viele Grüße

    auf gute Zusammenarbeit

    robbikae



  6. #6
    Flugschüler
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    Original von IWL:
    klar, Selbstbau rult doch immer

    aber sag mal, kann man aus einer normalen Zündspule eine CDI Zündung bauen ?

    kennt ihr den Schaltplan hier ?





    müßte man nur für 6v passend machen... wäre dann aber noch keine CDI...
    Diese Transistorzündung sieht recht gut aus, mit einer passenden Hochleistungszündspule sicher eine gute Lösung. Die Umstellung auf 6V könnte klappen, aber ich will versuchen mit weniger Aufwand hinzukommen.

    Grüße

    robbikae

  7. #7
    Zahnradstoßer Avatar von oldispezi
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    Hallo robbikae hab von Elektronik keine Ahnung !
    Die Pohlräder haben immer 6 Magnete und die Magnete der Kontaktzündung sind schwächer als bei der Elektronik.
    An der Orginal Scheinwerferleistung erkennt man die Magnetstärke !
    Elektronikzündung (SLEZ) 35 W , Kotaktzündung mit ausen liegender Zündspuhle (SLPZ)25 W , Kontaktzündung mit innen liegender Zündspuhle (SLMZ) 15 W .

    MFG

    oldi

  8. #8
    Moderator Chefkonstrukteur Avatar von Richy
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    Original von robbikae:

    Die nächsten Fragen:
    1. Wie sind die Magnete auf dem Polrad angeordnet?
    (Foto oder Skizze).
    Das wurde ja schon vom Oldispezi geklärt, ich könnte dir da jetzt im Moment auch nicht helfen, denn ich habe diesen verfluchten Polradabzieher verlegt...

    2. Ist der primärseitige Impuls beim Öffnen des Unterbrecherkontakts an der Primärseite der Zündwicklung positiv oder negativ gepolt?
    Gute Frage, eine Chance von 50:50. Ich sag "positiv gepolt"
    Mal sehen, ob ich heute dazu komme, daß einfach mal auszumessen. Der Motor läuft ja wie gesagt nicht, aber mal am (Pol-)Rad drehen ist schon drin. Man könnte es vielleicht auch anhand der Polung des passenden Magneten herausfinden...

    Gruß,
    Richard

  9. #9
    Simsonschrauber Avatar von Icehand
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    LOB LOB LOB !!!

    Endlich haben sich mal wieder ein paar Spezies aufgerafft zusammen etwas auf die Beine zu stellen.
    Swallowking scheint seine Ladeanlage ja alleine aus dem Hut gezaubert zu haben - was an Mails nebenher ausgetauscht wurde kann ich natürlich nicht sagen!

    Da ich - wie üblich - am Arsch der Welt rumhänge und nur versuche meine Simme am Laufen zu halten sol Euch nicht von heroischen Taten( "....sind DAS die LEUDE die letztes Jahr die Thyristorzündung gebaut haben?!?! BOAHhh!") abhalten...

    Warum wolltest Du die Speisespannung von dem Schweinwerfer nehmen - der ist doch eh schon so funzelig? Hab die schwache 25-Watt Magnetschwungscheibe überredet mir genügend Magnetfluß für eine
    35-Watt-Lichtspule zu geben... braucht aber Drehzahl.
    Warum nimmste datt nicht von der 21Watt-Spule für´s Bremslicht?Scheint mickrig zu sein...Vielleicht kann man die zusätzlich mit Wicklungen für eine Spannungsversorgung ausrüsten... Wieviel Watt sollen da rauskommen? Könnte von einer alten das dickere Eisenpaket passend machen und komplett neu raufwickeln + Kunststoffspray zur Isolation/Versiegelung.

  10. #10
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    Original von Icehand:

    Warum wolltest Du die Speisespannung von dem Schweinwerfer nehmen - der ist doch eh schon so funzelig? Hab die schwache 25-Watt Magnetschwungscheibe überredet mir genügend Magnetfluß für eine
    35-Watt-Lichtspule zu geben... braucht aber Drehzahl.
    Warum nimmste datt nicht von der 21Watt-Spule für´s Bremslicht?Scheint mickrig zu sein...Vielleicht kann man die zusätzlich mit Wicklungen für eine Spannungsversorgung ausrüsten... Wieviel Watt sollen da rauskommen? Könnte von einer alten das dickere Eisenpaket passend machen und komplett neu raufwickeln + Kunststoffspray zur Isolation/Versiegelung.

    Das ist alles noch nicht ausgegoren! Zunächst ist mal ein Studie erforderlich über die Orginalverhälnisse hinsichtlich Spannung und Phasenlage der drei Systeme um das Machbare zu ergründen. Ziel ist nicht in Konkurrenz zur E-Zündung der Simmen oder zur Vape-Zündung zu treten, sondern eine Lösung zu finden, die möglichst einfach ohne große Umbauten und dabei billig sein soll. Ob da wirklich was Vernünftiges bei rauskommt kann ich beim derzeitigen Stand noch nicht sagen.

    Grüße

    robbikae

  11. #11
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    Hier kurz eine Info zu Zündspulen bei der CDI-Zündung. CDI = condensor discharge ingnition (Kondensator-Entladungs-Zündung = Thyristorzündung).
    Es geht fast jede Zündspule dafür. Je nach Übersetzung der Zündspule von z.B. 1:60 bis zu 1:300 muss man die Spannung am Kondensator und die Größe der Kapazität wählen. (Allerdings muss die Zündspule die entsprechend höhere Spannung aushalten, das funktioniert aber meist, weil Funkenstrecken integriert sind).
    Als recht gängig haben sich 1:300 und 200V bei 1 Mikrofarad eingebürgert. Das führt zu preisgünstigen Bauelementen.

    Grüße

    robbikae

  12. #12
    Flugschüler
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    Original von Richy:
    Original von robbikae:

    Die nächsten Fragen:
    1. Wie sind die Magnete auf dem Polrad angeordnet?
    (Foto oder Skizze).
    Das wurde ja schon vom Oldispezi geklärt, ich könnte dir da jetzt im Moment auch nicht helfen, denn ich habe diesen verfluchten Polradabzieher verlegt...

    2. Ist der primärseitige Impuls beim Öffnen des Unterbrecherkontakts an der Primärseite der Zündwicklung positiv oder negativ gepolt?
    Gute Frage, eine Chance von 50:50. Ich sag "positiv gepolt"
    Mal sehen, ob ich heute dazu komme, daß einfach mal auszumessen. Der Motor läuft ja wie gesagt nicht, aber mal am (Pol-)Rad drehen ist schon drin. Man könnte es vielleicht auch anhand der Polung des passenden Magneten herausfinden...

    Gruß,
    Richard

    Hallo Richy,

    drehen in Motorlaufrichtung reicht, bei der Gelegenheit schau mal, wie die Magnete befestigt sind, ich nehme an, mit einer zentralen Senkschraube die verkörnt ist - so ist es meistens gemacht.
    Dann könnte man durch einen Austausch, jeweils um einen Platz versetzt, die Polaritäten umstellen.
    Die ersten Knobeleien haben schon eine erste Stufe ergeben: Einen Ersatz der direkten Primärspulenschaltung durch den Unterbrecher durch eine indirekte Schaltung über einen Leistungs-Transistor. Dabei entfällt der Kondensator, der Zündfunke hat eine steilere Vorderflanke, was eine etwas bessere Ionisierung der Zündkerzen-Funkenstrecke ergibt, der Kontakt hält auch ewig.
    Also zunächst mal eine einfache Transistorzündung, mal schauen, wie sie sich in der Praxis bewährt.
    Wenn du sie nicht als Erster erproben kannst, bitten wir noch einen weiteren Helfer. Ich baue das Teil inzwischen mal auf
    (Bauteile für 5 Teuro, also kaum teuerer als ein neuer Kondensator!)

    Grüße an alle Interessierten

    robbikae

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