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Thema: Garantiefall?


  1. #33
    Kettenblattschleifer Avatar von Bley
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    Schon erledigt die richtig einzusetzen.
    Der saß noch drinnen. Ich denke mal der Ring ist wegen dem schlechten Benzin kaputt gegangen, also wegen schelchter Schmierung.
    Simson aus Spaß am tanken!

  2. #34
    Flugschüler Avatar von Rusty_im_tiefflug
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    Ich denke mal der Ring ist wegen dem schlechten Benzin kaputt gegangen, also wegen schelchter Schmierung.
    ??? also war der sicherungsring nun kaputt oder nicht? war er nach dem kolbenschaden noch in seiner nut oder nicht?

    du schriebst ja damals:

    Nunja, hab den Zylinder abbekommen durch drehen. Der Sicherrungsring vom Kolben hat sich verabschiedet
    ich bin verwirrt...

    durch schlechtes benzin springt der ring nämlich nicht raus, das thema hatten wir oben, warum der rausspringt.
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  3. #35
    Kettenblattschleifer Avatar von Bley
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    Der saß nicht richtig mehr auf der Nut, der war schon etwas rausgerutscht. Das kann aber auch passier sein als wir den anderen demontiert haben. Und durch nen nicht richtig sitzenden Ring komm da nicht sone Spuren denke ich. Zumindest ohne das der Ring wenig keine Spure davon getragen hat.
    Simson aus Spaß am tanken!

  4. #36
    Flugschüler Avatar von Rusty_im_tiefflug
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    nein richtig. ich dachte die ganze zeit er wäre komplett rausgesprungen, das macht nämlich genau solch ein schadensbild!

    guts nächtle, rusty
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  5. #37
    Kettenblattschleifer Avatar von Bley
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    Achso, achso. Nöö war er nicht.

    Und träum schön von Mopeds
    Simson aus Spaß am tanken!

  6. #38
    Simsonfreund Avatar von STORM
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    Schlimm, wie wenig Ahnung die Meisten vom BGB bzw. von der Gewährleistungsregelung haben! Lasst euch doch von Händlern/Werkstätten nicht so verarschen! Selbst wenn der Kunde das falsche oder sogar gar kein Öl genommen und der Schaden dadurch entstanden wäre, das müsste der Händler erstmal (im ersten halben Jahr) gerichtsverwertbar (mit einem ordentlichen Gutachten) beweisen können, was ihm aber mit Sicherheit nicht gelingen wird.

    Ich würde nochmal zu diesem "freundlichen" Händler fahren, und mal Tacheles mit ihm reden. Blöd wenn man nicht Rechtschutzversichert ist, aber auch das ist kein Hinderniss, denn:

    Kein Gericht der Welt wird dem Händler Recht geben. Die Chancen des Kunden in diesem Fall im Rechtsstreit zu gewinnen sind nahezu garantiert. Das wird jeder ordentliche Anwalt in einem kurzen und sehr günstigen Beratungsgespräch bestätigen können. Sollte der Anwalt tatsächlich eingeschaltet werden und es sogar bis vor Gericht gehen, muss schlussendlich der Verlierer die sämtlichen Kosten des Rechtsstreits tragen. Auch die Anwaltskosten des Kunden.

    Ich würde also nochmals zu diesem Händler gehen und ihm eine klare Ansage machen: Entweder er sieht ein, dass er in der Gewährleistungspflicht ist und nimmt eine für den Kunden kostenneutrale Nachbesserung vor, oder ich setzte mein Recht zur Not gerichtlich durch und beauftrage einen Anwalt, dessen Kosten dem Händler in Rechnung gestellt werden.

    Wer gewerblich tätig ist, ist halt nun mal in der Pflicht und der private Endverbraucher in Deutschland durch sehr viele gute Gesetze geschützt. Das kalkulieren Händler normalerweise schon mit ein und verlangen entsprechende Beträge für Teile und Dienstleistungen. Denn so eine Motorregenerierung könnte man, wenn man weiß wie es geht, schon für unter 50 Euro Kosten für Material und vielleicht einer Stunde Zeitaufwand hinbekommen. Auf der Werkstattrechnung stehen dann aber Beträge von 150 bis 350 Euro. Einfach nur nehmen, sich dann aber vor gesetzlich ganz klar geregelten Pflichten drücken wollen ist meiner Meinung nach nicht akzeptabel. Wer sich das so gefallen lässt, ist zu dämlich für diese Welt!

  7. #39
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    Schlimm, wie viel Halbwissen manche über das BGB haben

    Grundsätzlich gilt, dass jeder beweisen muss, was für ihn günstig ist, also muss z.B. der Kunde beweisen, dass der Gewerbetreibende seine Simson ruiniert hat.

    Im Kaufrecht gibt es für Verbrauchsgüterkäufe nach § 476 BGB eine Beweislastumkehr, d.h. grundsätzlich wird innerhalb der ersten 6 Monate nach Erhalt der Ware vermutet, dass ein Fehler schon von Anfang an vorlag (es gibt Ausnahmen). Wenn ich also einen neuen Motor kaufe, der nach 1 Monat explodiert, muss der Händler beweisen, dass ich schuld war, um seine Gewährleistung zu verweigern.

    Das Regenerieren eines Motos ist aber kein Kaufvertrag, sondern ein Werkvertrag nach §§ 631 ff. BGB, für den Werkvertrag gibt es aber keine solche Beweislastumkehr (um ganz genau zu sein: solange kein Werklieferungsvertrag vorliegt).

    Und dass man einen Prozess gewinnt, wird ein seriöser Anwalt nur in ganz seltenen Fällen versprechen.

  8. #40
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    Soviel zur Theorie, danke für den Beitrag. Mag ja sein, das der Kunde nicht ohne Rechte durch die die böse Welt irrt.
    Lange nicht jeder will die Geschichte auch durchziehen. Beratungsgespräche sind nicht für lau zu haben, sicherlich wird auch nicht jeder Anwalt raten, die Sache auf die harte Tour durchzuspielen.
    Ich will garnicht sagen das du mit deiner Ansicht Unrecht hast, die Realität sieht aber anders aus als es im BGB steht.

    das müsste der Händler erstmal (im ersten halben Jahr) gerichtsverwertbar (mit einem ordentlichen Gutachten) beweisen können, was ihm aber mit Sicherheit nicht gelingen wird.
    Du bist also im Stande, das Ganze aus der Sicht eines gutachter beurteilen zu können?
    Die Realität sieht weicht stark vom geschriebenen des BGB ab.
    Recht haben und Recht bekommen, naja, man kennt das ja.
    Denn so eine Motorregenerierung könnte man, wenn man weiß wie es geht, schon für unter 50 Euro Kosten für Material und vielleicht einer Stunde Zeitaufwand hinbekommen. Auf der Werkstattrechnung stehen dann aber Beträge von 150 bis 350 Euro
    Privat sicherlich, gewerblich sieht das schon wieder ganz anders aus!
    Kann man also nicht vergleichen.
    Mal bist du Hund, mal bist du Baum...

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