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Thema: Ein Ausflug mit anderen "Verrückten"


  1. #1
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    Standard Ein Ausflug mit anderen "Verrückten"

    ich weiß gar nicht, ob ihr schon wußtet...

    Aber an diesem Wochenende fand in Glesien (nördlich von Leipzig) das Forumtreffen der MZ-ler von http://ets250.com/Forum/index.php statt.

    Geplant hatten wir ja eigentlich schon, da hinzufahren, aber wie das manchmal so ist....

    ...es kommt eben hier und da mal was dazwischen.

    Vorbereitet waren wir ja immerhin, meine kleine 125-er hatte eine "Vergaserrevision" bekommen (na gut, ich habe eigentlich nur den Dreck herausgeholt, weil die sich ab etwa 5500 Touren ziemlich zickig hatte), der Junior bewegt seine 250/0 sowieso jeden Tag.

    Aber das Wetter - "wetter.de" sowie "donnerwetter.de" und "wetter.com" verhießen gleichlautend, genau wie die Fernsehwetterberichte in den Nachrichten, nichts Gutes. Also Notfallplan ausgemacht: wir schauen am Samstag morgen um 6Uhr (!!!!!!!!!!!) aus dem Fenster und hören den aktuellen Wetterbericht im Radio (also wir ist in dem Fall der Junior, denn ich schlafe da ja noch ).

    Kurz nach Sex (falsch sechs Uhr ) ist alles klar, das Wetter wird einfach nur Sch...e sein. Aber es regnet momentan gerade nicht! Also gut, wir wollen es versuchen.

    Raus aus den Federn (also ich) , schnell fertiggemacht - die Sache mit den Zähnen, der Rasur und so .... und ohne jegliches Frühstück zu Garage getapst. Vorher haben wir noch kurz besprochen was wir unbedingt mitnehmen MÜSSEN - egal meine Regenkombi haben wir jedenfalls vergessen.

    Also rauf auf die Hobel und ab in Richtung Leipzig. So langsam verziehen sich die Wolken (na sowas aber auch, bei den Vorhersagen) und wir nähern uns unserem Ziel. Unsere Moppeds laufen (fahren!) wie sich das für so eine "Zonenfeile" gehört - wie die Bienchen. In Leipzig dann - wo wollen wir eigentlich hin? Achja Glesien! Versucht mal in der Stadt einen Hinweis darauf zu finden. Ist nicht! Also dem Gefühl nach - immer in Richtung Nordwesten. Schkeuditz schwebt mir vor! Zu spät bemerke ich, daß wir ja immer noch auf der falschen Seite der Dosenbahn A14 sind. Das beschert uns eine "Ehrenrunde" durch das Flugplatzgelände um dann in entgegengesetzter Richtung doch noch die Autobahn zu benutzen. Also nochmal am Flugplatz vorbei, dann in nördliche Richtung auf der A9 und die erste Ausfahrt (Wiedemar) wieder raus. Glesien! Ausgeschildert! Und von den Forumlern auch noch Hinweisschildchen, wo es denn zum Treffen hingeht. Wir sind da, und es beginnt zu regnen!!! Regenkombi an, aber schnell - nö die hängt in der Garage. Ist aber nur ne ganz kurze "Husche" - Glück gehabt.

    Nach der Begrüßung aufm Platz und ersten Bekanntmachen mit Forumlern treffen wir auch einen bekannten Namen aus dem Nest - "fajas" ist auch da. Leider haben wir nicht viel Zeit zum unterhalten, weil wir ja gegen 10 auf unsere Tour ins Neuseenland starten - das liegt übrigens im Süden von Leipzig, also da wo wir gerade vorbeigefahren sind.

    Als etwa zwölfköpfige Gruppe fahren wir los - ins Stadtzentrum von L. Alle waren im übrigen sehr diszipliniert, es gab keine Überholmanöver oder kritische Situationen. Na gut, das "Zweitaktparfum" in so geballter Form scheint nicht jedermanns Sache dort zu sein, aber es gab auch uns zuwinkende Passanten. Und am Völkerschlachtdenkmal wurden wir dann auch von Besuchern angesprochen - wegen unserer Maschinen.

    Weiter ging es dann im Konvoi zur neuen (Wildwasser-)Kanuanlage, auf der gerade die deutschen Meisterschaften ausgetragen wurden. Ohne Parkplatzgebühren entrichten zu müssen wurden wir da reingelassen, sehr freundliche Security.
    Wenn das Tagebaugebiet mal fertig saniert und umgestaltet ist können sich die Leipziger und ihre Besucher wirklich freuen über das, was da vor deren Haustür steht.

    Nachdem wir dann gemeinsam in einer vom "Tourguide" ausgewählten Gaststätte etwas gegessen hatten, mußten wir uns leider von der Truppe trennen. Der südlichste Punkt der Strecke war erreicht, so daß der Junior und ich uns wieder in Richtung Heimat auf die B95 machten. Der Rest der Gruppe bewegte sich wieder nordwärts in Richtung Treffensort.

    Planmäßig (!!!) waren wir gegen 15.30 Uhr nach etwa 225 Kilometern wieder zu Hause. Unsere TS-en haben uns zuverlässig, wie immer übrigens, über die gesamte Strecke gebracht. (Dauer-)Vollgasfest ist meine auf jeden Fall.

    PANNENFREI!

    Achja, meine zickt immer noch bei hohen Drehzahlen. Und die Sache mit der Regenkombi - es hat NICHT weiter geregnet. Außer den paar Tropfen beim Eintreffen in Glesien - NIX!

    Qdä

  2. #2
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    Hallo Quacks Senior!

    netter Bericht, wäre gerne dabei gewesen :wink: .

    Wenn die schöne Zschopauerin bei hohen Drehzahlen zickt, könnte man sie ja etwas weniger scheuchen. Mit Damen sollte man es immer etwas ruhiger angehen lassen.

    Sonst würde ich die Zündung einstellen, u.a. auch den Kontaktabstand und dann vom Kontakt, könnte immerhin ausgeleiert sein, den Kondensator (hat vielleicht etwas von seiner Kapazität verloren) bis hin zu Kerzenstecker und Kerze (auch hier Kontaktabstand ggf. korrigieren) alles überprüfen.

    Weiterhin knitterfreien Flug wünscht

    Peter aus Braunschweig

  3. #3
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    @peter,

    danke für den Hinweis mit dem Unterbrecherkontakt. Jetzt, wo Du es herschreibst, fällt mir auch wieder ein, daß der in den Anfangszeiten meiner "Motorradkarriere" (vor etwa 4 Monaten) schon Probleme gemacht hatte. Ich werde also nochmal nachschauen, ist ja keine große Aktion.

    Und die Sache mit dem "Scheuchen" - was soll ich machen, wenn der Junior mit der 250-er neben mir ist. Da muß ich schon dauerhaft voll am Gasgriff drehen.

    Qdä

  4. #4
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    Hi,

    QdÄ

    ja so ist die Jugend, hat's immer eilig und die Alten versuchen auch noch mitzuhalten, wo doch eigentlich geniessen angesagt ist. Insbesonders mit Damen :wink:

    Noch mal zum Zündkontakt:
    ich hatte mal einen, allerdings in einer S51, dessen Sitz war ausgeschlagen und da konnte man mit dem Stroboskop auf dem Polrad schön sehen, wie der Zündzeitpunkt "gesprungen" ist.

    Peter

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