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Thema: BRD vs. DDR (war: S50 vs. S51)


  1. #49
    Urgestein
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    Zitat Zitat von schangri
    mit weniger ganz gut über die Runden?ins soziale Netz gefallene sind heute weitaus besser aufgehoben....
    Toll, das du das beurteilen kannst.
    Ich weis nicht wie alt du bist, oder wie du zu dieser Annahme kommst, aber weiter so. Man sieht sofort, das du nicht weist wovon du sprichst!
    Über so ein Gesabbel kann ich mich tierisch aufregen!

    Zitat Zitat von schangri
    sei mir nicht böse...
    Er vielleicht nicht, ich schon.......

  2. #50
    Kettenblattschleifer Avatar von schangri
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    Toll, das du das beurteilen kannst

    Als Familien-Vater der heutigen Arbeiterklasse denke ich das ich das sehr gut beurteilen kann,besonders wenn man Schulpflichtige Kinder hat :wink: ,
    Und wenn man dann sieht was eine vierköpfige Familie vom Amt bekommt,und ich für 100 Euro mehr ne 50 Stunden Woche schiebe ,weis ich das da hier was nicht stimmt.
    Alleinerziehende Mütter habens bestimmt auch schwer,aber in der DDR hatten sies bestimmt noch schwerer!
    Ich sehe Du bist Altenpfleger mein Respekt sei Dir sicher!
    Wir regeln das als traditionele Großfamilie zumindest bis jetzt solange es geht anders.
    mfg

  3. #51
    Moderator Museumsdirektor Avatar von Baumschubser
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    Zitat Zitat von schangri
    Alleinerziehende Mütter habens bestimmt auch schwer,aber in der DDR hatten sies bestimmt noch schwerer!

    mfg
    Das ist nun aber wirklich ne Märchenente.

  4. #52
    Kettenblattschleifer Avatar von schangri
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    wer hat in der DDR die Kinder erzogen?

  5. #53
    Moderator Museumsdirektor Avatar von Baumschubser
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    Hä?

  6. #54
    Tankentroster
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    @ schubser off topic: Hier reden also ein Gefängniswärter und ein Pionier des Headshopgewerbes (hab 1980 Hamburgs ersten in Eimsbüttel gegründet) nicht nur miteinander, sondern vertreten weitgehend die gleiche Meinung. Das Schwalbennest ist schon was Besonderes!!
    Gruß shanty

  7. #55
    Administrator Urgestein Avatar von Prof
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    Zitat Zitat von schangri
    wer hat in der DDR die Kinder erzogen?
    Die Partei

  8. #56
    Kettenblattschleifer Avatar von schangri
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    ganz recht!!die Partei!und wenn die Mutter das nicht wollte,(die wurde ja zum aufbau des Sozialismuses gebraucht)sas ganz schön düster aus.....

  9. #57
    Museumsdirektor Avatar von moeffi
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    und die hat(te) schließlich, wie wir alle wissen, immer recht!
    ..shift happens

  10. #58
    Moderator Museumsdirektor Avatar von Baumschubser
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    Zitat Zitat von Prof
    Zitat Zitat von schangri
    wer hat in der DDR die Kinder erzogen?
    Die Partei
    Erzähl nich sowas, auch das glaubt am Ende wieder wer.

    @shanty

    Warum sollte man nicht miteinander reden und streiten. Ist doch nichts schlimmes dabei. Sag aber bitte zu mir nicht Gefängniswärter, den gabs vielleicht zu Kaisers Zeiten mal, aber heute gehört schon bissel mehr dazu als nur Schlüssel drehen.

    @schangri

    Deine Auffassungen machen mir Angst.

  11. #59
    Kettenblattschleifer Avatar von schangri
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    Deine Auffassungen machen mir Angst.

    mir auch,war aber so :wink: ,aber jetzt ists ja vorbei,keine Märchenenten mehr,alles ist gut,bis zur nächsten REVOLUTION!!!!

  12. #60
    Museumsdirektor Avatar von H.J.
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    Zitat Zitat von shanty
    Auch die Demokratie stellt nicht den ultimativen Schutz vor Dummheiten und schrecklichen Fehlentscheidungen dar. Ich hatte dort darauf hingewiesen, dass Hitler nach legalem demokratischen Procedere zu Amt und Würden gekommen ist, zumindest wenn man seine absehbare Machergreifung über die Ermächtigungsgesetzte als von Anfang an für den Wähler (und die Welt) erkennbar betrachtet!
    Daher stehe ich Volksentscheiden eher skeptisch gegenüber!
    Gruß shanty
    Wie war das denn damals mit der Euro-Einführung? Die deutschen wurden nicht gefragt, sinngemäß hieß es damals, daß der Bürger eigentlich zu blöde sei, um die Tragweite der Entscheidung zu überblicken...... ich erinnere mal an die Preise an dieser Stelle, die im Zuge der Euroeinführung ja nicht steigen würden und sich mittlerweile binnen sechseinhalb Jahren verdoppelt haben in den meisten Bereichen.
    Hier bestätigt sich aber auch wieder die Verdummungstheorie via Zeitung, Glotze, Radio und Internet. Es wird zudammengesetzt, wie es gebraucht wird und sei es im Kontext noch so falsch, Hauptsache die gewünschte Message wird ins Volk transportiert und das Volk glaubt es unbesehen. DIe damit verbundenen Nachteile werden einfach nicht transportiert und/oder verschwiegen, dazu muß man schon selbst kritisch sein und nachhaken, damit man das zu lesen bekommt.
    Das wird dann einige Jahre gemacht und in der Glotze kommt dann zur besten Sendezeit "Hurra, lustig, lustig, lustiger, Comedy, Comedy, ist das alles lustig..... " Opium fürs Volk, bis das Gehirn von der seichten Kost träge ist und wirklich zu blöd geworden ist, das alles zu begreifen, welche Sauerei wieder durchgedrückt werden soll und welches Grundrecht beschnitten werden soll usw.
    So ganz nebenbei brechen ettliche Dienst und Durchführungsanweisungen zu ALG2 gleich Reihenweise Gesetze, hier sei nur die Wohnungskontrollen kurz als Beispiel genannt. In den Medien wird der ALG2 Empfänger dann gerne mal als Schmarotzer dargestellt und "man fragt sich, warum man für 100€ mehr im Monat überhaupt arbeiten geht". Volltreffer, Ziel ereicht, Sozialneid geschaffen und genau das wiedergegeben, was durch die Medien transportiert wurde.... Seltsam, halten sich die ALG2er doch nur an das Gesetz und kriegen, was ihnen zusteht.... Es war ja auch nicht Ziel, Kosten zu sparen, sondern Druck auszu üben. nicht nur auf die Arbeitslosen, sondern auch und gerade auf die Arbeitenden, die immer öfter gezwungen wurden tiefe Einschnitte hinzunehmen, oder sich in die Reihen der ALG2er zu stellen mit dem von den Medien transportierten Touch des Assozialen. Das man die fehlenden Arbeitsplätze mal eben "vergessen" hatte, spielt dabei keine Rolle, das wurde ersetzt durch "wer arbeiten will, der kriegt auch was"....und sei es in den Mini und Midijobs und Leiharbeitsfirmen. Mal so nebenbei: Wieviele Arbeitslosen haben wir im Moment? Das ist ja noch einfach, geht ja monatlich durch die Presse, aber wieviel Transferleistungsbezier ( das sind diejenigen, die ohne ALG2 trotz Job gar nicht überleben könnten ) haben wir denn? Na? Wer weiß es???
    Und so verdummt das Volk immer weiter, bis es die Tragweite irgendwann duch gezielte Desinformation wirklich nicht mehr erkennen kann. Ziel erreicht.
    Es ist fast wie in einer Diktatur, was wir glauben sollen, sagen und die Medien, die natürlich eng an die Parteien angelehnt sind.
    Wie war das doch gleich wieder z.B. mit der Bertelsmannstiftung?????
    ...drum fange nicht elektrisch an, was man mechanisch lösen kann...

  13. #61
    Moderator Museumsdirektor Avatar von Baumschubser
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    Zitat Zitat von schangri
    ganz recht!!die Partei!und wenn die Mutter das nicht wollte,(die wurde ja zum aufbau des Sozialismuses gebraucht)sas ganz schön düster aus.....
    Das ist doch Unsinn. Klar wurden sozialistische Lieder schon im Kindergarten geträllert, aber meiner ganz speziell stand unter Leitung der LPG, da wurde nie ein roter Bonze gesehen und selbst wenn, war der mehr LPG-Bauer als SED-Kämpfer. Irgendwelche sonstige Beeinflussung gabs da jedenfalls noch nicht. Das kam erst in der Schule.

    Ich bezog das oben aber auf die alleinerziehenden Mütter und wie schwer die es doch hatten. Zumindest in puncto Kinderbetreuung hatten die es besser. Kindergarten war kostenlos, ob dort das Essen was gekostet hat, weiß ich nicht mehr, aber wenn wars nicht teurer als in der Schule mit 1,75M PRO WOCHE!!! Aktuell bezahle ich 2,20€ pro Tag und Kind.

    Hinzu kommen die Zeiten im Kindergarten. Da die meist an die Betriebe gekoppelt waren, war Standard von 05:30-18.00 Uhr, teilweise war Kinderbetreuung sogar rund um die Uhr möglich bei Schichtarbeitern. Und gearbeitet wurde in der DDR auch nicht wegen dem Aufbau des Sozialismus, sondern um Kohle ranzuschaffen, um sich was zum essen kaufen zu können.

  14. #62
    Tankentroster
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    @ Baumschubser Wollte dir nicht zu nahe treten! Sorry! Das nennt sich natürlich Strafvollzugsbeamter und stellt einen ehrenwerten, keinesfalls anspruchlosen, leider unumgänglich notwendigen Beruf dar! Ich fand den von mir verwendeten Terminus als Kontrapunkt zum Headshopfuzzi einfach nur prägnanter und plakativer!
    Klar warum sollten wir nicht miteinander reden können! Nur, wo außerhalb des Schwalbennests hätte sich dieses Gespräch überhaupt entwickeln können??

    @H.J. Zur Euro Einführung. Ich bezweifle, dass unseren verantwortlichen Politikern die Konsequenzen in allen Facetten klar gewesen sind. Das würde prophetische Qualitäten und eine übermenschliche Weitsicht erfordert haben, die wohl nicht einmal die Parteien mit dem "C" im Namen, trotz ihrer extremen Nähe zur göttlichen Weisheit, inne haben können. Absehbar jedoch waren zukünftige Währungsturbulenzen und -verwerfungen, wie wir sie in der jüngeren Vergangenheit mehrfach erlebt haben (erleben). Hier hat sich die Euro Einführung für die BRD als enorm sinnvoll, wenn nicht gar als wirtschaftlich überlebenswichtig erwiesen, da der Euro eine wesentlich breitere Basis bietet als die DM (als nationale Währung) es jemals vermochte. Somit war die Einführung eine volkswirtschaftlich richtige und notwendige Entscheidung. Ich bezweifle allerdings, ob die Mehrheit der Bundesbürger dieses Kriterium bei einem Volksentscheid adäquat bewertet hätte, zumal wir uns hier jetzt dem Punkt 2 deiner Argumentation nähern, nämlich der völlig richtig erkannten, nur zu einfachen Manipulation der Bürger durch Medien! Wobei ich deinem Comedy Beispiel nur bedingt zu folgen bereit bin. Gerade Comedy kann durchaus denkanstoßgebend sein und setzt sich häufig meist durch Überzeichnungen mit politischen unjd sozialkritischen Thematiken auseinander. Al Bundi and Family sind da u.a. ein gutes Beispeil, wenn auch, da auf Amiland bezogen und stark zeitversetzt hier ausgestrahlt, nur bedingt auf die BRD Verhältnisse projezierbar und natürlich nicht mehr aktuell, aber dennoch häufig recht intelligent gemacht. Oder die Samstag Abend gerade ausgestrahlte US Komödie? " Hello, Mr. President" (auch eine Wiederholung, dennoch gerade brandaktuell..), die auf sehr unterhaltsame, charmante Art und Weise, dem Zuschauer das Wirken der Machtmechanismen etc, des weißen Hauses näher gebracht hat (wenn natürlich auch simplifizierend).
    Viel schliimer als (gute!) Comedy zur besten Sendezeit (gibt´s eh nur seltenst!) finde ich hirnlose Tröpfelschleim Sendungen wie "Traumschiff", "Blindentrasse", "Schwarzwaldklinik", diesen Raab Scheiß etc., die ganzen Koch-, Wedding- und sonstiger Müll (Fach) Sendungen ( Credo: "Von Bescheuerten für Bescheuerte!"), den Promi Dreck (für Menschen ohne eigenes Leben...) und natürlich den ganzen US Serienmüll a´ la "Mystery" und was es da sonst noch gibt!
    Allerdings muß fesgestellt werden, dass zeitgleich bei insgesamt ca. 26 empfangbaren Sendern meist auch gute, informative Sendungen (auf Arte, Phönix und Co.) angeboten werden. Es ist also wahrlich nicht so, dass der Zuschauer keine Optionen hätte, zumal es bisher ja auch noch! legal ist, die Kiste mal einen Abend auzulassen (Vergleiche George Orwell "1984"!). Also so ganz sine culpa ist er auch nicht, der bundesdeutsche Medienkondument!!

    Auch bei Printmedien gibt es ein gewisses Spektum zur Auswahl. Man muß es halt nur nutzen!
    Damit wären wir jetzt auch wieder bei unserem Header angekommen. Wie sah das diesbezüglich in der DDR aus?
    Gruß shanty

  15. #63
    Moderator Museumsdirektor Avatar von Baumschubser
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    Es gab zumindest zwei Wochenzeitungen, die sich eine gewisse Freiheit bewahrt hatten, soweit das in der DDR überhaupt möglich war. Das eine war die NBI (Neue Berliner Illustrierte) und das andere die Wochenpost.

  16. #64
    Tankentroster
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    Na ja, dann gab´s inklusive Westfernsehen, abgesehen vom Tal der Ahnungslosen, ja auch für DDR Bürger gewisse, wenn auch überwiegend illegale Möglichkeiten zur politischen Meinungsbildung. Nur dass man, wie Deutz schon bemerkt hatte, die außerhalb des privatesten Umfeldes besser nicht kolportiert haben sollte.
    Das Gefühl, dass jeder, auch dein bester Freund, Spitzel (I.Ms hießen die, glaub ich) der Stasi sein könnte, muß fürchterlich und extrem destruktiv gewesen sein!!
    Was ich nie so ganz verstanden habe, ist die Motivationslage der Stasizuträger.Alles idealistische Helden des Sozialismus? Oder hat die Stasi so gut bezahlen oder mit sonstigen Vorteilen vergüten können? Oder ist Denunziation eine typisch deutsche Nationaleigenschaft? Warum hat die eine Hälfte der DDR die andere überwacht. Abgesehen von der moralischen Verwerflichkeit war das doch auch eine unglaubliche Resourcenverschwendung!! Wäre das System mit weniger staatlicher Paranoia vielleicht sogar überlebensfähig gewesen oder war es tatsächlich die nur zu menschliche Begrenztheit seiner Bürger (bzw. des Menschens insgesamt), die verhindert hat, dass sie den großen, eigentlich doch recht guten Gedanken, der über allem stand nicht sehen oder umsetzen konnten. Wie hätte die DDR "gestrickt" sein müssen, um überlebensfähig gewesen zu sein (jetzt mal abgesehen vom Zusammenbruch der gesamte UDSSR und dem wirtschaftlichen Kollpaps der DDR). Gäbe es eurer Meinung nach für ein sozialistisch aufgebautes Gesellschaftssystem doch eine Chance? Wenn ja, was wären die Prämissen? Was müßte beim "nächsten Versuch" anders gemacht werden? Waren diese 40 Jahren wirklich völlig sinnlos und umsonst gewesen? Das wäre doch unendlich traurig!
    Ist es wirklich legitim, die DDR in einem Atemzug mit dem NS Staat zu nennen?? Mir kommt da immer die Galle hoch!!
    Fragen über Fragen!!

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