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Thema: Hinterrad läßt sich schwer drehen,Bremse funzt aber net!


  1. #1
    Flugschüler
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    Standard

    hallo!
    habe heute mal ne neue kette mit kettenrad und ritzel verbaut, aber nun lässt sich das hinterrad mehr als becheiden drehen.
    an der bremse liegt es nicht, da ich die schon ganz zurückgedreht habe.
    kann ich da beim einbau des gesamten antriebes was gravierendens falsch gemacht haben?

    ausserdem: welcher trottel hat sich eigentlich den bremsschalter am hinterrad ausgedacht??
    ich war da am rumschrauben wie ein grosser, aber ich seh kein bremslicht!
    wie kann ich den denn gescheit einstellen?
    wenn ich das schild ausgebaut in der hand halte, müsste es eigentlich funktionieren, aber mir ist aufgefallen, dass beim anbauen des bremshelbels der ganze bremsnocken ca. 2-3mm in die trommel rutscht; da hat die dusselige kontaktblech natürlich auch 2-3mm abstant zum diesem komischen massepin! wie bekommt man das denn in den griff?

    danke vorab

    alexander

  2. #2
    Kettenblattschleifer Avatar von trollaxt
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    wegen dem rad: evtl die kette zu fest gespannt, oder das wälz(- oder kugel-??)lager in der nabe tuts nicht mehr, hatt ich auch schon. vielleicht ist das rad auch einfach nur schief drin?
    und das mit dem nocken ist schon seeehr merkwürdig, der klemmt normalerweise zwischen den bremsbacken, und das ziemlich fest... wenn da was wackelt bzw rutscht würde mir das arg zu denken geben...

  3. #3
    Chefkonstrukteur Avatar von experimentator
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    Hallo,

    Gehört zwischen Bremsschild und außenliegendem Bremshebel nicht so ein Gummiring dazwischen? ist bei mir jedenfalls so.
    Das Blech musst du eben so lange hinbiegen bis es passt, den Bremslichtschalter hab ich mir schon lange umgebaut, denn das mit dem Gerät im Bremsschild ist wirklich nicht gerade die Krone der Ingenieureskunst.

    mfg gert

  4. #4
    Glühbirnenwechsler
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    Ein guter Ingenieur konstruiert einfach und billig. Und das gerade zu DDR-Zeiten. Der Bremsnocken ist, wie viele andere Bauteile (-gruppen), austauschbar, einfach herzustellen und damit billig und zweckmäßig. Der hintere bekommt eben noch die Kontaktfahne rangenietet und fertig.

    Das ist Ingenieurskunst.

    Selbst der Bauer Friedrich versteht die Funktionsweise. Und ich denke der Bremsnocken mit Kontaktfahne kann es mit jeder anderen Lösung aufnehmen. Funktional und Preislich.

    Die Frage ist, welchen Aufwand betreibe ich um welches Ziel zu erreichen? Leider ist das heute etwas anders...

    Mfg
    binford (der sich die guten alten DDR-Ingenieure zurückwünscht)

  5. #5
    Chefkonstrukteur Avatar von experimentator
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    Hallo,

    Naja so richtig funktioniert es nicht, billig ist die Lösung auf jeden Fall. Wenn die Lösung so toll war hätten die Ingeneure ja auch bei den Modellen mit Bremslichtkontakt am Vorderrad, dieses auch in das Bremsschild integrieren können und nicht die Lösung mit Microschalter am Handbremsgriff realisiert. Ebenso den Microschalter für die Hinterradbremse beim SR 50.

    mfg gert

  6. #6
    Glühbirnenwechsler
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    Wann wurde der Bremsnocken in seiner bekannten Form entwickelt? Ich sag einfach mal um 1960. Microschalter gab es damals bestimmt auch aber sicher teurer als Kontaktfahne. Den zusätzlichen Bremskontakt im Vorderrad hat man dann gespart, "brauch'n wir ja nicht doppelt". Obwohl man zumindest bei 'ner Schwalbe einfach einen einbauen kann.

    Bei den vorderen Bremsschildern ala Telegabel ist leider zu wenig Platz für die Kontaktbohrung. (deshalb nicht vorne)
    Und es war ja auch schon Mitte der 80iger, da kann man ja mal bei den teueren Modellen (Comfort) einen Microschalter einbauen. Und, wie revolutionär, jetzt auch für das Vorderrad.

  7. #7
    Flugschüler
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    sicher, ein ingenieur soll mgl. günstig konstruieren.
    aber was er dabei nicht ausser acht lassen soll, ist, auch möglichst GUT zu konstruieren und das ist bei diesem bremslichtschalter sicher nicht fall.
    und auch wenn ich nicht bauer friedrich heiße, die funtionsweise von dieser "pseudo-ingenieurs-kunst", habe ich auch verstanden!
    das heißt aber bei weitem nicht, dass hierdurch das einstellen des schalters unbedingt komfortabler wird!
    ist aber eigentlich auch egal, denn bei mir funktioniert ja jetzt alles wieder vom feinsten.
    bin nämlich auch angehender ingenieur! :-)

    gurss
    alexander

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