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Thema: Finanzkrise - Autokrise - Opelkrise


  1. #17
    Museumsdirektor Avatar von H.J.
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    Moment, wie war das doch gleich wieder?
    DIe Lohnkosten sind so hoch, die müssen runter. Also Leute entlassen und als Leiharbeiter, Midi und Minijobs wieder einstellen. Die Preise der Produkte blieben aber gleich? Wo ist das gespaarte Geld hin? Doch nicht etwas als Dividende an die Aktionäre???
    OK, der Leiharbeiter sowie die Midi und Minijobber kaufen also schon keine Neuwagen mehr und kommen gerade noch so über die Runden, diese elenden Konsumverweigerer!
    Jetzt bemerken die Betriebe so langsam, daß keiner mehr ihre Produkte kaufen kann und der Binnenmarkt zusammenbricht. Nun ja, drei Millionen Arbeitslose und fünf Millionen "Aufstocker" macht eben auch sieben Millionen, die keine Steuern zahlen, kaum Geld haben und dementsprechend z.B. keine Neuwagen (mehr) kaufen können. Durch Hartz IV ist auch ettliches an Kaufkraft verloren gegangen. Das macht sich nun eben alles in allen Bereichen bemerkbar.
    So ist das nun mal eben, wenn die Politik zur Interessenvertretung der Industrie gemacht wird.
    ...drum fange nicht elektrisch an, was man mechanisch lösen kann...

  2. #18
    Urgestein Avatar von Deutz40
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    HJ , das Problem sind die Lohnnebenkosten , Berufsgenossenschaftsbeitäge ,
    wenn Die nach unter korrigiert würden , könnte auch ein anständiger Lohn
    bezahlt werden .Wenn das nicht gemacht wird , werden bis auf ein geringen Anteil an Stammpersonal alle Arbeiten durch Leiharbeiter ausgeführt werden .
    mfg
    Immer schön den Auspuff freihalten

  3. #19
    Museumsdirektor Avatar von H.J.
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    Genau. Aber Leiharbeiter haben wiederum kein Geld, dich zu beauftragen. Und genau so drehen wir uns immer weiter im Kreis herum.

    Eine wirklich efektive Methode wäre es, die Mehrwertsteuer ein gutes Stück zu senken. Das würde dann allen helfen, die Wahren und Dienstleistungen sind dann nicht mehr so teuer und der gemeine Arbeiter hat mehr Geld zum ausgeben.
    ...drum fange nicht elektrisch an, was man mechanisch lösen kann...

  4. #20
    Moderator Simsonschrauber Avatar von Donnervogel
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    Zitat Zitat von Matthias1
    Ich glaube, so 60 % aller Neuzulassungen erfolgen als Firmenfahrzeug, man soll es kaum glauben. Das Argument lass ich gelten :wink:.

    Gruß, Matthias
    Man vergesse hierbei die ganzen Vermieter nicht! Und auch die spüren das sicherlich. Ich kenne ein Unternehmen das jeden zweiten Monat einen "Travel-ban" ausruft. Sprich, es ist per Strafe untersagt Dienstreisen durchzuführen. Das funktioniert scheinbar sehr gut. Bleibt im Folgemonat doch gar nicht genügend Zeit die ausgefallenen Dienstreisen anchzuholen ;-)

  5. #21
    Urgestein Avatar von Shadowrun
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    Zitat Zitat von H.J.
    Eine wirklich efektive Methode wäre es, die Mehrwertsteuer ein gutes Stück zu senken. Das würde dann allen helfen, die Wahren und Dienstleistungen sind dann nicht mehr so teuer und der gemeine Arbeiter hat mehr Geld zum ausgeben.
    Wenn eine Steuer zu hoch hier ( hier Lohnabgaben ) dann sollte man da auch ansetzen und nicht an anderen Steuern.

  6. #22
    Museumsdirektor Avatar von H.J.
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    Wer sagt eigentlich, daß die Lohnkosten zu hoch sind? Und mit was wird das verglichen?
    ...drum fange nicht elektrisch an, was man mechanisch lösen kann...

  7. #23
    Urgestein Avatar von Shadowrun
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    iehste da ist der Unterschied...

    Du meinst den Leuten gehts schlecht weil Böse Aktionäre Dividen bekommen.

    Dann frage ich dich wieso zB Die VW Werkstatt um die Ecke nicht total Reiche Mitarbeiter hat. Bei 80 Eur Stundenkosten + Teile ( die auch Gewinn machen.

    Aktionäre gibts da nicht also müssen die Mitarbeiter reich sein oder ???

    -------

    Btw die Bösen Aktionäre die auf Dividenden warten sind die Guten. Die haben dem Unternehmen mal Geld gegeben zum Investieren. Oder willste Sparbücher auch verteufeln... Ist nix anderes nur das ne Bank da auch mitverdient

  8. #24
    Urgestein Avatar von Deutz40
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    Ja Lohnnebenkosten runter , und dem Handwerker etwas mehr zahlen ,
    das macht Arbeit wieder bezahlbar , hoffe ich
    Immer schön den Auspuff freihalten

  9. #25
    Museumsdirektor Avatar von Alfred
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    So steht es aktuell um Opel.
    http://www.n-tv.de/wirtschaft/dossie...cle477410.html

    Wird Zeit, dass die Geschichte mal ein Ende hat.

  10. #26
    Urgestein Avatar von Shadowrun
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    Und ... Meine Meinung zu der ganzen Geschichte war ... Insolvent gehen lassen.

    Fertig. Die Produktionsstandorte hätte sich eh irgendjemand gekauft
    ( Fiat braucht zB Opelmotoren ) und der Rest wäre auch noch zu jemandem gewandert.

    Dann hätte die Politik kein Geld reinstecken müssen nur damit wieder alles beim altem bleibt und nix gewonnen wurde.

    Aber so ist das halt....

  11. #27
    Chefkonstrukteur Avatar von Matthias1
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    Das Ende der Geschichte seh´ ich noch nicht. GM glaubt sich langsam wieder im Fahrwasser, dabei ist das Ende der Abwrackprämie in Sichtweite. In diesem ersten Halbjahr wurde der Absatz gegenüber dem Vorjahr deutlich gesteigert, obwohl ohne Fremdeingriff in den Markt das Gegenteil der Fall gewesen wäre. Was bedeutet das für die Zukunft? Da kommt dann der Bumerang. Und der wird sich gewaschen haben, für die ganze Autoindustrie. Dann wird das Theater weitergehen, und am Ende bleibt die Erkenntnis, dass man sich viele Milliarden hätte schenken können. Kein Politiker wird es zugeben, der Steuerzahler wird alles bezahlen, und zum Dank auch die gleichen Leute wiederwählen. Warum nur weiß ich das jetzt schon ... ? Insolvent gehen lassen, fertig. Für andere gilt das auch.

  12. #28
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    Zitat Zitat von Matthias1
    Insolvent gehen lassen, fertig. Für andere gilt das auch.
    Leider trifft das nur für mittelständische und noch kleiner Betriebe zu, viele große international agierende Unternehmen haben diese Krisenzeit durch großzügige Zuwendungen der Regierung genießen können!
    Kleinvieh macht auch Mist, das die Klein-Unternehmen auch alle am kränkeln sind, möchte keiner der Politiker so recht einsehen! Wen juckt es auch, das Merkel z.B. nen kleine Tischlerei inner Pampa unterstützt..... Nur den inner Pampa, 30km weiter merkt das schon keiner mehr!

  13. #29
    Museumsdirektor Avatar von Alfred
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    GM lässt den Opel-Verkauf platzen. Das ist der letzte Stand des Dramas.
    Dazu hier einer der vielen Artikel, diesmal vom Stern.

    Den englischen Medien nach sind nicht alle Briten davon überzeugt, dass es so besser ist für sie.
    Der im Artikel erwähnte Lord Peter Mandelson wird auf der Insel gerne nur Mandy genannt.

  14. #30
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    Schwachfug, ich denke, die wollen den Preis für den Laden in die Höhe treiben! Woher dieser Sinneswandel? Ich glaub nicht dran! Schon gar nicht, das sich Opel unter den Mutterschaft von GM auskurieren kann! X(

  15. #31
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    Och Leute... Laßt Opel einfach Pleite gehen....

    Ich sag euch GM will nie verkaufen. Dafür ist dass alles vielzu verzahnt... die wollen mit dem Ganzen Schwachfug sich nur die Banken vom Hals halten

    " Ja Ja .. wird doch bald verkauft dann haben wir das Geld"

  16. #32
    Chefkonstrukteur Avatar von tagchen
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    Insovenz anmelden und gleich Anzeige wegen Verschleppung hinterher.
    Natürliche Marktbereinigung, da zuviele Anbieter.

    Zudem sind es unsere Steuergelder die für den Kauf wieder flöten gehen würden. Davon steckt in den Maroden Gebilde schon viel zu viel.

    Also ab Quelle hinterher.

    Auch wenn dabei Arbeitsstellen erstmal verloren gehen, es entstehen auch wieder neue.

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