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Thema: das kalte kotzen...


  1. #257
    Urgestein Avatar von Deutz40
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    Ja din Beamten geht es schlecht , und Urlaub bekommen Sie auch kaum ,
    und kaum das mal Einer krank ist , bei der Belastung .
    Immer schön den Auspuff freihalten

  2. #258
    Museumsdirektor Avatar von H.J.
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    Mal ganz nebenbei: ICH habe mich bis 32 auf Beamtenjobs beworben und bei einem ruhigen Bier erzähle ich dann manchmal sogar, warum nicht ich trotz bester Referenzen nicht genommen wurde.....
    Also ich hätte es vorgezogen, versetzt zu werden anstadt entlassen zu werden und auch noch meinem Geld hinterher zu rennen. :wink:
    Job auf Lebenszeit! Cool!! Was kann es besseres geben???
    Jeder Versicherungsvertreter ist geil auf dich, kann dir Verträge anbieten, da Träumen andere nur davon! Klar, das GRUNDgehalt ist nicht soooo dolle, aber das ganze Kleinvieh drumherum. Bau mal als Beamter ein Haus, oder kauf eins, B-Tarif in der Kfz-Versicherung, usw..... Da kommt auch was zusammen. :wink:

    .......und der Baumschubser fühlt sich jetzt wieder auf den Schlips getreten, aber bedenke, ich habe nicht jeden Monat ein Fixum in der Tasche, klar, manchmal habe ich mehr als die genannten1600, manchmal, je nach Projekt und Auftragslage und Nicht-Zahler, auch mal gar nichts, sondern nur Kosten. Wie schön wäre es, jeden Monat ein Fixum zu haben und das, so lange ich arbeiten gehe.... 8)
    ...drum fange nicht elektrisch an, was man mechanisch lösen kann...

  3. #259
    Moderator Museumsdirektor Avatar von Baumschubser
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    @horstmüller

    Mir kommen gleich die Tränen. Auch du hattest oder hast (je nach Alter) die Chance, dich reirund zu bewerben im gelobten öffentlichen Dienst. Wenn du das verpasst hast, sorry, dein Problem. Klar können nicht alle im ÖD arbeiten, aber wers nichtmal versucht hat, sollte hier keine Tränen vergießen.

    @H.J.

    Nein ich fühle mich nicht auf den Schlips getreten. Ich werde mich aber auch bei niemandem entschuldigen für meine Arbeit und auch nicht für meine Entlohnung.

    Hackt ihr ruhig weiter auf dem öffentlichen Dienst rum und vor allem auf jeder Lohnerhöhung. Früher waren der ÖD und die Metaller der Motor der Lohnentwicklung, da haben mit etwas Abstand alle davon profitiert.

    Da wir aber in einer grenzenlosen Neidgesellschaft leben, wird rumgemosert, wenn eine Krankenschwester oder ein Polizeibeamter 200€ mehr bekommen, statt drauf zu warten, dass die eigene Gewerkschaft die dortigen Abschlüsse auch für den eigenen Berufszweig einfordert. Darüber hinaus ist Verdi maßgeblich dabei, sich für den Mindestlohn stark zu machen. Mir könnte das egal sein als Beamter, aber mit meinem Mitgliedsbeitrag wird auch dieser Arbeitskampf mitfinanziert. Man sollte also mal ein bissel weiter über den Tellerrand hinaus gucken können und wollen, statt hier kleinkariert nur rumzumosern.

    Und ganz nebenbei, ich habe rund 10 Jahre vor meiner Zeit im ÖD im privaten Wachgewerbe gearbeitet zu Hungerlöhnen. Ich weiß also wie das ist und ich weiß auch, wie wichtig gerade jener Mindestlohn ist.

    Noch was zu den Bewerbungen. Ich habe mich ein einziges Mal beworben und wurde gleich angenommen. Das Verhältnis war 1:1000 und meine Referenzen waren alles andere als besonders.

    Vorher (gleich nach meiner Armeezeit) bin ich einmal beim BGS aus gesundheitlichen Gründen wegen einer Lapaille durchgerutscht und einmal habe ich beim Zoll kurz vor der Einstellung aus persönlichen Gründen zurück gezogen. Macht also bei insgesamt 3 Bewerbungen 2x angenommen. Es ist also keine Hexerei.

  4. #260
    Museumsdirektor Avatar von H.J.
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    Der dringend nötige Mindestlohn wird nicht flächendeckend kommen, dann wäre ja das super Geschäft mit den Leiharbeitern zu Dumpingpreisen dahin. Nötig wäre er dringend. Was sollen die Leute im Alter machen? Rücklagen gibt es keine, also ab in die Altersarmut. Schlimm, wie alle sozialen Erungenschaften der Wirtschaft zum Fraß vorgeworfen werden.

    @ Schubser
    Nein, ich bin nicht neidisch, es soll dir gegönnt sein. In deinem Tätigkeitsgebiet ist es meiner erachtens sogar geboten, daß es von Beamten gemacht wird, aber es gibt so viele Bereiche, in denen es nicht nötig wäre, z.B. Lehrer. Wer nichts taugt, geht wieder und hat nicht automatisch ausgesorgt nach ein paar Jahren.
    ...drum fange nicht elektrisch an, was man mechanisch lösen kann...

  5. #261
    Moderator Museumsdirektor Avatar von Baumschubser
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    Nun das liegt dann aber am jeweiligen Bundesland. Bei uns in Sachsen sind bestenfalls die Direktoren verbeamtet. Deshalb schrieb ich das auch oben mit den Verwaltungen und den Angestellten. Da ist es hier im Osten ebenso, dass es dort überwiegend Angestellte gibt und nur wenige verbeamtet sind.

    Das mit dem aussorgen ist auch nicht ganz so einfach, wie viele denken. Zunächst einmal geht man im Auswahlverfahren durch eine Auslese, die fast überall etwa 1:1000 ist mittlerweile. Danach muss man zumindest als Beamter zum Amtsarzt, der die Tauglichkeit feststellt oder auch nicht.

    Je nach Laufbahn hat man dann seine Ausbildung, die im mittleren Dienst meist die üblichen 2 Jahre dauert und die zumindest bei uns nach den recht strengen bayerischen Ausbildungsnormen abgehalten wurde. Ist man dann durch alle Prüfungen durch, heißt das aktuell hier bei uns, dass nur rund 75% der Kandidaten übernommen werden, die anderen fliegen gnadenlos raus. Nun schließt sich im mittleren Dienst noch eine zweijährige Probezeit an. Erst dann wird man (Mindestalter 27 vorausgesetzt) auf Lebenszeit verbeamtet.

    Und ganz klar, ich war nicht böse, als ich das geschafft hatte. Es schläft sich schon etwas ruhiger, wenn man weiß, dass man für seine Familie sorgen kann. Genau deshalb unterstütze ich ausdrücklich die aktuellen Arbeitskämpfe im ÖD (wäre ja blöd, wenn nicht ), aber auch das was jetzt die Post oder vor kurzem die Bahn durchgezogen haben. Nur so kommt man zu vernünftigen Gehältern. Es ist auch nicht so, dass wir Beamten so fürchterlich viel verdienen. Vielmehr wird in vielen Branchen verbrecherisch schlecht bezahlt.

    PS: Und nochwas. Der aktuelle Abschluss den Verdi zur Abstimmung für seine Mitglieder gestellt hat, gilt nur für die Tarifbeschäftigten, also nicht für die faulen Beamten. Deren Besoldung bedarf einer Gesetzesänderung. Die kommt meist viele Monate später und in abgeschwächter Form. Deshalb verdient z.B. aktuell bei uns ein Angestellter mehr als ein Beamter.

  6. #262
    Restaurateur Avatar von poss
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    Zitat Zitat von Baumschubser
    [..]

    ....Da wir aber in einer grenzenlosen Neidgesellschaft leben, wird rumgemosert, wenn eine Krankenschwester oder ein Polizeibeamter 200€ mehr bekommen, statt drauf zu warten, dass die eigene Gewerkschaft die dortigen Abschlüsse auch für den eigenen Berufszweig einfordert.
    Die Frage ist nur, wieviel Arbeitgeber zahlen schon nach Tarif? Auf diese Verträge hat fast kein Angestellter, der in der Wirtschaft arbeitet, eine Aussicht.

    Zitat Zitat von Baumschubser
    [..]

    ..Darüber hinaus ist Verdi maßgeblich dabei, sich für den Mindestlohn stark zu machen. Mir könnte das egal sein als Beamter, aber mit meinem Mitgliedsbeitrag wird auch dieser Arbeitskampf mitfinanziert. Man sollte also mal ein bissel weiter über den Tellerrand hinaus gucken können und wollen, statt hier kleinkariert nur rumzumosern.
    Der Mindestlohn ist nicht sehr aufbauend für die Wirtschaft in Deutschland. Die Arbeitslosenzahlen würden steigen, weil immer weniger Personen eingestellt werden bzw. mehr entlassen werden müssten.
    Viele Kleinunternehmen können es sich gar nicht leisten, mehr zu bezahlen. Wenn man einen Mindestlohn einführt, dann muss man zwangsläufig die Lohnnebenkosten senken und nicht noch steigern -> sowie die Sozialversicherungen ...

  7. #263
    Moderator Museumsdirektor Avatar von Baumschubser
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    Aber mal ehrlich, bei den rund 5€ oder teils noch weniger, was eine Frisöse verdient, kann man doch gleich zu Hause bleiben. Damit kann keiner leben und zum sterben langts auch nicht. Alle gackern über den Mindestlohn, aber komischerweise funktioniert der bei vielen unserer europäischen Nachbarn bestens und ist dort teilweise noch viel höher als diese 7,50€. Und weil es eben viele Unternehmen gibt, die keinen Tarif zahlen, ist dieser Mindestlohn wichtig in meinen Augen.

    Die Lohnnebenkosten sind natürlich das andere heiße Eisen, wo ganz klar Vater Staat gefragt ist. Die können aber nur gesenkt werden, wenn entweder woanders mehr eingenommen wird oder wenn Ausgaben reduziert werden. Ich habe dieser Tage eine Reportage gesehen über Agrarsubventionen, da bekommste Krisel im Hirn, wenn du siehst, wofür alles Geld rausgeschmissen wird. Dort muss man ansetzen und reduzieren.

    Da ist jeder im öffentlichen Dienst gefordert. Wenn ich dann aber sehe, dass zwar bei uns jedes Blatt auf der Rückseite auch noch beschrieben wird und Briefumschläge grundsätzlich zweimal genommen werden, auf der anderen Seite aber zum Jahresende wegen des Finanzabschlusses ich wegen eines einzigen Briefes knapp 300km solo durch die Gegend gejagt werde mit dem Auto und als ich in Chemnitz vom Hof rolle, der Transporter von einer anderen Behörde aus Dresden, die auf halbem Weg liegt, mit gleichem Zweck dort ranfährt, dann bleiben keine Fragen mehr offen. Sowas könnte man mit einem Telefonanruf abklären und diese Tour zusammen legen.

    Hier bin ich für knallharte Bestrafung der Verantwortlichen und das ist nur eine relativ kleine Verschwendung. Sowas ärgert mich dann aber maßlos, weil genau über solche Dinge dann diskutiert wird, weil dann auch zu Recht die Verschwendungssucht von nichtdenkenden Beamten angeprangert wird.

  8. #264
    Restaurateur Avatar von poss
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    Zitat Zitat von Baumschubser
    Aber mal ehrlich, bei den rund 5€ oder teils noch weniger, was eine Frisöse verdient, kann man doch gleich zu Hause bleiben. Damit kann keiner leben und zum sterben langts auch nicht. Alle gackern über den Mindestlohn, aber komischerweise funktioniert der bei vielen unserer europäischen Nachbarn bestens und ist dort teilweise noch viel höher als diese 7,50€. Und weil es eben viele Unternehmen gibt, die keinen Tarif zahlen, ist dieser Mindestlohn wichtig in meinen Augen.
    Ich hab das nicht in irgendeiner Zeitung gelesen, das geht hautnah an mit vorbei.
    Meine Tante arbeitet seit 1 Jahr für den Erhalt ihres Geschäftes. (Friseurladen)
    Unter´m Strich hat sie im Monat ca. 300€ über. Der Rest geht an den Staat oder die unterbezahlten Mitarbeiter.

    Das kuriose dabei ist, dass der Laden voll ist. Sie hat 2 Angestellte und 1 400€-Kraft. Entlassen kann Sie keinen, da Sie sonst mit der Arbeit nicht hinterher kommt. Das erwirtschaftete Geld verschwindet vollkommen ...

    .. und das kann doch wirklich nicht der Sinn der Selbstständigkeit sein.

    Für alle Kritiker:
    Mein Onkel ernäht die Familie. Ohne den, wäre der Laden dicht ..... X(

  9. #265
    Urgestein Avatar von Deutz40
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    Ja das liegt an den Steuern , die müssen gewaltig hoch sein , um die Staatsdiener bezahlen zu können , mit allen Schaden den Sie anrichten .
    Immer schön den Auspuff freihalten

  10. #266
    Restaurateur Avatar von poss
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    Du kannst ja eine Petition einreichen ...

  11. #267
    Glühbirnenwechsler Avatar von HorstMüller
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    Zitat Zitat von Baumschubser
    @horstmüller

    Mir kommen gleich die Tränen. Auch du hattest oder hast (je nach Alter) die Chance, dich reirund zu bewerben im gelobten öffentlichen Dienst. Wenn du das verpasst hast, sorry, dein Problem. Klar können nicht alle im ÖD arbeiten, aber wers nichtmal versucht hat, sollte hier keine Tränen vergießen.
    Öhm, ich glaube, du bringst da was durcheinander.

    Wenn ich in den öffentlichen Dienst gewollt hätte, dann hätte ich mich da beworben und vermutlich hätten die mich auch genommen. Bloß - da wollte ich gar nicht hin.

    Ich habe eine ganz anständigen Beruf, davon kann ich sogar leben. Meine Familie - 1 Frau, 2 Kinder, kein Hund, aber neuerdings eine Schwalbe - kommen auch über den Winter und es gibt ab und an Wurst aufs Brot. Das beste daran aber ist, ich bin selbständig und außer dem Finanzamt können mich alle mal

    Ich höre allzu oft von Staatsdienern, dasß die ganze Last der bösen Welt auf ihren Schultern lastet und sie dafür nur spärlich vergütet werden. Und das nervt. Du hast Dir einen Beruf ausgesucht und kannst vermutlich ganz anständig davon leben. Was denn noch?

    Klar kann man woanders immer mehr verdienen. Aber eben auch weniger. Und das war es, worauf ich auch mal hinweisen wollte. Ganz ohne Neid.

    Und noch ein letztes:

    Deshalb verdient z.B. aktuell bei uns ein Angestellter mehr als ein Beamter.
    Mit der Frage, wie das dann beim Eintritt in die Rente bzw. in Pension aussieht, hast du dich noch nicht beschäftigt, oder?

  12. #268
    Schwarzfahrer Avatar von Schwalbendackel
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    Zitat Zitat von Baumschubser
    (....) Deshalb verdient z.B. aktuell bei uns ein Angestellter mehr als ein Beamter.
    Hat da etwa jemand das Wörtchen "brutto" vergessen...?

  13. #269
    Moderator Museumsdirektor Avatar von Baumschubser
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    @schwalbendackel

    Nein, ich rede vom Netto. Brutto hat ein Angestellter logischerweise noch viel mehr, weil er ja ganz andere Abgaben zu zahlen hat wie ich. So blöd bin ich also nicht, dass ich das nicht auseinanderhalten kann. :wink:

    @HorstMüller

    Auch da kommt ein Angestellter zuallermeist besser weg. Zum einen, weil zumindest bei uns viele ihre Beamtenjahre nicht voll bekommen, weil das Eintrittsalter höher liegt (ich war z.B. bereits 28, bekomme aber wenigstens meine Armeezeit mit angerechnet). Zum anderen waren meine Kollegen (nur die sind ja vergleichbar), halt meist die gesamte Arbeitszeit im öffentlichen Dienst beschäftigt, haben also anständig verdient.

    Als Beamter hat man zunächst mal den vermeintlichen Vorteil mit 60 zur Zeit in Pension gehen zu können. Dies gilt im uniformierten Dienst, logischerweise wird auch hier das Pensionsalter demnächst angehoben. Für mich ist das durchaus ein Vorteil, so bekomme ich meine 40 Jahre vielleicht doch noch zusammen und aus der gesetzlichen Rente habe ich gerade mal rund 200€ zu erwarten maximal.

    Für die Kollegen, die aktuell in Pension geschickt werden, ist das ungünstig. Die bekommen nur die Mindestpension und erst mit 65 kommt die Auffüllung durch die Rente. Das sind 5 wirklich magere Jahre, die wären im Angestelltenverhältnis weitaus besser gefahren.

    Wie oben schon geschrieben, ich will mich nicht grundsätzlich beklagen, aber es ist auch nicht alles Gold was glänzt.

    @poss

    Dann läuft da aber in dem Laden was nicht rund. Ich habe mich mit meiner Frisöse mal unterhalten. Die bekommt irgendwas um die kanpp 6€ Brutto plus Leistungszuschlag. Mit Trinkgeldern kommt sie so auf runde 10€ Brutto die Stunde.

    Der Laden existiert seit Menschengedenken, es wurden über die ganzen Jahre zig Azubis ausgebildet, die Damen sind einmal im Monat zur Fortbildung. Es brummt also. In dem Laden ist er der Chef und sie macht den "Tresen", es bringt also keiner zusätzliches Geld rein. Ohne da jemandem zu nahe treten zu wollen, aber wenn der Laden wirklich ständig voll ist, kann was an der Kalkulation nicht stimmen.

    PS. Allerdings gehört der Salon dem Meister selbst, das Haus wo der drin ist ebenso. Es fällt also keinerlei Ladenmiete an.

  14. #270
    Restaurateur Avatar von poss
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    @ Schubser,

    ich habe auch schön öfter gepredigt, dass da ein Loch in der Kasse sein muss. Ich denke, die Angestellten werden nicht alles in die Kasse leiten. Aber wenn ich das Anspreche, dann bin ich ja nur der dumme, unerfahrene 19-Jährige ....

  15. #271
    Museumsdirektor Avatar von Alfred
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    Die sollten es im Laden bei der Kasse machen wie LIDL.

    Gruß
    Al

  16. #272
    Moderator Museumsdirektor Avatar von Baumschubser
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    Die Frage wäre, wie das Kassiersystem läuft. In meinem Laden kassiert der Chef, dessen Frau oder eine der langjährigen Angestellten. Alle anderen haben mit Geld nix zu tun. Die dürfen selbstverständlich das Trinkgeld direkt einstecken, das wars aber. Da viele Kunden mit Karte zahlen, geht das auch gar nicht anders.

    Die Einnahmenseite sieht übrigens so aus, dass dort pro Stunde und Mitarbeiter rund 30-45€ eingespielt werden. Der Laden ist von morgens teilweise 07:00 Uhr bis abends 18:30 Uhr offen und das von Dienstag bis Samstag. Im Schnitt stehen 5 Mitarbeiter parat und einige Stammkunden übernimmt der Chef persönlich zusätzlich noch. Da kannste dir ausrechnen, was so ungefähr am Tag eingespielt wird. Ich komme da auf rund 1800€ oder sogar noch ein bissel mehr im Mittel.

    Auf der Kostenseite muss man wohl mit wenigstens dem doppelten Bruttolohn pro Mitarbeiter rechnen, also mindestens 17-20€ pro geleisteter Arbeitsstunde. Bleiben also sagen wir mal noch 900€ am Tag über, wovon dann der ganze Rest der Betriebsausgaben zu zahlen ist. Die sind ja auch nicht ohne, der Strom- und Wasserverbrauch ist erheblich und all die Chemie, die einem da auf den Kopp geschmiert wird, kostet auch was.

    Ich schätze da mal, dass für den Chef und seine Frau zusammen irgendwas zwischen 100 und 250€ pro Tag über bleibt und das ist nicht übel als Bruttoeinkommen.

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