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Thema: Bremsen verbessern


  1. #1
    Zündkerzenwechsler Avatar von Batman
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    Frage Bremsen verbessern

    Hallo,
    nachdem ich gestern einen kleinen Unfall hatte, würde ich gerne meine Bremsen bei meiner KR51/1 so gut es geht verbessern. Ich habe vor einem halben Jahr neue Bremsbacken von AKF eingebaut. Die "normalen" die es da gibt. Danach wurde die Bremswirkung zwar etwas besser, aber nicht so wie ich es mir gedacht hatte. Ich hab es dann noch etwas eingestellt, es war aber immernoch nicht so berauschend. Bei einem Kumpel von mir habe ich in seine KR51/2 dann später mal diese "Sportbremsen" eingebaut und war danach überrascht wie gut die Karre nun bremst. Jetzt hatte ich halt einen kleinen Unfall und würde meine Bremswirkung auch gern verbessern. Liegt es wohl an den Bremsbacken? Also macht es Sinn auch diese Sportbremsen zu kaufen? Oder ist es eine Einstellungssache, obwohl man ja gar nicht soo viel einstellen kann.
    Gruß Batman

  2. #2
    Urgestein Avatar von Schwarzer_Peter
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    Wie alt sind die Bremstrommeln? Bei so richtig alten, vergnargelten Exemplaren hilft auch die beste Bremsbacke nichts mehr.

  3. #3

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    Standard Neue Felge

    Hallo,
    hatte mir vor kurzem neue Felgen mit neuer Trommel besorgt, ich war erstaunt wie gut die Bremsen mit den alten Bremsbacken anzog. Würde auch das Geld lieber darein investieren ;-)

  4. #4
    Flugschüler Avatar von too-onebee
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    Die KR51/2 besitzt am Hinterrad auch eine andere Bremsbetätigung wie die KR51 oder die ersten KR51/1 bis Ende 1972.

    Zu erkennen an dem außen liegenden Bremshebel!

    Hierdurch kann auch ein größerer Druck auf die Hinterradbremse ausgeübt werden.



    Ein Umbau auf den außen liegenden Bremshebel bringt auch eine etwas bessere Bremsleistung.

    Gruß
    too-onebee
    KR51/1, Bj. 1968, tundragrau und KR51/1, Bj. 1969, blau

  5. #5
    Urgestein Avatar von Schwarzer_Peter
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    Nö. Ebenso wie beim Umbau der vorderen Bremse auf den Hebel des SR50 braucht man nur weniger Pedal- bzw. Hebelkraft. Die maximal erreichbare Bremswirkung steigt dadurch nicht, außer bei Leuten mit ernsthaft schwachen Fingern.

  6. #6
    Flugschüler Avatar von too-onebee
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    Hatte mal was vom Hebelgesetz gehört !
    KR51/1, Bj. 1968, tundragrau und KR51/1, Bj. 1969, blau

  7. #7
    Urgestein Avatar von Schwarzer_Peter
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    Exakt das ist der Punkt.

    Die maximale Bremswirkung ergibt sich aus der Konstruktion der Bremse innendrin; die hierzu nötige Kraft erzeugst du über einen mehr oder weniger langen Hebel mit weniger oder mehr Finger- und Fußkraft.

    Nachdem du die Bremse nicht änderst, sondern nur den Hebel, bleibt auch die maximale Bremswirkung dieselbe. Es fühlt sich nur besser an.

  8. #8
    Flugschüler Avatar von too-onebee
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    Über die Änderung der Hebelwirkung erziele ich doch somit auch eine höhere Kraft, mit welcher die Bremsbeläge gegen die Trommel gedrückt werden.
    KR51/1, Bj. 1968, tundragrau und KR51/1, Bj. 1969, blau

  9. #9
    Urgestein Avatar von Schwarzer_Peter
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    ... die aber oberhalb eines gewissen Höchstdrucks einfach nichts mehr weiter bringt.

    Gerade am Hinterrad muss man sich auch fragen: Wozu eigentlich? Auch die originale "alte" Bremse mit innenliegendem Hebel schafft problemlos eine Blockierbremsung. Was soll da noch besser werden?

  10. #10
    Super-Moderator Urgestein Avatar von Rossi
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    Zitat Zitat von Schwarzer_Peter Beitrag anzeigen
    ... die aber oberhalb eines gewissen Höchstdrucks einfach nichts mehr weiter bringt.
    Das ist richtig, weil das Rad irgendwann blockiert. Aber bei gleicher Fingerkraft erzeuge ich einen größeren Druck der Bremsbeläge auf die Trommel.

    Wenn ich vorher es nicht geschafft hab, das Vorderrad zum blockieren zu bringen und das jetzt schaffe bei gleicher Fingerkraft, ist der Anpressdruck der Bremsbeläge höher. Also wird es besser, wenn es vorher nicht blockierte.


    MfG

    Tobias

  11. #11
    Kettenblattschleifer Avatar von Kapsi
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    Ich bin selber 3 Monate mit der alten Bremse gefahren. Ich konnte mich selbst draufstellen und da tat sich nix. Selbst mit DDR Bremsbelägen.

    Ich hab mir jetzt eine Bremsankerplatte mit außenliegendem Bremshebel besorgt und fahre seit 5 Monaten ohne Probleme. Die DDR Beläge hab ich geschlitzt und sie blockiert immernoch wie am ersten Tag, lässt sich schön sanft bremsen und greift auch mal wenn sie soll.


    Ist nur zu empfehlen das Teil. Wenn man das vor hat muss man mit Kosten von max. 20€ rechnen, lohnt sich aber. Diesen Umbau habe ich auch noch für Vorne vor da dort ein ähnliches Problem besteht.

  12. #12
    Super-Moderator Urgestein Avatar von Rossi
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    Wer hinten die Bremse nicht zum Blockieren bekommt, macht was falsch. Das geht selbst mit Bowdenzug und innenliegenden Hebel problemlos. Mit dem Fuss hat man ein bischen mehr Kraft, als in den Fingern.

    Das ganze ist zu 90% nur interessant für Vorne.

    MfG

    Tobias

  13. #13
    Zündkerzenwechsler Avatar von Batman
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    Zitat Zitat von too-onebee Beitrag anzeigen
    Die KR51/2 besitzt am Hinterrad auch eine andere Bremsbetätigung wie die KR51 oder die ersten KR51/1 bis Ende 1972.

    Zu erkennen an dem außen liegenden Bremshebel!

    Hierdurch kann auch ein größerer Druck auf die Hinterradbremse ausgeübt werden.



    Ein Umbau auf den außen liegenden Bremshebel bringt auch eine etwas bessere Bremsleistung.

    Gruß
    too-onebee
    außenliegenden hebel hinten habe ich schon. macht es sinn so etwas (also eine hinterradbremse) auch vorne einzubauen??

  14. #14
    Zündkerzenwechsler Avatar von Batman
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    Zitat Zitat von Rossi Beitrag anzeigen
    Wer hinten die Bremse nicht zum Blockieren bekommt, macht was falsch. Das geht selbst mit Bowdenzug und innenliegenden Hebel problemlos. Mit dem Fuss hat man ein bischen mehr Kraft, als in den Fingern.

    Das ganze ist zu 90% nur interessant für Vorne.

    MfG

    Tobias
    also wenn ich hinten richtig drauflatsche blockiert es auch. vorne gibt es da keine chance.
    Aber hinten habe ich bei mir was komisches festgestellt.
    Wenn die Schwalbe auf dem Ständer steht, lässt sich das rad hinten nicht von hand drehen. Es scheint als wäre die bremse zu fest eingestellt. wenn man sie vom ständer holt und schiebt wenn man draufsitzt (also gewicht drauf ist) blockiert das rad nicht. also es lässt sich ganz normal rollen. wenn nun nochmehr gewicht drauf ist (habe ich letztens gemerkt wo ich meinen vater abgeholt habe) bremst es noch schlechter oder die bremse packt gar nicht.
    also ich habe irgendwie das gefühl, desto mehr meine schwalbe hinten einfedert, desto schlechter bremst sie und wenn sie aufm ständer steht lässt sich das rad ja gar nicht drehen. ist da irgendwas flasch?

  15. #15
    Kettenblattschleifer Avatar von Kapsi
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    Das Rad muss sich auf dem Ständer wenn es in der Luft hängt ganz leicht drehen lassen und den Schwung beibehalten sonst bremst dich das aus während der Fahrt.

    Mach mal die Trommeln ordentlich sauber und schleif Bremsbacken sowie Bremstrommeln bisschen an dann dürfte das erstmal wieder gehen. Stell natürlich deine Bremse etwas lockerer dass die nicht immer schleift.
    Nicht vergessen, Bremsenreiniger ist wichtig

  16. #16
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    Zitat Zitat von Kapsi Beitrag anzeigen
    Die DDR Beläge hab ich geschlitzt
    HAst aber hoffentlich die Asbest-Beläge dafür hergenommen, oder?
    Mal bist du Hund, mal bist du Baum...

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