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Thema: HILFE! S51 Motorprobleme (evtl. Simmerringe?!)


  1. #1

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    Standard HILFE! S51 Motorprobleme (evtl. Simmerringe?!)

    Moinsen,

    ich bin am Ende mit meinem kleinen Latein - hab mich jetzt im www schon duselig gesucht. Meine S(orgenkind)51 hab ich im Januar gekauft, bis auf den gebogenen Obergurtrahmen eigentlich unverändert und mein Eindruck war sehr gut. Nun hab ich den Fehler gemacht und bin erstmal einige Zeit munter drauf los gefahren, ohne mich mit der Simsontechnik groß auseinander zu setzen (so ca. 200-250km Strecke insgesamt). Ja, Asche auf mein Haupt..

    Zunächst war mir das einstellen des Vergasers ein Rätsel. Hab das dann immer ausgeglichen, indem ich ein bisschen Gas im Stand gab, da sie sonst (fast) immer abgesoffen ist. (Kann das vielleicht auch schon an den Simmerringen gelegen haben )

    Die ersten richtigen Probleme kamen dann mit einer gebrochenen Hohlwelle. Die hab ich dann, soweit ich das beurteilen kann, auch ordnungsgemäß ersetzt und sie lief so an die 10-15 km wieder richtig gut. Dann innerhalb kürzester Zeit sehr komische Geräusche vom Zylinder (so eine Art tuckern) und blieb wenige Meter später stehen. Ich hab dann die wenigen übrigen Meter nach Hause geschoben, wo ich sie dann ca. 2 Monate auch erstmal gefrustet stehen hab lassen.

    In der Zeit hab ich nachgeforscht und dachte zunächst schon an einen Kolbenklemmer oder einfach einen Kompressionsverlust. Hab sie jetzt dann nochmal angemacht um zu horchen und siehe da, sie klang ziemlich normal für kurze Zeit. Musste dann aber nach dem ein paar Zündkerzenwechseln, wo die Temperaturunterschiede wohl eine Teilschuld trugen, wegen ausgenudeltem Gewinde den Zylinderkopf wechseln und hab bei der Gelegenheit auch gleich einen neuen Vergaser verbaut (16N3-4). Beim Auswechseln des Zylinderkopfes (war das erste mal, dass ich in so was reingeschaut habe), habe ich mir schon fast gedacht, dass der ölig-verschmierte Verbrennungsraum nicht original ist... Dann aber trotzdem erstmal alles angebracht und mit ner Knarre gleichmäßig über Kreuz angezogen, nicht zu stramm und nicht zu locker, jedoch per Hand bzw. ohne Drehmomentschlüssel - das traue ich mir aber eigentlich zu. (Bin halt nur noch ein blutiger Anfänger, was Motorentechnik angeht )

    Lange Rede kurzer Sinn: nach Ausführung besagter Schritte dachte ich, nun könne ich fröhlich weiterknattern, doch schon nach wenigen hundert Metern änderte sich der zunächst schöne Sound in ähnlliches Tuckern wie zuvor und wurde auch etwas lauter. Ging schließlich wieder ganz aus und ließ sich nur mit Anschieben anschmeißen, wobei die Rauch- und Geruchsentwicklung dann auch ziemlich heftig war. Am Gemisch kann es auch nicht liegen, hab den Tank vorher geleert und mit garantiertem 50:1 neu befüllt.

    Ein Kumpel meinte ich müsse wohl den Zylinder auseinander nehmen und komplett reinigen. Das Zwischenstück von Zylinder und Vergaser wäre wohl kaputt und ließe viel zu viel Stoff durch. Das www hat mich auf die Simmerringe gebracht, wo ich mich aber nicht ranwage.. Ich bin ratlos, bitte helft mir bei der Fehlersuche. Bin schon drauf und dran, das Ding als Bastlerstück zu verkaufen, da ich sie nicht völlig ruinieren will, aber auch nicht das Geld aufwenden kann um sie bei jeder Kleinigkeit in die Werkstatt zu bringen - man will ja auch lernen..

    Grüße aus Bremen und vielen Dank im Voraus

  2. #2
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    Standard

    Ja schlechtes Standgas kann auf defekte Simmerringe hindeuten.
    Aber auch ein falsch eingestellter Vergaser.
    Schraube mal die rote plastik Schraube auf der linken Seite des Motors auf und riech mal dran. Riecht es nach Benzin ist der Simmerring auf dieser Seite warscheinlich hinüber.
    Mit sowas kann man seinen Motor kapput machen weil er dann zu mager läuft und warscheinlich schon viel zu wenig Getriebeöl vorhanden ist.
    Mit diesem Video und der Hilfe vom Forum wars gar nicht mal so schwehr.
    https://www.youtube.com/watch?v=plyVSAA_LdU

    Mit diesem Tutorial kannst du mal auf Nebenluft testen. Besonders der 16 N-3 Vergaser verzeiht keine Nebenluft. Meiner lies sich mittels der Standgasschraube erst einstellen nachdem ich die Simmerringe erneuert hatte und den Schwimmer eingestellt hatte.
    https://www.youtube.com/watch?v=RVDS52P-PcM
    Das ist eine weitere Möglichkeit für ein schlechtes Standgas.
    Schraube mal die Zündkerze raus. Ist sie weißlich dann ist das auch ein Inditz dafür dass der Motor zu mager läuft.
    Die starke Rauchentwicklung deutet acuh darauf hin dass Getriebeöl mitverbrannt wird weil der Simmerring auf der linken Seite hinüber ist.

  3. #3

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    Danke für die schnelle Antwort. Ich denke der Vergaser ist richtig eingestellt, Teillastnadel und Schraube zumindest. Die Düsen müssten ja auch alle top sein, da neu. Gibt's beim Schwimmer auch was zu beachten? Werde mich dann mal die nächsten Tage zunächst den Simmerringen widmen, macht wohl am meisten rückblickend, nur wollte ich das nicht wahrhaben, glaube ich Die linke Seite stinkt auch furchtbar, allerdings riecht das für mich jetzt nicht unbedingt nach Benzin, was ja irgendwo ganz gut duftet hehe

    Nur damit ich das auch richtig verstanden habe, die Simmerringe müssen auch als erstes überprüft werden, dann der Vergaser und zum Schluss auf Nebenluft, richtig? Letzteres kann ich mir eigentlich auch nicht wirklich vorstellen, aber wenn ich eh schon dabei bin...

  4. #4
    Museumsdirektor Avatar von Kai71
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    Moin "Simsonmillia"
    und willkommen im Nest.

    Wo fängt man da nur an ...
    Zunächst solltest Du dir Wissen über Dein Fahrzeug aneignen.
    Dann musst Du die Inspektion nachholen, ebenso die Checkliste der Wiederinbetriebnahme.
    Hier im nesteigenen Wiki gibt's ganz viele Tipps: Kategorie:Wartung auch zu den Themen Nebenluft, Vergaser, Tankdeckelbelüftungslöchlein usw.

    Irgendwann findest Du die Ursache für dein Problem dann selbst oder
    kannst uns mit genügend Daten versorgen, die uns helfen dir zu helfen.


    LG Kai d:)
    Ich bin nicht perfekt, aber ich arbeite dran.. ;)

  5. #5

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    Hallo Kai,

    danke für die Ratschläge. Ich denke ich habe doch ein wenig naiv unterschätzt, mit dem Fokus auf den vorteil eines Schaltgetriebes und den angenehmen 60-70 km/h, was es heißt eine Simmi zu fahren. Das ganze muss man ja doch eher als Hobby sehen, inklusive dem Schrauben.

    Ich muss ehrlich gestehen, dass ich zwar nicht unwillig bin mir die Kentnisse über Mechanik etc. anzueignen, jedoch weniger die Zeit. Ich arbeite zurzeit im Schichtbetrieb und bin mit meinem 1. Hobby Sport verheiratet. Eigentlich wollte ich mir ein Auto nach der Ausbildung zulegen, aber sparen für work and travel in Neuseeland in 1-1,5 Jahren geht vor. Deshalb 50ccm.. funktionieren sollte es aber schon.

    Frage an die alten Hasen hier: wie ist eure Meinung? Zeit und Geld investieren, mit dem Risiko, dass ich mehr geschraubt habe, als ich fahren konnte oder lieber mit besagten Mängeln mit etwas Verlust verkaufen, dafür um ein paar Erfahrungen reicher und auf nen ekligen Reiskocher umsteigen?

    Ich bin hin- und hergerissen, tendiere fast zu letzterem, zu den Kosten, die zukünftig auf mich warten kann ich halt schwer was einschätzen..

  6. #6
    Kettenblattschleifer Avatar von Schwalben_BK
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    Einen Rat geben ist da schwer....
    Also wenn du geschätzte 500-700€ investierst, wirst du eine zuverlässige Simme haben, die dann auch noch einigermaßen schön aussieht. Dazu muß man Baugruppen Stück für Stück untersuchen (WIKI) und Schrott rigoros gegen funktionstüchtige Teile ersetzen. Ich gehe dabei davon aus, das du defekte Teile gegen sehr gut gebrauchte oder Neuteile tauschst. Also keinen Opa im Hinterhaus der die Scheune bis zur Dachkante mit Teilen voll hat.
    Wenn du das nicht kannst oder willst und dein Ziel ist 1,5 Jahre zu überbrücken, dann würde ich einen Reiskocher für das gleiche Geld aus dem Baumarkt nehmen, mit 2 Jahren Garantie. Einziges Manko: Den Reiskocher verkaufst du danach für 150€, die Simme ist dann wahrscheinlich 100€ mehr Wert als du investiert hast.

    Sinmmson fahren ist halt eher was für Leute die die alte Technik lieben und am Leben halten wollen - also sehr viel Hobby dabei. Und die ganzen Kontakte die man innerhalb der Oldtimergemeinde findet sind dann auch nochmal ein zusätzlicher Spaß, der sich ganz automatisch ergibt.

    Grüße Boris
    SR2E, Bj. 1960; Schwalbe KR 51/1 K, Bj. `80; S51B2-4, Bj.`88

  7. #7
    Simsonschrauber Avatar von ElGonzales
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    Eine Simson einfach so kaufen um mal eben damit zu fahren, ist als ob ich auf den Schrottplatz gehe und einen abgemeldeten Audi 80 von '76 ausm Gebüsch zerre.
    Robuste Technik - jupp. Zuverlässig - jupp. Einfach zu reparieren - jupp.

    Also einfach neuen Sprit rein kippen und nach Hause und am nächsten Tag zur Arbeit? Eher nicht.

    Die Chance auf Verschleiss an allen Ecken und Wartungsstau ist beim Neuankömmling sehr hoch, vor allem bei einem Kindermoped mit gebogenem Obergurt. Also durchreparieren von hinten bis vorne, im wahrsten Sinne des Wortes.
    Fängt bei der vorderen Bremse an und hört beim zerbohrten Tuningendstück vom Auspuff auf. Blöderweise kommt es dann auch noch auf Kleinigkeiten an, da selbst bei so einem einfachen Motor alles irgendwie zusammen hängt und stimmen muss.

    Habe ich Ahnung und/oder Talent fasse ich jede Baustelle vielleicht ein Mal an, machs ordentlich und habe dann Ruhe. Bin ich da nicht so gesegnet, bastele ich an einem Mängel immer wieder rum und schiebe ab und zu nach Hause.
    Gruß, André (OMG jetzt auch mit Zschopower!!!1!)

  8. #8
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    Die Jungs haben da schon irgendwie recht. Trotzdem muß es nicht unbedingt eine Ruine sein bei der alles im Argen ist.
    Wenn du dich jetzt nicht hast abschrecken lassen, dann mach zuerst die Simmerringe, dann den Vergaser reinigen und die Schwimmereinstellungen machen,sowie die Dichtungen ersätzen. Danach nochmal mit dem Bremsenreiniger auf Nebenluft testen und gegebenenfalls nachbessern. Ebenfalls die Zündung einstellen. Auch ein verschmodderter Auspuff kann Probleme machen.
    Da du ja schon 250 km fahren konntest ohne stehen zu bleiben, hast du gute Chancen dass sie danach wieder fit ist.
    Die Bremsen sollten natürlich auch funktionieren.

    Da du nicht weißt was der Vorbesitzer alles verbastelt hat, ist es auch wichtig zu überprüfen ob keine leistungssteigernden Bauteile verbaut wurden und diese gegebenenfalls zu ersätzen. Sonst fährst du ohne Fahrerlaubnis und Versicherung.

    Ich bin nun wirklich kein Profi aber die Simmerringe habe ich in ca 2 Std gewechselt gehabt. Den Vergaser hast du in nicht mal ner halben Stunde gemacht.
    Günstigen Beistand findest du gegebenenfalls beim Simsonclub in deiner Nähe.

    Ich möchte meine Simme jedenfalls trotz diverser Reparaturarbeiten nicht gegen einen Plastikbomber eintauschen. Es ist ja auch nicht so dass man ständig am Schrauben ist. Nur Bauteile die halt schon 30 Jahre nicht mehr in Stand gesetzt wurden müssen halt mal gemacht werden.

    Zu allen Arbeiten findest du hier im Wiki und auf Youtube sehr gute Tutorials.
    Viel Erfolg

  9. #9

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    Auf jeden Fall erstmal vielen Dank euch allen. Es ist nicht so, dass ich überhaupt keine Ahnung habe, technisches Grundverständnis ist vorhanden, es mangelt nur ein wenig an Erfahrung. Der Typ, von dem ich die gekauft hatte war noch recht jung, aber machte einen ehrlichen Eindruck und sein Vater war auch dabei (Ingenieur und Biker, der wohl immer ein Auge drauf hatte). Mein Bauchgefühl war beim Kauf jedenfalls ziemlich gut.

    Die leichten Mängel habe ich ja gesehen, über den Obergurt konnte ich persönlich erstmal hinwegsehen, geht auch nicht steil nach oben, wie ich das schon anderswo gesehen hab. Insgesamt auf jeden Fall ein ordentliches Teil, weshalb ich auch erstmal ein bisschen fahren konnte.. Die gebrochene Hohlwelle hatte ich schließlich selbst zu verschulden und aufgrund von Unerfahrenheit bei der Reperatur wohl den Simmerring kaputt gemacht, in der Annahme er tue es noch. Deshalb wahrscheinlich der langsame Getriebeöl Eintritt in den Zylinder.

    Von eintauschen wollen kann bei mir nicht die Rede sein, ich bin aufgrund der Schichten auch am Wochenende nur auf ein eigenes Fahrzeug angewiesen, da ÖPNV zu mancher Stunde noch nicht wirklich fährt.. Es wäre schön, wenn ich dann für einen längeren Zeitraum gar nicht schrauben brauche und ich mich erstmal verlassen kann, das alles läuft. Mittlerweile habe ich verstanden, dass dies bei Simson nicht drin ist, da man rein präventiv öfters mal nachgucken muss. Ich will ja nicht mehr unnötig kaputt machen. Aber Zeit ist bei mir wie gesagt echt knapp und dafür finde ich es um das Moped ja selbst zu schade..

    Ich werde mich jetzt nochmal um die Simmerringe kümmern, ein paar Dichtungen nachbessern, den Obergurt austauschen und dann müsste sie wohl wieder laufen, nachdem ich den Zylinder von innen nochmal ein bisschen frei gemacht habe. Dann gebe ich sie schweren Herzens in andere Hände, die mehr Zeit haben. Aber ich bin mir sicher, dass ich mich diesem Hobby nochmal zuwenden werde, verliebt habe ich mich schon ein wenig und ich kann schließlich nicht ewig Leistungssport machen

    Vielen Dank and nette Forum!!!

  10. #10
    Simsonschrauber
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    Wenn du dir einen Nachmittag Zeit nimmst.Die Wartung machst. (Vergaser usw.) Dann fährt sie wie meine Jahrelang problemlos!(Mal neue Reifen,mal eine neue ELBA, Nach 10 Jahren mal AUspuff auskratzen. DAs wars!
    Andreas
    HS1 12 Volt 35/35 Watt, electronikzündung.4 Gang. Sr 50 /1 c

  11. #11
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    Naja bei mir gehts grad mit den Dichtungen los. Hast eine ausgetauscht ist die andere hin. Ich würde das auf jedenfall auch mal alles austauschen dann hast wirklich auf dauer deine ruhe.

  12. #12
    Kettenblattschleifer Avatar von Schwalben_BK
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    Zitat Zitat von Simsonmillia Beitrag anzeigen
    Es wäre schön, wenn ich dann für einen längeren Zeitraum gar nicht schrauben brauche und ich mich erstmal verlassen kann, das alles läuft. Mittlerweile habe ich verstanden, dass dies bei Simson nicht drin ist, da man rein präventiv öfters mal nachgucken muss.
    Das ist grundsätzlich Falsch!!!
    Deshalb habe ich ja eine Hausnummer in den "Raum" geworfen.
    Alle Fahrzeuge heute sind 30 oder 40 Jahre alt oder älter. Meist noch zu Vorwendezeiten als Altagsfahrzeug genutzt und nach der Wende zum runterlutschen da sie bis ca. 2005 keiner haben wollte.

    Wenn man heute ein Fahrzeug erwirbt, es ordentlich und mit Verstand aufbaut / sich darum kümmert, hat man sehr lang wenig arbeit und äußerst geringe Wartungskosten damit.
    Aber am Anfang kann man ins Klo greifen und sich arbeit durch Pfusch schaffen oder einen Wurf machen und Spaß haben...

    Grüße Boris
    SR2E, Bj. 1960; Schwalbe KR 51/1 K, Bj. `80; S51B2-4, Bj.`88

  13. #13

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    Ich habe mich falsch ausgedrückt. Ich sprach von Fahrzeugen wie meinen, die mit Teilen fahren, die alle unterschiedlich viele Km gesehen haben und auch alle noch unterschiedlich viele sehen werden, weshalb sich dann auch regelmäßig neue Baustellen auftun. Das was Gonzales halt schrieb..

    Ich habe einfach unterschätzt, was auf mich zukommt, wenn ich eine nicht vom Fachmann überholte Simson kaufe. Das Know-How fehlt mir noch um eine Komplettreparatur unmittelbar und zügig durchzuführen. Die Zeit fehlt mir, um mich dem Gesamtprozess in der Form zu widmen, wie er es verdient und braucht und danach noch mit fahren zu können, bevor ich sie fast schon wieder verkaufen muss. An dieser Stelle fordert der Amateur-Leistungssport und die Reiselust seinen Tribut. Dafür möchte ich mich bei der Community fast schon entschuldigen. Der Wunsch war wohl einfach größer als die Vernunft.

    Ich verbuche das Ganze unter notwendigem Lehrgeld und einer neu entdeckten Leidenschaft, der ich mich in Zukunft widmen kann und werde. Definitiv ein tolles Hobby mit einer netten Fan-Gemeinde

    Ist nur noch die Frage wie viel Lehrgeld es letztlich wird. Ich habe die Maschine für 1.000€ gekauft (ich weiß, dass ich da noch runterhandeln hätte können, aber der Junge war mir sympathisch und ich glaube halt an Karma ) und habe sie jetzt für 600€ Festpreis reingestellt. Was meint ihr, ist das ein fairer Preis? Originalpapiere sind da und stimmen mit Rahmennummer überein, manche Teile sind neu und einige neuwertig. Also nicht alles schlecht und abgesehen vom leicht gebogenen Obergurt, der sogar noch seinen "Segen" von einem befreundeten Polizisten bekam, legal fahrbar. Simmerringe mache ich noch und falls sie danach wieder gut laufen sollte, würde ich auf 850 erhöhen.

    Danke euch allen!

    PS: Ist der Duft von Benzin wirklich in Verbindung zu bringen mit diesem ekelhaften Gestank, der mir da beim Öffnen entgegen wabert?

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