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Thema: Bremsbacken und Trommeln


  1. #17
    Urgestein Avatar von Schwarzer_Peter
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    Übermaß der Belege? Sind die jetzt nicht mehr DIN A4?

    Übermaß der Beläge dagegen lässt sich mit Drehen und Schleifen beseitigen.

  2. #18
    Restaurateur Avatar von Restaurator
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    Das die EBC-Beläge Übermaß haben, ist bei mir noch nicht vorgekommen. Sie haben bisher immer ohne Nacharbeiten gepasst. Wenn man von der Nacharbeit an den Aufnahmebohrungen einmal absieht. Vom Außendurchmesser waren sie geradezu perfeckt, da man z.B. bei der Vorderradbremse der Schwalbe, die Stellschraube am Bowdenzug zur minimal herausdrehen musste, bis die Backen bei der Hebelbetätigung griffen.

    Bei den anderen genannten Backen (die in der Originalqualität....-00S) musste ich die original montierten 1mm Distanzplatten gegen 1,5mm Platten tauschen. Nur so konnte ich innerhalb des Verstellbereiches der Einstellschraube bleiben, damit die Bremse griff! Ein Nachmessen mehrerer dieser Beläge ergab im eingebauten Zustand eine Abweichung nach unten (ins Minus) von 0,8-1,2mm vom Sollmaß! Diese Entdeckung habe ich übrigens beim Einbau von neuen Rädern (...-00S) gemacht!

    Was die Backenbrüche anbelangt, so habe ich die von mir gemachten Angaben von MZA. Es ist aber schon merkwürdig, wenn verschiedene MZA-Händler offenbar mit unterschiedlichen Infos versorgt werden!

    Gruß Peter
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  3. #19
    Kettenblattschleifer Avatar von Heros
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    Ich glaube ich werde es mit den EBC-Backen versuchen. Die Wahrscheinlichkeit, dass sie brechen ist mEn ziemlich gering, hab schon viel gutes darüber gelesen. Wenn es doch passieren sollte kann ich ja reklamieren.

  4. #20
    Kettenblattschleifer Avatar von Knorz
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    wenn's dich dann nicht in/gegen/unter ein Auto geschmissen hat

  5. #21
    Kettenblattschleifer Avatar von Heros
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    Tja, das ist wohl richtig.

  6. #22
    Kettenblattschleifer Avatar von Heros
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    Noch eine Frage:
    Gab es bei den KR51/1 auch hinten Bremsschilder mit innenliegendem Hebel? So ist das nämlich bei mir....

    Und wie lang ist der optimale Abstand bei gezogener Bremse (Zug senkrecht zu Hebel) zwischen Zughülle (Halterung) und Aufnahme am Bremsschild?

  7. #23
    Urgestein Avatar von Schwarzer_Peter
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    Ja klar, bis Mitte der 1970er war das so.

    Deine zweite Frage verstehe ich nicht. Die optimale Bremswirkung hast du immer dann, wenn die Bremsbacken zur Trommel möglichst wenig Weg haben - und zwar ohne dass man mit Vorspannung am Seil schummeln muss.

  8. #24
    Kettenblattschleifer Avatar von Heros
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    Ich meinte wie weit muss der Bowdenzug aus seiner Hülle rausschauen? Weil ich gerne die bestehenden Züge weiter verwenden wollte, wenn ich auf außenliegenden Hebel umbaue. Wenn der Abstand größer wäre könnte ich ja die Hülle kürzen...

    Oder kann ich den Zug gar nicht weiterverwenden? Alle schreiben immer was von Kupplungszug des SR50, aber was ist da anders als die Länge?

  9. #25
    Urgestein Avatar von Schwarzer_Peter
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    Das kannst du stecken, der Zug für das neuere Bremsschild ist komplett anders. Der hat eine Gewindestange am hinteren Ende.

    Übrigens brauchst du dafür genau genommen auch einen anderen Motordeckel rechts, denn die Aufnahme des Bremszugs dort wurde auch geändert - ohne Stellschraube, nur mit Vertiefung für die Zughülle. Mit dem alten Deckel kann es sein, dass dir der neue Zug zu kurz wird zum Einhängen hinten.

  10. #26
    Kettenblattschleifer Avatar von Heros
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    Aber doch nicht für die Vorderbremse? Da müsste ja dann der Bremshebel vorn von der S51 passen, und der hat definitiv kein Gewinde vorn.

    EDIT:
    Und theoretisch könnte ich dann ja auch ein vorderes Bremsschild für hinten nehmen, oder?
    Geändert von Heros (26.09.2010 um 18:44 Uhr)

  11. #27
    Urgestein Avatar von Schwarzer_Peter
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    Eins muss dir mal klar sein: Die Bremswirkung wird nicht besser durch außenliegende Hebel - die Betätigungskraft wird kleiner, zu Lasten größerer Betätigungswege.

    An der Vorderbremse merkt man das am deutlichsten - wer wenig Fingerkraft hat, bremst mit dem Umbau tatsächlich besser, dafür muss man alle fünf Kilometer nachstellen, damit man nicht schon wieder den Handhebel durchziehen kann bis zum Gasgriff.

  12. #28
    Kettenblattschleifer Avatar von Heros
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    Schon klar, aber wenn ich ein neues Bremsschild aus dem Bekanntenkreis bekommen würde dann weiß ich wenigstens welche Teile ich noch bräuchte. An der Fingerkraft mangelt es denke ich nicht, deshalb bleibt das Ganze auch vorerst so. (Außer den neuen Bremsbacken)

    Und noch was: Wie gut sind die erhältlichen Trommeln? Oder sollte man eher die vorhandenen ausdrehen lassen?

  13. #29
    Urgestein Avatar von Schwarzer_Peter
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    Die neuen Kompletträder sind prima in Ordnung ... beim Selbereinspeichen passiert leicht das gleiche wie bei alten Rädern: Wenn die Speichenspannung ungleichmäßig ist, zieht sich die Trommel zum Ei.

  14. #30
    Restaurateur Avatar von Restaurator
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    Also wenn die Bremstrommeln in den Radnaben stark ausgeschliffen sind, und nicht mehr rund laufen kann man sie natürlich ausdrehen (lassen). Allerdings können nur wenige Zehntel mm ausgedreht werden. Jedoch benötigt man dann Bremsbacken mit Übermaß! (Da währen doch die zu großen EBC-Beläge geradezu perfekt, oder nicht?)

    Wenn die Trommeln vom Bremsen ausgeschiffen sind, aber noch gut rund laufen, macht es Sinn nur den so entstandenen vorderen und hinteren Absatz aus- oder wegzudrehen! (Das ist der Bereich wo die Bremsbacken nicht hinkommen!) Dadurch lassen sich dann auch Beläge mit Übermaß montieren, die dann nicht an den Erhöhungen, des ehemals alter Innendurchmessers schleifen.

    Wenn man jedoch eine neue Nabe+neue Lager+Speichen+Felge nimmt, ist ein neues Rad wohl günstiger.

    Die Trommeln (Metallringe aus Guss oder Stahl) in den neuen Naben sind auch nicht besser oder schlechter als die, die in der DDR produziert worden sind.

    Das Hauptproblem sind nach wie vor, das die perfekten Bremsbeläge auf den Bremsbacken fehlen. Es muss doch möglich sein, bei relativ geringen Kräften einen Belag zu kreieren der dann trotzdem einen hohen Reibwert bringt. Beim Fahrad geht das doch auch!

    Wahrscheinlich geht das sogar, aber eben nicht für 7,00€ das Paar. Also liebe Hersteller macht mal was. Ich würde auch 20€ für ein paar vernünftige Bremsbacken bezahlen!

    Gruß Peter
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  15. #31
    Kettenblattschleifer Avatar von Heros
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    Ich würde auch 20€ für ein paar vernünftige Bremsbacken bezahlen!
    Amen.

    Beim Fahrad geht das doch auch!
    Dafür musst du die Beläge auch ständig wechseln. Die DDR-Beläge halten ewig.

  16. #32
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    Zitat Zitat von Heros Beitrag anzeigen
    Dafür musst du die Beläge auch ständig wechseln. Die DDR-Beläge halten ewig.
    Was nützen Bremsbeläge die ewig halten aber nicht vernünftig bremsen?

    Gruß Peter
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