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Thema: Für Bleibatterieexperten


  1. #1
    Chefkonstrukteur Avatar von Matthias1
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    Standard Für Bleibatterieexperten

    Moin, ich wende mich mal an die Batterieexperten:

    Ich will mir für Solareinspeisung eine quasi Solarbatterie zulegen. Aber nicht so eine teure spezielle, eigentlich erst einmal nur so zum Probieren, wie weit man damit kommt.
    Das A und O ist aber die Haltbarkeit der Bleiakkus, deshalb müssen es schon ordentliche sein. So´n Billigschrott mit unreinen Bleigittern oder was weiß ich, der dann nach 3 Jahren hops ist, brauche ich nicht. 10 Jahre peile ich da schon an. Nun habe ich bei eBay mal so nach Varta geschaut und den Experten hier gefunden. Kann mir jemand sagen, ob das wirklich Varta Akkus sind? Irgendwie rieche ich hier Betrug. Alle sind vergleichsweise günstig, sehen so gleich aus, und ich kann auch keine Übereinstimmung mit den offiziellen Modellen von Varta erkennen. Insbesondere fällt mir auf, dass mehrere Batterien mit gleicher Kapazität und gleicher Optik, aber völlig unterschiedlichem Prüfstrom im Angebot sind, und keinerlei Hinweise auf ein bestimmtes Modell da sind. Das ist mir alles absolut suspekt. Bei den angeblichen Bosch Batterien das gleiche.

    Dann wollte ich mal fragen, ob mir einer einen genauen Grund sagen kann, (oder es aus eigener Erfahrung bestätigen kann) warum die sog. Solarbatterien bzw. "Verbraucherbatterien" sich für den Zyklenbetrieb eignen sollen, eine Starterbatterie aber nicht. Man kriegt überall so zu lesen, eine Starterbatterie sulfatiert viel zu schnell, wenn sie nicht ständig am Maximum geladen bleibt. Die ist nur dazu da, kurz Startstrom zu liefern, bei ständigen mehr oder weniger großen (Teil-)Entladungen geht sie angeblich hops wegen Verschlammung. Der Solarbatterie soll das alles nichts ausmachen. Ist mir aber zu hoch. Die bestehen alle nur aus Blei und Schwefelsäure, egal ob konventionell nass, Blei-Gel, Kalzium-Kalzium oder AGM.
    Ich hätte eh vor, die Batterie zu pulsen, das soll wohl gut gegen Sulfatierung helfen. Außerdem ist sie ständig in Bewegung und wird geladen, hat keine hohen Temperaturen auszuhalten wie sommers im Auto, was die Lebenserwartung an dem Einbauplatz von vorn herein einschränkt. Kann mir da jemand was aus sicherem Wissen dazu erzählen?

    MfG Matthias
    Die Dummen haben das Pulver nicht erfunden. Aber sie schießen damit.

  2. #2
    Chefkonstrukteur Avatar von tagchen
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    Das Problem der Starterbatterie ist, dass diese nicht geeignet ist um Tiefentladen zu werden.
    Also z.B. bei 40% Ladung nicht dauerhaft seinen Dienst tut.

    Der Grund ist, dass die Plattendicke bei Starterbatterien viel dünner ist und somit die Platte angegriffen wird wenn man diese als Betriebsbatterie nehmen will.

    Daher sind Betriebsbatterien, trotz weniger Ah und Spitzenstrom, deutlich größer und schwerer.

    Die Batterie mit einem Pulsgerät auszustatten, z.B. Megasonic, bietet den Vorteil, dass man mehr Ah dauerhaft drauf bekommt. Und diese so auch schneller geladen wird.
    Damit kann man halbfertige Starterbatterien aber auch wieder halwegs gangbar machen. Oder des starke Entladen bei Kurzstrecken Fahrzeugen vorbeugen.
    KR51/1S 75´/ S51 B2-4 81´/ S70C 86´/ S70C 87´ / Star 69´

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