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Thema: Horst Köhler ist zurückgetreten


  1. #49
    Glühbirnenwechsler Avatar von feuertaenzer
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    Man munkelt ja auch schon von Kollegin von-der-leyen.
    Die würde sogar ich als SPD-Mitglied als geeignet empfinden.
    (edith: zumindest besser als der bekannte -3Sterne Koch der für das gleiche Lager kocht)

    auch Margo Käßmann halte ich für die falsche Wahl..- tolle Frau, tolle Pastorin (ja das sag auch ich als immer noch überzeugter Katholik) halte ich nicht für geeignet- weil sie schlichtweg weder Erfahrung in Wirtschaft oder in Politik hat, auch wenn sie eine aufrechte Person ist.

    Wenn mein perönliches Vorbild, der Schmittie Helmut sich nicht in einem ziemlich schlechten gesundheitlichen Zustand befände, und der Politik schon länger den Rücken zugewand hat, wäre der Mann für mich de perfekte Besetzung.
    Ahnung-Sachverstand-Ehrlichkeit..- sowas findet man heute noch wenig. Und was ich an ihm bewundere ist das er auch mal den eigenen Leuten auf die Finger haut und andere vom anderm Lager lobt...
    sowas brauchen wir,
    wir wärs mit prof?
    (-;

    Edith 2
    auch wenn er leider weniger Chancen hat fände ich Steinmeier nicht schlecht.Er hat erfahrung mit Außen und Innenpolitik, ist aber fast schon zu überzeugt von seinem lager
    Geändert von feuertaenzer (02.06.2010 um 18:27 Uhr)

  2. #50
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    Zitat Zitat von feuertaenzer Beitrag anzeigen
    wir wärs mit prof?
    Ich darf erst 2023 kandidieren. Aber wenn Helmut Schmidt zu alt ist, ginge ja auch jemand, den ich in einigen Punkten als seinen legitimen Nachfolger ansehen würde: Peer Steinbrück. Würd ich sogar unterstützen, glaube aber nicht daran.

    Dann ist ja die Frau von der Leyen heftigst im Gespräch, was in der öffentlichen Wahrnehmung anscheinend einen gewissen Charme hat, allerdings denke ich, dass ihre Zeit noch nicht gekommen ist. Damit meine ich nicht, dass dieses Amt noch keine Frau vertragen würde, sondern, dass sie eigentlich noch genug Dinge in der Exekutive bewegen kann, bevor sie sich auf den Posten der Grüßtante zurückzieht.

    Mein persönlicher Favorit ist der aktuelle Bundestagspräsident Norbert Lammert. Der ist schon jetzt qua Amt in der Überpartteilichkeit geübt, verfügt über die nötige politische Erfahrung und ein gesundes Maß an Humor, welches ihn auch in der Bevölkerung zum Sympathieträger machen könnte.

    MfG
    Ralf
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  3. #51
    Glühbirnenwechsler Avatar von feuertaenzer
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    by the way:
    Ich finds bemerkenswert das im schon angesprochenen Stern-Ranking die ersten 3 Kandidaten SPD-Favorisiert/Mitglieder sind....
    Käßmann
    Steinmeier
    Steinbrück

    Nr.2 bitte^^

  4. #52
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    Zitat Zitat von Dummschwaetzer Beitrag anzeigen
    Vielmehr würde ich Tante Leuthäuser-Schnarrendingsda vorschlagen, denn die kennt und achtet als Volljuristin die verfassungsmäßige Ordnung des deutschen Grundgesetzes, läßt sich nicht verbiegen und hat schließlich sogar der damals noch allmächtigen Birne schon mal die Stirn geboten, auch wenn sie dabei den Kürzeren (bzw. gar keinen ) gezogen hat.
    Das sind echte Argumente. Wobei mir da die vormalige Herta (Däubler-Dingsda) noch mehr imponieren würde, denn die hatte ja vormals so viel Arsch in der Hose bzw. Holz vor der Hütten, dass sie gleich mal eine komplette Schuldrechtsreform im BGB gestemmt hat, was nie einer vor ihr zustande gebracht hat. Leider hat se ja kurz vor der damaligen Wahl was Bush-Kritisches gesagt (ging´s da nicht um den Irak-Krieg?) und schwupps, könnte der Schröder sie nicht mehr leiden, und sie tauchte nicht mehr in seinem Schattenkabinett auf. Und da fällt mir gleich noch der Prof. mit seinem Steuerrecht auf´m Bierdeckel ein, wie hieß er noch mal, der war doch auch unbestechlich, kompetent, charismatisch und ´n Vorwärtsdenker. Hat sich leider von der Angie als Wahkampfzugesel missbrauchen lassen, und weg war er hinterher wieder, na, der wird wohl keine Lust mehr auf den Karrieristenzirkus haben. Aber ´n guter Kandidat wär´s allemal.
    Die Dummen haben das Pulver nicht erfunden. Aber sie schießen damit.

  5. #53
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    Zitat Zitat von Matthias1 Beitrag anzeigen
    Und da fällt mir gleich noch der Prof. mit seinem Steuerrecht auf´m Bierdeckel ein, wie hieß er noch mal, der war doch auch unbestechlich, kompetent, charismatisch und ´n Vorwärtsdenker. Hat sich leider von der Angie als Wahkampfzugesel missbrauchen lassen, und weg war er hinterher wieder, na, der wird wohl keine Lust mehr auf den Karrieristenzirkus haben. Aber ´n guter Kandidat wär´s allemal.
    Paul Kirchhof. Der hatte allerdings nicht keine Lust mehr, sondern fiel den Verhältnissen nach der Wahl zum Opfer als es plötzlich ne große Koalition gab und zum einen das Finanzressort an die SPD ging, welche zweitens "den Professor aus Heidelberg" mit aller Macht aus dem Kabinett halten wollte.

    MfG
    Ralf
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  6. #54
    Urgestein Avatar von Dummschwätzer
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    Steinmeier wäre auch ein strammer SPD-Parteisoldat.

    Übrigens hat gestern auch Hans-Olaf Henkel bei Maischberger vermutet, dass Köhlers Rücktritt was mit seinem Finanzverstand und dem unausgegorenen 147 Milliarden-Paket für Griechenland zu tun hat, das binnen eines Tages von Bundestag und Bundesrat ohne Disskussionen durchgepeitscht wurde und dann sofort bei Horst auf dem Tisch gelandet ist, ohne dass er eine Möglichkeit gehabt hätte, dieses Kotzpaket zu beeinflussen.
    Geändert von Dummschwätzer (02.06.2010 um 20:55 Uhr)

  7. #55
    Flugschüler Avatar von Kuddel76
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    Deutschlandradio Kultur - Thema - "Ich war entz

    Kann man sich auf der Seite auch als MP3 anhören.

    Zu dem Ex-Präsi äußere ich mich hier lieber nicht, aber man kann sich im Netz einiges zu Gemüte führen. Horst Köhler – Eine etwas andere Biographie
    Optimist in halbvoller Badewanne ertrunken!

  8. #56
    Chefkonstrukteur Avatar von Matthias1
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    Zitat Zitat von Prof Beitrag anzeigen
    Paul Kirchhof. Der hatte allerdings nicht keine Lust mehr, sondern fiel den Verhältnissen nach der Wahl zum Opfer als es plötzlich ne große Koalition gab und zum einen das Finanzressort an die SPD ging, welche zweitens "den Professor aus Heidelberg" mit aller Macht aus dem Kabinett halten wollte.
    Ja, richtig, den Paul meinte ich. Guter Mann. Danke für die Aufklärung, da ist die Angie eben mal nicht schuld gewesen. Habe damals nur mitbekommen, dass erst ein großer Rummel mit ihm gemacht wurde, und plötzlich war keine Rede mehr von ihm. Allerdings hast Du mich missverstanden, lies meinen Satz noch mal: Ich meinte nicht, dass er damals keine Lust mehr hatte, sondern dass ihm wegen damals die Lust auf den intriganten Politzirkus heute sicher vergangen ist. Ich dachte, die Angie hat ihn wieder fallen gelassen.
    MfG Matthias
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  9. #57
    Museumsdirektor Avatar von Alfred
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    Bei dem ganzen Rummel fällt mir auf, dass mich die Merkel anfängt zu nerven.

  10. #58
    Simsonschrauber Avatar von Castaneda
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    Jetzt erst? Hat aber lange gedauert.

    Und war der Typ mit der Bierdeckel-Steuererklärung nicht der liebe, nette, sympathische Friedrich Merz???

  11. #59
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    Zitat Zitat von Castaneda Beitrag anzeigen
    Und war der Typ mit der Bierdeckel-Steuererklärung nicht der liebe, nette, sympathische Friedrich Merz???
    Auch der hat sich an diesen Vorhaben versucht, ja. Wobei es bei Kichhof einfach nur um eine radikale Vereinfachung ging, ohne explizit mit dem Bierdeckel-Argument zu kommen. Meine ich zumindest, aber das ist ja auch schon wieder 5 Jahre her...

    Aber zurück zur Nachfolge unseres Bundeshorstes: Nun soll es ja Herr Wulff machen. Der mag zwar kompetent und hinreichend beliebt sein und bringt auch ne junge, hübsche First Lady mit, aber der Mann ist 50. Hier kommt das selbe zum Tragen, was mir schon beim Vorschlag von der Leyen Bauchschmerzen bereitet hat: Selbst wenn der seine zwei möglichen Amtszeiten durchzieht, ist der bei Erledigung des Amtes 60. So "jung an Jahren" zieht sich doch kein Politiker aufs Altenteil zurück, aber was soll danach noch kommen? Oder glaubte er am Ende selbst nicht mehr an seine Rolle als Kronprinz der Kanzlerin und sah die Möglichkeit schwinden, bundespolitisch überhaupt noch was zu reissen?

    Meinungen, bitte.
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  12. #60
    Museumsdirektor Avatar von Alfred
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    Aus der Sicht des Steuerzahlers ist der Wulff eine denkbar schlechte Wahl. Ein oder zwei Amtszeiten als Präsident und dann kann er das lustige Leben als Frühpensionär (Oder wie heißt das bei Politikern a.D.?) beginnen und 20-35 Jahre dickes Geld beziehen. Da ist es günstiger, einen 70jährigen Präsi zu haben, der nur eine Amtszeit macht und das Geld für ca. 15 Jahre einsackt.
    Geändert von Alfred (06.06.2010 um 12:23 Uhr)

  13. #61
    Flugschüler Avatar von Kuddel76
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    Nach einer Amtszeit bekommt man ca. 240000€ im Jahr bis zum Lebensende.

    (Wo ist eigendlich der Kotzsmiley?)
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  14. #62
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    Zitat Zitat von Kuddel76 Beitrag anzeigen
    Nach einer Amtszeit bekommt man ca. 240000€ im Jahr bis zum Lebensende.

    (Wo ist eigendlich der Kotzsmiley?)
    Wollen wir wieder mal ne Neiddebatte aufmachen? Daran gehen der Staat und seine Bürger nicht zu Grunde. Mal ne kurze (Überschlags-)Rechnung aufgemacht: Im Moment haben wir Ex-Präsidenten "durchzufüttern". Macht übern nassen Daumen 1 Mio € im Jahr für die Staatskasse. Umgelegt auf knapp 82 Mio Bundesbürger sind das 0,01 € pro Nase. Das ist also ein ganzer Cent, den jeder Steuerzahler im Jahr für seine Ex-Präsidenten abdrücken muss. Ich weiss nicht, wie es bei euch aussieht, aber ich könnt mir sogar das doppelte noch ganz knapp leisten.
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  15. #63
    Simsonschrauber Avatar von Castaneda
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    Es geht ja nur darum, dass eine Amtszeit ausreicht, um den Rest des bescheidenen Daseins in Saus und Braus zu verbringen. Sicherlich hat man als Bundespräsi auch mal viel um die Ohren, aber das rechtfertigt noch lange nicht solche Pensionsbeträge. Anders als bei Managergehältern hat ja hier der Staat auch Einfluss auf die Gestaltung der Bezüge.

  16. #64
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    Zitat Zitat von Castaneda Beitrag anzeigen
    Es geht ja nur darum, dass eine Amtszeit ausreicht, um den Rest des bescheidenen Daseins in Saus und Braus zu verbringen.
    Kommt auf die persönliche Definition von "Saus und Braus" an. Wenn vergleichbare (sofern das möglich ist) Funktionsträger in der Wirtschaft solche Beträge angeboten kriegen, kommen die doch vor Lachen nicht mehr in den Schlaf. Ich denke nicht, dass man beispielsweise einen Herrn Ackermann mit 20.000€ / Monat überhaupt mal hinterm Ofen vorlocken könnte.
    Sicherlich hat man als Bundespräsi auch mal viel um die Ohren, aber das rechtfertigt noch lange nicht solche Pensionsbeträge.
    Hier geht es ja auch nicht allein um Pensionsansprüche. Hier geht es auch um etwas, was in der Diskussion diese Woche mehrfach angeklungen ist: um die Würde des Amtes und seiner Amtsträger. Realistisch betrachtet soll ein Bundespräsident nach seinem Ausscheiden nicht mehr arbeiten müssen, um das Amt nicht im Nachhinein abzuwerten. Um das zu erreichen, muss man ihm schon ein gewisses "Rundum-Sorglos-Paket" schnüren.
    Anders als bei Managergehältern hat ja hier der Staat auch Einfluss auf die Gestaltung der Bezüge.
    Ich verstehe völlig, dass es immer ein willkommener Anlass ist, auf den Staat einzudreschen, wenn es um Bezüge geht. Aber ganz davon abgesehen, dass ich das generell nicht für klug halte, finde ich es an dieser Stelle noch weniger angebracht als beispielsweise bei den Diäten von Bundestagsabgeordneten oder Regierungsmitgliedern.

    MfG
    Ralf
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