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Thema: EU will TÜV für Mopeds und Roller


  1. #209
    Simsonschrauber Avatar von hallo-stege
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    Zitat Zitat von falk205 Beitrag anzeigen
    Obwohl da was von ab 40Kmh steht??
    Wer will da jetzt wen verschaukeln?
    Zitat aus dem Richtlinienvorschlag:

    "Die Verkehrs- und Betriebssicherheitsprüfung wird ausgeweitet auf
    zwei- oder dreirädrige Kraftfahrzeuge,
    leichte Kraftfahrzeuganhänger bis 3,5 t und
    Zugmaschinen mit einer bauartbedingten Geschwindigkeit über 40 km/h. "

    Also sind nur die Zugmaschinen unter 40 km/h ausgenommen. So stehts dann auch im Artikelteil (da hat wohl die französische Treckerlobby ein Wörtchen mitgeredet)

    Aber die allgemeine 25 km/h hab ich inzwischen gefunden, steht in Artikel 2.

    Dafür gilt dann wieder folgendes:

    "Die Mitgliedstaaten können nationale Vorschriften für Verkehrs- und Betriebssicherheitsprüfungen der in ihrem Hoheitsgebiet zugelassenen Fahrzeuge nach Absatz 2 einführen."

    Heisst: Wenn ein Mitgliedsstaat will, darf er auch die ausgenommenen Fahrzeuge prüfen. Umgekehrt geht nicht

    Gruss von Frank

    (Link: http://www.google.de/url?sa=t&rct=j&...QiukAg&cad=rja )
    "Früher war mehr Lambretta..."

  2. #210
    Super-Moderator Urgestein Avatar von Rossi
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    Hi,

    das mit den Treckern hatte ich auch gelesen. Das heisst wohl, das so ein 25km/h Trecker mit 2 Anhängern nicht mehr zur HU muss. DAS halte ich für eine gewagte These.

    Das ist ein deutliches Missverhältnis, dass man dann ein Mofa zur HU schicken will.

    MfG

    Tobas

  3. #211
    Simsonschrauber Avatar von hallo-stege
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    @Rossi, das heisst nur, das der 25er Trecker nicht europäisch geregelt wird - in D muss er weiterhin zur HU

    Gruss von Frank
    "Früher war mehr Lambretta..."

  4. #212
    Super-Moderator Urgestein Avatar von Rossi
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    Zitat Zitat von hallo-stege Beitrag anzeigen
    @Rossi, das heisst nur, das der 25er Trecker nicht europäisch geregelt wird - in D muss er weiterhin zur HU

    Gruss von Frank
    Puh, wenn die Kiste von unserem Dorfbauern sehe, dann wird mir Angst und Bange. Zur HU werden ja dann wenigstens die allergröbsten Mängel mal wieder beseitigt.

    MfG

    Tobias

  5. #213
    Tankentroster Avatar von LandCruiser
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    Zitat Zitat von Prof Beitrag anzeigen
    So lange die Allgemeinheit für die medizinische Versorgung von Unfallopfern (mit)zahlt, halte ich es für richtig, dass zumindest dem gröbsten Leichtsinn von Seiten dieser Allgemeinheit ein Riegel vorgeschoben wird. Natürlich ist es schwer, da irgendwo die Grenze zwischen Bevormundung und Eigenverantwortung zu ziehen und das wird auch jeder etwas anders bewerten. Aber ich denke, bei so Dingen wie Helm und Sicherheitsgurt dürfte weitestgehend Einigkeit darüber bestehen, dass das sinnvolle Maßnahmen sind.
    Die Erhöhung der passiven und aktiven Sicherheit bei den Kraftfahrzeugen in den vergangenen 20 Jahren hat u.a. zu einer zahlenmäßigen Halbierung der Unfalltoten und zu einer Verdoppelung der Schwerstverletzten, insbesondere im Bereich der schweren Schädel-Hirn-Traumata geführt. Volkswirtschaftlich (!!!) ist diese Entwicklung als dramatisch zu bezeichnen: Die Jungs und Mädels, die vor 20 Jahren bereits am Unfallort verstarben überleben nun als Schwerstpflegefälle, sprich ihre Versorgung kostet die Gemeinschaft Geld ohne Ende, ein Rückfluß an Kapital in die Volkswirtschaft ist von diesen Personen jedoch nicht mehr zu erwarten. Insgesamt führt der hohe Sicherheitsstandard so zu einer signifikanten Mehrbelastung der Volkswirtschaft. Ethisch betrachtet muss man wohl so handeln, wie es die derzeitige Entwicklung vorsieht. Vielleicht auch nur, um sich nicht mit einem schlechten Gewissen rumzuschlagen. Den Preis, welchen wir für die unbeschränkte Mobilität zahlen ist unter allen Aspekten (Volkswirtschaft, Gesellschaft, Umwelt) ist halt enorm hoch. Und die Vollkaskomentalität der Deutschen bzw. der EU (Stichwort: vision zero) ist einfach nur albern. Ich kann jedem nur empfehlen, mal ein, zwei Stunden quer durch Hanoi oder eine bolivianischen Hochandenstraße mit dem eigenen Auto zu fahren. Danach fühlt sich deutscher Verkehr richtig ruhig, sicher und friedlich an. Mal ganz zu schweigen von dem technischen Zustand der beteiligten Kraftfahrzeuge: Quasi alle ladenneu!

    Gruß

    Florian
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  6. #214
    Administrator Urgestein Avatar von Prof
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    So, ich hab hier mal durchgewischt und ne Menge Unfug entsorgt. Wir finden jetzt bitte sachlich zum Thema zurück.

    Jedwede weitere Offtopic-Diskussionen, Nazi-Vergleiche, Beleidigungen oder Spam werden auch in Zukunft entfernt und ziehen gegebenenfalls Konsequenzen nach sich.
    Geändert von Prof (25.08.2012 um 18:23 Uhr)
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  7. #215
    Restaurateur Avatar von Schwalbenchris
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    Zitat Zitat von LandCruiser Beitrag anzeigen
    Die Erhöhung der passiven und aktiven Sicherheit bei den Kraftfahrzeugen in den vergangenen 20 Jahren hat u.a. zu einer zahlenmäßigen Halbierung der Unfalltoten und zu einer Verdoppelung der Schwerstverletzten, insbesondere im Bereich der schweren Schädel-Hirn-Traumata geführt. Volkswirtschaftlich (!!!) ist diese Entwicklung als dramatisch zu bezeichnen: Die Jungs und Mädels, die vor 20 Jahren bereits am Unfallort verstarben überleben nun als Schwerstpflegefälle, sprich ihre Versorgung kostet die Gemeinschaft Geld ohne Ende, ein Rückfluß an Kapital in die Volkswirtschaft ist von diesen Personen jedoch nicht mehr zu erwarten. Insgesamt führt der hohe Sicherheitsstandard so zu einer signifikanten Mehrbelastung der Volkswirtschaft. Ethisch betrachtet muss man wohl so handeln, wie es die derzeitige Entwicklung vorsieht. Vielleicht auch nur, um sich nicht mit einem schlechten Gewissen rumzuschlagen. Den Preis, welchen wir für die unbeschränkte Mobilität zahlen ist unter allen Aspekten (Volkswirtschaft, Gesellschaft, Umwelt) ist halt enorm hoch. Und die Vollkaskomentalität der Deutschen bzw. der EU (Stichwort: vision zero) ist einfach nur albern. Ich kann jedem nur empfehlen, mal ein, zwei Stunden quer durch Hanoi oder eine bolivianischen Hochandenstraße mit dem eigenen Auto zu fahren. Danach fühlt sich deutscher Verkehr richtig ruhig, sicher und friedlich an. Mal ganz zu schweigen von dem technischen Zustand der beteiligten Kraftfahrzeuge: Quasi alle ladenneu!

    Gruß

    Florian

    Das ist ja mal ziemlich krass!

    Mal so gesagt: Jeder Unfalltote erspart dem Staat (Krankenkasse) Geld. Jeder "lebenslang" Schwerverletzte kostet bis zu seinem Tode Geld.
    Aber aus ethisch/moralischen Gründen will sich der Staat davon "absichern"? (Ein besseres Wort fällt mir gerade nicht ein)

    Wäre es dem Staat dann lieber wir würden bei einem Unfall alle gleich sterben, aber aus seiner ethisch/moralischen Verpflichtung darf er das nicht zulassen?!

    Wir sind dem Staat also nicht egal... aus Geld- und ethisch/moralischen verpflichtenden Gründen.
    Geändert von Schwalbenchris (25.08.2012 um 21:07 Uhr)

  8. #216
    Tankentroster Avatar von LandCruiser
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    Zitat Zitat von Schwalbenchris Beitrag anzeigen
    Aber aus ethisch/moralischen Gründen will sich der Staat davon "absichern"? (Ein besseres Wort fällt mir gerade nicht ein)

    Wäre es dem Staat dann lieber wir würden bei einem Unfall alle gleich sterben, aber aus seiner ethisch/moralischen Verpflichtung darf er das nicht zulassen?!

    Wir sind dem Staat also nicht egal... aus Geld- und ethisch/moralischen verpflichtenden Gründen.
    Naja, ganz so hart ist es dann doch nicht. In unserem Grundgesetz ist - unverrückbar - das Sozialstaatsprinzip verankert. Der Staat hat gegenüber jedem Bürger die Pflicht, dass dieser mit einer Grundaussattung an sozialstaatlichkeit gesegnet wird. Hierzu gehört für einen Bürger mit schwerem Schädel-Hirn-Trauma oder sonstiger Schwerstverletzung die lebenslange Versorgung, wobei sich über deren Qualität allerdings trefflich streiten lässt.

    Gruß

    Florian
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  9. #217
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    Leute, schlagt euch die Illusionen aus dem Kopf. In der Gesellschaft hier wird alles so erzwungen, dass der Rubel rollt, und nichts anderes. Man braucht nur Scheingründe, um alles zu rechtfertigen.
    Siehe gerade wieder in der Zeitung. Die LKW müssen sich nun auf Euro 6 einstellen, kaum dass Euro 5 eingeführt wurde. Ich zitiere mal aus unserer Zeitung von gestern:

    "Nach etwa 5 Jahren muss Wieland Richter für 1,5 Millionen € seine Flotte erneuern. Das ist wirtschaftlich und technisch nicht sinnvoll, aber notwendig. Druckmittel ist die Maut. Sie stellt "Altfahrzeuge" ständig schlechter, die sich dadurch auch schlechter verkaufen lassen - da ist auch eine permanente Entwertung von Betriebsvermögen, per Gesetz. Obwohl LKW mit mit %-5-Norm in jede Umweltzone fahren dürfen, kommt jetzt E 6 als Pflicht. das ist jetzt ein fahrendes Labor, zur ständigen Abgasreinigung, das 10 000 € mehr kostet, mehr Öl und Kraftstoff verbraucht als E-5-Fahrzeuge und 150 kg schwerer ist. Außerdem enthält der neuartige Katalysator jede Menge Platin. Das reizt zum Klau und ist unökologisch. Ab 2014 werden E-5-Fahrzeuge schlechter gestellt bei der Maut."


    Überlegt doch einfach: Effizient wäre es, wenn man schon Schadstoffemissionen verringern will, gleich Nägel mit Köpfen zu machen. Einmal einen richtigen Standard, und Ruhe ist für lange Zeit. Aber es werden absichtlich immer nur Schrittchen gemacht, um die Leute immer wieder zum Konsum zu zwingen. Das ganze System hier ist nur eine perfide Zitronenpresse. Das mit den früheren Verkehrstoten, die nun lebende Leichen sind, ist schon krass, aber folgerichtig. Und wieder kostet´s nur Geld. Mit der Medizin im Allgemeinen ist es ja heute so, dass am Lebensende dem lieben Gott ins Handwerk gepfuscht wird, koste es was es wolle. Die Raucher sind (man glaubt es kaum) zu billig im Gesundheitswesen, weil ihnen im Schnitt die letzten 10 teuersten Jahre des Lebens fehlen. Deswegen müssen sie mit vorgeschobenem Nichtraucherschutz auch abgeschafft werden. Wenn ich an die ganzen erzwungenen Ausgaben für Brandschutz in öffentlichen Gebäuden denke, was alles wieder der Bürger bezahlen muss, fällt mir auch gleich noch ein, dass von Behindertenverbänden gegen diesen neuen Embryotest auf Trisomie 21 protestiert wurde. Warum denn? Denen liegt wohl mehr am Herzen, dass die Behinderten bloß nicht aussterben? Der Zwang zum krankmachenden Kunst-Sparlicht ist gerade wieder das aktuellste, was mich aufregt. Dieses Gutmenschentum hier ist nur noch unerträglich.
    Ich habe mich schon öfter gefragt, ob die römsiche Sklavenhaltergesellschaft nicht vorzugswürdiger, weil ehrlicher wäre. Dort war die Ausbeutung offen, heute wird sie in Wohlwollen verpackt.
    Mich kotzt das einfach nur noch von vorn bis hinten an. Dieses Wegelagerertum überall, diese verlogene Fürsorge, die man gefälligst selbst zu bezahlen hat, diese Einmischung, ständig neuer Zwang zu Ausgaben, sowohl beruflich als auch privat. Es ist aber folgerichtig in einer Gesellschaft, die keinen anderen Sinn als Wachstum kennt, und das deshalb, weil der Staat stets mehr verprassen will als er Einnahmen hat und sich immer mehr verschuldet. Die einzige Rettung, die den Endkollaps hinauszögert, ist eben das Wachstum, weil dadurch immer etwas mehr Steuereinnnahmen kreiert werden können. Und man braucht natürlich immer Millarden für einzelne, die anders als alle anderen als "systemrelevant" eingestuft werden. In diesem Sinne muss man den Regulierungs-, Kontroll-, Strafverschärfungs- und Abzockeperfektionierungwahn, verpackt in verlogene Gutmenschelei, sehen. Alles andere ist Illusion.

    Aber es liegt in den Händen der Wähler, diese ganze Bande rauszuschmeißen, egal was die vor der nächsten Wahl wieder versprechen.
    Die Dummen haben das Pulver nicht erfunden. Aber sie schießen damit.

  10. #218
    Tankentroster Avatar von Limbi
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    Tja was sagt uns das : die Lobbyarbeit der Wirtschaft funktioniert doch hervorragend bei den Politikern
    punktum jeder sollte seinen persönlichen Politiker haben , oder besser ausgedrückt Beziehungen schaden nur dem der sie nicht hat war schon zu Ostzeiten so.....

  11. #219
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    Kann Mathias1 nur unterstützen, meiner Meinung nach ist das alles Geldmacherei.
    Sieht man ja auch bei den dauernd wechselnden Führerscheinregelungen.
    Mit der Reform von Führerscheinklasse A werden bald 34PS Motorräder uninteressanter und bei A1 jene welche nur 80km/h fahren.

  12. #220
    Simsonschrauber Avatar von hallo-stege
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    Hallo Matthias,

    das Euro 6 kommt, ist aber den Herstellern, Fuhrunternehmen, KFZ-Betrieben etc. schon lange bekannt ...

    Zitat Zitat von Matthias1 Beitrag anzeigen
    Das mit den früheren Verkehrstoten, die nun lebende Leichen sind, ist schon krass, aber folgerichtig.
    Das mit den (wesentlich zahlreicheren) Unfallbeteiligten, die nach früheren (Un-)Sicherheitsstandardts schwerverletzt oder gar tot aus dem Auto geborgen worden wären, heutzutage aber dank Airbagtechnik, Gurtstraffer und anderer passiver Sicherheitseinrichtungen sogar großteils unverletzt aus den Fahrzeugen steigen, erwähnt Ihr nicht. Und auch nicht, welche Kosten dadurch eingespart werden, von den Schicksalen mal ganz abgesehen. Insgesamt ist die Disskussion auch nicht neu, ich kann mich dran erinnern, daß Mitte der 70er bei Einführung der Gurtanlegepflicht ähnlich argumentiert wurde (Peitscheneffekt, Genickbruchgefahr etc.) Das man mit Gurt aber nicht bei jedem kleinsten Unfall mehr durch die Frontscheibe flog, erwähnte damals von den Gegnern niemand.

    Und das sich die mokickfahrende Klientel dank der teilweise atemberaubenden Fahrzeugzustände sich die HU quasi selbst einbrockt, fällt auch irgendwie immer unter den Tisch.

    Gruss von Frank
    "Früher war mehr Lambretta..."

  13. #221
    Super-Moderator Urgestein Avatar von Rossi
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    Zitat Zitat von SimsonMarv Beitrag anzeigen
    Mit der Reform von Führerscheinklasse A werden bald 34PS Motorräder uninteressanter und bei A1 jene welche nur 80km/h fahren.
    Das ist auch nichts neues leider. Als 1980 Klasse 1b (heute A1) eingeführt wurde mit 80ccm und 80km/h wurden die schnellen 50er wertlos. Analog Mitte der 90er als man 1b von 80ccm auf 125ccm erweiterte.

    Die meisten 34PS Motorräder sind doch eh gedrosselte größere Maschinen. Drossel raus und ggf andere Drossel auf 50PS? neu rein.

    Mfg

    Tobias

  14. #222
    Glühbirnenwechsler Avatar von Schwabe
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    Zitat Zitat von hallo-stege Beitrag anzeigen
    Und das sich die mokickfahrende Klientel dank der teilweise atemberaubenden Fahrzeugzustände sich die HU quasi selbst einbrockt, fällt auch irgendwie immer unter den Tisch.
    Wo sind die Zahlen? Die Zahlen der durch "atemberaubende Fahrzeugzustände" verursachte Unfälle, dabei Verletzten, dabei Toten, dadurch verursachte finanzielle "Schäden" bei den Versicherungen?
    Daß es "atemberaubende Fahrzeugzustände" gibt, ist unbestreitbar. Das würde aber nur dann eine HU zwingend erforderlich machen, wenn es auch belegbar große schädliche Folgen hätte.
    Ich spreche jetzt nur wieder von eigener Erfahrung: jahre- und jahrzehntelang mit "atemberaubenden Fahrzeugzuständen" herumgefahren - und noch NIE DESHALB einen Unfall gehabt!
    Nur weil mein Fahrzeug in "atemberaubendem Zustand" ist, heißt das noch lange nicht, daß deshalb (d.h. durch die nur rein THEORETISCHE "Gefahr") auch (in der PRAXIS) automatisch Unfälle und damit Schäden verursacht werden, - heißt also nicht, daß deshalb ZWINGEND eine HU her muß (daß diese sinnlos ist, hatte ich hier schon ganz klar bewiesen, was aber von den Moderatoren alles gelöscht wurde, weil man nicht lesen darf, was nicht gelesen werden soll; so wird dieser Beitrag vermutlich auch wieder gelöscht werden ...).

  15. #223
    Administrator Urgestein Avatar von Prof
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    Zitat Zitat von Schwabe Beitrag anzeigen
    Ich spreche jetzt nur wieder von eigener Erfahrung: jahre- und jahrzehntelang mit "atemberaubenden Fahrzeugzuständen" herumgefahren - und noch NIE DESHALB einen Unfall gehabt!
    Genau das ist dein Problem. Du schließt vom Einzelfall auf die Allgemeinheit. Da du aber nicht begreifen willst, dass dies als Diskussionsgrundlage sinnlos ist, wird das hier zu nix führen. Wer ernsthaft bestreiten will, dass ein schlechter Fahrzeugzustand die Wahrscheinlichkeit* für Unfälle erhöht, hat irgendwo den Schuss nicht gehört.

    Wir haben einen Gleichheitsgrundsatz in der Gesetzgebung. Die Vorschriften gelten für jeden, ohne Extrawürste. Das heisst dann eben HU für alle, und keine Ausnahme für "Schwabe", weil der erklärtermaßen schon 15 Jahre unfallfrei mit rollenden Zeitbomben unterwegs ist.

    Ralf

    *) Bitte mal mit Statistik befassen. Es geht hier um Wahrscheinlichkeiten und nicht um zwangsläufige Kausalitäten. Also nicht: "schlechter Zustand führt zu Unfall", sondern "schlechter Zustand erhöht Wahrscheinlichkeit für Unfall". Die Senkung dieser Wahrscheinlichkeit - bezogen auf alle Verkehrsteilnehmer - ist das Ziel. Auch, wenn du das als "theoretische Gefahr" abtust.
    Disclaimer: Beiträge können Ironie und unsichtbare Smileys enthalten.

  16. #224
    Glühbirnenwechsler Avatar von Schwabe
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    Mit diesen rein theoretischen Wahrscheinlichkeiten kann alles und jedes eingeführt oder verboten werden. Völlig willkürlich, nach Gutdünken. Und immer wird es dazu "Studien" von "Wissenschaftlern" geben, welche die "Richtigkeit" der Maßnahmen "beweisen".

    Wenn ich jetzt schreibe, daß man vielleicht irgendwann nur noch mit Helm und Protektorenkleidung herumlaufen darf (nicht nur auf der Straße, sondern auch zuhause; denn auch über Haushaltsunfälle gibt es "Studien"), dann wird das wahrscheinlich als "lächerlich" abgetan und als "Provokation" empfunden.
    Das ist es aber nicht!
    Über vieles, was heute vorgeschrieben oder "Standard" oder "normal" ist, weil es "der Sicherheit dient" (d.h. rein theoretische "Gefahren" vermindert) hätte man vor fünfzig oder mehr Jahren noch gelacht und jeden als "Spinner" (oder "Provokateur") bezeichnet und ausgelacht, der soetwas für 2012 oder später angekündigt hätte.
    In meiner Kindheit wäre z.B. niemandem auch nur im Traum eingefallen, Kindern einen Helm zum Fahrradfahren aufzusetzen. Heute wird es gerade als "fahrlässig" bezeichnet, wenn das nicht geschieht (und Politiker bereiten einen Gesetzeszwang vor ...).

    Eine theoretisch existierende Gefahr (in obigem Beispiel ein Moped in "atemberaubendem Zustand") zwingt eben niemanden dazu, dieser Gefahr (mittels Gesetzeszwang, wie jetzt die HU) unbedingt begegnen zu müssen. Man kann sie weiterhin hinnehmen, wie all die Jahrzehnte zuvor auch.

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