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Thema: Finanzkrise - Autokrise - Opelkrise


  1. #1
    Museumsdirektor Avatar von Alfred
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    Standard Finanzkrise - Autokrise - Opelkrise

    Hallo,

    Ihr habt in den letzten Tagen verfolgen können, wie die Finanzkrise auf den Automarkt übergreift. Mit Interesse verfolge ich, wie sich die US-Autobauer entwickeln. Vor allem GM interessiert mich dabei, da der Konzern die deutsche Tochter Opel besitzt.

    Zuerst waren die Bosse froh, dass Opel Gewinne in die USA überweisen konnte, dann auch noch über den Technologietransfer (Volt). Anschließend haben sie einen Teil Ihrer Verluste zu Opel geschoben und jetzt stellt sich die Politik in Deutschland die Frage, ob sie Bürgerschaften für Opel übernehmen sollte.

    Es ist übel, GM baut nur Mist am laufenden Band und Opel muss sich unter der Rabenmutter ständig neu berappeln. Dazu dann noch GM Steuergelder hinterherwerfen? Sollen die gefälligst selbst untergehen und vorher Opel verkaufen. Oder Opel wird nach dem Untergang aus der Konkursmasse herausgelöst.

    Gruß
    Al

    p.s.: http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,590557,00.html

  2. #2
    Urgestein Avatar von Deutz40
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    An Wen sollen die verkaufen ?
    Immer schön den Auspuff freihalten

  3. #3
    Administrator Urgestein Avatar von Prof
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    Irgendein Hedgefonds (Heuschrecke) wird sich schon finden...

    MfG
    Ralf

  4. #4
    Chefkonstrukteur Avatar von tagchen
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    Aber GM ist ja auch überl aufgestellt, ein Konzern der im Monat 2Millarden benötigt.
    Zudem bricht eben ihr Marodes Prinzip zusammen, billig Auto für viel Ersatzteilkosten. das funktioniert so nicht mehr und muss überdacht werden.

    Auch Deutsche Hersteller sehen teilweise schon lange nicht mehr durch.
    Schaut man sich die Vertragshändler an, stehen sich dort die Autos tot.
    Kaum non Neuwagenverkäufe, aber der Preis bleibt. BMW ist bei mir hier schon sehr sehr enorm angewachen, deren Autos bevölkern schon alle umliegenden Autohäuser, weil kein Platz mehr ist. Aber der Preis bleibt (>20teuro für nen BMW1er pahh)
    VW Produziert munter weiter Klar es sind genug Bestellungen da, aber wa wird mit den derzeit unverkauften Passat,Touran,GolfV?

    denke da kündigt sich aus Hausgemachtes Problem rechtzeitig an und wird nicht erkannt. Wenn unsere wirtschaft aber weiter stakniert wer soll sich dann nen Fahrzeug für 20teuro kaufen? Oder geht das nurnoch über Leasing oder Autocredit?

  5. #5
    Urgestein Avatar von Shadowrun
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    Zitat Zitat von tagchen
    AAber der Preis bleibt (>20teuro für nen BMW1er pahh)
    VW Produziert munter weiter Klar es sind genug Bestellungen da, aber wa wird mit den derzeit unverkauften Passat,Touran,GolfV?
    Ja ja Geioz ist geil.... 20 tEur für den BMW sind zu viel aber 8000 Eur Pandas will auch keiner haben... Sind ja zu klein

    Und die 8000 Eur Dacias... ja die haben ja keine Austattung....

    nen 8000 Eur BMW1ser ... am besten gebaut in taiwan... das wäre was... aber rumheulen wenn hier dann die Fabriken dichtmachen

    Oder geht das nurnoch über Leasing oder Autocredit?
    Du glaubst wirklich das Neuwagen immer gleich bar bezahlt werden ???

    Das ging schon immer über Kredit... Wozu auch nicht.... Vollkasko ist ja eh erstmal klar... 3-5 Jahre Herstellergarantie

    Da kann man schonmal 3 - 5 Jahre abzahlen wären bei 5 Jahren a 200 Eur im Monat 12 tEur....

    Oder habe ich übersehen das irgendwo steht dass ein auto zum Grundbedürfnis gehört... Und dann natülich alle 5 Jahre ein neues....

    Mfg Hinrich der sein 13 Jahre alte vollverzinkte "untere Mittelklasselimousine" fährt... und der weiß wenn er ein "neues Auto" braucht bis 10 T Eur wunderbar Autos findet die sogar "neu" ausschauen

  6. #6
    Glühbirnenwechsler
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    Na aber nach dem neuen Steuergesetz wird sich doch aber JEDER Bürger wieder einen Neuwagen kaufen. 20000 € ausgeben, kann man 80€ Steuern sparen,
    das rechnet sich hat die Merkel gesagt

  7. #7
    Urgestein Avatar von Shadowrun
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    Hier mal ... Obwohl ne Bild Zeitung....

    http://www.autobild.de/artikel/preis...003_43137.html

    Also wir müssen heute weniger Arbeiten fürs fahren als damals

  8. #8
    Restaurateur Avatar von Andi
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    Solln die (Topmanager) doch alle den Arsch zukneifen von mir aus.
    Opelhütte dicht, das Beste zu GM holen und anschließend da auch das Licht aus.
    Tja....

    Einige andere werden auch noch folgen, die Zulieferer noch obendrein.
    Mir Banane, ich hab' eh kein eigenes Auto mehr.
    Und auch kein Geld dafür übrig. Und Bock erstrecht nicht.

  9. #9
    Urgestein Avatar von Deutz40
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    Genau Andy , und am Ende bleiben wir alle zuhause , bis uns die Jungens Strom und Wasser abstellen ,das nötige Essen wieder vom Feld holen .
    mfg :wink:
    Immer schön den Auspuff freihalten

  10. #10
    Urgestein Avatar von Shadowrun
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    Zitat Zitat von Deutz40
    Genau Andy , und am Ende bleiben wir alle zuhause , bis uns die Jungens Strom und Wasser abstellen ,das nötige Essen wieder vom Feld holen .
    mfg :wink:
    Wieso .. bei H4 Strom und Wasser abdrehen

  11. #11
    Chefkonstrukteur Avatar von Matthias1
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    Ich versteh´ den Zusammenhang zwischen Bankkrise und Automarkt nicht ganz. Probleme bei den Autoherstellern sind doch hauptsächlich Absatzprobleme. Doch wo kommen die auf einmal mit der Finanzkrise her?
    Ansonsten hab´ ich nichts gegen Alfred´s Erkenntnis: Wer in guten Zeiten bis zum Platzen scheffelt, der soll in schlechten Zeiten auch ohne Pardon untergehen. das gilt ganz besonders für die Freunde der Gewerkschaften. Wer sich von diesen Demagogen einlullen lässt, für eine schöne Beitragszahlung jeden Monat lässt sich mir Streiks immer mehr Geld für die eigene Tasche rauswirtschaften, und das ohne Rücksicht auf die wirtschaftliche Lage, der muss irgendwann auch bestraft werden. Das nennt man Maßlosigkeit. Siehe IG Metall gerade mal wieder.

  12. #12
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    Zitat Zitat von Matthias1
    Ich versteh´ den Zusammenhang zwischen Bankkrise und Automarkt nicht ganz. Probleme bei den Autoherstellern sind doch hauptsächlich Absatzprobleme. Doch wo kommen die auf einmal mit der Finanzkrise her?
    Tjaaaaa.... wo mögen die Absatzprobleme herkommen, wenn plötzlich jeder auf seinen Kröten sitzt und Investitionen scheut, weil er nicht weiss, was morgen kommt...

  13. #13
    Chefkonstrukteur Avatar von Matthias1
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    Blöd bin ich ja auch nicht. Ich frag mal so: Beeinflusst Dich persönlich diese Bankenkrise in Deiner Entscheidung, ein neues Auto zu kaufen, egal, wie es sich bei Dir in diesem Moment gerade verhält? Also in dem Sinne: Habe plötzlich aufgrund Wirtschaftkrise weniger Geld - oder: Hab´ ich zwar für nächstes Jahr geplant, fällt nun aber aus diesbezüglichen Gründen flach ...? Kaum, oder?
    Fakt sind allerdings überall Absatzeinbrüche, das ist mir bewusst, auch aus meinem eigenen Umfeld.

  14. #14
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    Zitat Zitat von Matthias1
    Blöd bin ich ja auch nicht. Ich frag mal so: Beeinflusst Dich persönlich diese Bankenkrise in Deiner Entscheidung, ein neues Auto zu kaufen, egal, wie es sich bei Dir in diesem Moment gerade verhält?
    Nicht direkt. Aber indirekte Effekte (z:b. durch allgemeine Verunsicherung) lassen sicht nicht leugnen. Das muss nicht dich und auch nicht mich betreffen. Aber ein gewisser Teil der Bevölkerung wird durch die derzeitige Finanzpanik-Berichterstattung dazu animiert, das Geld erstmal unter die Matratze zu stopfen.

    Darüber hinaus muss man die Tatsache anerkennen, dass ein nicht unerheblicher Teil der Autokäufe nicht von Privatpersonen getätigt wird. Schon lange leben die Hersteller von Oberklassewagen mehrheitlich vom Verkauf von Firmenwagen. Und in der gegenwärtigen Situation ist es nunmal so, dass Investitionen, die nicht unbedingt nötig sind, eher zurückgestellt werden.

    MfG
    Ralf

    Edith erinnert mich grad an die direkten Auswirkungen der Finanzkrise: Die Autokonzerne sind längst Global Player. Grad auch im Falle von Opel, die ja unter der Fuchtel von GM stehen. Wenn nun diese Konzerne viele Autos auf Kredit verkauft haben (mittlerweile ja auch mit nullkommanixleasing) und diese Kredite nicht bedient werden können (vgl Subprime-Kredite, die das Ganze ja erst ins Rollen brachten), bleiben die Konzerne auf eben jenen Krediten sitzen. Was daraus folgt muss ich nicht weiter ausführen, nehme ich an....

  15. #15
    Chefkonstrukteur Avatar von Matthias1
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    Ich glaube, so 60 % aller Neuzulassungen erfolgen als Firmenfahrzeug, man soll es kaum glauben. Das Argument lass ich gelten :wink:.

    Gruß, Matthias

  16. #16
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    Meine ganz persönliche Meinung....

    ....und welche Wirtschaft stützen wir, wenn wir für das im nächsten halben Jahr neu zugelassene Fahrzeuge 2 Jahre Steuerfreiheit praktizieren?

    Ich denke mal, die deutsche eher nicht so sehr! Wieviel Prozent der Neufahrzeuge sind deutscher Herkunft? Was bringt es uns, die japanische, französische oder koreanische Wirtschaft zu stärken indem wir den Verkauf von (Import-)Autos mit Steuervorteilen belohnen?

    Ich habe mal diese Fragen nur für mich beantwortet - das Ergebnis steht schon in den Fragen!

    Qdä

    PS: Im übrigen fragt sich der - der ein Fahrzeug vor relativ kurzer Zeit neu gekauft hat, warum er trotz gleicher Fahrzeugmerkmale (wie z.B. Schadstoffausstoß) oder gar des gleichen Fahrzeugs (nur eben einen Monat zu früh angeschafft) nicht auch von Steuererlässen profitieren darf!

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