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Thema: Gepäck bei größeren Touren


  1. #1
    Glühbirnenwechsler
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    Standard Gepäck bei größeren Touren

    Moinmoin

    ich habe mal an euch, und zwar was nehmt Ihr denn mit wenn Ihr größere Touren mit euer Simson (speziell Schwalbe) macht und wie bringt Ihr das dann alles unter?

    Vielen Dank schon vorraus

    zwickauer

  2. #2
    Urgestein Avatar von Dummschwätzer
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    Standard

    Kauf dir zunächst einen Tankrucksack mit Haltemagneten. Den kannst du dir auf deinen Motortunnel an der Schwalbe hängen und eine ganze Menge reinpacken. (Gibt es jetzt im Frühjahr bald wieder bei PLUS, LIDL usw. oder kaufts ihn im Angebot bei LOUIS)
    Da kommt auf deiner "großen" Tour rein: "Kulturbeutel" mit Duschbad, Zahnbürste und solchem Kram für die pers. Hygiene, Mücken- bzw. Zeckenspray sowie 2 x Papiertaschentücher (oder 1/2 Rolle Klopapier), 1x REI in der Tube (Klamotten bei Bedarf durchwaschen), 1 großes und 1 kleines Handtuch, Taschenlampe, Landkarte (ist billiger als ein Navi :) ), Handschuhe, Jogginghose, Badehose (oder auch nicht ), Basecap, 2 T-Shirts, 2 Feinripp-Buchsen von Schiesser, 1 dicker und 1dünner Pullover, 1 Wechsel-Jeans, 2x Socken, eventuell 1 langes Kapuzen-Sweatshirt, 1 Paar Schlapp-Latschen, mit denen du bei Bedarf auch Duschen kannst, Regen-Wetterkombi, Warnweste.

    Auf den Gepäckträger kommt eine Rolle mit einer Kunststoffplane 3x4 Meter, ein kleines Zelt und der Schlafsack (Weicheier rollen auch noch 'ne Isomatte mit rein).

    Ansonsten hast du am Mann: Nierengurt, Sonnenbrille, Feuerzeug, Taschenmesser mit Korkenzieher, Kondome, reichlich Kohle, MP3-Player oder Miniradio und natürlich wichtig, das Handy.

    Essen und Trinken brauchst du nicht mitzuschleppen. Das gibt es unterwegs bei jedem EDEKA oder ALDI oder zur Not auch an jeder Tankstelle.
    Eventuell kannst du auch einen kleinen Rucksack auf dem Rücken haben, in den du aber nur maximal 2-3 Kilo reinpacken solltest. Das ist sehr wenig, aber mehr tut auf die Dauer weh und dem Rücken nicht gut !!!!

    Unter die Sitzbank kommt das gewöhnliche Bordwerkzeug, ein kleines Fläschchen mit Zweitaktöl und, wenn noch Platz ist, ein Scheinwerferlampe und eine für's Rücklicht, ein dünner aber langer Ersatzseilzug (z.B. Schaltungs-Innenzug aus dem Fahrradregal im Baumarkt) mit Schraubnippel und Fahrradflickzeug. Luftpumpe sowieso.

    Wenn du einen Haken an dem Blech unter dem Lenker hast, dann kannst du dort einen Beutel mit einer Wasserflasche und einer Pulle Zweitaktöl dranhängen. Hast du keinen Haken, dann bau dir einen dort an.

    So ausgerüstet kommst du etwa eine Woche halbwegs "durch", wenn du anspruchslos bist und am Zielort nicht gerade zum Gala-Empfang willst.

    Frag ruhig, sollst ja was lernen. :)

  3. #3
    Glühbirnenwechsler
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    Mein Tipp:
    Vergiss das Zelt!!! Vergiss es einfach.
    wenn du ein schönes Plätzchen findest (Fällt allerdings unter "Wildhaiken")
    dann ist ein Zelt von Nachteil, weil z.b. ein Bauer schnell darauf aufmerksam wird, weil es auffällig ist und weil es aussieht als würdest du
    seit 3 wochen einen Campingurlaub auf seinem Grund machen.
    Mit einer einfachen Plane bzw. Tarp bist du nicht so auffällig!!!

    Und man darf soweit mir aus Pfadfindertechnischem Wissen bekannt ist mit einer Plane auch im Staatswald übernachten.
    Und wenn du mal von der Polizei gefragt wirst oder so, dann ist es mit einer Plane viel glaubwürdiger, wenn du sagst, dass das nur so ein notbehelf ist weil es "geregnet" hat oder was auch immer.

  4. #4
    Flugschüler Avatar von Berlinska
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    Soweit mir bekannt ist in Deutschland überall eine Nacht "Wildcampen" - außerhalb von Naturschutzgebieten - erlaubt. Da muss dich der Bauer schon mehrere Tage hintereinander an der gleichen Stelle sehen.

  5. #5
    Moderator Museumsdirektor Avatar von Baumschubser
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  6. #6
    Simsonschrauber Avatar von Castaneda
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    Das Jedermannsrecht gibts leider bei uns nicht. Good old Germany halt...

  7. #7
    Chefkonstrukteur Avatar von southpole
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    wie wäre es einfach mal den Landwirt zu fragen, ob man da nen Tag zelten könnte? Wenn man nicht gerade im hohen Gras campen will und versichert kein Müll zu hinterlassen, denke ich hat man gute chancen.
    Ging zumindest bei mir bis jetzt problemlos..

  8. #8
    Flugschüler Avatar von Berlinska
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    Zitat Zitat von Baumschubser
    Ok überzeugt und ich bin nun schlauer! Trotzdem ist doch die Frage, ob das nun wirklich geahndet wird. Ich war den Großteil des letzten Sommers Wildcampen und so wirklich hat sich keiner drum geschehrt. Wenn du deinen Müll mitnimmst und kein Feuer machst denke ich bekommste nicht einmal nen Bußgeld aufgedrückt.

    Aber gut verboten ist verboten :)

  9. #9
    Simsonschrauber Avatar von Castaneda
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    Ich finds nur anstrengend, wenn man immer im Hinterkopf hat, dass die Sache nicht erlaubt ist. So kann ich mich nicht wirklich entspannen.

  10. #10
    Moderator Museumsdirektor Avatar von Baumschubser
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    Das Problem in D ist halt, dass fast jeder Flecken Erde irgendwie privat ist und alles was staatlich ist, ein Naturschutzgebiet. Ich denke aber auch, dass ein Bauer nichts dagegen hat, wenn man am Feldrand eine Nacht campiert. Man muss halt wirklich mal fragen, wem die Wiese gehört und versprechen, dass man alles ordentlich hinterlässt. Dann passt das schon.

  11. #11
    Glühbirnenwechsler
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    Also ich empfehle wie gesagt eine Plane, 2 Zeltstöcke und ein paar ordentliche Heringe sowie Schnur.
    Das ist schneller auf- und abgebaut als ein zelt, man befindet sich in der rechtlichen "Grauzone" (also "nicht wirklich illegal") und es reicht wenns richtig aufgebaut ist auch gegen ein Gewitter.
    Falls einer nach Italien will, da kann man campen ohne Campingplatz total vergessen.
    Schon früh um 8 war die Polizei da...

    Das mit dem "Bauern fragen" sehe ich problematisch.
    wenn man 250 km gefahren ist und es schon dunkel ist, wirds schwierig noch nen bauern aufzugabeln, dem gerade die schöne Wiese gehört, auf der man nächtigen will. Schließlich steht das Bauernhaus nicht neben seiner wiese

  12. #12
    Flugschüler Avatar von kruemel
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    Zitat Zitat von lennukas
    Das mit dem "Bauern fragen" sehe ich problematisch.
    wenn man 250 km gefahren ist und es schon dunkel ist, wirds schwierig noch nen bauern aufzugabeln, dem gerade die schöne Wiese gehört, auf der man nächtigen will. Schließlich steht das Bauernhaus nicht neben seiner wiese
    in diesem fall sucht man sich ja auch nicht das haus zur wiese .. du klingelst einfach an ne tür und fragst ob und wo die nen platz zum zelten haben, und im zweifelsfall halt schon 20 km früher nach nem schlafplatz ausschau halten

  13. #13
    Moderator Museumsdirektor Avatar von Baumschubser
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    Und wenns bereits dunkel ist, rchtig rein ins Gebüsch und frühmorgens beizeiten wieder weg. Dann sollte sowas auch gehen. Ich glaub mal eher nicht, dass deswegen bei uns gleich die Polizei vorm Zelt steht, völlig ausgeschlossen ist es aber auch nicht.

  14. #14
    Glühbirnenwechsler Avatar von Schwalbendoktor
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    In den Alpen haben wir uns oft zu dritt ins "Gebüsch" verdrückt. Obwohl der Förster mit seinem Pick-Ab im engen Tal herumdüselte ist uns niemand an den Ranzen gekarrt.

    Im Notfall also: Spät die Iso-Matten zücken und früh wieder abhauen. Was will außerdem ein Naturhüter sagen, wenn er einen Mensch im Schlafsack auf seiner Matte entdeckt? Hau ab?

    Und das morgens um vier? Nee!

  15. #15
    Tankentroster Avatar von ShaunRyder
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    Hi,

    -Kleiner Magnet-Tankrucksack auf Mitteltunnel
    -Halter unter der Sitzbank, wo man 2 Fahrradgepäcktaschen einhängen kann.
    -orginal Gepäckträger: Schlafsack, Zelt, etc....
    -GPS mit TOMTOM
    ...
    Packliste mache ich hier jetzt keine...

    Hab ein paar Tourenbilder auf meiner Homepage, da kannst Du unser Gepäck bewundern...

    Zum Zelten: Ich hab ein Zelt in Tarnfarbe, das sieht man Überhaupt nicht. Noch eine BW-Plane übers Moped und fertig....
    Wir Zelten meist wild, bauen die Sachen um ca. 21-22Uhr auf bei dämmerung, da interessierts keinen. Wenn jemand was sagt, kann man ja wieder abbauen. Wenn Polizei was sagt, sagen wir: " Wir waren zu müde um weiterzufahren, also mussten wir Pause machen"....und müde fahren darf man nicht, und es ist keiner gezwungen sich ein Zimmer zu nehmen...
    Polizei sagt eh nur o.k. - aber morgen bitte weiterfahren...darf ich mal den Roller sehen???

    Wir haben aber bisher nur Positive Erfahrungen mit den Leuten/Polizei auf unseren zahlreichen Rad und Mopedtouren gemacht - bei denen wir eigentlich immer wild Zelten oder mitm Schlafsack im Freien liegen...das ist eh das schönste an der Tour...am morgen beim Bäcker beim Frühstück sind wir immer auf begeisterte Leute gestossen.

    Müll hinterlassen wir natürlich keinen - das ist wirklich das Wichtigste. Nur plattgedrücktes Gras am nächsten Morgen - und weiter geht's...

    Vor allem spart man sich eine Menge Geld, als wenn man dauern ein Zimmer nimmt, kann ich ja gleich einen All-inclusive Urlaub buchen...Zimmer übernachten is was für Hausfrauen & Warmduscher ;-)

    Essen & Trinken gibts im Biergarten oder Supermarkt. Duschen etc. im Freibad oder See...oder ab & zu mal ein Zimmer mit Dusche...

  16. #16
    Zündkerzenwechsler Avatar von Lowtech
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    Schaut doch mal auf www.Slowwaydown.com vorbei.
    Survival mal ganz anders.
    Packen der Schwalbe für Runaways
    Also wer schon mit dem Drahtesel durch good old Germany gegurkt ist dem sollte das packen und modifizieren einer Schwalbe nicht schwer fallen.

    .....Und wer braucht schon Elektronische geräte die wegen mangelnder energie oder dem ersten Anzeichen von Regen den Dienst quitieren.
    Unnützer Ballast
    Geh lieber in den Laden und hol Dir ne vernünftige Karte. Ist leichter und auch durchgeweicht noch zu entziffern....

    Aber bitte Bitte Wartung und Vorbereitung ist alles..... und nix.

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