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Thema: Frage zu Markierung: Motor-Zylinder-Grundplatte


  1. #1
    Glühbirnenwechsler Avatar von Vivio
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    Standard Frage zu Markierung: Motor-Zylinder-Grundplatte

    Guten Abend liebe Leute,
    ich wollte mich nur kurz vergewissern, dass meine Überlegung richtig ist.
    Also ich habe eine Grundplatte mit Markierung, ein polrad mit Markierung, jedoch einen uralten 3Gang Motor ohne Markierung.
    Ist meine Logik nun korrekt, wenn ich den Kolben, mit Hilfe eines Messschiebers auf 1,5mm vor OT stelle, dann die Markierung des polrads auf den Motor übertrage und dann als letzten Schritt die Markierung der Grundplatte an die anderen anpasse um meinen ZZP einzustellen ?
    Vielen dank
    Simson - Technik die begeistert.

  2. #2
    Administrator Urgestein Avatar von Prof
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    Standard

    Ich würde einfach die Zündung auf herkömmliche Art und Weise einstellen und dann eine neue Markierung setzen.
    Disclaimer: Beiträge können Ironie und unsichtbare Smileys enthalten.

  3. #3
    Glühbirnenwechsler Avatar von Vivio
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    Standard

    Okay und wie definierst du eine herkömmliche Weise ?
    Ich bin aus allen Anleitungen im Netz nicht schlau geworden!
    Habe auch kein Messgerät und die Methode mit den köpferhörern hat nicht geklappt.
    Simson - Technik die begeistert.

  4. #4
    Chefkonstrukteur Avatar von Matthias1
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    Die Logik ist grundsätzlich nicht (ganz) verkehrt. Aber: Genauigkeit und Sicherheit bekommst Du damit nicht hin. 1,5 mm v.OT. mit dem Messschieber einstellen - vergiss es. Selbst wenn Du das Unmögliche schaffen solltest, dass Du das Polrad tatsächlich in die korrekte Winkelstellung bekommst, es sagt Dir keiner, dass es auch wirklich zündet, wenn Polrad- und Grundplattenmarkierung übereinander stehen. Wäre auch hifreich zu wissen, ob U- oder E-Zündung. Also, auch wenn der Prof es nicht näher erläutert hat - er hat recht. Messuhr nehmen, das ist das einzig Wahre. Damit bekommst Du exakt die Polradstellung im ZZP hin. Wenn Unterbrecher, kann man nun nach Einstellung des Kontaktabstandes (0,4 mm) ein Streifchen Alufolie zwischen die offenen Kontakte klemmen, Polrad wieder nach links drehen, bis sie geschlossen sind, und dann wieder nach rechts und dabei vorsichtig ziehen. Im ZZP muss es sich sachte herausziehen lassen. Entsprechend justiert man dann die Grundplatte. Bei E-Zündung kann man zwar theoretisch auf die Markierungen vertrauen, doch Kontrolle ist immer besser. Hier blitzt man mit Stroboskop an, wobei die Polradmarkierung wieder genau im vorher gefundenen und markierten ZZP stehen muss. Bei alldem ist absolute Genauigkeit gefragt. Schon ca. 1mm Polradweg am Umfang macht in der Gegend des ZZP 1/10 mm Kolbenweg aus.

    MfG Matthias

    Edit: Anstelle der Messuhr kann man sicher sicher auch dieses komische Ding von Louis nehmen, wenn einen der m.E. freche Preis nicht stört. Ich glaube, das war mal deutlich billiger.
    Die Dummen haben das Pulver nicht erfunden. Aber sie schießen damit.

  5. #5
    Urgestein Avatar von Schwarzer_Peter
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    Der Messdorn kostet schon sehr lange 18 Euro ... und er hat der Messuhr eins voraus: Der Kolben und damit das Polrad werden im ZZP festgehalten. Man kann die Grundplatte in Ruhe zurechtdrehen, ohne dass die mühsam hingezitterte Polradstellung wieder davonfluppt - und das tut sie gerne, böser Magnetismus.

  6. #6
    Chefkonstrukteur Avatar von Matthias1
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    Zitat Zitat von Schwarzer_Peter Beitrag anzeigen
    Der Kolben und damit das Polrad werden im ZZP festgehalten. Man kann die Grundplatte in Ruhe zurechtdrehen,
    Im Falle der U-Zündung braucht man ja die Polradstellung gar nicht fixieren, wenn man die Methode mit dem Alustreifchen anwendet. Man dreht einfach, schaut auf die Uhr, und achtet darauf, wann sich der Streifen löst. Und dann weiß man schon, wieviel es zu früh oder zu spät war, bzw. ob die Toleranz von +-2/10 mm eingehalten ist. Das kann man mit dem Messdorn nicht einschätzen bzw. man muss dann sogar schätzen. Hat keine Vorteile, finde ich.
    Die Dummen haben das Pulver nicht erfunden. Aber sie schießen damit.

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