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Thema: Electronischer Unterbrecherkontakt. Einfacher geht's nicht!


  1. #33
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    Original von adrian82:
    Hallo robbikae,

    dass was du mit deiner Transistorschaltung
    da erreichst is im Prinzip nichts anderes
    als was du mit der aussenliegenden Zuendspule
    machst, du laesst den Unterbrecher nicht
    mehr so hohe Spannungen schalten und dadurch
    hast du weniger Abbrand. Bei der aussenliegenden
    Zuendspule wird ja durch die innenliegende kleine
    Zuendspule nur eine kleine Spannung induziert.
    Daher wuerd ich sagen deine Schaltung is nur
    fuer die alten Primaerzuender interessant, aber
    ich denke mal dafuer hast du sie auch entwickelt.
    Auf jeden Fall is die Idee nich schlecht und
    wenns auch noch funzt umso besser, well done

    gruss,
    Adrian
    Hallo,

    stimmt so nicht ganz. Auch bei der außenliegenden Zündspule liegt bei einem Strom von einigen Ampere eine Spannung von ca. 300V an Kontakt. Bei der Transistorschaltung übernimmt dieser die gesamte Schaltleistung. Die Belastung des Kontakts ist minimal. Während auch bei der außenliegenden Zündspule nach wie vor die gesamte Schaltleistung mit induktiver Last vom Kontakt aufgebracht wird, d.h. ob interne Zündspule oder äußere Zündspule, ist dabei die Kontaktbelastung etwa 400mal (in Watt) höher gegenüber der Transistorschaltung. Der etwas bessere Zündfunken wird durch den Fortfall des Kondensators erreicht.

    Grüße

    robbikae

  2. #34
    Kettenblattschleifer Avatar von adrian82
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    Hallo robbikae,

    aber induziert denn die innenliegende
    Zuendspule nicht einfach nur eine
    Niedervoltspannung, um daraus mit
    der Zuendspule die Hochspannung zu
    induzieren. Bei einer Batteriezuendung
    nimmst du ja auch die schwache Batterie-
    spannung (6 od. 12V) und transformierst
    sie auf mehere hundert oder gar tausend
    Volt uber die grosse Zuendspule. Beim Trabant z.B. wird doch durch
    den Unterbrecher nur der Stromkreis zwischen
    Batterie und primaerer Zuendspulenwicklung (Kl. 1 u. 15)
    kurzgeschlossen, wodurch in der Sekundaerwicklung
    dann die Hochspannung entsteht. Also so
    duenn wie die Primaerspule gewickelt is, kann da
    keine Hochspannung entstehen. Sie dient
    ja nur als Stromquelle, du koenntest im Prinzip
    auch die Batterie dran anschliessen.

    gruss,
    Adrian

  3. #35
    Kettenblattschleifer Avatar von torsten
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    Original von adrian82:
    Hallo robbikae,

    aber induziert denn die innenliegende
    Zuendspule nicht einfach nur eine
    Niedervoltspannung, um daraus mit
    der Zuendspule die Hochspannung zu
    induzieren. Bei einer Batteriezuendung
    nimmst du ja auch die schwache Batterie-
    spannung (6 od. 12V) und transformierst
    sie auf mehere hundert oder gar tausend
    Volt uber die grosse Zuendspule. Beim Trabant z.B. wird doch durch
    den Unterbrecher nur der Stromkreis zwischen
    Batterie und primaerer Zuendspulenwicklung (Kl. 1 u. 15)
    kurzgeschlossen, wodurch in der Sekundaerwicklung
    dann die Hochspannung entsteht. Also so
    duenn wie die Primaerspule gewickelt is, kann da
    keine Hochspannung entstehen. Sie dient
    ja nur als Stromquelle, du koenntest im Prinzip
    auch die Batterie dran anschliessen.

    gruss,
    Adrian
    Na ja letztendlich ist die ZÜndspule nix weiter als ein Trafo.
    Der Funke entsteht aber dann dadurch, dass das Magnetfeld, welches sich praktisch um der Primär- und die Sekundärspule der ZÜndspule befindet, zusammenfällt.
    Dadurch entsteht dann der Stromstoß, da ja das zusammenfallende Magnetfeld die Wicklungen schneidet.
    Auf der Primärseite passiert dies natürlich genau so, aber selbst wenn es nur Niedervolt wäre, reicht es halt immer noch für nen Abrißfunken am Unterbrecher, was ja wiederum schlecht ist.

  4. #36
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    Original von adrian82:
    Hallo robbikae,

    aber induziert denn die innenliegende
    Zuendspule nicht einfach nur eine
    Niedervoltspannung, um daraus mit
    der Zuendspule die Hochspannung zu
    induzieren. Bei einer Batteriezuendung
    nimmst du ja auch die schwache Batterie-
    spannung (6 od. 12V) und transformierst
    sie auf mehere hundert oder gar tausend
    Volt uber die grosse Zuendspule. Beim Trabant z.B. wird doch durch
    den Unterbrecher nur der Stromkreis zwischen
    Batterie und primaerer Zuendspulenwicklung (Kl. 1 u. 15)
    kurzgeschlossen, wodurch in der Sekundaerwicklung
    dann die Hochspannung entsteht. Also so
    duenn wie die Primaerspule gewickelt is, kann da
    keine Hochspannung entstehen. Sie dient
    ja nur als Stromquelle, du koenntest im Prinzip
    auch die Batterie dran anschliessen.

    gruss,
    Adrian

    Du musst in der vom Magnetfeld des Polrades induzierten Spule ein magnetisches Gegeninduktionsfeld aufbauen, dazu brauchst du elektrische Arbeit: L[H] x I[A]²/2. Diese Arbeit in der Zeiteinheit ergibt Leistung. Du musst also eine bestimmte Arbeit in der Induktivität einer Spule speichern und diese im Zündzeitpunkt über die Kontaktöffnung als kurzzeitigen Spannungsimpuls freiwerden lassen. Dabei entsteht am Kontakt eine
    Schaltleistung. Für einen Zündfunken mit vorgegebener Arbeit (mWs) ist die Schaltleistung am Kontakt völlig gleich, egal, ob die Hochspannungsspule gleich über der Primärwicklung aufgebracht wird oder in einem zweiten 'Transformator' einer äußeren Zündspule transformiert wird. (Real wird bei der äußeren Zündspule noch etwas mehr Schaltleistung am Kontakt auftreten, weil ja der zusätzliche äußere Trafo auch Verluste hat, die zusätzlich aufgebracht werden müssen!) Der Nutzen einer äußeren Zündspule ist, dass sie als wärmeempfindliches Bauteil außerhalb der warmen Zone angebracht werden kann und dass man den gegebenen Wickelraum der Induktionsspule besser ausnützen kann, was die Verluste etwas verringert.

    Also ganz einfach gesagt: Dem Kontakt ist es total egal wie die Kontaktzündung gebaut ist. Erst durch die Zwischenschaltung elektronischer, verstärkender Bauelemente kann die Kontaktbelastung stark reduziert werden, zumal es sich jetzt um eine ohmsche Last handelt, die, anders als eine induktive Last, keine Funkenbildung bewirkt.

    Alles klar?

    Grüße

    robbikae

  5. #37
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    [quote]
    Original von robbikae:
    Original von adrian82:
    Hallo robbikae,

    ... Bei einer Batteriezuendung
    nimmst du ja auch die schwache Batterie-
    spannung (6 od. 12V) und transformierst
    sie auf mehere hundert oder gar tausend
    Volt uber die grosse Zuendspule. Beim Trabant z.B. wird doch durch
    den Unterbrecher nur der Stromkreis zwischen
    Batterie und primaerer Zuendspulenwicklung (Kl. 1 u. 15)
    kurzgeschlossen, wodurch in der Sekundaerwicklung
    dann die Hochspannung entsteht. Also so
    duenn wie die Primaerspule gewickelt is, kann da
    keine Hochspannung entstehen. Sie dient
    ja nur als Stromquelle, du koenntest im Prinzip
    auch die Batterie dran anschliessen.

    gruss,
    Adrian

    Hierzu muss ich doch deine Vorstellung etwas korrigieren:
    Das ist völlig anders!! Nicht die Batteriespannung wird transformiert!(Dann müsste der Zündzeitpunkt ja beim Schließen des Unterbrecherkontakts liegen!)
    (Es wird auch beim Schließen des Kontaktes eine Spannung an der Zündkerze bewirkt. Z.B. bei einem Übersetzungs verhältnis von 1:100 in der Zündspule ensteht eine Spannung von ca. 600 V an der Kerze.) Das interessiert die Kerze natürlich gar nicht. Erst nachdem eine gewisse Zeit ein Ladestrom in die Primärwicklung hineingeflossen ist, wird beim schlagartigen Öffnen des Unterbrecherkontakts an der primären Spulenseite eine Spannungsspitze von z.B. 300V erzeugt, die dann 1:100 transformiert an der Zündkerze 30 000Volt ergibt - das ist dann schon was!

    Alle Klarheiten beseitigt?

    Grüße

    robbikae

  6. #38
    Kettenblattschleifer Avatar von adrian82
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    Hallo robbikae,

    du koenntest nich ganz unrecht haben, das Prinzip durch
    oeffnen eines Stromkreises eine hohe Spannung zu erzeugen
    kenn ich, hat was mit der Selbstinduktion der Spule zu tun
    (Ist denn so eine Art Traegheit der Spule).
    Naja, ich muss mich da nochmal reinlesen. Ich hab jedenfalls
    mich mal mit nem Bekannten kurzgeschlossen, der ueber
    30 Jahre mit solchen Basteleien Erfahrung hat (er hatte
    an seinem Trabi ne selbstgebaute elektronische Zuendung,
    die den Verbrauch auf 6,5 Liter (Universal, beladen) (!)
    reduzierte) und er meinte deine Schaltung die kannte
    man schon damals, dass Problem dabei is bloss, dass
    dir die Spannung zurueckschlagen kann und somit den
    Transistor zerstoeren kann. Man soll da wohl irgendwie
    noch nen Kondensator zwischenschalten, wahrscheinlich
    zwischen C und E bzw. S und D am Transistor, je nachdem
    was du da fuer ein Typ genommen hast (hab ich jetzt
    nich genau geschaut), ich weiss das aber nich mehr,
    ich war gestern ziemlich muede :)

    So long,
    Adrian

  7. #39
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    Hallo Adrian,
    du bist schon ein Spaßvogel! Ich glaube schon, dass ich nicht ganz Unrecht habe (hihi)!!

    Nee, lass man lieber die Schaltung so, wie ich sie angegeben habe! Ich weiss schon was ich mache! (Was meinst du wohl wozu die zwei Zenerdioden mit zusammen 400V sind? - Der Transistor ist für Fernsehzeilenstufen gedacht und kann sogar 1500V als Spitze!)
    (Natürlich habe ich nicht die Transistorzündung erfinden wollen - die gibt's schon lange - aber hier ist sie speziell für die Simmes angepasst. Übrigens meine 1. Thyristorzündung hatte ich an einem FIAT1500L 1959. Damals gab's wirklich noch keine Vorbilder oder Bauanleitungen)

    Grüße

    robbikae

  8. #40
    Kettenblattschleifer Avatar von adrian82
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    Hallo robbikae,

    zu DDR-Zeiten waren derartige Transistoren
    schwer zu kriegen, deswegen die Kapazitaet
    zum Schutz.
    Dass da Zenerdioden drin sind, hab ich nich
    realisiert, hab nur den Schaltplan angeschaut
    und nich die Liste gelesen. Aber wenn da
    die Zenerdioden dran sind, hast du natuerlich
    schon einen Schutz fuer den Transsistor
    eingebaut und der Kondensator wird doppelt
    ueberfluessig.

    gruss,
    Adrian

  9. #41
    Kettenblattschleifer Avatar von torsten
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    Hat jemand die Schaltung schon mal nachgebaut bzw. ausprobiert?

  10. #42
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    Also ich habe heute den Parallelregler nachgebaut und muss sagen er funktioniert hervorragend!! Nach enttäuschenden Ausfällen der Swallowking´schen Ladeschaltung habe ichs einfach mal ausprobiert.

    Allerding übernimmt der Parallelregler nicht die Gesamte Elektrik, sondern nur Batterie, Rücklicht, Bremslicht, Standlicht, Hupe, Tachobeleuchtung und Blinker.

    Ich kann diese genial einfache und Funktionssichere Schaltung nur weiterempfehlen!
    Da der Transistor bis zu 10 Ampere Trägt und bis zu 100V Spannungsfest ist, ist es nicht möglich die Elektronik zu Schmoren. Erst recht nicht bei DEM Kühlkörper!

    Also wie gesagt nur zu empfehlen...

  11. #43
    Kettenblattschleifer Avatar von torsten
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    Öhm, es geht hier um die Schaltung für die elektronische Zündung, nich um die Ladeschaltung - aber trotzdem danke für die Info *g*.

  12. #44
    Kettenblattschleifer Avatar von torsten
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    Freut mich trotzdem, dass der Prallelregler funzt.
    Nun zu der Zündschaltung.
    Irgendwie werd ich daraus net richtig schlau, wo ist denn in der Schaltung die Versorgerspule, also die auf der Grundplatte sitz, weil wo dransteht "Zündsp." das geht ja sicher zur ZÜndspule.

  13. #45
    Tankentroster
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    Ich möchte die „Transistorzündkontakt, minus“ von robbikae bei mir verbauen. Da ich nicht sicher bin, ob ich alles richtig verstanden habe, hab ich ´ne Bitmap angefertigt, damit ihr das mal kontrollieren/korrigieren könnt. Kann mir auch bitte noch mal jemand genau erklären, wie ich kontrilliere, ob bei mir der Spule plus oder minus ist?! Und welche Spule ist da genau gemeint: Die in der Lichtmaschine oder die externe???

  14. #46
    Kettenblattschleifer Avatar von torsten
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    Hm, also so gehts net, weil aus der Spule auf der Grundplatte kommt ja Wechselspannung raus und demnach ändert auch die Zündspule ständig ihre Feldrichtung, was bedeutet, dass es ständig Nulldurchgänge gibt (je nach Frequenz) und sie also ständig zündet.
    Aber ich weiß auch nicht, wo die Spule sonst hinkommen soll, denn wenn man sie so läßt wie sie original ist (parallel zum Unterbrecher) machts ja auch keinen Sinn.
    Du muß irgendwas zwishcen den Unterbrecher tun, Stück Papier z.B..
    Dann drehst du die Schwungscheibe kurz vor den Zündpunkt und mißt dann vom Unterbrecherkontakt gegen Masse (Plusteil vom Multimeter an Unterbrecher). Dort sollte eine negative Spannung angezeigt werden.
    Trotzdem weiß ich nicht, wie die Schaltung funktionieren soll. Jemand ne Idee?

  15. #47
    Zahnradstoßer
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    Der Unterbrecher ist bis auf den ZZP geschlossen. Die Elektronik schaltet nach masse durch, die Energie der Generatorspule wird verbraten oder nicht zur Zündspule durchgelassen (daher die Diode).Es liegt ja Wechselspannung an.

    Weil man zuvor die Stromrichtung im ZZP ermittelt hat (Pluspol liegt an Masse) weis man, das wenn der Unterbrecher öffnet 1/8 Umdrehung lang quasi gleichstrom an der Generatorspule anliegt, insofern auch an der Schaltung. Der unterbrecher öffnet, der transistor leitet nich mehr und die Energie der generatorspule fließt in die Zündspule---> Zündung!

  16. #48
    Kettenblattschleifer Avatar von torsten
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    Ja und wo genau ist nun die Speisespule? Da wo Zündsp. steht ist ja sicher auch die Zündspule, also die Primärwicklugn der Zündspule anzuschließen oder nich?
    Außerdem ist ja im Origianl der Unterbrecher parallel zur Primärspule gelegt, wenn das jetzt so bleibt, dann ist doch die ganze Schaltung fürn Arsch, weil der Abrißfunke weiterhin existiert.
    Wie soll überhaupt der Saft von der Generatorspule in die ZÜndspule kommen, wenn der Transistor net mehr leitet.

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