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Thema: Kette zum dritten mal gerissen :(


  1. #1

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    Standard Kette zum dritten mal gerissen :(

    Hallo zusammen,

    bei mir ist mittlerweile die Kette zum dritten mal in sehr kurzer Zeit gerissen und solangsam weiss ich nicht mehr weiter. Ich habe bereits sehr viel im Forum zum Thema Ketten und Tausch der Zahnräder gelesen und werde nun auch möglichst bald die Kette ein weiteres mal austauschen.

    Damit diese nun auch mal über 20-30 Kilometer schafft, hoffe ich von euch noch Tipps zu bekommen, was bei meiner guten Schwalbe verstellt/verbogen oder auch einfach falsch sein könnte.

    Die Historie der "Kettenpannenerei":
    Es fing ungefähr vor einem Jahr an, als der rechte Kettenspanner gebrochen ist, das Hinterrad sich verstellt hat und die Kette gerissen ist. Damals hatte ich aufgrund eines anstehenden Auslandssemesters allerdings keine weitere Zeit mehr die Schwalbe wieder zu reparieren und habe sie gut verpackt eingemottet.

    In den letzten Wochen habe ich dann mit Hilfe aus Erfahrener Hand ein komplett neues Kettenset inklusive Ritzel eingebaut. Die Kettenspannung und Radeinstellung habe ich allerdings alleine vorgenommen. Dabei ist mir erneut aufgefallen (was bereits auch bei der ersten Kette der Fall war, die auch ettliche Kilometer gehalten hat und perfekt lief), das ich den rechten Kettenspanner schon beinnahe auf Anschlag ziehen muss, damit die Kette genug Spannung bekommt (etwa 2mm gewinde gucken auf der Seite zur Achse noch hinaus). Der linke Kettenspanner muss dafür relativ locker sein, damit die Kette richtig fluchtet und beim "schieben" und "fahren" auf das Antriebsritzel richtig aufläuft.

    Nach einer kurzen Testfahrt bin ich blöderweise direkt zu zweit auf der Schwalbe gefahren und nach etwa einem Kilometer war dann wieder Schluss und die Kette ist gerissen und hat sich im Kettenkasten verdreht etc.

    Nach einigen weiteren Stunden Arbeit habe ich eine neue Kette verbaut und diese auch mit sehr viel Feingefühl eingestellt. Anfangs hatte ich wieder viele Schwierigkeiten das Hinterrad richtig auszurichten, damit die Kette richtig fluchtet. Hier scheint wohl etwas mit dem Rahmen oder der Position des Motors nicht zu stimmen. So muss ich zum Beispiel das Rad bereits so verstellen, dass es beinnahe am Kettenschlauch schleift. Letztendlich hat allerdings alles gut gepasst und nicht geknackt (Kette einrasten auf Ritzel ...), auch die Kettenspannung war ok und die ersten knapp 20 Kilometer (Fahrten von jeweils etwa 5km) hat sie auch ohne Probleme überstanden.

    Heute Morgen ist mir dann allerdings bei voller Fahrt die Kette auf glatter, gerader Straße gerissen. Wobei ich froh bin, mich nicht völlig zerlegt zu haben und die Schwalbe sicher ausbremsen konnte.

    Naja nicht aufgeben ist die Devise! Eine neue Kette und Kettenkasten wird bestellt, aber woran kann es noch liegen? Was könnte falsch sein? Insgesamt sieht alles sehr gut verbaut aus und der Motor sitzt auch wohl so wie er soll. ...

    Ich hoffe ihr könnt mir irgendwie helfen, habe wirklich keine Lust nun alle 30 Kilometer die Kette austauschen zu müssen ...

  2. #2
    Restaurateur Avatar von Schwalbenchris
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    Standard

    Zitat Zitat von olli2 Beitrag anzeigen
    das ich den rechten Kettenspanner schon beinnahe auf Anschlag ziehen muss, damit die Kette genug Spannung bekommt (etwa 2mm gewinde gucken auf der Seite zur Achse noch hinaus). Der linke Kettenspanner muss dafür relativ locker sein
    Wenn der Kettenspanner auf der rechten Seite soweit hineingedreht wird, müsste die Kettenspannung zu straff sein. Und wenn der linke Kettenspanner dafür noch sehr lose ist, kann auch die Spur der Räder nicht stimmen.

    -> Kettenspannung und Radspur richtig einstellen.

    Grüße,
    Schwalbenchris

  3. #3
    Chefkonstrukteur Avatar von luluxs
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    vermutlich spannst du sie falsch und zu fest. wenn das moped beladen ist (du draufsitzt)
    muß sie sich ca. 1cm nach oben und unten bewegen lassen!

  4. #4
    Super-Moderator Museumsdirektor Avatar von totoking
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    weitere idee zu den obigen:
    dein schwingenlager der hinteren schwinge ist durch belastung auf der rechten seite (antrieb) enorm ausgeschlagen. dadurch kippt die schwinge in fahrtrichtung rechts, was erklären würde, warum du den rechten spanner so weit reindrehen musst. leider fluchten dann ritzel vorn und hinten nicht mehr und bei gleichmäßiger fahrt hakt sich die kette ein und reißt.

    ich würde mit das schwingenlager rechts mal genau ansehen und prophylaktisch tauschen. wenn die schwinge schon ausgebaut ist, kannt du gleich prüfen, ob sie noch gerade ist (wackelprobe auf dem tisch).

    viel erfolg
    Ich wünschte ich wäre eine Lorbeere, dann hätt ich nichts zu tun als auf mir auszuruhn!!!

  5. #5

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    Daran liegt es denk ich nicht, hatte die entsprechenden Abstände bei Belastung und habs dazu noch mit einer anderen Schwalbe verglichen.

    Problem mit der Radspur ist, wenn ich diese exakt (mit Bindfaden) in eine Flucht einstelle, scheint die Kette nicht richtig zu fluchten, was dazu führt, dass die Kette nicht richtig einrastet beim Antriebsritzel oben (wenn man sie z.B. schiebt, beim Fahren sollte es ähnlich sein). Wenn ich es so einstelle, das die Kette richtig läuft, ist die Radspur beinnahe richtig eingestellt.

  6. #6

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    Danke totoking, das wird gleich mal begutachtet.

  7. #7

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    scheint nicht das Problem zu sein.

    Mein Plan ist nun erstmal die neue Kette ohne Kasten und Schlauch zu verbauen um den genauen verlauf beobachten zu können und dann bei Erfolg die Teile erst anbauen. Weitere Vorschläge?

  8. #8
    Tankentroster
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    Ich schließe mich hier mal an.
    Meine Kette war neulich gerissen und ich habe dann ein neues Ritzel, eine neue Kette und auch ein neues Radlager verbaut, da das leider nurnoch über 4 Kugeln verfügte
    Ich hab jetzt versucht, alles richtig einzustellen, wobei mir aufgefallen ist, dass bei mir alles ein bisschen nach links verschoben ist. Ich habe jetzt das Rad parallel zur Kette eingestellt und es läuft so auch seit ein paar km ganz gut. Die Kette schleift allerdings ab und zu an einem Kettenschlauch und das hab ich durch alle möglichen Einstellungen nicht behoben bekommen.
    Jetzt macht mir die Erfahrung vom olli Angst, dass sie mir auch nochmal reißt. Ist es schlimm, wenn sie am Kettenschlauch einm bisschen schleift? Wenn ja, wie bekomme ich das behoben?

    Gruß, Michel

  9. #9
    Kettenblattschleifer
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    Wenn Stahl auf Gummi schleift passiert dem härterem Gegner genau genommen nichts, oder schonmal jemanden gesehen der sich mit nem Radiergummi durch Blech arbeitet? :)

  10. #10
    Simsonschrauber Avatar von Jörn
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    JA ich. Mehrmals. Das klingt blöd, stimmt aber.
    Fährt mittlerweile Habicht, Bj. 1974. Vorher Kr51/1, S50, SR50.

  11. #11
    Kettenblattschleifer
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    Zitat Zitat von Jörn Beitrag anzeigen
    JA ich. Mehrmals. Das klingt blöd, stimmt aber.
    Erzähl! =)

  12. #12
    Simsonschrauber Avatar von Jörn
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    Druckschlaeuche vom zementlkw und stahltraeger des lkw. Schleift sich der gummi durch vibration durch den stahl.
    Fährt mittlerweile Habicht, Bj. 1974. Vorher Kr51/1, S50, SR50.

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