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Thema: Deutschland schafft sich ab !


  1. #113
    Kettenblattschleifer Avatar von junktschep
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    War ja klar, dass irgendwann wieder die bösen Deutschen aufgeführt werden.

    Erstens ist Mallorca ne Urlaubsinsel, wo sehr viele Gastarbeiter (nur) während der Saison unterkommen. Die werden wohl auch kein Mallorquinisch sprechen können/müssen.

    Zweitens wandert wohl kaum einer nach malle aus um dort im deutschen Mirkokosmos zu leben. Die Barbetreiber sprechen sehr wohl spanisch.

    Drittens ist das nicht unsere Baustelle und

    Viertens: "Zugegeben, die meisten Deutschen, die nach Mallorca ziehen, haben wenig Probleme mit dem Anerkennen einer demokratischen Grundordnung."
    Das ist ja wohl die Hauptgrundlage. Denn das geht einher mit der kulturellen Anerkennung.

    Fünftens willst du mit dieser Äußerung mindestens genauso populistisch punkten, wie der von der kritisierte Sarrazin

    Sechstens ist das nicht unser Problem. Der spanischen Wirtschaft würde es ohne die vielen Europäischen Einwanderer (Deutsche, Skandinavier, Engländer) sicherlich nicht besser gehen und sie erhalten auch keine Unterstützung von dessen Sozialämtern, sofern so etwas überhaupt existiert.

    Siebtens schaffen die sich auch nicht ab, denn in Mexiko wird ja auch spanisch gesprochen^^

    Diskussionsgrundlage?
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  2. #114
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    Zitat Zitat von junktschep Beitrag anzeigen
    Diskussionsgrundlage?
    Ich wollte lediglich darauf hinweisen, dass es Deutsche in nenneswerter Anzahl gibt, die im Ausland einen abgeschotteten Lebensstil pflegen, den sie in Deutschland keinem Zuwanderer zugestehen wollen. Denn es gibt diese deutschen "Parallelgesellschaften", nicht nur auf Mallorca. Ich erinnere mich beispielsweise an einen Artikel über eine deutsche Gemeinde in der Türkei, die - während in Deutschland gegen jeden Moscheebau protestiert wird - vehement auf ihr Recht pochte, dort ein christliches Gotteshaus errichten zu dürfen, von wegen Religionsfreiheit und Pflege der mitgebrachten Kultur. Wo bleibt denn da die Anpassung an die (türkische) Leitkultur?

    Ich will hier keinesfalls Defizite bei der Integration von Zuwanderen in Abrede stellen. Aber ich wollt nur den Blick darauf richten, dass bei sowas auch gern mal mit zweierlei Maß gemessen wird.
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  3. #115
    Kettenblattschleifer Avatar von junktschep
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    ja aber die Deutschen stellen nicht die hohe Schwerkriminellenrate in Spanien oder der Türkei. Das Recht ne Kirche zu bauen ist ja wohl auch nur Prinzipdenken (von denen) und die müssen jetzt Angst um Ihr Leben haben. Die Araber hier aber nicht.
    Sehr wohl aber die nicht starken nicht-araber, wenn wir zur falschen Zeit am falschen Ort sind...
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  4. #116
    Flugschüler Avatar von Sailorman112
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    ... und nicht zu verachten ist ja auch der volkswirtschaftliche Gewinn. Mallorca ohne Touristen??? Wäre bettelarm, mal abgesehen davon bringen diese deutschen ihr Geld mit und schaffen Arbeitsplätze. (Damit ist nicht die Promilezahl gemeint die dort mittellos ist, zumindest habe ich noch nie von einem mittellosen gehört der dort seine Wohnung und Essen vom spanischen Staat finanziert bekommt). Der Bericht wurde nur von jemanden geschrieben der Langeweile hatte und mal etwas schreiben wollte. (so wie ich manchmal ^^)

  5. #117
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    Na, dann kommen wir ja langsam zum eigentlichen Kern des Problems. Es ist also alles nicht so schlimm, wenn die Zuwanderer ihren Lebensunterhalt selbst bestreiten oder zum Wohlstand der Gemeinschaft beitragen. Da ist dann die Parallelgesellschaft legitim.

    Und so tritt deutlich hervor, was den Sarrazins dieses Landes in Wirklichkeit auf den Keks geht und was hinter ethisch-moralischem Geschwafel über Kultur und Tradition steckt: Die Migranten liegen uns auf der Tasche! Das ist es, was nichtmal Thilo so deutlich sagen kann und will, weil die eigenen Motive über die Kulturschiene viel ehrenhafter und weniger primitiv klingen. Aber am Ende des Tages geht's doch wieder nur ums liebe Geld.
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  6. #118
    Flugschüler Avatar von Sailorman112
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    Ääähh,,, sorry, aber sollten Zuwanderer nicht grundsätzlich ihren Lebensunterhalt verdienen?
    So ein Frage würde man in anderen Ländern nicht mal stellen ^^.
    Annerkennung der Kultur gehört für mich ebenso dazu.
    Das es auch anders geht, sieht man doch an der dänischen Minderheit in Schleswig Holstein.
    Wir haben Zuwanderer die ihren Lebensunterhalt nicht selber verdienen wollen, kriminell sind und auch noch von den Eingeborenen dafür Toleranz fordern.
    Selbstverständlich sollen Zuwanderer etwas zur Gemeinschaft beitragen und zwar mehr geben als nehmen, sonst macht das doch überhaupt keinen Sinn.
    Mich ärgert es vor allem, dass sie uns für unsere "Dummheit" auslachen.
    Allerdings Fakt ist auch das nicht alle Immigranten so sind. Ein großer Teil lebt gerne in Deutschland und arbeitet auch. Nur hört man von ihnen nichts....

  7. #119
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    Zitat Zitat von Sailorman112 Beitrag anzeigen
    Ääähh,,, sorry, aber sollten Zuwanderer nicht grundsätzlich ihren Lebensunterhalt verdienen?
    Klar, das wäre wünschenswert (dass das nicht in allen Fällen geht, ist ne andere Geschichte und soll hier gar nicht Thema sein).

    Aber entweder hab ich mich falsch ausgedrückt, oder man will mich nicht verstehen. Mein Punkt war, dass die Argumente Kultur, Tradition und Integration allesamt nur Fassade sind. Mit diesen großen Worten und hehren Zielen wird nur kaschiert, was einen eigentlich an den Migranten stört: Sie kosten "unser" Geld. Weil man mit diesem platten Argument zwar ein paar Bauern fangen kann, aber eben nicht sonderlich intellektuell wirkt, braucht man eben irgendwas größeres, erstrebenswerteres. Ein Thema, wo man so tun kann, als ginge es einem um irgendwelche ideellen Werte und nicht nur um den schnöden Mammon. Das ist mein Problem bei der Geschichte.

    Denn wir haben es ja beim Malle / Türkei - Beispiel gesehen: Solang der Migrant selbst für sich sorgen kann, ist das mit der Parallelwelt offenbar völlig OK. Kultur und Integration können also nicht das Problem sein; die Angst, was vom Kuchen abgeben zu müssen, ist's. Natürlich kann man diese Meinung vertreten. Aber dann soll man bitte so ehrlich (auch zu sich selbst) sein, und das Kind beim Namen nennen, statt sich hinter irgendeiner Integrationsdebatte zu verstecken. Die ist nämlich auch notwendig und sollte ernsthaft geführt werden. Von Leuten, denen wirklich was daran liegt und die sie nicht nur als trojanisches Pferd missbrauchen.

    Beste Grüße
    Ralf
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  8. #120
    Kettenblattschleifer Avatar von Heros
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    Nein, nur am Geld hängt das nicht, das ist eine Folge der mangelnden Integration. Die Migranten, die nicht deutsch können, haben natürlich keine Chance, einen Job zu finden. Genauso geht es den Kindern, die sich, obwohl sie in Deutschland geboren sind, eher mit der Türkei identifizieren als mit Deutschland.

    Dass es in Deutschland Viertel gibt, wo man fast nur türkisch redet, oder in meinem Fall russisch, kotzt mich persönlich genauso an, wie die Tatsache, dass Deutschland Milliarden an Sozialhilfe für alles andere als deutsche Migranten ausgibt. Im Ausland, speziell in Kleinasien, im nahen Osten oder in Nordafrika, ist es für viele Auswanderer das höchste Ziel, nach Deutschland zu kommen, weil man dort gut leben kann ohne einen Finger zu rühren.

  9. #121
    Flugschüler Avatar von Sailorman112
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    Also meine Mutter kommt selber vom Balkan sie war auch nur "Schneiderin" dort und ist mit 16 Jahren nach Deutschland gekommen, hat dann auf dem zweiten Bildungsweg eine Ausbildung zur Krankenschwester gemacht. Mit ihr könntest du dich mal austauschen über "Ausländer" in Deutschland, du würdest nur mit dem Kopfschütteln was sich viele "Ausländer" einfach im Krankenhaus herausnehmen.
    Väterlicherseits, kommt die Verwandtschaft aus Danzig und Königsberg (Flüchtlinge). Diese Flüchtlinge hatten im Westen auch ein richtiges Integrationsproblem, sie sind abgelehnt worden. Wenn du noch einen Lebenden findest kannst du dir ja mal erzählen lassen was sie sich alles als Kinder anhören durften. Dagegen ist der "Ost-Westkonflikt" ein Kindergeburtstag. Nur komisch, dass sich damals keine Parallelwelt gebildet hat. Ich begründe das für mich weil es eine gemeinsame Basis gab, nämlich die Kultur, man hat sich auch angepasst und integriert.
    Auch hatte niemand Angst im dunkeln von einer Bande Testosteronmonster überfallen zu werden, mit der Begründung man ist eine Kartoffel. Ich habe nämlich noch nie gehört das Araber Araber überfallen...

    Sarrazin hat nicht mal ein Geheimnis daraus gemacht und ein Argument mit der Volkswirtschaft begründet. Da war/ist schon mal kein trojanisches Pferd.

    Ich bin der Meinung das eine morgenländische Kultur hier nichts zu suchen hat. Das fängt bei der Auffassung von Recht und Gesetz an. Von ihren Familienstrukturen möchte ich gar nicht erst sprechen. Mich kotzt es einfach an, dass hier eine Verdrängung stattfindet. Integration findet nicht statt. Es werden eigene Vereine gegründet, eigene Kaffees, eigene Lebensmittelgeschäfte.
    Ja, man kann das sicherlich "etwas weg nehmen vom Kuchen nennen". Schau doch mal in die Schulen und damit meine ich nicht die Osten, es kann doch eigentlich nicht normal sein, dass ich eine Zukunft in Potsdam plane und ein Argument ist die Ausländerdichte und die Schulen...
    Dann stimmt doch nicht etwas im Staate......
    Man sollte sich eher Fragen, ob das trojanische Pferd nicht die Immigranten sind mit ihrer morgenländlichen Kultur... höre dir mal ein Gaddafi und den verrückten Iraner an. Die planen nämlich in 30 Jahren schon mit Europa als Gottesstaat... Das schöne ist, eine Europäische Union gibt es schon und man braucht nicht einmal mehr Strukturen schaffen.

    Achja, ich nehme sicherlich nicht in Anspruch richtig zu liegen aber ein Beispiel möchte ich noch bringen auch wenn es abstrakt und von beiden Seiten mehr als grausam ist.
    Srebenica, Völkermord der übelsten Art und Weise, in keinster Weise zu entschuldigen, trotzdem war etwas christliches dabei........ Frauen und Kinder durften gehen.

  10. #122
    Tankentroster Avatar von jony86
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    Hey,
    aufm Ersten bei Maischberger ist gerade ne lustige Runde zugange...
    Gruß, Johannes

  11. #123
    Museumsdirektor Avatar von Alfred
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    Mir war bis eben unbekannt, was ein Salafist ist.
    --> Salafisten-Vorschlag
    --> Salafisten-Prediger bezichtigt Journalisten der Lüge

    Religiös Verblendete mit Tendenz zum Radikalismus sollten in beschleunigten Verfahren aus D und der EU abgeschoben werden dürfen. Leider gibt es einige darunter, die nicht abgeschoben werden können.

  12. #124
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    Da stimme ich erstmal zu, aber leider kommen die dann mit nem gekaperten Flugzeug ()wieder...
    Mal bist du Hund, mal bist du Baum...

  13. #125
    Kettenblattschleifer Avatar von Heros
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    Dem Pierre müssen sie ja damals das Hirn aus der Rübe geschlagen haben....

  14. #126
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    Eure geistige Armut kotzt mich an.

    Peter

  15. #127
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    Gut, dass es die freie Meinungsäußerung (noch) gibt. Da kann dann jeder seinen Frust hier posten

  16. #128
    Kettenblattschleifer Avatar von Heros
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    Nein, mal ganz ehrlich, was anderes fällt mir dazu nicht ein.

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