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Thema: Gleichmäßiges Ruckeln beim Fahren


  1. #1

    Registriert seit
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    Hallo

    Ich habe beim Fahren in allen Gängen und allen Drehzalbereichen ein leichtes Ruckeln. Im Leerlauf nimmt der Motor einwandfrei und gleichmäßig Gas an, springt beim ersten Kick an und läuft auch sehr gleichmäßig.

    Die Schwalbe zieht auch in allen Gängen gut durch und erreicht ca. 65 km/h Höchstgeschwindigkeit.

    Einziger Fehler ist dieses gleichmäßige Ruckeln beim Fahren. Es ist beim Beschleunigen, bei gleichbleibender Geschwindigkeit und auch wenn Gas weggenommen wird.

    Hat jemand eine Idee, woran das liegen könnte?

    Gruß
    Largo

  2. #2
    geist333
    Gast

    Standard

    Liegts vielleicht an den Rädern? Was ruckelt denn, das ganze Moped? Schau mal beim fahren auf dein Vorderrad/Schutzblech ob da auch ein wackeln zu sehen ist. Bei mir liegts am Vorderrad was nicht mehr 100% rund ist. Damit hab ich auch immer ein leichtes ruckeln. Ist aber nicht so schlimm.
    Für ein wirklich gleichmäßiges dahinfliegen kann man Räder auswuchten lassen muss man aber nicht.

  3. #3

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    Original von geist333:
    Liegts vielleicht an den Rädern?
    Sorry, hatte ich vergessen zu erwähnen. Im Leerlauf, bzw. mit gezogener Kupplung rollt sie ganz lässig und ruckelfrei vor sich hin. Dachte auch anfangs, dass die Reifen vielleicht ne platte Stelle oder ähnliches haben, aber die sind völlig in Ordnung.

  4. #4
    geist333
    Gast

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    Ok dann sinds die schon mal nicht, aber ruckelt denn das ganze Moped oder hast du nur ein ruckelgefühle durch ungleichmäßige Kraftübertragung vom Motor aufs Hinterrad. Könnte auch Kete und Antriebsritzel sein, aber beschreib dein ruckeln mal bitte genauer. Kann mir momentan nicht so richtig vorstellen was du meinst.?(

  5. #5

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    Ungleichmäßige Kraftübertragung aufs Hinterrad ... ich glaub so kann man es am besten beschreiben, ja.

    Allerdings nicht nur beim Beschleunigen, sondern auch beim Gas wegnehmen solang ein Gang drin ist.

  6. #6
    Simsonfreund Avatar von Ramirez
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    Ich tippe da mal schwer auf Hinterradbremse. Dreh mal das Hinterrad von Hand, wenn die Schwalbe aufm Ständer steht. Wenn das zeitweise schwergängig ist, Hinterradbremse erstmal etwas lösen (am Zug bzw. Gestänge). Wenn´s dann nicht besser wird, Bremse ausbauen und schauen, ob da was fest ist!

  7. #7

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    An den Bremsen kann es eigentlich nicht liegen, ausgekuppelt, bzw. im Leerlauf ruckelt es ja nicht wenn sie so dahinrollt.

    Folgende Arbeiten hab ich nun hinter mir: Tank entrostet, Benzinhahn und Leitung gereinigt, Vergaser gereinigt, neue Zündkerze eingebaut, Getriebeöl gewechselt, Luftfilter gereinigt, Kette gespannt, Kupplung eingestellt, Auspuff ausgebrannt.

    Das Bremsverhalten ist absolut super und wackelfrei, keine Schleifgeräusche o.ä.

    Ich hab echt keine Ahnung, was ich noch machen kann, um das Ruckeln loszuwerden. ?(

  8. #8
    Simsonfreund
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    Standard

    Es kann sein das Du die Kette zu straff gespannt hast und diese ungleichmäßig verschlissen und überdehnt ist, oder Rollen gebrochen sind.
    Dreh mal das Hinterrad aufgebockt langsam durch und pfüfe dann mehrmals die Spannung der Kette sollte nicht straff sein sondern sich nach oben und unten ca. 1cm heben lassen.
    Ist eine Stelle bei wo die Kette ganz straff wird und dann wieder locker ist diese wohl hin.
    Auch mal vorne am Ritzel schauen ob gebrochene Rollenstücke drinn sind.
    Gruß
    schrauberwelt

  9. #9

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    Original von schrauberwelt:

    Ist eine Stelle bei wo die Kette ganz straff wird und dann wieder locker ist diese wohl hin.
    Hab mal am Hinterrad den Kettenschutz abgebaut (leider ist er dabei kaputt gegangen) und es ist genau das, was du oben geschildert hast. An einer bestimmten Stelle der Kette greifen die Zähne des Ritzels nicht mehr hundertprozentig und die Kette ist dann extrem straff gespannt. Dreh ich das Hinterrad ein kleines Stückchen weiter, sitzt die Kette wieder richtig und hängt stark durch.

    Zähne an den Ritzeln sehen alle noch ganz gut aus und abgebrochen ist auch nix. Sollte ich Kette und Ritzel tauschen oder reicht es hin, wenn ich nur die Kette auswechsel?

    Vielen Dank erstmal für Eure Hilfe, insbesondere an "Schrauberwelt" für den Hinweis mit der Kette.
    Gruß
    Largo

  10. #10
    Simsonfreund Avatar von Ramirez
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    Nimm alles auseinander und dann schau Dir Ritzel vorn und Hinten an. Wenn beide Ritzel sog. "Haifischzähne" haben, sprich vorne schon extrem "angespitzt" sind, schmeiss weg und mach neu, sonst hast du extremen Verschleiß an der neuen Kette. Normalerweise müssen die Zähne der Ritzel vorn eine schöne Kante, 1-2mm breit und schön waagerecht haben.

    Die Kette wirste ja ohnehin neumachen müssen.

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