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Thema: Bleizusatz beim einfahren??


  1. #1
    Tankentroster Avatar von Naturbursche88
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    Standard Bleizusatz beim einfahren??

    Hallo liebe Nestler,
    nun ja das ist eigentlich schon die Frage
    Habe gehört das soll gut sein, weil sich das Blei irgentwie an den Zylinder schmiegen soll, und er damit besser vor Reibung geschützt ist... Ist das wirklich so??
    Was meint Ihr??

    MfG Nb88

  2. #2
    Simsonfreund
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    SCHWACHSINN !

    Gruß
    schrauberwelt

  3. #3
    Tankentroster Avatar von Naturbursche88
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    also gar nicht?? nun habe ich son Zeug... und wollt es auch nicht wegschmeißen...
    Das hat mir ein alter DDR Mopetschlosser erzählt....

    Hmm...

    MfG Nb88

  4. #4
    Simsonfreund
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    Zitat Zitat von Naturbursche88
    Das hat mir ein alter DDR Mopetschlosser erzählt....
    und nur weil er alt ist und mal Schlosser war glaubst du dem das?

    In der DDR dachten alle auch man müsse sein Moped mit 1:25 Gemisch fahren. Viel Oel hilft viel

  5. #5
    Museumsdirektor Avatar von moeffi
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    woher du als schweizer jungspund diese (ebenso schwachsinnige) erkenntnis nimmst würde mich mal interessieren....

    blei ist im zweitakter generell blödsinn. schadet sogar eher (fädenbildung an der kerze)
    ..shift happens

  6. #6
    Urgestein Avatar von Dummschwätzer
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    Wenn du deinem Motor unbedingt etwas Gutes beim Einfahren tun willst, dann kipp einen Schluck Molybdändisulfid (MoS²) in die allererste Tankfüllung.

  7. #7
    Urgestein Avatar von Shadowrun
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    Der Bleizusatz wird erst in Bleisalze ( Die schmieren bzw eher trennen ) umgesetz nach der Verbrennung. Was komt denn nach der Verbrennung :

    Der Zylinder öffnet den Ausgangsspalt und dann ab in Auspuff ... fertig Ende

    -----------

    Der Mythos rühert daher dass die DDR kein Geld hatte. Also wurde die Oktanzahl dadurch erhöht das Blei hinzugegeben wurde bzw kein Blei sonder Bleitetra.... ( schlagts nach bei Wikipedia.. keine Lust heute Nacht )
    Dann nach der Wende wurden die modernen Additive für dir Oktanzahlerhöhung eingesetz und schwups war der Mythos geboren der Bleizusatz war nur drin wegen den Zweiakltmotoren.

    Aber wie gesagt: Die schmierenden Eigenschaften bekommt der eigentliche Bleizusatz nach der Verbrennung ( als Schutz der Ausgangsventile beim 4 Takter )

  8. #8
    Simsonfreund
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    Zitat Zitat von möffi
    woher du als schweizer jungspund diese (ebenso schwachsinnige) erkenntnis nimmst würde mich mal interessieren....
    Das habe ich in Dirk Wildschrei's MZ Buch nachgelesen. Der muss es ja wissen.

    MoS2 kann man eigentlich immer beigeben (laut MZ-Buch 2% ins Oel).

    mfg

  9. #9
    Moderator Museumsdirektor Avatar von Baumschubser
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    Zitat Zitat von Dummschwaetzer
    Wenn du deinem Motor unbedingt etwas Gutes beim Einfahren tun willst, dann kipp einen Schluck Molybdändisulfid (MoS²) in die allererste Tankfüllung.
    Dass das von dir kommt, erschreckt mich jetzt ein bissel. Genau davon wird grundsätzlich abgeraten. Die erste Tankfüllung reicht ja fast für 50% der vorgegebenen Einfahrstrecke und die verlängert sich mit diesem Zusatz unnötigerweise, weil die Reibung herabgesetzt wird. Der Motor muss sich aber reiben, sonst wird das doch alles nur Murks. Die zusätzlich notwendige Schmierung in der Einfahrphase wird ausschließlich durch etwas mehr Motoröl erreicht(1:33 statt 1:50), keinesfalls durch Leichtlaufzusätze.

  10. #10
    Restaurateur Avatar von poss
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    Da interessiert mich jetzt mal Dummschwätzers Meinung.

  11. #11
    Urgestein Avatar von Shadowrun
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    Jupp auch schon gemerkt. Die Simson eines Freundes brauchte mit Vollsynthetischem Motoröl eine längere Einfahrzeit um Ihre Höchstsleistung zu erreichen

  12. #12
    Urgestein Avatar von Dummschwätzer
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    Na wenn die Reibung dadurch herabgesetzt wird ist das doch gerade gut für das Einfahren, besonders am Anfang, wo die Oberflächenrauhigkeit von Kolben und Zylinder am größten ist. Dann dauert es vielleicht etwas länger, ist aber doch von der Logik her viel besser. Große Reibung und Erwärmung, wo viele Abriebteilchen aus Metall nur so aus der Oberfläche der Zylinderwand und des Kolbens herausgefetzt werden und tiefe Krater hinterlassen will man doch gerade vermeiden. Immer schön gemächlich unter guter Schmierung und geringer Wärmeentwicklung die Öberfläche langsam glätten ist die Devise. Geringe Zylindererwärmung deshalb, weil sich durch die Reibungshitze der Kolben ja auch noch ausdehnt und dadurch noch mehr gegen den rauhen Zylinder gepresst wird, wodurch noch mehr Abrieb/Verschleiß entsteht. Also beim Einfahren nicht heizen sondern gerade die allerersten 20 Kilometer ruhig etwas untertourig fahren wegen der Erwärmung. Und schön schmieren. Meinetwegen auch 1:25, wobei das wohl heute keiner mehr macht und nicht zwingend sein muß. 1:33 reicht bei heutigenm Öl auch.

  13. #13
    Urgestein Avatar von Shadowrun
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    Ich bezweile das der Kolben / Zylinder so fein eingefahren wird das er merklich besser hält als einer mit "normaler" Schmierung.

    Im Gegenteil. Wenn dann die 500 / 1000 km rum sind und er zieht am Berg immernoch nicht willig --> Dann wird er gequält

    Also alles ein Für und Wider.... da sollte jeder sein eigenes Süppchen brauen

  14. #14
    Moderator Museumsdirektor Avatar von Baumschubser
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    Molybdändisulfit wurde seinerzeit von Simson und MZ als ausdrücklich ungeeignet für die Einfahrzeit angegeben. Die werden gewusst haben, warum. Das Zeug gabs damals nämlich problemlos zu kaufen. Das kann bei einem bereits eingefahrenen Motor durchaus eine Verminderung des Verbrauchs bewirken, aber beim einfahren würde ich dringend davon abraten. Auch das oben geschrieben zu Vollsynthetik würde ich voll und ganz unterstützen. Da sind ähnliche Mittelchen drin, um die Reibug zu vermindern. Deshalb sollte während der 2 Tankfüllungen zum einfahren nur einfaches Öl verwendet werden.

  15. #15
    Simsonfreund
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    Zitat Zitat von Baumschubser
    Molybdändisulfit wurde seinerzeit von Simson und MZ als ausdrücklich ungeeignet für die Einfahrzeit angegeben. Die werden gewusst haben, warum. Das Zeug gabs damals nämlich problemlos zu kaufen. Das kann bei einem bereits eingefahrenen Motor durchaus eine Verminderung des Verbrauchs bewirken, aber beim einfahren würde ich dringend davon abraten. Auch das oben geschrieben zu Vollsynthetik würde ich voll und ganz unterstützen. Da sind ähnliche Mittelchen drin, um die Reibug zu vermindern. Deshalb sollte während der 2 Tankfüllungen zum einfahren nur einfaches Öl verwendet werden.
    Korrekt, genau so isses, beim einfahren ist ein bischen reibung erwünscht, damit sich Kolben und Zylinder paaren

    Gruß
    schrauberwelt

  16. #16
    Simsonfreund Avatar von STORM
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    Diese Mythen und Legenden zum Thema Einfahren Mir erschließt sich die Logik immer noch nicht, wieso wegen der "besseren Reibung" mineralisches Öl empfohlen wird, wenn doch gerade um die Reibung zu verhindern mehr Öl ins Benzin gekippt werden muss.

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