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Thema: Heute GPS-Messung: Endgeschwindigkeit wird nicht erreicht | KR51/1


  1. #17
    Simsonschrauber Avatar von Jörn
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    So einen Messdorn, bzw. Messuhr muss ich mir erst besorgen, so was hab ich nicht da.

    Unterbrecherabstand bei voller Öffnung beträgt aktuell genau 0,4mm, das hab ich vorhin mit Fühlerblättern ermittelt. Abbrand gibts fast keinen am Unterbrecher.

    Irgendwo hab ich bei der Einstellanleitung nen Denkfehler. Hier: http://www.moser-bs.de/Simson/Zuendung.pdf bei Schritt 12 bis 14 hab ich wohl einen Verständnisfehler. Woran erkenne ich dann, ob Durchgang oder nicht, wenn ichs so nicht ablesen kann?

    Aber an sich: Die Zündung funktioniert doch gut?!

    Nochmal: Zündung wurde in der Simsonklinik im Zuge der Überholung (~1000km her) eingestellt, ich war nirgends dran?

    (in einer früheren Version stand hier, ich hätte den vergaser nachm einfahren nicht neu eingestellt, hab ich aber und das auch ganz gut.)
    Geändert von Jörn (06.05.2012 um 14:12 Uhr)
    Fährt mittlerweile Habicht, Bj. 1974. Vorher Kr51/1, S50, SR50.

  2. #18
    Flugschüler Avatar von oeggen78
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    Hi,

    Ich zitiere mal aus der Anleitung von Moser-bs.de:

    "Ein Widerstandsmeßgerät (Ohm-Meter oder Durchgangsprüfer, eine Prüflampe mit Akku tut es auch...) an das braun/weiße Kabel und an Masse (Motorgehäuse) anschließen."

    Hast Du nen Multimeter? Das sollte Durchgang prüfen können. Mein 10eu-Teil ausm Baumarkt kann das, auch wenns sonst viel Mist mist...^^ Also ein Käbelchen des Multimeters klemmste an des braun-weiße Käbelchen, dass de vorher vom Zündschloß abgemacht hast (Lampe rausbauen...), das andere Käbelchen kommt an ne blanke Stelle am Motor.

    Nächstes Zitat:

    "Am Unterbrecherkontakt das Kabel zur Primärspule abschrauben (...mancher schafft das auch ohne Polraddemontage...)"
    Ja, z.B. ich mit ner kleinen Spitzzange ;-)

    Weiter gehts. Ich springe zu Punkt 19, den ZZP haste nun mit nem "Totpunktsucher" oder ner Messuhr ermittelt:

    "An dieser Stelle (dem Zündzeitpunkt) sollte der Unterbrecherkontakt gerade öffnen, also die Anzeige des Meßgerätes von "Durchgang" auf "Unterbrechung" wechseln."
    Will heißen, genau am ZZP (1,5mm vor OT) muss das Multimeter von "Piepton" (=Durchgang) auf "stumm" (=Unterbrechung) wechseln. Passt der Punkt nicht, muss die Grundplatte verdreht werden, bis der ZZP und der Wechsel von "Piep" auf "stumm" exakt übereinstimmen....
    Den "Punkt" findest Du, indem Du das Polrad im Uhrzeigersinn drehst. Kommt der Wechsel von Durchgang auf Unterbrechung vor den 1,5mm, musst Du die Grundplatte gegen den Uhrzeigersinn drehen. Kommt der Wechsel nach den 1,5mm, wird die Grundplatte im Uhrzeigersinn verstellt.

    Nach 1000km kann schon sein, dass man das mal nachjustieren muss. Und den Vergaser musste nach dem Einfahren auf jeden Fall mal neu einstellen.

  3. #19
    Chefkonstrukteur Avatar von Matthias1
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    Jungs, ihr merkt doch hoffentlich selber, dass das mit diesem Polrad abschrauben, Unterbrecherkabel lösen, Multimeter anschließen, Klebeband aufkleben, Polrad wieder aufschrauben, messen, Polrad wieder abschrauben, Unterbrecherkabel wieder anschrauben, Polrad wieder anschrauben, bla bla bla ... irgendwie sch... umständlich und kompliziert ist, oder?
    Es geht viel einfacher; ganz ohne das Polrad zu lösen, und das Unterbrecherkabel anzurühren. Dadurch können sich auch keine Fehler allein durch die mehrfache Demontage und Neumontage des Polrades einschleichen.
    1. Schritt: Polrad in den Zündzeitpunkt bringen. Wie, ist egal, ob nun (besser) mit Messuhr, oder mit so einem Dorn, der den Kolben an einem eingestellten Punkt vorm OT anschlagen lässt.
    2. Wer mit Messuhr arbeitet, springt gleich zu Punkt 3. Diese Stellung exakt markieren, siehe Bild unten. Ist nur schematisch, um das Prinzip zu verdeutlichen. Irgendeinen Blechstreifen nehmen, umbiegenbis ganz dicht vor´s Polrad, passend machen (entweder spitz anschneiden wie auf dem Bild, oder einen hauchdünnen, exakten Strich machen), festklemmen mit einer kleinen Bastelzwinge. Dann kommt auf´s Polrad ein Strich, so dünn wie möglich (im Bild ist der schon zu dick = zu ungenau), um die richtige Stellung so exakt wie möglich rekonstruieren zu können. Also, egal, welche Methode man am besten findet, Ziel ist das absolut fehlerfreie Wiederauffinden dieser Stellung des Polrades im ZZP! Nicht einmal 1 mm Ungenauigkeit ist hier erlaubt!
    3. Ein Streifchen Alufolie nehmen, Polrad soweit hinter den ZZP nach rechts drehen, bis der Unterbrecher offen ist, und man das Streifchen dazwischenschieben kann. Dann wieder nach links, bis er festgeklemmt ist. Dann wieder nach rechts, bis er sich mit leichtem Zug herausziehen lässt. Das muss im markierten Punkt sein, also die Markierungen (bzw. Messuhr) bei der Drehung beobachten. Vorsicht, nicht zu doll ziehen, damit nichts abreißt und zwischen den Kontakten hängen bleibt. Genauso kann man den Motor zum Laufen bringen, und mit einem Stroboskop schauen, ob die Markierungen deckungsgleich sind.
    4. Entsprechend den Beobachtungen aus 3. die Grundplatte nachjustieren, nochmal überprüfen.
    5. Ach, so: Sinnvoll ist es bei der U-Zündung, ein wenig Frühzündung einzustellen. Da darf der ZZP am Außenumfang des Polrades ca. 2 mm links von der richtigen Stellung liegen - das entspricht in dieser Kolben- bzw. Winkelstellung ca. 2/10 mm Kolbenhub. Durch Verschleiß wandert der eh wieder Richtung spät, und man braucht erst später wieder aktiv werden.

    MfG
    Angehängte Grafiken
    Die Dummen haben das Pulver nicht erfunden. Aber sie schießen damit.

  4. #20
    Simsonschrauber Avatar von Jörn
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    Erstmal sehr sehr herzlichen Dank für die tollte Rückmeldung von allen! Ich versuche mal zu benatworten...

    Zitat Zitat von oeggen78 Beitrag anzeigen
    Hi,

    Ich zitiere mal aus der Anleitung von Moser-bs.de:
    "Ein Widerstandsmeßgerät (Ohm-Meter oder Durchgangsprüfer, eine Prüflampe mit Akku tut es auch...) an das braun/weiße Kabel und an Masse (Motorgehäuse) anschließen."

    Hast Du nen Multimeter? Das sollte Durchgang prüfen können. Mein 10eu-Teil ausm Baumarkt kann das, auch wenns sonst viel Mist mist...^^ Also ein Käbelchen des Multimeters klemmste an des braun-weiße Käbelchen, dass de vorher vom Zündschloß abgemacht hast (Lampe rausbauen...), das andere Käbelchen kommt an ne blanke Stelle am Motor.

    Genau das habe ich mit einem Multimeter ausm Baumakrt gemacht, meins piept allerdings nicht. Zeigt nur digitale Mess"werte" an. Ein Kabel war in der Steckhülse am braun-weißen Kabel angeklemmt, das andre steckte in einem Gewinde am Block.

    Nächstes Zitat:
    "Am Unterbrecherkontakt das Kabel zur Primärspule abschrauben (...mancher schafft das auch ohne Polraddemontage...)"
    War ab, auch mit einer kleinen Spitzzange gelöst.

    Weiter gehts. Ich springe zu Punkt 19, den ZZP haste nun mit nem "Totpunktsucher" oder ner Messuhr ermittelt:

    "An dieser Stelle (dem Zündzeitpunkt) sollte der Unterbrecherkontakt gerade öffnen, also die Anzeige des Meßgerätes von "Durchgang" auf "Unterbrechung" wechseln."
    Will heißen, genau am ZZP (1,5mm vor OT) muss das Multimeter von "Piepton" (=Durchgang) auf "stumm" (=Unterbrechung) wechseln. Passt der Punkt nicht, muss die Grundplatte verdreht werden, bis der ZZP und der Wechsel von "Piep" auf "stumm" exakt übereinstimmen....
    Den "Punkt" findest Du, indem Du das Polrad im Uhrzeigersinn drehst. Kommt der Wechsel von Durchgang auf Unterbrechung vor den 1,5mm, musst Du die Grundplatte gegen den Uhrzeigersinn drehen. Kommt der Wechsel nach den 1,5mm, wird die Grundplatte im Uhrzeigersinn verstellt.
    Hier kann es sein, das ich das Multimeter falsch interpretiere, ich hab immer Werte so um 0,06-2,0 gehabt, eingestellt auf Ohm-Messung.

    Nach 1000km kann schon sein, dass man das mal nachjustieren muss. Und den Vergaser musste nach dem Einfahren auf jeden Fall mal neu einstellen.
    Hier muss ich sagen, das ich ne Falschaussage gestern drin hatte. Ich habe den Vergaser natürlich nach dem einfahren neu eingestellt, also Standgas und Standgemisch. Ist die Kiste warm, kann die auch stundenlang aufm Ständer durchtucken, ohne auszugehen. Ich denke daher, dass das wohl gut passt.
    Was mich jetzt ganz kirre gemacht hat: In der Bastelei ist mir gestern aufgefallen, das der Ölfilz (nicht der Fangfilz am Unterbrecher) recht trocken war, daher habe ich mit nem feinen Pinsel einen Tropfen Getriebeöl aufgebracht. Heute früh beim Brötchenholen kam sie mir dann tatsächlich schneller als gestern vor. (Verstellt habe ich an der Zündung ja letztlich nichts, nur den Unterbrecher geöffnet und das Kabel der Primärspule mal abgeschraubt.)

    Ich fahr jetzt gleich nochmal mit dem Navi AUF der Schwalbe und schreibe dann nachher was ich abgelesen habe.


    Auch auf die Gefahr hin, das ich mich wiederhole und ihr euch auch, ich versteh einiges offenbar nicht so recht(unterstrichen):
    1. Schritt: Polrad in den Zündzeitpunkt bringen. Wie, ist egal, ob nun (besser) mit Messuhr, oder mit so einem Dorn, der den Kolben an einem eingestellten Punkt vorm OT anschlagen lässt.
    Ist das jetzt die OT-Stellung des Kolbens?

    2. Wer mit Messuhr arbeitet, springt gleich zu Punkt 3. Diese Stellung exakt markieren, siehe Bild unten. Ist nur schematisch, um das Prinzip zu verdeutlichen. Irgendeinen Blechstreifen nehmen, umbiegenbis ganz dicht vor´s Polrad, passend machen (entweder spitz anschneiden wie auf dem Bild, oder einen hauchdünnen, exakten Strich machen), festklemmen mit einer kleinen Bastelzwinge. Dann kommt auf´s Polrad ein Strich, so dünn wie möglich (im Bild ist der schon zu dick = zu ungenau), um die richtige Stellung so exakt wie möglich rekonstruieren zu können. Also, egal, welche Methode man am besten findet, Ziel ist das absolut fehlerfreie Wiederauffinden dieser Stellung des Polrades im ZZP! Nicht einmal 1 mm Ungenauigkeit ist hier erlaubt!
    3. Ein Streifchen Alufolie nehmen, Polrad soweit hinter den ZZP nach rechts drehen, bis der Unterbrecher offen ist, und man das Streifchen dazwischenschieben kann. Dann wieder nach links, bis er festgeklemmt ist. Dann wieder nach rechts, bis er sich mit leichtem Zug herausziehen lässt. Das muss im markierten Punkt sein, also die Markierungen (bzw. Messuhr) bei der Drehung beobachten. Vorsicht, nicht zu doll ziehen, damit nichts abreißt und zwischen den Kontakten hängen bleibt. Genauso kann man den Motor zum Laufen bringen, und mit einem Stroboskop schauen, ob die Markierungen deckungsgleich sind.
    Das dient zur Überprüfung, ob der Unterbrecher gerade öffnet, ja?
    Also das rausziehen des Streifchens dient dazu, zu prüfen, ob im Moment des Öffnens des Unterbrechers die angebrachte Markierung genau mit dem Punkt an der Schwungscheibe übereinstimmt?


    4. Entsprechend den Beobachtungen aus 3. die Grundplatte nachjustieren, nochmal überprüfen.
    Soll heißen: steht die Schwungscheibe auf dem angebrachten Punkt, soll der Unterbrecher grade beginnen zu öffnen--das ist der ZZP.?!

    5. Ach, so: Sinnvoll ist es bei der U-Zündung, ein wenig Frühzündung einzustellen. Da darf der ZZP am Außenumfang des Polrades ca. 2 mm links von der richtigen Stellung liegen - das entspricht in dieser Kolben- bzw. Winkelstellung ca. 2/10 mm Kolbenhub. Durch Verschleiß wandert der eh wieder Richtung spät, und man braucht erst später wieder aktiv werden.
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  5. #21
    Simsonschrauber Avatar von Jörn
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    Testfahrt mit Navi:

    Normale Sitzposition Vmax: 54km/h
    Tiefgeduckte Racerposition mit ewig Anlauf: 58km/h

    Irgendwas haut nicht hin.
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  6. #22
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    Was noch keiner gesagt hat: Der Luftdruck ist mit 1.5 bzw 2 Bar nicht besonders hoch. Ich fahre vorn wie hinten 2,5 Bar. Den großen Geschwindigkeitsunterschied wird das allerdings vermutlich nicht machen.
    Schwalbe mit Alarmanlage? --> http://bit.ly/VKh4rI (geht wieder!)

  7. #23
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    Zitat Zitat von Matthias1 Beitrag anzeigen
    Jungs, ihr merkt doch hoffentlich selber, dass das mit diesem Polrad abschrauben, Unterbrecherkabel lösen, Multimeter anschließen, Klebeband aufkleben, Polrad wieder aufschrauben, messen, Polrad wieder abschrauben, Unterbrecherkabel wieder anschrauben, Polrad wieder anschrauben, bla bla bla ... irgendwie sch... umständlich und kompliziert ist, oder?
    Hi,

    also wenn man das Unterbrecherkabel mit ner kleinen Spitzzange abbekommt, muss das Polrad zum Einstellen des ZZP nicht runter. Und die Lampe rausbauen, das braun-weiße Massekabel abmachen und da nen Multimeter dranzuhängen dauert 2 Min... der Rückbau genauso lange. Der Alustreifenmethode würd ich persönlich jetzt net so vertrauen... mit dem Totpunktsucher geht das Wiederauffinden des ZZPs sehr einfach. Is zwar bissl wackelige Angelegenheit das Teil, aber wenn man damit umzugehen weiß, gelingt das ganz gut.
    Aber ich stimme Dir zu: Man muss wissen, was man tut und möglichst exakt arbeiten.

    Am umständlichsten für mich an der ganzen Geschichte is immer der Abbau von Trittbrett, Limadeckel und Luftleitblechen... das dauert dabei fast am längsten.

    @Jörn: Mess` doch mit dem Multimeter mal auf Durchgang statt auf Widerstand. Wenn Deines nicht piepst müsste es doch eigtl. Werte wie "0" (=Unterbrechung) und "1" (Durchgang) anzeigen!? Kannste ja ganz einfach mal an nem Stück Metall, nem alten Schalter o.ä. testen. Mit der Methode kriege ich den ZZP echt ziemlich exakt eingestellt.

    Der @Matthias1 hat mit dem Schritt 1 "Polrad in den ZZP bringen" nicht den OT gemeint, sonder den ZZP, eben jene 1,5mm VOR OT.

    Und ja, der ZZP ist jener Punkt, an dem der Unterbrecher gerade öffnen soll. Zu verifizieren mit der "Durchgangsprüfung" am Multimeter oder aber dann mit der "Alustreifenmethode", bzw. Stroboskop.

  8. #24
    Chefkonstrukteur Avatar von Matthias1
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    Möchte nur noch kurz anmerken: Das mit dem Alustreifen ist die Methode, die "offiziell" auch in der Bedienungsanleitung zum DDR-Zündpunkteinstellgerät beschrieben wird, und die Messuhr geht immerhin auf 1 oder 2/100 mm genau. Wenn es die Genauigkeit des Messgerätes beeinträchtigen würde, würde was dazu dastehen, wie man damit umzugehen hat. Die gewisse (minimale) Dicke des Alustreifens führt natürlich dazu, dass der Unterbrecher tatsächlich einen Tick früher öffnet, ehe man es herausziehen kann, so dass man theoretisch minimal auf Frühzündung kommt, aber das ist ja gerade günstig beim Unterbrecher. Und da ich Genauigkeitsfreak bin bei solchen Sachen, würde ich die Methode nicht empfehlen, wenn es da den geringsten Zweifel gäbe .
    Die Dummen haben das Pulver nicht erfunden. Aber sie schießen damit.

  9. #25
    Flugschüler Avatar von oeggen78
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    Jeder machts halt wie er es für sich am besten hält. Das mit dem Alustreifen steht tatsächlich in der Bed-Anleitung und unterwegs würde ich das ebenfalls so machen. Den Totpunktsucher hab ich immer im Bordwerkzeug, ne Messuhr is dafür bissl zu empfindlich, aber klar, das Dingens is genauer. Wie ich oben schon geschrieben hab, rangehen kann man da auf verschiedene Weisen, man muss es nur mal kapiert haben, wie`s funzt.

    Beim @Jörn hapert es wohl noch ein bissl am Verständnis, aber das kriegst Du auch hin! ;-)

    Viel Erfolg!

  10. #26

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    Du hast nicht zufällig einen neuen Krümmer verbaut?

  11. #27
    Simsonschrauber Avatar von Jörn
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    Einen neuen Krümmer habe ich nicht verbaut, ist alles wie vorher.

    Grade war ich in einer Motorradwerkstatt die Kompression messen, liegt knapp über 8 bar. Ich denke das passt.
    Einen Totpunktsucher hab ich noch nicht, muss ich die Tage mal besorgen.

    Zum messen hab ich diese Raketentechnik genommen: http://extreme.pcgameshardware.de/at...r-dsc00780.jpg und den Messbereich auf 200 Ohm eingestellt. Evtl gibts da nen Tipp, was ich anders machen muss?

    Das Prinzip hab ich jetzt kapiert (hat ja auch gedauert). Kolben muss 1,5mm vorm OT stehen, da beginnt der Unterbrecher grade zu öffnen. Maximale Öffnung soll 0,4mm betragen.
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  12. #28
    Flugschüler Avatar von oliverh
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    Stell das Messgerät auf die Diode (Pfeil der auf einen Strich zeigt)
    Wenn der Unterbrecher geschlossen ist muß das Messgerät piepen. Sobald der Unterbrecher öffnet hört das piepen auf.
    Gruß Olli

  13. #29
    Simsonschrauber Avatar von Jörn
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    Das hat funktioniert, ds Ding piepst zwar nicht, zeigt aber bei geschlossenem Unterbrecher "000" an und bei geöffnetem "001", haut also hin und ich weiß, wie ich es interpretieren muss.

    Jetzt nur noch nen Totpunktsucher besorgen und dann kanns losgehen.
    Fährt mittlerweile Habicht, Bj. 1974. Vorher Kr51/1, S50, SR50.

  14. #30
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    Moin
    Was hat das denn mit nem neuen Krümmer zu tun? Ich habe nämlich das gleiche Problem, allerdings fahre ich auf Vape

  15. #31
    Chefkonstrukteur Avatar von Albi
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    Ein zu langer oder zu weit reingesteckter Krümmer kann zu einem Leistungsverlust führen.

  16. #32
    Tankentroster
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    Zu lang? Der Krümmer bei der Schwalbe war doch der Längste, oder werden die in zu lang produziert?

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