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Thema: Autohalden ... äähhh ... wie jetzt?


  1. #17
    Moderator Chefkonstrukteur Avatar von Richy
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    Moin,


    hier muss ich mal als amtlich amtierender Richy-Guitar dem Ricky-Guitar Recht geben:
    Die in modernen Fahrzeugen verbauten Gimmicks wie elektrische Sitzverstellung, elektrisches Anklappen der Spiegel und elektrischer Popelzieher bringen viel Zusatzgewicht in die Fahrzeuge. Einzeln wiegt ein kleines E-Motörchen nicht viel, aber in Verbindung mit den dafür notwendigen Steuergeräten, Getrieben etc. kommen da schon einige Kilos zusammen. Kilos, die man woanders wieder einsparen muss (Blechdicke etc.) und es trotzdem nicht tut.

    Den Trend mit den hohen Fensterunterkanten und den dicken B- und C-Säulen kann ich auch nicht so recht nachvollziehen. Vermutlich hat ein vollgedröhnter Designer damit angefangen und nun ziehen alle nach...

    MfG,
    Richard

  2. #18
    Chefkonstrukteur Avatar von Matthias1
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    Wie komm ich denn an den Artikel in der Oldtimermarkt?

  3. #19
    Museumsdirektor Avatar von Alfred
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    Das Heft einfach nachbestellen.

    Gruß
    Al

  4. #20
    Avatar von SchwalbenKnabe
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    Standard Re: Autohalden ... äähhh ... wie jetzt?

    Zitat Zitat von TALOON
    Zitat Zitat von Gonzzo

    Man sollte es also sein lassen?
    Nein, aber grün ist anders. Zumindest bei uns in Sachsen kommt der Strom nicht einfach aus der Steckdose....solange regenerative Energien nicht einmal ansatzweise für den "normalen" Stromverbrauch ausreichen, brauchen wir uns nicht in die Taschen zu lügen, dass es da noch Kapazitäten für den Verkehr gibt.



    hi wo wohnst du denn ???

  5. #21
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    Wenn du daran zweifelst, lebst du nicht nur hinter dem Mond..... Ein Elektroauto heutzutage als Umweltfreundlich zu betitteln ist schlicht und einfach unmöglich! Außer man läd es an einer Steckdose, die nur grünen Strom freigibt!
    E-Autos sind wohl einzig und alleine aus Umweltgründen im kommen, das finde ich auch zweifellos gut!
    Nur der Umwelt tun sie heutzutage mindestens genauso weh, wie ein Benziner oder Diesel!

  6. #22
    Schwarzfahrer Avatar von 3844
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    Moin,

    auch auf die Gefahr hin, vom einen oder anderen Verfechter des Fortschritts virtuell gesteinigt zu werden, möchte ich hier mal eine unumstößliche Tatsache einwerfen, von der ich bisher in noch keiner Diskussion gehört habe:

    Das Auto/Motorrad/Flugzeug etc. ist in der Evolution ganz einfach nicht vorgesehen. Jedes Fortbewegungsmittel, das man zur Fortbewegung eines Wesens benutzt, das sich auch aus eigener Kraft fortbewegen kann, bringt die Energiebilanz unweigerlich ins Kippen.

    Und die Zeitersparnis, die im Zusammenhang mit diesen Fahrzeugen gerne ins Feld geführt wird, ist auch ein zweischneidiges Schwert. Denn erstens lässt sich Zeit nicht sparen, aufs Konto packen und an die Lebenszeit dranhängen, und zweitens bedeutet sie lediglich, dass man mehr in der vorhandenen Zeit schafft. "Mehr" ist jedoch ein rein quantitativer Begriff, der nichts über die Qualität dessen aussagt, mit dem wir die "gewonnene" Zeit füllen.

    Natürlich ist mir klar, dass die Mobilität insgesamt einen Riesen-Wirtschaftsfaktor, wenn nicht sogar ein wesentliches Standbein der Weltwirtschaft darstellt. Wir haben uns in eine selbstverständliche Abhängigkeit hineinmanövriert, die eine Eigendynamik entwickelt hat, die sich nicht umkehren lässt. Oder wie Goethe es bereits erkannt hatte: Die Geister, die ich rief, werd´ ich nun nicht mehr los . . .

    Damit kein Missverständnis aufkommt: Ich mag alte Fahrzeuge, ob Autos, Motorräder, Flugzeuge, Dampfloks oder eben Schwalben. Ich rieche besonders gern Zweitaktdunst - schon immer. Der Sound von Verbrennungsmotoren, die auch so klingen wie solche, ist Musik in meinen Ohren. Aber auf jeden Rausch folgt die Ernüchterung.

    Und die wird in unserer Zivilisation der Hammer sein. Denn nur, weil wir außer Stande sind, uns gewisse Dinge vorzustellen, heißt das noch lange nicht, dass sie nur deswegen nicht eintreten (dürfen, können) . . .

    Gruß, Paule

  7. #23
    Flugschüler Avatar von meingott
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    Biologenveto

    Das Auto/Motorrad/Flugzeug etc. ist in der Evolution ganz einfach nicht vorgesehen
    Die Evolution sieht gar nix vor, die passiert einfach.

  8. #24
    Schwarzfahrer Avatar von 3844
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    Zitat Zitat von meingott
    Die Evolution sieht gar nix vor, die passiert einfach.
    Logiker-Veto: Von Menschen hergestellte Dinge entstehen nicht aus sich heraus, wachsen nicht auf Bäumen.

    Gruß, Paule

  9. #25
    Flugschüler Avatar von meingott
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    Die Aussage passt irgendwie nicht zu meiner....

  10. #26
    Schwarzfahrer Avatar von 3844
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    Zitat Zitat von meingott
    Die Aussage passt irgendwie nicht zu meiner....
    Polemik. Natürlich tut sie das nicht, denn sie widerspricht Deiner Aussage. Die Anpassung eines jedwelchen Lebewesens an seine Umgebung ist in meinen Augen nun mal was ganz Anderes als die menschgemachte Entwicklung irgendwelcher Dinge.

    Daran ändert auch der Umstand der missbräuchlichen Verwendung des Begriffes "Evolution" in der Technik nichts. Und wenn ein 70-Kilo-Mensch ein 1,2t-Fahrzeug dazu benutzt, um von A nach B zu kommen, ist das eine dekadente Ode an die Bequemlichkeit.

    Gruß, Paule

  11. #27
    Administrator Urgestein Avatar von Prof
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    Ist der Affe, der sich eines Stöckchens bedient, um Ameisen aus einem hohlen Baum zu angeln, auch nicht "von der Evolution vorgesehen"?

  12. #28
    Flugschüler Avatar von meingott
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    Schön, dass du da jetzt auch aufspringst

    Meine Aussage ist nur:
    Die Evolution sieht nichts vor. Die passiert einfach, ohne Ziel, also ungerichtet. Wer keinen Plan/Ziel hat, kann auch nichts vorhersehen.
    Natürlich sind Mensch/Affe und damit auch Auto/Termitenstöckchen im Endeffekt ein Nebeneffekt der Evolution. Die Evolution hat das aber nicht beabsichtigt, weil sie keine Absicht hat.

  13. #29
    Schwarzfahrer Avatar von 3844
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    Zitat Zitat von Prof
    Ist der Affe, der sich eines Stöckchens bedient, um Ameisen aus einem hohlen Baum zu angeln, auch nicht "von der Evolution vorgesehen"?
    Wieviel Ressourcen hat dieser Affe denn für die aufwändige Herstellung dieses Stöckchens verbraucht, und welche überflüssige Energie verballert er bei dessen Gebrauch? Ist wohl ´n bisschen weit hergeholt, dieser "Vergleich", hmm . . .?!

    Gruß, Paule

  14. #30
    Chefkonstrukteur Avatar von tagchen
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    Zitat Zitat von ricky-guitar
    ein Großteil rumstehender Autos ist das Resultat der Leasingfahrzeuge.

    Jeder will alle 3 Jahre ein neues Auto und das alte wird zurückgegeben. Wiederverkaufen ist schwierig, da heute Autos in Sachen Ausdauer für höheres Alter einfach besch....eiden sind.
    Fazit: Eigentlich kann man ein Auto nach dem Leasing verschrotten.
    Die Halden die er meint sind aber NEUFahrzeuge.
    Das mit der Haltbarkeit kann ich so nicht bestätigen, das sind doch wesentliche Fortschritte gemacht. Klar wenn man aber nen Auto <10t kauft das irgendwo gespart werden muss. Oder Autos aus Übersee .
    Schon ein Golf 4 wurde mit einer Robustheit von >200tkm getestet.

    Der Rest der rum steht ist in der Tat Leasing oder Ex Autokredit.
    Und das noch zu überhöhten Preisen. Wenn man mal hinter die Händler schaut, stehen Fahrzeuge die Preislich. KM , Ausstattungs mäßig interessant werden nurnoch für Händler oder Export um überhaupt Autos zu verkaufen.
    Kleinwagen ist derzeit ja kein Problem. Aber z.B. Passat, Avensis ... stehen überall rum und natürlich zu teuer.

    Ich habe für die Firma ein Auto benötigt, Opel Astra Caravan 11teuro 110Jahre Neu, und der sollte sofort von Halde kommen. Fakto keine Lieferzeit.
    Was wurde daraus 4Monate Lieferzeit, da es dochnoch gebaut werden musste.

    Die Sucherrei geht bei mir trotzdem wieder los, das mein auto unverschuldet Totalschaden ist. Aber naja , wird halt mal der Markt ausgenutzt.

    Bei meinem Händler, fährt durch Mangel an Fahrzeugen jede Woche 2x LKW 2x insAusland Neuwagen besorgen, die dann über www vertickt werden. (Kleinwagen, untere Mittelklasse).

  15. #31
    Flugschüler Avatar von meingott
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    Wieviel Ressourcen hat dieser Affe denn für die aufwändige Herstellung dieses Stöckchens verbraucht, und welche überflüssige Energie verballert er bei dessen Gebrauch? Ist wohl ´n bisschen weit hergeholt, dieser "Vergleich", hmm
    Evolutionär gesehen ist das überhaupt nicht weit hergeholt:

    Wenn der Affe bei der Produktion und dem Einsatz des Stocks im Endeffekt nicht mehr Energie gewinnen würde (durch geangelte Termiten), als er in der in der gleichen Zeit ohne Stock Termiten bekommen könnte, wäre der Gebrauch des Stocks von evolutionärem Nachteil. Denn Energie hat keiner zu verschenken.
    Der Stock-Affe würde sich auf Dauer also weniger gut fortpflanzen und das Verhalten aussterben.

    Bei uns ist das ähnlich:
    Natürlich wäre ein ressourcenschonenderer Umgang mit fossiler Energie sinnvoller, aber da das nicht unsere (Lebens)energie ist, betrifft es das Individuum nicht direkt. Evolutionär würde sich eine Gruppe von Menschen, die schonend mit ihrer Energie umgeht natürlich langfristig durchsetzen (wenn wir Kriege etc mal weglassen), die gibts aber nicht isoliert.

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