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Olaf1969

Einmal London und zurück - 17 -

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von am 15.06.2011 um 20:32 (1132 Hits)
Tour Tag 11 – Sonntag, 12.Juni 2011 – Ei wo fahren sie denn ….?


Nachtrag zum Rest von gestern:


So, eeePC hat jetzt noch etwa 1 Stunde Akku. Also schnell tippen... Nachdem ich gestern um 20.15 Uhr aufgebrochen bin habe ich dann nach und nach die ersten Probleme bekommen. Die Landstraße die in Deutschland aufhörte begann in Holland als eine Straße wo Mopeds nicht erlaubt sind. Also Tanke an der Grenze angesteuert und gefragt: Wenn ich ein Motorrad gehabt hätte wäre es kein Problem gewesen. So habe ich ein Moped. Ergo habe ich auf den (sehr gut ausgebauten) Radwegen zu fahren. Die wiederum werden aber von den ganzen Querstraßen unterbrochen, so dass ich in dichter besiedelten Gebieten grad mal auf 50/55 km/h komme.


In der ersten großen Ortschaft (ergänzen) hatte ich eine Vollsperrung vor mir. Bis ich da dann drum herum gefunden hatte verging Zeit. Ich hatte eigentlich vor bei Nacht ziemlich weit zu kommen, aber auch das stellte sich recht schnell als dumme Idee raus, da es immer feuchter und kälter wurde. Zudem hab ich eine Kehrtwendung zu scharf genommen und kippte auf die linke Seite. Dabei hat es im Lichtschalter wohl einen Draht abgerissen und die Sicherung ist durch. Also keine Blinker, keine Batterieladung und auch kein laden des iPhones.


Habe ich schon erwähnt, dass ich per Karte und Kompass agiere ??? Mein Navi hat nämlich nur D-A-CH drauf.


Nach dem ich doch jetzt in Calais übersetze habe ich heute noch ein paar Kilometers vor mir.. Nundenn, dann zerlege ich nun bei Sonnenaufgang (6 Uhr Ortszeit) mal nach einer Biwakierten SAUKALTEN Nacht in einem Waldstück (Hab im Schlafsack auf einer Parkbank genächtigt) meinen Blinkschalter und schau zu dass das Ding wieder funktioniert.


*


+++Nachtrag+++


Ich kurvte also durch die Niederlande immer in Richtung Fähre. Mein Kumpel teilte mir per SMS mit, dass Calais die einzigste Möglichkeit wäre wenn ich nicht in Schottland rauskommen wolle. Also: Calais...


Auf dem Wege dahin streifte ich noch kurz die Deutsch/Belgische/Niederländische Grenze und tankte auf.
Gegen Abend und X-Kilometer später wurde das Wetter mies, 2 Campingplätze waren total ausgebucht und dann hab ich mal das ganze nach diversen Grübeleien und vor allem Verfahrereien (manche Ortschaften hab ich 3 x durchquert nach der Suche nach der richtigen Abbiegung gegen Westen) dann mal überlegt: Entweder ich ziehe das durch und komme völlig verspätet in London an und hab dann aber die Zeit nicht mehr für die Rückkehr oder ich drehe um... Es gab Vollmond, ich hatte eine totale Durchhängerphase und mir war einfach nur Kalt und mir ging es mies.


Ich erreichte hier in einer kurzen Gut-Wetter-Phase einen absolut genialen Anglersee an dem ich mich dann einfach mal breit gemacht habe, eine Ösenplane über die Maschine gespannt hab und mir dadurch ein einfaches Zelt gebaut hab. Hatte den Vorteil: Sie ist Grün und hat die Maschine getarnt und ich hatte ein trockenes Örtchen wo ich meinen Schlafsack ausrollen konnte. Durch die Restwärme des Motors war es auch nicht allzu kalt.

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Kategorien
Reiseberichte , Simsongeschichten

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