+ Antworten
Ergebnis 1 bis 9 von 9

Thema: Hintere Bremse Klemmt/spannt nicht zurück, trotz Kupferpaste


  1. #1
    Tankentroster Avatar von Simsonpaule
    Registriert seit
    06.09.2013
    Ort
    Frankfurt a/M
    Beiträge
    170

    Standard Hintere Bremse Klemmt/spannt nicht zurück, trotz Kupferpaste

    Hallo Kollegen,

    nach betätigen der hinteren Bremse meiner KR51/1 bleibt die bremse bzw. der hintere hebel in der Stellung stehen, dies ist mir schon vor ein paar tagen aufgefallen und so habe ich den Bolzen und die "Wippflächen" mir kupferpaste beschmiert. Und trotzdem spannt die bremse nicht zurück.

    Mfg
    Paul
    Übung macht den Meister

  2. #2
    Tankentroster Avatar von nobby-skywalker
    Registriert seit
    15.07.2011
    Ort
    Wuppertal
    Beiträge
    226

    Standard

    Hallo
    Ist die auflagefläsche noch OK. Der Bremshebel in der Richtigen stellung (90 Grad).
    Bowdenzug gut geschmiert ?


    Gruss Nobby

  3. #3
    Tankentroster
    Registriert seit
    02.11.2013
    Ort
    KIB
    Beiträge
    126

    Standard

    Wenn du die Bremsplatte noch einmal draußen hast, messe doch mal den Durchmesser der beiden Bremsbacken. Die Nabe hat einen Innendurchmesser von 125 mm. Die Backen im Neuzustand 124,6 mm. Also je Backe 0,2 mm Luft zur Nabe. Ab 123,6 mm soll mit dickeren Beilagen der Durchmesser wieder erhöht werden. Schreibt Simson vor.
    Unter 123,6 kann sich der Bolzen, der die Backen an die Nabe drückt, soweit verdrehen, das er sich zwischen den Backen verklemmt und nicht zurückgeht. Darauf habe ich aber schon früher hier drauf hingewiesen.
    Schau da erst einmal nach, was Sache ist.
    Wenn du die Backen rausnehmen willst, dann verwechsle beim Einbau nicht die Seiten, wo sie vorher drin waren. Sonst bremst nur noch Eine.

  4. #4
    Museumsdirektor Avatar von Kai71
    Registriert seit
    28.03.2014
    Ort
    Bardowick
    Beiträge
    6.815

    Standard

    Ich hatte es auch schon, das sich der Nocken in die Zwischenlagen (von minderer Qualität) eingearbeitet hat.
    In dieser "Kuhle" hatte der Radius des Nockens einen größeren Reibungswiderstand und blieb auch mal hängen.

    Zum wechseln der Zwischenlagen müssen die Backen aber
    nicht vom Bremsschild demontiert werden.


    LG Kai d:)
    Ich bin nicht perfekt, aber ich arbeite dran.. ;)

  5. #5
    Tankentroster Avatar von Simsonpaule
    Registriert seit
    06.09.2013
    Ort
    Frankfurt a/M
    Beiträge
    170

    Standard

    Hallo liebe antwortenden,

    @Nobby: welche auflageflache meinst du?
    Die richtige Stellung des Bremshebels ist mir nicht bekannt. (Du meinst den Hebel direkt an der Bremsen an dem Bolzen?)
    An was orientiert man sich für die 90 Grad?


    @Orakel:
    Ich habe neue Bremsbacken drauf.
    Aber Danke für den Tipp ich schau mal
    Wieso bremst wenn man die vertauscht nur die eine Backe ?


    @Kai:
    Die Zwischenlagen sind auch erst neu verbaut also kann dies wahrscheinlich noch nicht der Fall sein bzw. ist nicht der Fall weil ich diese Zwischenlagen erst heute begutachtet hab. aber danke merk ich mir für später!

    ansonsten vielen Dank für eure Antworten!
    Paul
    Übung macht den Meister

  6. #6
    Tankentroster
    Registriert seit
    02.11.2013
    Ort
    KIB
    Beiträge
    126

    Standard

    Zitat

    Wieso bremst wenn man die vertauscht nur die eine Backe ?
    Die Bremse hat eine auflaufende und eine ablaufende Backe, die unterschiedlich bremsen und sich unterschiedlich abnutzen.
    Ausfürliche Beschreibung findest du hier im WIKI. Ich hab dir das mal rausgesucht.
    Bremse

  7. #7
    Tankentroster Avatar von nobby-skywalker
    Registriert seit
    15.07.2011
    Ort
    Wuppertal
    Beiträge
    226

    Standard

    Hier
    Meine die Zwichenlagen die Du neu hast.

    Bremshebel-90-Grad.jpg

    Gruss Nobby
    Angehängte Grafiken

  8. #8
    Museumsdirektor Avatar von Kai71
    Registriert seit
    28.03.2014
    Ort
    Bardowick
    Beiträge
    6.815

    Standard

    @Nobby

    Schönes Bild, das mit den 90°. Nur leider falsch.
    Zitat aus E. Werner (S.169):
    "Wichtig für eine optimale Kraftübertragung der Bremskraft ist,
    daß der außenliegende Bremshebel .. bei betätigter Bremse
    einen Winkel von etwa 90° zum Gestänge oder Seilzug bildet." Zitat Ende

    Ggf. den Hebel abziehen und um einen Zahn versetzen.

    LG Kai d:)
    Ich bin nicht perfekt, aber ich arbeite dran.. ;)

  9. #9
    Kettenblattschleifer Avatar von Schwalben_BK
    Registriert seit
    28.11.2014
    Ort
    Wetterau
    Beiträge
    702

    Standard

    @Paul,
    ich vermute dein Spiel ist zu groß. Die Nocken laufen so weit über die Kante, das der Winkel für die Feder überdehnt ist. Da nützt auch keine Kupferpaste.

    Der Bremshebel hat bei mir ein Spiel von etwa 1,5cm. Ich habe keine Unterlegscheiben drunter und eine gute Feder. Der Hebel geht nach Betätigung in Ausgangsstellung zurück.

    Hast du eine funktionstüchtige und intakte Federn montiert?
    Ist dein Spiel am Bremshebel ca. 1,5cm oder weniger?

    Wenn beides ja, dann wie Kai schrieb, den Bremshebl mal um ein oder zwei Zähne versetzen.

    Grüße Boris

    P.S: Wichtig, wir gehen davon aus, dass du NEUE Bremsbacken hast, nicht vom Kumpel "neu" gekauft...
    SR2E, Bj. 1960; Schwalbe KR 51/1 K, Bj. `80; S51B2-4, Bj.`88

+ Antworten

Ähnliche Themen

  1. Antworten: 5
    Letzter Beitrag: 30.03.2010, 20:15
  2. Hintere Bremse vorn?
    Von Ringding im Forum Technik und Simson
    Antworten: 16
    Letzter Beitrag: 25.12.2004, 14:43

Berechtigungen

  • Es ist dir nicht erlaubt, neue Themen zu verfassen.
  • Es ist dir nicht erlaubt, auf Beiträge zu antworten.
  • Es ist dir nicht erlaubt, Anhänge hochzuladen.
  • Es ist dir nicht erlaubt, deine Beiträge zu bearbeiten.