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Thema: Durchgangsprüfung für Ü-Zündung. Was mache ich falsch?


  1. #1
    Schwarzfahrer
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    Standard Durchgangsprüfung für Ü-Zündung. Was mache ich falsch?

    Hallo!

    Edit: Ich habe ganz vergessen zu erwähnen, dass ich eine KR 51/2 E habe

    Ich bin gerade dabei meine Ü-Zündung einzustellen. Mit einem Multimeter wollte ich den Öffnungszeitpunkt genau bestimmen, habe beim Messen bis jetzt aber noch keinen Erflog gehabt.

    Das ist das Multimeter:

    Das rote Kabel ist in VOhmmA angeschlossen und das Schwarze in COM.

    Ich habe nun den roten Kabel vom Messgerät mit dem braun-weißen Kabel (aus dem dicken schwarzen Kabel, dass von der Grundplatte zum Lenker hochgeht) verbunden:



    Den Kabel vom Unterbrecher habe ich auch abgemacht :





    Das Schwarze Messkabel halte ich an den Motor. Die Zündung ist eingeschaltet, der Messbereich vom Gerät auf den kleinsten Ohm Messbereich gestellt. Den Diodentest ( Der Pfeil) habe ich auch schon getestet.

    Leider sehe ich keinen Unterschied, wenn den Unterbrecher öffne bzw schließe. Die Messwerte verändern sich nicht. Habe ich etwas nicht beachtet?

  2. #2
    Schwarzfahrer
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    Ich hab es jetzt einfach so gemacht: Rotes Messkabel dort rangemacht, wo ich das Kabel zur Primärspule abgeklemmt habe. Schwarzes Kabel an das Motorgehäuse und es hat funktioniert. Sobald der Unterbrecher offen war, wurde kein Durchgang mehr angezeigt.

    Ich habe dann den alten Aka Unterbrecher gegen einen neuen von MZA ausgetauscht. Damit hat dann aber die selbe Messung nicht funktioniert ?? Zur Probe beide Unterbrecher nochmal getestet. Wieder das Gleiche. Beim AKA funktioniert die Messung, beim MZA nicht. Ist der neue MZA Unterbrecher deswegen nun Defekt? Irgendwie kann ich mir das nicht erklären.

  3. #3
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    Hallo Markus,

    der neue Unterbrecher muss nicht defekt sein, sondern die beiden Unterbrecherkontakte machen ihrem Namen noch keine Ehre. Das kannst Du ändern, wenn Du ein sehr feines Schmirgelpapier (600 oder 1000) durchziehst.

    Weil sich bei der Polrad Montage der ZZP aber wieder verändern kann, würde ich immer bei fertig montiertem Polrad messen.
    Da ist der Unterschied zwischen Kontakt offen und Kontakt geschlossen zwar wegen der parallel geschalteten Primärspule nur marginal im Bereich von 0,x Ohm, aber deutlich sichtbar. Die Messung bringt aber nur dann ein gutes Ergebnis, wenn das Polrad sich dabei nicht bewegt.

    Peter

  4. #4
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    Ich habe es jetzt hinbekommen. Komischerweise hat es jetzt funktioniert, indem ich einfach den weiss/braunen Kabel von der Grundplatte benutzt und sonst nichts weiter abgeklemmt habe. Der Unterschied war 0.2 zu 0.9 Ohm, also doch relativ deutlich und deshalb einfach auszumachen.

    Die schmerzliche Erfahrung der Veränderung des ZZP durch die Polrad Montage musste ich leider schon vor deiner Antwort machen. Ich musste dann nochmal von vorn beginnen, auch wenn sich der ZZP nicht zu stark verändert hatte. Leider habe ich an meiner Grundplatte keine Nase zum Verstellen, was das haargenaue verschieben der Grundplatte nicht leichter gemacht hat ( Vielleicht hat da jemand einen Tipp).

    Am Ende war die Einstellung aber erfolgreich (+/- 0.05 mm). Morgen wird dann Probe gefahren

  5. #5
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    Die Probefahrt lief super, danach ging leider nichts mehr. Langsam bin mit meinem Latein am Ende :(

    Sie geht zwar an, aber nur wenn ich gas gebe. Ohne Gas geht sie sofort aus. Vergaser überprüft und getauscht mit dem selben Ergebnis.

    Die Zündung bzw der Unterbrecher, so ist es mir aufgefallen, verstellen sich immer sobald ich sie nach den einstellarbeiten anmache und kurz (mit gas) laufen lasse. Der Unterbechernocken bzw der Filz sind mit Unterbrecheröl versorgt.

    Ich habe ein paar Bilder von der Grundplatte und dem Polrad, vielleicht fällt euch ja was optisch auf, was das Problem auslösen könnte.



  6. #6
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    Wenn sich die Zündung verstellt, dann kann das verschiedene Ursachen haben:
    - Polrad nicht ordentlich festgeschraubt
    - Grundplatte nicht ordentlich festgeschraubt
    - Unterbrecher nicht ordentlich festgeschraubt
    - Nocken ist nicht glatt und nutzt so den Unterbrecherhammer schnell ab
    - der Unterbrecher ist Murks ab Werk

    Peter

  7. #7
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    Hallo!

    Ich muss mich leider nochmal melden. Momentan habe ich gar keinen Funken mehr. Dabei ist mir aufgefallen, dass ich immer Durchgang habe, egal ob der Unterbrecher offen oder zu ist.

    Mache ich den Kabel der an den Unterbrecher geschraubt wird ab, dann unterbricht er logischerweise wieder korrekt. Ich habe zur Sicherheit gleich mehrere Unterbrecher getestet, mit dem selben Ergebnis.

    Was könnte den ständigen Durchgang verursachen?

    Ich spiele momentan sogar mit dem Gedanken direkt auf Elektronik/Vape umzusteigen.

  8. #8
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    Hast Du das braun/weisse Kabel von Klemme 2 am ZüLiScha mal abgemacht?
    Dort wird die Zündung in Stellung AUS und PARKLICHT kurzgeschlossen. Wenn der ZüLiScha defekt ist, dann könnte das immer der Fall sein.

    Eine VAPE würde ich erst einbauen, wenn mein Kenntnisse bezüglich der Simson-Ekelektrik perfekt sind, sonst steht man mit Pech mit VAPE nämlich vor noch mehr Rätseln.

    Peter

  9. #9
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    Wir sind jetzt ein wenig weiter gekommen. Wir haben einfach mal einen neuen Kondensator eingebaut, ohne den anderen auszubauen. Er als hing also in der Luft. Und auf einmal konnten wir wieder eine Unterbrechung messen (0.2 zu 0.9 ohm).

    Also schnell den neuen Kondensator eingebaut und nochmal geprüft. Auf einmal ging es wieder nicht. Dann wieder den Alten angeschlossen (hing auch in der Luft) ohne den Neuen auszubauen und dann ging es wieder.

    Also sobald der Kondensator Kontakt mit der Grundplatte hat, gibt es keine Unterbrechung. Das konnten wir gut reproduzieren.

    Kann man also davon ausgehen, dass irgendetwas an der Grundplatte defekt ist?


    Gruß Markus

  10. #10
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    Ist einer der Kondensatoren vielleicht mit einem Kurzschluss versehen?

    Peter

  11. #11
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    Wie kann man das festellen? Es scheint bei beiden ja alles zu funktionieren, solange sie nicht die Grundplatte berühren. Ich würde eigentlich ausschließen, dass beide Kondensatoren defekt sind ( der eine ist erst seit kurzem verbaut und der andere ist komplett neu).

    Das beste wird es doch erstmal sein, eine andere Grundplatte zu testen. Oder würdet ihr was anderes machen?

    Markus

  12. #12
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    Zitat Zitat von Markeem Beitrag anzeigen
    Wie kann man das festellen? Es scheint bei beiden ja alles zu funktionieren, solange sie nicht die Grundplatte berühren.
    Hallo Markus,

    lies mal bite hier:
    Schraubär-Tip: Kondensator-Prüfung
    In Deinem Fall könnte vielleicht schon eine einfache Widerstandmessung Aufschluss bringen, da muss nämlich unendlich zu messen sein.

    Der Kondensator kann nur dann seine Funktion erfüllen, wenn er mit beiden Anschlüssen auch angeschlossen ist. Ein Anschluss ist oben in der Mitte und der Zweite ist das Gehäuse, dass elektrischen Kontakt zur Grundplatte haben muss. Kein Wunder also.
    Und auch oder vielleicht gerade bei Nachbaukondensatoren gilt: es gibt Murks ab Werk.

    Peter

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