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Thema: DSL doppeln


  1. #17
    Kettenblattschleifer
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    Wie schon gesagt wurde, Datensicherheit ist durchaus gegeben. Alleine durch das setzten eines Passwortes werden schon alle abgeschreckt die mal eben so gucken wollten ob sie ins Netzwerk reinkommen. Dann sollte man natürlich noch die Datei und Druckerfreigabe deaktivieren. Wenn nun jemand wirklich gezielt vorhat auf deine Daten zuzugreifen, dann schafft er das auch wenn du alles über Kabel verbunden hast. Insofern schonmal nichts gewonnen.

    Bezüglich des Stromverbrauches solltest du dir auch keine Gedanken machen. Ist schlieslich keine Glühbirne son Router. Um dennoch etwas einzusparen könntest du ja eine Zeitschaltuhr setzen, die immer ausschaltet wenn garantiert keiner ins Internet möchte. Vermutlich rechnet sich das aber bezüglich anschaffunskosten/Verbrauch erst nach ein paar Jahren.

    Das Thema Strahlung wurde ja auch schon angesprochen. Wenn du nicht gerade jemand bist, der sein Bett nach den Wasserleitungen ausgerichtet hat, um dann vermeintlich besser schlafen zu können, dann musst du bei sowas auch nicht anfangen nachzudenken

    Störsicherheit müsste man halt mal gucken. Also ich bekomme hier geschätze 30 Netzwerke aus der Straße in ausreichender Qualität rein um damit arbeiten zu können.

  2. #18
    Schwarzfahrer
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    Zitat Zitat von micha_ge Beitrag anzeigen
    Wie schon gesagt wurde, Datensicherheit ist durchaus gegeben. Alleine durch das setzten eines Passwortes werden schon alle abgeschreckt die mal eben so gucken wollten ob sie ins Netzwerk reinkommen.
    Die Aussage ist ohne Angabe der verwendeten Verschlüsselung nicht haltbar.

    Zitat Zitat von micha_ge Beitrag anzeigen
    Dann sollte man natürlich noch die Datei und Druckerfreigabe deaktivieren. Wenn nun jemand wirklich gezielt vorhat auf deine Daten zuzugreifen, dann schafft er das auch wenn du alles über Kabel verbunden hast. Insofern schonmal nichts gewonnen.
    Freigaben deaktivieren ist nicht unbedingt praktikabel, da man über kurz oder lang dies auch nutzen möchte. Die Zugangshürde zu einem Kabelgebundenen Netzwerk sind definitiv höher. (Brauchbare Firewall vorrausgesetzt und keine Nutzung von Trojanern ebenfalls.)
    Zitat Zitat von micha_ge Beitrag anzeigen
    Bezüglich des Stromverbrauches solltest du dir auch keine Gedanken machen. Ist schlieslich keine Glühbirne son Router. Um dennoch etwas einzusparen könntest du ja eine Zeitschaltuhr setzen, die immer ausschaltet wenn garantiert keiner ins Internet möchte. Vermutlich rechnet sich das aber bezüglich anschaffunskosten/Verbrauch erst nach ein paar Jahren.
    Es handelt sich ca. um Stromkosten von 10-20 Euro pro Jahr. Je nach konkretem Gerät und Stromtarif.
    Sinnvoller als eine Zeitschaltuhr ist wohl das manuelle An- und abschalten, wie er es jetzt schon gewohnt ist oder eben per Funksteckdose. Bzw. die Kosten in Kauf nehmen und den Komfort genießen. Bzgl. Datensicherheit durch nicht hochgefahrene Firewall beim PC-Start braucht man sich keine Sorgen machen, da der Router eine Firewall integriert hat und dies ein sehr theoretisches Szenario ist. Selbst das BSI (Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik) hat keine derartigen Empfehlung.

    Zitat Zitat von micha_ge Beitrag anzeigen
    Störsicherheit müsste man halt mal gucken. Also ich bekomme hier geschätze 30 Netzwerke aus der Straße in ausreichender Qualität rein um damit arbeiten zu können.
    Gerade dies ist allerdings eine klassische Störsituation. Es gibt bei WLAN b/g nur 3 überlappungsfreie Kanäle. Alle anderen stören sich eben gegenseitig. Dies führt zu deutlich verschlechterten Datenraten / Latenzen bis hin zum Totalausfall.
    Ansonsten kommen Störungen meist von minderwertiger Hardware. (z.B. 5 Euro WLAN Karten von ebay)

  3. #19
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    Ein paar Fakten dazu:

    Heutige Router, auch die Alleskönner von AVM, brauchen nicht mehr als drei bis fünf Watt im Jahresmittel. Das holt man alleine z.B. durch die Abschaffung eines separaten Anrufbeantworters schon wieder rein, denn diese Funktion ist hier integriert. Nutzt man die ebenfalls integrierte Basisstation für DECT-Funktelefone anstatt einer separaten, ist sogar schon etwas gewonnen.

    WPA2- oder ggf. noch WPA-Verschlüsselung ist soweit sicher genug. Zusätzlich kann man noch den Router unsichtbar stellen ("SSID verstecken"), sowie Zugang nur für Geräte in einer Positivliste erlauben ("MAC-Filter").

    Störungen ergeben sich durch die geringe Reichweite eher selten, es sei denn, man sitzt selbst schon in einer grenzwertigen Entfernung. Hier hilft ein Router mit WLAN 802.11n und mindestens zwei Antennen, besser drei, und empfängerseitig eine ebensolche Ausrüstung (im festinstallierten PC mit PCI- oder PCIE-Karte). Mit billigen und winzigen USB-Sticks muss man sich über schlechten Empfang nicht wundern.

  4. #20
    Glühbirnenwechsler
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    @Schwarzer_Peter WPA2 würde ich auch erst mal als sicher ansehen, aber SSID verstecken und Mac-Addressen-Filter ist nur Pseudosicherheit da man beides ganz einfach umgehen kann.
    Zum Thema USB-Sticks: ansich sind die dinger Gut aber bei Festrechner sollte man einfach eine 2-5 m Usb Verlängerung legen um sie vor der "Strahlung" des Computers abschirmen zukönnen. Eingebaute Karten sind da eher suboptimal weil man den Rechner ja meistens eher versteckt ;-).

  5. #21
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    Zitat Zitat von Schwarzer_Peter Beitrag anzeigen
    . Hier hilft ein Router mit WLAN 802.11n und mindestens zwei Antennen, besser drei, und empfängerseitig eine ebensolche Ausrüstung (im festinstallierten PC mit PCI- oder PCIE-Karte).
    Oder eben Leistungsgesteigerte Wlan-Router.
    Beispiel SE505 oder Buffelo 54GS sind mit einer entsprechenden Antenne >10km drin.

    Denn heute Router haben wenn man Glück hat ~30mW, meist weniger.
    100mW sind erlaubt und das an der Antenne.

    Siehe meine Konstruktion für Bürgernetz.
    Angehängte Grafiken
    KR51/1S 75´/ S51 B2-4 81´/ S70C 86´/ S70C 87´ / Star 69´

  6. #22
    Urgestein Avatar von Schwarzer_Peter
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    Zitat Zitat von arccra Beitrag anzeigen
    @Schwarzer_Peter WPA2 würde ich auch erst mal als sicher ansehen, aber SSID verstecken und Mac-Addressen-Filter ist nur Pseudosicherheit da man beides ganz einfach umgehen kann.
    War an dem Wort "Zusätzlich" irgendwas unklar?

    "Strahlungs"abschirmung durch Verlängerungskabel ist technisch Unsinn (und wenn überhaupt, dann muss man den Rest des PCs vor der Funkstreuung des WLAN-Moduls schützen, denn 2.4 GHz ist sehr nahe an der PCI-Express-Datenfrequenz von 2.5 GHz). Das Gehäuse des PC ist unter diesen Aspekten hinreichend dicht (zumindest dann, wenn den ein kommerzieller Anbieter zusammengesetzt hat), für USB-Sticks ist das also kein Thema.

    Was man damit erreicht, ist dass die Antennen aus dem Funkschatten von PC-Blechklotz und Kabelwurst heraustreten und in alle Richtungen frei arbeiten können. Trotzdem ist in der Empfangsqualität jeder USB-Stick einer eingebauten PCI(E)-Karte mit zwei oder drei ausrichtbaren Antennen haushoch unterlegen - erst recht wenn man diese drei Antennen auch noch per Kabel frei positionieren kann und eben nicht hinter dem PC fest hat.

    (Und für die Elektrophobiker nochmal: Wer bei Sendeleistungen von 100 mW an der Quelle von "zusätzlicher Strahlungsdosis" redet, betreibt entweder bewusst Panikmache oder hat Physik und Maßeinheiten nicht hinreichend verstanden, um fundiert mitreden zu können. Aus eigener Berufspraxis: Meistens ist's beides.)

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