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Thema: Halbautomatik-Motor Kupplung -Zusammenbau


  1. #17
    Tankentroster
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    Hallo hony,
    bei meinem Duo stand ich vor dem gleichen Problem: wie den Kerbnagel raus?
    Ich habe es dann aufgegeben, die Blattfeder dringelassen und mit spitzen Fingern folgendes gemacht:
    - Spannplatte für die Kupplung abschrauben
    - das ganze Paket mit Schaltscheibe und Lagerscheibe rausfummeln, dabei die Blattfederzungen nur minimal anheben
    - in aller Ruhe die Lagerkugeln wie im Buch beschrieben mit (wenig!) Fett einkleben
    - alle Teile wieder zusammensetzen, Spannplatte noch nicht montieren
    Da alles gerne wieder auseinanderfällt, von der Außenseite her eine Senkkopfschraube durchstecken,
    eine U-Scheibe auf der Innenseite auflegen und mit einer Mutter sichern.
    Beim Einbau die Blattfederzungen voooooorsichtig mit meiner dritten und vierten Hand
    wechselseitig anheben und das Paket von der Seite her möglichst waagerecht reinfummeln,
    dabei mit einem Finger durch die Öffnung im Kupplungsdeckel das Paket führen.
    Schraube wieder raus, Spannplatte drauf und fertig.
    Nach mehrmaligem üben geht es dann auch ohne Hilfsmittel, zumindest bis zum nächsten mal.
    Gruß Georg

  2. #18
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    Zitat Zitat von Horst_das_Duo Beitrag anzeigen
    Hallo hony,
    bei meinem Duo stand ich vor dem gleichen Problem: wie den Kerbnagel raus?
    Ich habe es dann aufgegeben, die Blattfeder dringelassen und mit spitzen Fingern folgendes gemacht:
    - Spannplatte für die Kupplung abschrauben
    - das ganze Paket mit Schaltscheibe und Lagerscheibe rausfummeln, dabei die Blattfederzungen nur minimal anheben
    - in aller Ruhe die Lagerkugeln wie im Buch beschrieben mit (wenig!) Fett einkleben
    - alle Teile wieder zusammensetzen, Spannplatte noch nicht montieren
    Da alles gerne wieder auseinanderfällt, von der Außenseite her eine Senkkopfschraube durchstecken,
    eine U-Scheibe auf der Innenseite auflegen und mit einer Mutter sichern.
    Beim Einbau die Blattfederzungen voooooorsichtig mit meiner dritten und vierten Hand
    wechselseitig anheben und das Paket von der Seite her möglichst waagerecht reinfummeln,
    dabei mit einem Finger durch die Öffnung im Kupplungsdeckel das Paket führen.
    Schraube wieder raus, Spannplatte drauf und fertig.
    Nach mehrmaligem üben geht es dann auch ohne Hilfsmittel, zumindest bis zum nächsten mal.
    Gruß Georg
    Hallo Georg,

    der Kerbnagel ging recht "problemlos" raus- hab zusammen mit meinem Nachbarn die Sache gemeistert. Der Trick war, dass wir einen spitzen Meißel genommen haben und abwechselnd von allen Seiten geklopft haben. Nach ein paar Minuten war er etwas los und ich konnte ihn mit der Zange, wie im Buch beschrieben, entfernen.

    Kann jemand etwas zu dem Spiel der Lamellen sagen? Das wäre das letzte, was ich noch gerne wissen würde. Notfalls muss ich eben "Versuche" fahren. ;-)

    Gruß hony

  3. #19
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    So, letzter Nachtrag: Ein Bekannter hatte einen neu verpackten Druckstift noch da liegen. Hab das Lamellenspiel von 15/10 auf ca. 8/10 reduziert in dem ich 2 Ausgleichsscheiben entfernt habe. Kickstarter greift sauber ein und im trockenen Zustand trennt die Kupplung sehr sauber, wenn man den Schalthebel bewegt.
    Sobald ich kann, werde ich den Motor probeweise in den Rahmen stecken und testen. Bin gespannt, wie sich die Rollen der Fliehkraftkupplung bei Standgas verhalten, bzw. ob sie bereits einen Druck aufbauen.

    Werde die Schwalli mit einem Bing + Vape ausstatten, da kann man das Standgas eh besonders weit herunter drehen.

    Vielen Dank für eure Ratschläge.

    Grüße

  4. #20
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    Vape ist ne gute Idee, Bing bei der /1 eher weniger.
    Disclaimer: Beiträge können Ironie und unsichtbare Smileys enthalten.

  5. #21
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    Zitat Zitat von Prof Beitrag anzeigen
    Vape ist ne gute Idee, Bing bei der /1 eher weniger.
    Da gehen die Meinungen weit auseinander. Ich bin absoluter Bing-Fan und hab bei 9 von 10 Fahrzeugen den Bing im Einsatz. Natürlich jeweils in Verbindung mit einer Vape. Selbst Passfahrten mit jeweils über 2500 M hohe Berge sind kein Problem, wenn man sich bei der Fahrzeugwartung und Abstimmung entsprechend Mühe gibt. :-)

    Grüße

  6. #22
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    So,

    Motor ist eingebaut und wurde provisorisch angeschlossen. Beim Ankicken sofort voller Gegendruck vorhanden und die Kupplung überträgt ohne Rutschen. Läuft der Motor dann, trennt die Kupplung mechanisch (Gedrückter Schalthebel) zu 100% und auf halbem Weg beim loslassen spürt man wie sie mit Greifen beginnt.
    Bei eingelegtem Gang (und losgelassener Kupplung) ist etwas Schleppmoment an der Ritzelwelle vorhanden, doch wenn ein Hinterrad mit Kettenantrieb verbaut ist, dürfte davon nichts übertragen werden. Sobald man auch nur minimal die Drehzahl erhöht, packt sie sanft zu.

    Grüße
    Angehängte Grafiken

  7. #23
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    Die Schaltkupplung stellst du so knapp wie möglich ein. Je früher die beim Tritt auf die Wippe trennt, desto länger halten deine Getrieberäder.

    Der Fliehkraft-Mechanismus darf bei korrekt eingestelltem Standgas noch gar nichts machen.

    Wenn du nach geschmeidigem Standgas und Losfahren mit der KR51/1S suchst, dann schraubst du da keinen BING-Vergaser dran, sondern den BVF 16N3-11. Der ist konkret für diese Situation entwickelt worden, nämlich für die späten DUO4/1, die schon unter die neuen Abgasgesetze fielen.

  8. #24
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    Hallo Forum,

    möchte mich nochmals für die ganzen Tipps und Ratschläge bedanken. Seit heute ist meine Restauration beendet. Meine erste Schwalli ist wieder fahrbereit. Die Halbautomatik ist schon etwas speziell, aber übt einen recht großen Reiz aus, fährt sich echt angenehm ohne den fehlenden linken Hebel ;-)

    Wenn Interesse besteht, dann putz ich se morgen nochmal ganz heraus und schieße ein paar Fotos.

    Grüße

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