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Thema: Hohlschaltwelle getauscht - Schaltung nicht ok


  1. #1
    Zündkerzenwechsler
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    Standard Hohlschaltwelle getauscht - Schaltung nicht ok

    Hallo zusammen,
    3 Jahre bin ich völlig problemlos mit meiner KR51/2 (4-Gang-Fußschaltung) gefahren, bis mir vor 2 Wochen die Hohlschaltwelle gebrochen ist. Nach dem Einbau einer neuen (leider nur ein Nachbau) kann ich nun nicht mehr richtig schalten. Das Problem liegt darin, dass dieser "Hebelarm" nicht richtig in die Schaltwalze greift, d.h. vom 4. Gang kann ich manuell runterschalten, wenn ich mit einem Schraubendreher den Arm nach links drücke. Das geht momentan problemlos bis zum 2. Gang. Bis in den 4. Gang hoch geht's dann ohne Schraubendreher.

    Benutze ich keinen Schraubendreher, "rutscht" der Hebelarm immer an der Schaltwalze vorbei, der 4. Gang bleibt also immer drin. Bevor ich mich an ein Einstellen der Schaltung begebe (bin kein Experten-Schrauber): Kann das Problem auch was Anderes sein? Die kleine Feder habe ich eingesetzt, die große (unter der Hohlwelle) auch... Gibt's bei der großen die Möglichkeit eines "falschen Einsetzens", d.h. ich könnte sie noch "umdrehen", damit die beiden Federenden "näher zum Gehäusedeckel" schauen. Momentan schauen sie "näher zum Motorinneren". Sorry für das Laien-Kauderwelsch. :-)

    Wenn Ihr mir helfen könnt, wär ich Euch echt dankbar.

    Viele Grüße aus Aachen
    ac-stolli

  2. #2
    Urgestein Avatar von Deutz40
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    Standard

    Hallo , willkommen im Nest ,
    um Dir helfen zu können müssten wir sehen können
    was Du gemacht hast ,
    am besten ist es wenn Du den Seitendeckel abbaust
    und uns Bilder einstellst , dann können wir sehen ob
    etwas nicht richtig gemacht hast .
    Bzw , ob Du etwas nacharbeiten musst .
    mfg
    Immer schön den Auspuff freihalten

  3. #3
    Zündkerzenwechsler
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    Hallo Deutz40,
    Mist, Akku von der Kamera ist leer. :-)

    Hängt am Ladegerät, ich schicke gleich sofort Bilder.

    Gruß
    ac-stolli

  4. #4
    Zündkerzenwechsler
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    Standard

    So, hier sind die Bilder:
    - auf Bild1 ist der "Normalzustand" zu sehen
    - auf Bild2 ist der (erfolglose) Versuch, in den 3. Gang zu schalten, zu sehen (bei leicht gedrückter Schaltwippe)
    - auf Bild3 habe ich vorher mit einem Schraubendreher diese "Schaltklaue" etwas nach links gedrückt und dann die Schaltwippe leicht festgehalten - so würde jetzt wunderbar in den 3. geschaltet werden können
    Angehängte Grafiken

  5. #5
    Zündkerzenwechsler
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    Liebe Schwalbengemeinde,
    Dummheit müsste eigentlich bestraft werden... :-)
    Ich hatte in der Annahme, dass die "Schaltklinkenfeder" die große Feder unter der Hohlschaltwelle ist, extra eine Welle ohne "Schaltklinkenfeder" bestellt. Und beim Einbau habe ich vergessen, die Feder umzubauen. Oh Gott.

    Schalten lässt sich jetzt wieder - zumindest der 1. und der 2. Gang passen. In den dritten schaffe ich es leider - mit allen Federn - nicht mehr. Frage ist nun, ob jetzt doch noch der "Schaltung einstellen"-Vorgang nötig werden wird.

    Gruß
    ac-stolli

  6. #6
    Museumsdirektor Avatar von H.J.
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    Standard

    Doch, genau dieser Vorgang ist da jetzt nötig mit Viertelumdrehungen :wink:

    Liest sich besch.... ist aber in der Praxis wesentlich einfacher zu bewerkstelligen. Nur das ran und runter mit der Mutter bis es passt ist etwas nervig .
    ...drum fange nicht elektrisch an, was man mechanisch lösen kann...

  7. #7
    Museumsdirektor Avatar von Airhead
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    DIe rechte Feder ist ein Nachbau und hat genau , das von dir beschrieben Problem , zur folge.
    Links das Original.
    Wer schneller schraubt steht länger in der Werkstatt.

  8. #8
    Zündkerzenwechsler
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    @Airhead:
    Das Problem war noch viel trivialer - das Bild von Dir zeigt die GROSSE Feder, auf die die Hohlwelle montiert wird. Das war bei meiner Aktion auch alles korrekt. An der Rückseite der Hohlwelle, da wo die Schaltklaue mit einem Schweißpunkt befestigt ist, befindet sich - normalerweise - eine kleine Feder. Jo, und die hab ich beim Einbau vergessen von der defekten Welle umzubauen. Daher schnappte die Schaltklaue nicht mehr Richtung Schaltwalze zurück.
    Jetzt studiere ich gerade die Anleitung zum Schaltung einstellen. Ganz klar ist mir das ehrlich gesagt noch nicht. Sollen die 46,6 mm (ich muss doch die M501 Anleitung nehmen, oder?) in der LÄNGE der Rundfeile abgemessen werden oder ist die DICKE der Feile mit 46,6 mm gemeint. Hab keine Ahnung, weiß auch noch gar nicht, wo das "Loch der Antriebswelle" ist. Wird bestimmt ein Drama. :-)
    Gruß
    ac-stolli

  9. #9
    Museumsdirektor Avatar von H.J.
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    Die 46,6mm sind ein Anhaltspunkt, kann mehr oder weniger sein. Das Tiefenmaß der Schieblehre geht dazu auch (Längenmaß). Du findest die Öffnung, wenn du den rechten Seitendeckel abnimmst, den Tachoantrieb abnimmst und evtl dem Pfropfen aus er Antriebswelle. Wenn du gerade in dieser Position neben dem Möp sitzt, siehst du auch die Mutter am oberen Gehäuserand, unter der sich die Schlitzmutter verbirgt.
    ...drum fange nicht elektrisch an, was man mechanisch lösen kann...

  10. #10
    Zündkerzenwechsler
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    Ich hatte auch eine Hohlschaltwelle - ein Nachbau- eingebaut. Danach rutschte der Schalthebel auch immer an der Walze vorbei. Das Problem war, dass die Nasen an dem Hebel nicht genau dem Originalteil entsprachen. Nach dem Einbau der reparierten (geschweißten) original-Hohlschaltwelle war das Problem verschwunden.

  11. #11
    Flugschüler Avatar von Simsonmichel
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    Hallo,
    wir stellen die Schaltung ein (und zwar richtig, und nur einmal, und passt):
    Man nehme einen ca. 20cm langen und 8mm starken Rundstahl und markiere von einer Seite 46,6mm (anzeichnen und dann mit der Eisensäge einmal rundherum einsägen), das ist unser Dorn. Übrigens: etwas tiefer einsägen und einen Segering auf die Kerbe setzen vereinfacht das Einstellen erheblich.

    - Getriebe in 1. Gang schalten, den markierten Dorn beim Schalten in die Abtriebswellenbohrung stecken (für alle Fälle, dann bleiben die Kugeln dort, wo sie hingehören)

    - M8 Mutter und U-Scheibe des Lagerbolzens (kommt oberhalb der Abtriebswelle aus der oberen Gehäusehälfte) entfernen

    - bei mässigem Druck gegen den Dorn die Schlitzmutter (sitzt auf dem Lagerbolzen im Gehäuse) mit einer langen Pinzette (nix gut) oder mit dem dafür vorgesehenen Schlüssel (sehr gut) so einstellen, dass die Markierung des Dorns mit dem Ende der Abtriebswellenbohrung übereinstimmt

    - nun die Schlitzmutter soweit nach links drehen, bis sich der Dorn aus der Abtriebswelle bewegt (und immer schön kräftig dagegendrücken, das federt etwas)

    - die Schlitzmutter wieder zurückdrehen, bis die Markierung wieder am Ende der Abtriebswelle steht

    - die Schlitzmutter nun 1,5 Umdrehungen nach rechts drehen, das gleicht die beim "gegen den Dorn drücken" entstandene Verschiebung wieder aus

    - M8 Mutti des Lagerbolzens wieder fest ziehen

    Wenn man jetzt die Schaltgabel (das Teil, das den Ziehkeil bewegt) hin und her bewegt, muss das Spiel auf beiden Seiten gleich sein.

    Ritzel lose auf die Abtriebswelle stecken, Schalthebel auf Hohlschaltwelle, Getriebe durchschalten (immer schön am Ritzel drehen) und staunen.

    Gruss vom Michel

  12. #12
    Museumsdirektor Avatar von H.J.
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    Das Ritzel muß doch dafür gar nicht runter und die Kugeln fallen dabei auch nicht einfach mal so aus Jux und Dollerei raus. Schon gar nicht, wenn die Kupplung dabei eingebaut ist/bleibt.
    Sonst aber super erklärt!
    ...drum fange nicht elektrisch an, was man mechanisch lösen kann...

  13. #13
    Kettenblattschleifer Avatar von Simsonsucht
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    Zitat Zitat von Simsonmichel
    Hallo,
    wir stellen die Schaltung ein (und zwar richtig, und nur einmal, und passt):
    Man nehme einen ca. 20cm langen und 8mm starken Rundstahl und markiere von einer Seite 46,6mm (anzeichnen und dann mit der Eisensäge einmal rundherum einsägen), das ist unser Dorn. Übrigens: etwas tiefer einsägen und einen Segering auf die Kerbe setzen vereinfacht das Einstellen erheblich.

    Gruss vom Michel
    Das geht viel einfacher!! Man nimmt eine M8 Gewindestange und kontert zwei Mutter darauf. Um 46,6mm sehr genau zu erreichen, lasst man etwas mehr Abstand und schleift/feilt sich die 46,6mm genau zu.


    …….. Ach so noch eins: wenn die Schaltung vorher gut eingestellt war, muss auch nichts eingestellt werden. Man Stellt damit nicht die Holschaltwelle/Kralle ein, sondern die Schaltwalze zur Schaltwelle über eine Winkelveränderung des kleinen Zughebels.

  14. #14
    Zündkerzenwechsler
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    Alter Schwede!
    Danke für die vielen guten Ratschläge!!!
    Mittlerweile haben wir gestern doch mal lieber die alte Welle geschweißt. :-) Die setze ich morgen mal ein und schaue, ob die auch nur das Schalten zwischen 1. und 2. Gang erlaubt. Falls ja, muss ich wohl doch - mit Hilfe der sehr guten Beschreibung hier - ans Einstellen ran. Ist es denn richtig, dass ich durch das Einstellen im Prinzip auch die Schaltwalze verstelle sprich dem Hebelarm ein besseres "Zupacken" ermögliche? Vor dem Hohlwellenbruch hat die Schwalbe übrigens immer gut geschaltet...
    Naja, schaun mer mal. Ich hoffe immer noch, dass die alte Welle einfach nur funktioniert. :-)))

  15. #15

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    Standard ähnliches Problem?

    Hallo Zusammen,
    ich habe ein ähnliches Problem, mit dem ich selbst nicht weiterkomme.

    Auch bei mir war die Schaltwelle gebrochen; ich habe sie durch ein Nachbau ersetzt. Nach dem Einbau lassen sich die Gänge jetzt überhaupt nicht mehr wechseln, in den Leerlauf komme ich auch nicht - es hakt.

    Entweder liegt es daran, dass das Nachbauteil nicht richtig passt, oder das ich beim Einbau irgendwas nicht beachtet habe...

    Gibt es irgendetwas besonderes, dass beim Einbau zu beachten ist? Muss z.B. irgendein bestimmter Gang eingelegt sein? Anbei ein Bild vom status quo... vieleicht ist da ja schon was offensichtlich falsch.

    Merci!
    Angehängte Grafiken

  16. #16
    Zündkerzenwechsler
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    Hallo michakr51-2,
    das sieht mir aber fast so aus, als hättest du auch keine Schaltklinkenfeder montiert - wie ich anfangs auch. Unten an deinem Teil A, dort wo der Schweißpunkt zu sehen ist, mit dem die Schaltklaue an der Hohlwelle sitzt, befindet sich auf der Rückseite die Schaltklinkenfeder, eine kleine Feder, die durch einen Ring gesichert ist. Mir scheint so, als würde deine Schaltklaue auch deutlich zu weit nach rechts "ragen". Die kleine Feder drückt die Klaue nämlich immer Richtung Schaltwalze, also viel mehr nach links.

    Zu meinem Problem: Die alte geschweißte Hohlwelle funktioniert gar nicht. Also habe ich wieder die neue eingebaut und festgestellt, dass nach dem Schalten in den 2. Gang die Klaue irgendwie hängenbleibt und die Schaltwippe dadurch vorne hochsteht. Wenn ich leicht drauftippe, kann ich anschließend problemlos in den 3. schalten. Vom 3. in den 4. das gleiche Spiel. Runterschalten bis in den 1. funktioniert einwandfrei. Naja, damit kann ich leben, scheint eine Ungenauigkeit in der neuen Hohlwelle zu sein. Vielleicht gibt sich das ja mit der Zeit.

    Übrigens: Die Schaltung habe ich eingestellt - oh Mann, und davor hab ich Angst gehabt. :-) Dank der sehr guten Anleitung hier ist das echt kein Problem, selbst mit einer Pinzette.

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