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Thema: Es geht um Muttis Schwälbchen KR 51/S


  1. #1
    Tankentroster Avatar von hanswurstbiken
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    136

    Standard Es geht um Muttis Schwälbchen KR 51/S

    Hallo,

    da das Wetter nicht mehr so toll ist habe ich mir vorgenommen mich um die Sommer- Schwalbe meiner Mutter zu kümmern. Das Teil läuft bis auf eine Kleinigkeit die mich in den Wahnsinn treibt. Ich bin gestern eine Strecke von 35km ohne Probleme gefahren, aber sobald ich an eine Ampel rankomme und den Gasgriff schließe geht Sie irgendwann aus. Das passiert sowohl im kalten als auch im warmen Zustand. Wenn ich dann trete springt sie "meist"auch nicht mehr an. Die Kerze hat ein hellbraunes Gesicht.
    Mit anschieben springt sie wieder an und läuft wie ne Eins.

    Ich habe nachdem Sie mal wieder ausgegangen ist und nach einigem Treten nicht wieder an wollte die Kerze ausgebaut.--> nicht nass und Funke kommt.

    Ich verdächtigte den Vergaser und habe alles vermessen und gereinigt->Pustekuchen. Ich habe die Zündung neu eingestellt. War es auch nicht.

    Ihr seid nun meine letzte Hoffnung....

    Christoph

  2. #2
    Restaurateur Avatar von Lebowski
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    Standard

    moin,

    nur so ne fixe idee,....

    bei der autimatikschwalbe zieht, die nicht 100%ig trennende, fliehkraftkupplung im
    stand die leerlaufdrehzahl etwas runter. wie verhält sich die schwalbe wenn du an der
    ampel direkt in den leerlauf schaltest oder deinen fuss auf der schaltwippe stehen
    lässt? in beiden fällen ist die fliehkraftkupplung nicht wirksam!

    klappt das so und der vogel geht nicht aus, kann es sein das die fliehkraftkupplung
    nicht mehr so sauber arbeitet! dreht man nun aber das standgas höher wird auch
    im stand wieder mehr eingekuppelt,..... ein teufelskreis!

    MfG
    Lebowski

    ps: nun hab ich so schön was geschrieben,... und während des schreibens nicht
    bedacht das so das schlechte anspringen nicht erklärt werden kann,....hm,.... mist ;-)

  3. #3
    Super-Moderator Urgestein Avatar von Zschopower
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    Standard Re: Es geht um Muttis Schwälbchen KR 51/S

    Zitat Zitat von hanswurstbiken
    Mit anschieben springt sie wieder an und läuft wie ne Eins.
    Hallo Christoph,

    beim Anschieben ist mehr "Wumm" drin, höhere Drehzahl, mehr Zeit Gemisch anzusaugen...

    Wenn nicht die hier im Forum gerne genannten Kurbelwellensimmeringe undicht sind, dann würde ich zuerst auch in Richtung Vergaser suchen.
    Saubermachen nützt immer was, aber nur, wenn Du vorher auch den Tank und den Benzinhahn gründlichst gereinigt hast, Zusatzfilter im Schlauch restlos entfernen, die behindern nur den Durchfluss.
    Dann den Schwimmerstand kontrollieren und ggf. einstellen.
    Und dann auch den Leerlauf richtig einstellen.
    --> Buch zu Weihnachten wünschen: Simson Roller Schwalbe von Erhard Werner

    Dann auch die Zündung kontrollieren: Zeitpunkt, Unterbrecherkontaktabstand und Elektrodenabstand an der Zündkerze.
    Eine neue Kerze wirkt manchmal auch Wunder.

    Viel Erfolg wünscht

    Peter aus Braunschweig

  4. #4
    Tankentroster Avatar von hanswurstbiken
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    Standard

    Den Motor hatte ich vor gut einem Jahr überholt. Ich habe auch gleich die braunen Viton verbaut. Gefahren ist Mutti vielleicht 500km dieses Jahr.

    Ich habe den Unterbrecher, externe Zündspule, Kerze und den Kondensator erst vor kurzem gegen gute, aber gebrauchte Sachen gewechselt.

    Auch im Leerlauf stirbt mir die Schwalbe an der Ampel ab. Also unabhängig von der getrennten Kupplung.
    Ich werde morgen beim Simmi Händler noch einen neuen Kondensator holen. Nur um sicher zugehen das es nicht an der Zündung liegt.

    Wenn ich dann nach dem Einbau immer noch Probleme habe melde ich mich.

    Ich werde eben das Gefühl nicht los, dass der Vergaser die Probleme macht. Nur wenn sie eben läuft dann läuftse.

    Ich habe keinen Filter drin und auch gestern im Benzinhahn die 4-Loch Dichtung gewechselt sowie alles gesäubert. Also Sprit fließt und Tankdeckel ist frei.

    Noch eine Frage zur Schwimmerhöhe in meinem Schwalbenbuch...steht für 1-5= 28mm. Ist das nun bei gedrückter Feder im Schwimmerventil gemeint?
    Oder soll der Schwimmer nur aufliegen?
    Ich werde aus dieser Zeichnung nicht ganz schlau...

    Christoph

  5. #5
    Glühbirnenwechsler Avatar von PhilippS50
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    Hallo!

    Bei dem Einstellen des Schwimmerstandes: Die 28 mm sind bei geschlossenen Schwimmernadelventil! Der Federstift ist nicht eingedrückt!

    Viel Glück und Spaß noch!

  6. #6
    Urgestein Avatar von Dummschwätzer
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    Zitat Zitat von Dummschwätzer
    Wenn du bei deinem Vergaser 16N1-5 den Vergaserdeckel oben abschraubst, den Kolbenschieber mit der Nadel rausziehst und dann von oben in den Vergaser reinguckst, dann siehst du unmittelbar neben dem Zerstäuber (aus Messing) ein winzig kleines Löchlein. Wenn das verstopft ist, dann kann das Standgas nicht richtig funktionieren, denn dieses winzige Loch hat die Funktion einer Düse für das Standgas. Das muß also frei sein. Der Ø dieser kleinen Bohrung ist aber so gering, daß du da nicht mit einer Nadel oder ähnlichem Zeugs reinkommst und das auch gar nicht erst versuchen solltest da drin rumzufuhrwerken, da du sonst nur unnütz den Bohrungsdurchmesser aufweitest und dann später erst recht Probleme mit der Standgaseinstellung bekommst.
    Was du zum Durchstoßen dieses Loches verwenden kannst, ist das Borstenhaar von einem Handfeger. Was du noch verwenden kannst ist ein dünner einzelner Draht aus der aufgedröselten Seele eines alten Bowdenzuges. Aber wie gesagt, bitte keine Nadel !!! Die ist zu dick.
    Wenn sich das Standgas nach der Reinigung des Loches immer noch nicht sicher einstellen läßt, dann zieht der Motor oder der Vergaser irgendwo Nebenluft oder die Zylindergarnitur ist verschlissen und sollte neu gemacht werden.

    Frag ruhig, sollst ja was lernen. :)

    Die Reinigung dieses enorm wichtigen winzigen Löchleins empfehle ich auch all jenen, die seit Jahren ihr Standgas nicht vernünftig eingestellt bekommen und deswegen hoffnungslos verzweifelt sind.

  7. #7
    Urgestein Avatar von Schwarzer_Peter
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    Das ist die "Übergangsbohrung", soll beim Öffnen des Gasschiebers (beim Anfahren aus dem Leerlauf) helfen, den Übergang zwischen Leerlauf und Fahren verschluckfrei zu gestalten.

    Auch wichtig (nur N1-Vergasertypen): Den Gasschieber anschauen, vor allem die Schräge am oberen Ende der Führungsnut, wo die Stellschraube aufsitzt.

    Wenn die Schraube da schon Eindrücke hinterlassen hat, dann klemmt sich der Gasschieber an jeder Ampel an einem anderen Kraterrand fest, Einstellen wird aussichtslos.

    Das ist besonders häufig, wenn schon viel dran rumgeschraubt wurde, und ist mehr oder weniger sofort kaputt, wenn die Schraube zu weit reingedreht wurde. Gerne ist dann auch der Schieber an sich riefig abgenutzt, und gleitet noch schlechter.

    Den Schieber gibt's als Ersatzteil einzeln.

  8. #8
    Tankentroster Avatar von hanswurstbiken
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    Hallo, nachdem ich nun nochmal alles am Vergaser gesäubert hatte, war das Problem immer noch da.

    Nun habe ich mich nochmal an die Zündung gesetzt. Eigentlich wollte ich den Kondensator tauschen aber bei dem Blick auf den Unterbrecher habe ich das ertsmal verschoben.

    Am Unterbrecher hatte sich der genietete Nocken für den Kontakt gelöst. Nun war es warscheinlich das hier das Problem lag. Nach dem wechseln und Einstellen des neuen Unterbrechers war das Problem verschwunden.


    Noch eine klitzkleine Frage. Wann wurde eigentlich ein Unterbrecher aus Bakelit verbaut? Der den ich ausgebaut hatte, war ein solcher.

    Danke für eure Hilfe!

    Christoph

  9. #9
    Urgestein Avatar von Schwarzer_Peter
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    Zitat Zitat von hanswurstbiken
    Den Motor hatte ich vor gut einem Jahr überholt. [...] Ich habe den Unterbrecher, externe Zündspule, Kerze und den Kondensator erst vor kurzem gegen gute, aber gebrauchte Sachen gewechselt.
    Zitat Zitat von hanswurstbiken
    Noch eine klitzkleine Frage. Wann wurde eigentlich ein Unterbrecher aus Bakelit verbaut?
    Ich würde mal sagen, das war dann 2007

  10. #10
    Tankentroster Avatar von hanswurstbiken
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    Ja...

    War auch ne saublöde Frage...
    Ne wollte wissen ob die ganz alten Simmis noch die Bakelit-Unterbrecher hatten?

    Christoph

  11. #11
    Urgestein Avatar von Deutz40
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    Es gab zwar Unterbrecher mit Bakelit , in die Simmen wurde aber eingebaut was da war ,
    Zu Deinem Problem mit dem Standgas , da hat jemand bei der Regeneration Mist gemacht , entweder einen defekten Wellendichtring verbaut , oder der Schlabbert Luft durch die Mitteldichtung .
    mfg
    Immer schön den Auspuff freihalten

  12. #12
    Tankentroster Avatar von hanswurstbiken
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    Nö.. da hat keiner Mist gebaut. Und wenn dann wäre ich es gewesen.

    Die Karre läuft ja wieder in allen Lebenslagen!!!

    Nach dem wechseln und Einstellen des neuen Unterbrechers war das Problem verschwunden.

  13. #13
    Urgestein Avatar von Deutz40
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    Dann ist gut , wer baut auch gebrauchte Unterbrecher ein
    mfg
    Immer schön den Auspuff freihalten

  14. #14
    Tankentroster Avatar von hanswurstbiken
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    Zum Thema gebrauchte Unterbrecher. Wieso soll ich denn nicht einen Unterbrecher einbauen, der dem äußerlichen nach zu Urteilen noch gut ist.
    Das man nun nicht ausschließen kann, das sich mal etwas lockert ist klar. Aber wenn ich mir so ein Nachbauteil kaufe muss ja auch nicht alles perfekt sein.

    Grüße,

    Christoph

  15. #15
    Urgestein Avatar von Deutz40
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    Na da kauft man natürlich nur Wahre aus Deutscher Produktion ,
    und warum bildest Du Dir ein das beurteilen zu können , hast Du das gelernt ,
    selbt fürn Fachmann ist es nicht leit das zu beurteilen .
    mfg
    Immer schön den Auspuff freihalten

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