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Thema: Axialspiel einstellen


  1. #1
    Zündkerzenwechsler
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    Standard Axialspiel einstellen

    Hi,

    nach einer Motorregenerierung (sprich neue Wellendichtringe, Lager, Dichtungen,...) soll lt. diversen Rep.-Anleitungen das Axialspiel der Wellen neu eingestellt / korrigiert werden. Aus all diesen Anleitungen werd ich aber nicht schlau was genau womit und welchen Teilen (Distanzscheiben...???) da eingestellt werden muss? Sind irgendwelche Sonderwerkzeug vonnöten?

    Wer kann mir da mal helfen, damits bei der nächsten Regenerierung perfekt und völlständig läuft! Ich denk, wenn man es nur halbherzig macht, kann man es sich gleich ganz sparen...

    Danke vorab.

    Mfg Küppi

  2. #2
    Kettenblattschleifer Avatar von seggi
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    Zum Einstellen des Axialspiels benutzt man Ausgleichsscheiben, die meist zwischen Lager und Sicherungsring kommen.

  3. #3
    Zündkerzenwechsler
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    Und woher weiß ich welche und wie viele Ausgleichsscheiben dazwischen kommen? Habe mal (ich glaub im Schwalbe-Buch) so ein irres Messwerkzeug gesehen, verstehe aber nicht wo da was gemessen werden soll.

  4. #4
    Kettenblattschleifer Avatar von adrian82
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    Moin,

    Zitat Zitat von Küppi
    Und woher weiß ich welche und wie viele Ausgleichsscheiben dazwischen kommen? Habe mal (ich glaub im Schwalbe-Buch) so ein irres Messwerkzeug gesehen, verstehe aber nicht wo da was gemessen werden soll.
    Dieses "irre Messwerkzeug" nennt Messuhr, welche man in ein entsprechendes Stativ einspannt und dann zusammen mit dem Motor auf die Werkbank oder o.Ae. befestigt, damit die gegeneinander nicht verutschen koennen. Dabei positionierst du die Spitze der Messuhr auf die Stirnseite deiner zu pruefenden Welle. Dann kannst du die Welle hin und her bewegen (auch wenn du keine Bewegung spuerst, wird die Messuhr was anzeigen) und vergleichst den Spielbereich auf der Messuhr mit dem Sollwerten aus der RA. Aber mal nebenbei, wenn du wirklich nur die Simmerringe und Lager wechselst, brauchst du AFAIK keine neuen Ausgleichsscheiben. Die brauchst du denke ich mal nur, wenn du die entsprechende Welle komplett ersetzt (hab zumindest nix davon in der RA gelesen, und ich hab mehrere Ausgaben davon).

    Adrian

  5. #5
    Super-Moderator Urgestein Avatar von Rossi
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    Zitat Zitat von adrian82
    Moin,

    Zitat Zitat von Küppi
    Und woher weiß ich welche und wie viele Ausgleichsscheiben dazwischen kommen? Habe mal (ich glaub im Schwalbe-Buch) so ein irres Messwerkzeug gesehen, verstehe aber nicht wo da was gemessen werden soll.
    Dieses "irre Messwerkzeug" nennt Messuhr, welche man in ein entsprechendes Stativ einspannt und dann zusammen mit dem Motor auf die Werkbank oder o.Ae. befestigt, damit die gegeneinander nicht verutschen koennen. Dabei positionierst du die Spitze der Messuhr auf die Stirnseite deiner zu pruefenden Welle. Dann kannst du die Welle hin und her bewegen (auch wenn du keine Bewegung spuerst, wird die Messuhr was anzeigen) und vergleichst den Spielbereich auf der Messuhr mit dem Sollwerten aus der RA. Aber mal nebenbei, wenn du wirklich nur die Simmerringe und Lager wechselst, brauchst du AFAIK keine neuen Ausgleichsscheiben. Die brauchst du denke ich mal nur, wenn du die entsprechende Welle komplett ersetzt (hab zumindest nix davon in der RA gelesen, und ich hab mehrere Ausgaben davon).

    Adrian
    Hi,

    ich stelle das Axialspiel immer mit einer Fühlerlehre oder dem Tiefenmesser des Messchiebers ein. Es sollte dann aber kein billiger Messchieber aus Plaste ausm Baumarkt sein, damit kann man alles machen, nur nix messen.

    Aber das ist wohl bei guten Werkzeug immer so, das kauft man nur einmal...


    MfG

    Tobias

  6. #6
    Urgestein Avatar von Dummschwätzer
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    Standard

    Ein guter Meßschieber reicht dazu aus.
    Die Ausgleichscheiben für das Einstellen des Axialspiels der Kurbelwelle kommen links zwischen KW-Lager und Sprengring und auf der rechten Seite zwischen KW-Lager und Dichtkappe. Ja nach individuellem Maß von Kurbelwelle und Kurbelgehäuse. Dazu muß beides genau ausgemessen werden. Die Kurbelwelle sollte letztlich genau mittig im Kurbelgehäuse sitzen und das verbleibende Axialspiel soll auf 0,2 - 0,3 mm eingestellt werden. Wenn man die gleiche Kurbelwelle wieder in das gleiche Kurbelhaus einsetzt, dann kann man natürlich auch die gleichen Ausgleichsscheiben wieder verwenden. Nachmessen sollte man aber trotzdem.
    Das sind alles so Sachen, die besser nur Leute machen sollten, die dafür auch den nötigen Durchblick, die Fähigkeiten, Fertigkeiten und Erfahrungen haben und wissen, was sie da wie genau und warum eigentlich machen. Mit anderen Worten ein erfahrener Mechaniker oder Schlosser. Das ist jedenfalls nix für Friseure, Schneider, Ballettänzer und sich selbst Überschätzende.

  7. #7
    Kettenblattschleifer Avatar von seggi
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    Standard

    Ein Messschieber reicht allemale aus. Die Ausgleichsscheiben für ne Simson und das maximale zulässige Axiialspiel der Kubelwelle bewegen sich ja im Zehntelbereich, macht eigendlich eine Messuhr, die hunderstel und nicht selten auch tausendstel messen kann, überflüssig.

  8. #8
    Urgestein Avatar von Deutz40
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    es geht auch mit fingerspitzengefühl und erfahrung , zu stramm ist auch nicht gut.
    mfg
    deutz40
    Immer schön den Auspuff freihalten

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