+ Antworten
Ergebnis 1 bis 6 von 6

Thema: Brauche HILFE beim Lakieren DRESDEN


  1. #1
    Tankentroster
    Registriert seit
    15.04.2008
    Ort
    Dresden
    Beiträge
    163

    Standard Brauche HILFE beim Lakieren DRESDEN

    Bin erst recht neu hier im Nest, und schon brauche ich eure Hilfe!! Nachdem ich heute das 3. mal versucht habe meinen Tank (S50) selbst zu lackieren, und das schon wieder schief ging, brauch ich Hilfe. Alle Lackierungen vorher habe ich mit Sprühdosen erledigt, mit zum Teil sehr gutem ergebnis. Aber Lackieren mit Kompressor ist irgendwie nicht mein Ding!! Anfangs gabs schon Probleme mit dem Spritzfüller ( sah in der Oberfläche sehr rau aus) , aber der wurde ja eh glattgeschliffen. Bin mit den Teilen auch super zufrieden gewesen, Top Oberfläche. Super Lackiergrundlage dachte ich, und hab auch gleich den Basislack aufgetragen, der aber eine leichte Orangenhaut zeigte.Was mir selbst mit Sprüdosenlack nicht passiert ist! Bei den Seitendeckeln ist das Ergebnis i.o., also gleich noch etwas auf den Tank gesprüht. Was kam.Nasen!
    Also alles trocknen lassen, und alles nochmal naß schleifen+polieren etc..
    Heute selbes Spiel, Tank aufgehangen, Pistole angeschl.(Druck vorher überprüft ca.2,5Bar an der Pistole(HVLP))Farbe rein, und los.Was Passierte: das Ergebniss war noch schlimmer als vorher! Eine absolute Kraterlantschaft!
    Hab alles sofort abgebrochen, und werde den Tank zum 3.mal in mehrstündiger Handarbeit abschleifen, Füllern und nochmals abschleifen.
    Bin echt am ende mit meinem latein!Hab Farbe und Tank vorher auf "Zimmertemp."gebracht, weil ich dachte, dass dies mein 1.Fehler gewesen ist.Bin echt schon nahe dran, alles mit Dose zu lackieren!
    Man hat so viel Geld in das Material gesteckt, und dann funktioniert das vorne und hinten nicht Vielecht gibt es ja in Dresden einen erfahrenen Lackierer, der mit ein paar Tips zur Seite stehen kann(nur über die Schulter schauen).
    Oder vielleicht hat ja so noch jemand einen Tip. Bin für alles dankbar!

    MFG Mario

  2. #2
    Flugschüler Avatar von votan
    Registriert seit
    26.12.2006
    Ort
    DRESDEN
    Beiträge
    339

    Standard Re: Brauche HILFE beim Lakieren DRESDEN

    servus,
    was meinstn du mit polieren?
    wenn de dort mit wachs oder sowas draufrum schmierst kanns beim nächsten versuch nur schlimmer werden das ist dir bewusst????
    also entfetten-->schleifen mit p600-->entfetten-->dünne schicht lack drauf-->10min. anziehen lassen und denn noch mal nen schönen gang hinzterher!
    dabei zuerst die kanten vom tank und unterseite und dann die fläche!

    mfg votan

    edit:wenn de en kompressor hast der mit öl geschmiert ist mußt de noch nen ölabscheider vor der lackierpistole anbringen weil sonst kanns passieren das de neben dem lack auch noch ölspritzer mit aufträgst auf denen dann kein lack hält!

  3. #3
    Simsonfreund Avatar von STORM
    Registriert seit
    17.05.2006
    Ort
    Regensburg
    Beiträge
    1.808

    Standard

    Jep. Mit Kompressor und HVLP Pistole ist es noch nicht getan!

    Wichtig ist, dass KEIN Öl im Lack oder auf der zu lackierenden Oberfläche vorhanden ist. Ein Öl/Wasserabscheider ist Pflicht! Am besten zwei: Einer am Kompi, der andere, kleinere an der Pistole. Unbedingt vor dem Lackieren mit Silikonentferner die Oberfläche gänzlich Fettfrei machen.

    Dann ist es auch sehr wichtig, dass die Grundierung und der Lack zusammenpassen! Da am besten beim Lackierer des Vertrauens beraten lassen oder einkaufen und nicht einfach irgendein Zeug aus dem Baumarkt.

    Außerdem muss man schon bei den verwendeten Werkzeugen darauf achten, dass diese Ihren Zweck ausreichend erfüllen. Mit einem kleinen Baumarktkompressor und einer billigen Mistpistole kann das Ergebnis nicht gut werden. Lackierpistolen gibt es in verschiedenen Güteklassen. Eine Sata muss es nicht unbedingt sein, aber eine gute, kleine ist auf jeden Fall zu empfehlen. Lackierpistolen haben einen nicht zu unterschätzenden Luftverbrauch. Der liegt je nach Pistole bei ca. 300 Liter die Minute oder sogar drüber, falls du eine Pistole für andere Anwendungsbereiche (Hochdruck, Grundierung, Füller, für große Flächen) und mit großen Düsen hast. Sobald der Druck nicht mehr ausreicht, spuckt die Pistole dicke Tropfen, anstatt einen feinen Nebel zu fabrizieren.

  4. #4
    Tankentroster
    Registriert seit
    15.04.2008
    Ort
    Dresden
    Beiträge
    163

    Standard

    Danke für eure Antworten! Also mit polieren meine ich, ein spezielles Poliermittel, was direkt für diese Anwendung gedacht ist.Nach dem Naßschleifen, bekommt man damit die Fläche fast auf hochglanz.
    Als Düse hab ich ne 1,4er drauf, und sollte damit eigentlich gehen.
    Außerdem hab ich einen Öl- und Wasserabscheider zwischengekoppelt, also daran soll es eigentlich nicht liegen. Die Farbe ist nicht aus dem Baumarkt, sondern vom Fachmann. Der Basislack ist Spritzfertig, aber wahrscheinlich doch noch zu dick.Bei den Seitendeckel hat es ja komischerweise funktioniert, hab dabei den Lack auch dementsprechend dick aufgetragen, was mir beim Tank nicht gelang.Bekomme einfach nicht so einen feinen Sprühnebel hin.
    Als Pistole hab ich son SATA Nachbauteil, aus der mittleren Preisklasse.Die ist komplett einstellbar, und ist super verarbeitet! Der Fehler sollte woanders liegen! Im moment bin ich ja wieder am abschleifen, und neu grundieren.Danach ist es hoffentlich WÄRMER!!

    MFG Mario

  5. #5
    Simsonfreund Avatar von STORM
    Registriert seit
    17.05.2006
    Ort
    Regensburg
    Beiträge
    1.808

    Standard

    Das finde ich über Google, wenn ich "Orangenhaut lackieren" eingebe:

    Ursachen:

    Silikon-, Wachsrückstände, Öl, Fett
    Trennmittelrückstände von Kunststoffteilen,
    Nahtabdichtungen
    Nicht sorgfältig entfettet
    Verunreinigte Spritzluft durch Ölrückstände oder Kondenswasser
    Schmutzige Putztücher zum Entfetten verwendet
    Unsachgemäßer Einsatz silikonhaltiger Hautschutzmittel
    Verunreinigungen im Lack
    Rückstände von Pflegemitteln (z.B. Cockpitspray)

    Vermeidung:

    Regelmäßiges Warten und Reinigen der Öl-/ Wasserabscheider
    Gründliches Reinigen der Teile mit sauberen Tüchern und Silikonentferner oder anderer geeigneter Entfettungsmittel
    Restlose Entfernung aller Verunreinigungen
    Silikonfreie Hautschutzmittel verwenden
    Keine silikonhaltigen Materialien (z.B. Hammerschlaglack) in ihrem Betrieb verwenden

    Beseitigung:

    Bis zur „gesunden“ Schicht planschleifen, sorgfältig reinigen und neu lackieren
    Antisilikon nur im äußersten Notfall verwenden!

    Außerdem ist von längeren Trockenzeiten (kein kurzer Härter), von höheren Temperaturen, glatterer Oberfläche die Rede. Und von falscher Viskosität, was bedeutet, dass der Lack nicht flüssig genug ist.

  6. #6
    Tankentroster
    Registriert seit
    15.04.2008
    Ort
    Dresden
    Beiträge
    163

    Standard

    Danke für deine Antwort. Hab mit Papier Haushaltstüchern alles noch mal richtig entgereinigt, und den Tank nur noch mit Gummihandschuhen angefasst.Werde beim nächsten mal ein ordentliches Testspritzbild machen, bevor ich nochmal meinen Tank versaue.

    MFG Mario

+ Antworten

Ähnliche Themen

  1. Antworten: 25
    Letzter Beitrag: 09.06.2010, 16:31
  2. Hilfe für Abholung in Dresden gesucht
    Von kurtchen im Forum Smalltalk
    Antworten: 19
    Letzter Beitrag: 21.03.2007, 08:41
  3. Brauche Hilfe beim Tank lackieren - gefährlich?
    Von susted im Forum Technik und Simson
    Antworten: 13
    Letzter Beitrag: 08.10.2006, 16:51

Berechtigungen

  • Es ist dir nicht erlaubt, neue Themen zu verfassen.
  • Es ist dir nicht erlaubt, auf Beiträge zu antworten.
  • Es ist dir nicht erlaubt, Anhänge hochzuladen.
  • Es ist dir nicht erlaubt, deine Beiträge zu bearbeiten.