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Thema: Hilfsmittel Wartung, Reparatur, Pflege


  1. #1
    Flugschüler Avatar von Schwalben_BK
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    Standard Hilfsmittel Wartung, Reparatur, Pflege

    Hallo an alle,
    ich mach mal den Thread auf da ich was gefunden habe, was das polieren einer Schwalbe zum Kinderspiel macht. Ich habe sie nie poliert, weil ich keine Lust hatte um die ganzen Wölbungen und Vertiefungen mit den Fingern zu rubbeln. Anbei die Bilder meiner Lösung. Das gab es bei uns im Bauhaus für ~10€ und funktioniert aller erste Sahne - Schwalbe polieren in 20min, ohne blutige Finger. Die Befestigungsschraube ist sehr tief eingepackt und kratzt nicht auf dem Lack.

    Wenn ihr weitere Ideen oder Hilfsmittel für irgendein Problem am Moped (nicht nur Schwalbe) habt, dann wäre es schön, wenn ihr zu euren Lösungen ebenfalls aufschlussreiche Bilder zum nachahmen, nachbauen oder kaufen hier reinsetzt.
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    SR2E, Bj. 1960; Schwalbe KR 51/1 K, Bj. `80; S51B2-4, Bj.`88

  2. #2
    Tankentroster Avatar von nobby-skywalker
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    Hallo Schwalbe_BK
    Und was ist mit dem Gepäcktträger ? Könnte ein wenig eng werden am Versicherungkennzeichen !

    MfG Nobby

  3. #3
    Flugschüler Avatar von Schwalben_BK
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    da geht das natürlich nicht, logisch und für die Felgen würde ich es auch nicht nehmen...

    Grüße Boris
    SR2E, Bj. 1960; Schwalbe KR 51/1 K, Bj. `80; S51B2-4, Bj.`88

  4. #4
    Tankentroster Avatar von nobby-skywalker
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    OK dann bleib ich lieber bei meiner alten metode Lappen Eimer, Wasser und Spühli geht schnell und gleich eine begut achtung der Teile wie zB. Beulen Defekte Teile oder Rost. :-)

    MfG Nobby

  5. #5
    Flugschüler Avatar von Schwalben_BK
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    ähhh, Nobby, du hast das glaube ich grundsätzlich falsch verstanden

    Ich habe damit das Moped nicht gewaschen
    Zum Waschen, zur Schadensbegutachtung oder Überprüfung der Materialbeschaffenheit ist dat Dingens auch nicht geeignet
    Nebenbei, ich verkaufe die Dinger auch nicht.
    Und es war auch nicht meine Idee, über den Ball Ellenlang über Pro und Contra zu diskutieren

    Ich habe damit den alten, stumpfen und teilweise überlackierten original Lack mehrmals behandelt, teilweise mit Schleifpaste, Lackreiniger und am Ende mit Politur und Hartwachs. Mit dem Ball und einem Akkuschrauber kommt man dabei lediglich gleichmäßig und mühelos in alle Wölbungen, mehr wollte ich nicht mitteilen

    Und, wenn man schön vorsichtig ist, hat man die eingebaute Parkleuchte gleich mit poliert

    Sorry, wenn jemand aufgrund meiner Begeisterung an Wunder geglaubt hat. Wunder muß man selbst machen und ich wunder mich weiter fröhlich über mein äußerst arbeitsintensives Ergebnis...

    Die Idee hinter dem Thread war, das jeder einen Eintrag machen kann, der einen tollen Tip für irgendwas hat. Ich wollte keine Verkaufsplattform starten oder eine Polierball-Pro-und-Contra-Diskussion!

    Grüße Boris
    SR2E, Bj. 1960; Schwalbe KR 51/1 K, Bj. `80; S51B2-4, Bj.`88

  6. #6
    Simsonschrauber Avatar von ElGonzales
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    Zwar keine große Erfindung, aber manch einer soll da schon fast unlösbare Probleme gehabt haben: Klemmstücke über gepulverten Lenker bringen. Einfach per M6 Schraube auseinander drücken statt zusammen ziehen, also minimal(!) spreizen. -> Schwupp und drauf.

    Gruß André, Master of KNIPEX Raptor Hochleistungs-Schraubzange!!

  7. #7
    Tankentroster Avatar von nobby-skywalker
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    Hallo
    Hatte mal Probleme mit meiner 3 Punkt Grundplatte und es waren die Gewindelöcher im Motorblock keine Chance auf längre Schrauben. Ein grossen Dank an den vor Besitzer des Motors.
    also im ganz kurzen Gewinde Platt am Motorblock.

    Abhilfe hier ein link.
    http://werkzeug-neu.de/downloads/Pro...ium_M-S-v4.pdf

    Mfg Nobby

  8. #8
    Flugschüler Avatar von Schwalben_BK
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    @Andre, hast du ein Bild was geht? Das hochgeladene ist wohl kaputt

    Grüße Boris
    SR2E, Bj. 1960; Schwalbe KR 51/1 K, Bj. `80; S51B2-4, Bj.`88

  9. #9
    Flugschüler Avatar von Schwalben_BK
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    Standard Bremsbackenzwischenlage

    …ist nicht auf meinem Mist gewachsen, den Tipp habe ich von einem User aus dem Forum
    Ich hatte kein vertrauenswürdiges Spiel mehr am Bremshebel und ausnahmsweise mal ein Problem damit, Bremsbackenzwischenlagen zu kaufen und den doppelten Wert an Porto zu bezahlen.
    Die Lösung waren Kronkorken – klappt bestens
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  10. #10
    Flugschüler Avatar von Schwalben_BK
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    Standard Auspuffschelle

    die nervt, sabbert immer.
    Habe die schnauze voll gehabt und mir damit Abhilfe geschafft. Man beachte die Währung Das Zeug liegt schon min. 20 Jahre hier rum und funktioniert immer noch.
    Anwendung: ohne Schelle und nach der korrekten Platzierung des Auspuffs auf dem Krümmer, die Masse an dem Übergang reindrücken und die Schelle vorsichtig drüber schieben und festziehen. Ich habs über Nacht trocknen lassen.
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    SR2E, Bj. 1960; Schwalbe KR 51/1 K, Bj. `80; S51B2-4, Bj.`88

  11. #11
    Flugschüler Avatar von Schwalben_BK
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    Standard Fetten der Kettenschläuche

    Hier noch die Schmierung der Kettenschläuche und Kettenkasten wie vor einiger Zeit besprochen

    Es passen 3 Tuben rein

    Die Kette habe ich vorher eingefedelt und die Produktionsrückstände / Stege (nicht die Stege / Kettenführungen in Längsrichtung) in den Schläuchen mit einem heißen Schraubenzieher weggeschmolzen.

    IMAG1329.jpg

    Zum Fett:
    siehe Thread: http://"www.schwalbennest.de/simson/...117450-3.html"; #48

    DIN1284, DIN 51502: K2K-30, NLGI-Klasse 2, Temperaturbereich von -30 °C bis +120 °C, für dauergeschmierte Lager von -30 °C bis 80 °C, Tropfpunkt >190 °C. Zur Gleit und Wälzlagerschmierung bei hoher Belastung. Wasserbeständig, säurefrei.

    Diese Fett habe ich bei uns nicht bekommen und mein verwendetes Fett weicht dahingend ab, das mein Tropfpunkt bei +180 °C liegt und das Fett für mittlere bis hohe Belastung geeignet ist. Die Normen und Temperaturbereiche sind aber völlig identisch.

    Wenn`s bei mir im Sommer raussabbert sag ich bescheid…

    Grüße Boris
    SR2E, Bj. 1960; Schwalbe KR 51/1 K, Bj. `80; S51B2-4, Bj.`88

  12. #12
    Flugschüler Avatar von Schwalben_BK
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    Standard Auspuff Nachbau Qualität

    noch ein User-Tip aus dem Forum den ich in den letzten Tagen bekommen habe

    Der Spalt in den Nachbau Auspuffanlagen muss zu und der Einsatz muss im Endstück abdichten

    Das Schweißen ist etwas fummlig aber geht

    IMAG1335.jpgIMAG1344.jpgIMAG1338.jpg

    Das aufbiegen des Einsatzes ist mit einer Wasserpumpenzange / Kombizange einfach zu machen. Standardmäßig ist der Einsatz nur an drei Punkten aufgeweitet.

    IMAG1345.jpg

    Grüße Boris
    SR2E, Bj. 1960; Schwalbe KR 51/1 K, Bj. `80; S51B2-4, Bj.`88

  13. #13
    Museumsdirektor Avatar von Kai71
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    Standard

    Zitat Zitat von Schwalben_BK Beitrag anzeigen
    Der Spalt in den Nachbau Auspuffanlagen muss zu ...
    Den Spalt am Ende eines Trichters, der durchlöchert ist wie ein Teesieb,
    zuschweißen - halte ich für absoluten Unsinn.


    Und der Schalldämpfereinsatz darf vor allem nicht bis zum Auslass rutschen -
    weil dann ist der Auspuff dicht.
    Ich bin nicht perfekt, aber ich arbeite dran.. ;)

  14. #14
    Flugschüler Avatar von Schwalben_BK
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    Standard

    @Kai, der Auspuff klingt aber danach mehr nach Schwalbe, Leistungssteigerung wollen wir hier nicht

    Bei den Nachbauschalldämpfern ist ein Anschlag eingeschweißt, der auch einen soliden Eindruck macht. Wenn man nicht dran rumdengelt, sollte nichts nach hinten rutschen.

    Grüße Boris
    Geändert von Schwalben_BK (25.06.2016 um 01:44 Uhr)
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  15. #15
    Flugschüler Avatar von Schwalben_BK
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    Standard Senfglasmethode Bild

    @Senfglasmethode, ganz einfach

    Hier ein Bild
    IMAG1483.jpg

    und nochmal der Link:
    Schraubärtip: Senfglasmethode in Wort und Bild

    Das Glas kann auch ein Teelichtglas von z.B. Ikea sein oder ähnlich, Hauptsache das Vergaseroberteil lässt sich inkl. der Dichtung darauf platzieren.

    Ich habe mir am Glas mit einem Glasritzer Markierungen von 6mm - 9mm gemacht, Abstufung 1mm.
    Markierungen mit Filzschreiber (auch permanent Marker) halten höchstens ein mal, geht aber auch.

    Grüße Boris

    edit: als Ergänzung hier nochmal ein Bild des Schwimmers nach der Einstellung. Das Messen mit dem Messschieber ist meines Erachtens völlig für die Füß bzw. "hundert" mal mehr Aus- und Einbau als einmal mit "Senfglas".
    Die Masse des Schwimmers variiert (z.B. durch den Lötzinn) und exakt, ist die Einstellung nur mit der Senfglasmethode möglich. So kann es durchaus sein, das die Schwimmkörper, wie bei mir, unterschiedliche Höhen haben. Sie dürfen nur nicht am Gehäuseoberteil anstoßen und der Schwimmer muss das Ventil komplett öffnen.
    Dafür brauch es etwas Zeit und Geduld. Eben schnell gefrickelt, wird das nie funktionieren.
    Schwimmer.jpg
    Geändert von Schwalben_BK (26.06.2016 um 22:46 Uhr) Grund: Ergänzung zum zweiten
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  16. #16
    Simsonschrauber Avatar von ElGonzales
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    Standard Tankreparatur / Abdichtung

    Ich kann als Möglichkeit zur Tankreparatur unter besonderen Umständen vorsichtig Permatex® Fuel Tank Repair empfehlen (Preis schwankend bei Amazon, Ebay etc., hab ca. 9€ bezahlt). Es handelt sich um eine 2-Komponenten Knetmasse.

    Sieht so aus:

    Das Problem:

    Nicht genau lokalisierbarer Haarriss an der Lasche, aus dem ab und an minimal Öl schwitzt. Tank leider erst vor ca. 2,5 Jahren nasslackiert/versiegelt. Ziel war es also, den fiddeligen Bereich mit möglichst wenig Oberflächenschaden innen oder außen abdichten und stabilisieren. Deshalb, Versuch macht kluch, zunächst mit Verzicht auf großen Wärmeeintrag.

    Also erst mal freigelegt:

    Gruß vom Vorbesitzer des Tanks, ringsrum und unterhalb der Lasche mehr Spachtel als alles andere vorgefunden, im Hohlraum unter der Lasche in schon aufgeweichter Kaugummikonsistenz. Mit feinen Fräsaufsätzen ("Zahnarztbohrer") so gut es ging ausgebohrt und ausgeräumt.
    Ich habe den Tank vorher trocken gelegt und abgelüftet, laut Verpackung soll auch das Abdichten von noch vollen Tanks oder benzinfeuchten Oberflächen funktionieren, Ethanol resistent. Der Amerikaner ist da vielleicht optimistischer als ich.

    Dann nach Reinigung der Oberfläche die Knetmasse handwarm gut vermengt, in kleinen Wülsten in den Zwischenraum eingebracht und ordentlich nachgestopft.
    Das Endergebnis sah zunächst so aus:

    Zur Beobachtung habe ich die Stelle zunächst unlackiert gelassen.
    Nach einigen Wochen ist nun noch alles knochentrocken, keinerlei Veränderung an der ausgehärteten Knetmasse zu erkennen. Im Gegensatz zu den gängigen Flüssigmetallen bleibt die Tankreparaturknete ganz ganz minimal elastisch, ich denke das ist für den Einsatzzweck von Vorteil.

    Wenn Permatex dort nun eine Zeit lang hält und Schweißen bzw. Löten heraus zögert bin ich für den Preis zunächst zufrieden. Schleifen und Überlackieren folgt dann demnächst.
    Gruß André, Master of KNIPEX Raptor Hochleistungs-Schraubzange!!

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