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Thema: Klappbarer oder normaler Kickstarter?


  1. #1
    Schwarzfahrer Avatar von SimmiRider
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    Standard Klappbarer oder normaler Kickstarter?

    Ich hab mir für meine S50B2 einen lappbaren Endurokickstarter bestellt und wollte jetzt mal fragen, wie eure Erfahrungen damit sind und was besser ist: Der klappbare oder der normale.

    Noch ne Frage: Ist es wirklich nötig bei nem neuen Zylinder 1:33 zu tanken und 500 km zu "schleichen"?

    Danke im Voraus für die Antworten

  2. #2
    Urgestein Avatar von Shadowrun
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    Standard

    Na ja der klappbare funzt recht gut muß aber oben schön geschmiert sein damit er von alleine zurückklappt

    Und wg dem einfahren. Kannste auch lassen mitm Öl + schleichen. Nur wunder dich nicht wenn dich Simmis mit älteren Zylindergarnituren überholen

  3. #3
    Tankentroster Avatar von Erich
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    Auf jeden fall solltest du den Zylinder einfahren. 1:33 nicht hochdrehen und früh schalten, alles andere ist blöder Scheiß
    X(
    Und original kommt ein gekrümmter Kickstarter auf Welle, weil Dir der Endurostarter nämlich beim anschmeißen auf die Fußraste haut
    Seid bereit, immer bereit!

  4. #4
    Urgestein Avatar von Dummschwätzer
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    Standard

    zu 1) Bei der Frage, ob der Kickstarter besser klappbar oder fest sein sollte bekommst du sicher immer die gleiche Antwort, als wenn du deine Freundin zum Thema Oralsex befragst. => Das ist Geschmackssache.

    zu 2) Einfahren mit 1:33 sollte schon sein. Und 500 km sind auch angemessen.

  5. #5
    Tankentroster Avatar von schwalbenjonny
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    Standard

    pfui, das kann man auch anderster ausdrücken
    aber da macht du deinem namen KEINE ehre!hahahahahaha

    und immer schön vorsichtig fahren!und den motor nicht auf drehmoment belasten!

    Jesse James

  6. #6
    Simsonfreund Avatar von domdey
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    Zitat Zitat von schwalbenjonny
    pfui, das kann man auch anderster ausdrücken
    aber da macht du deinem namen KEINE ehre!hahahahahaha

    und immer schön vorsichtig fahren!und den motor nicht auf drehmoment belasten!

    Jesse James
    Wieso nicht auf Drehmoment belasten ? Was iss'n das für 'ne technische Ar-
    gumentation ?!
    Das maximale Drehmoment wird bei etwa 4800 U/min erreicht .
    Auf diese Drehzahl kann man auch einen nigel-, nagelneuen Motor bringen !
    Ich habe meinen Sperbermotor, nachdem er 'ne neue Garnitur erhielt, auch
    locker 6000 Touren und mehr drehen lassen, nur eben die hohen Drehzahlen
    jenseits der 7000 Tourenschwelle noch nicht so häufig, und vor allem, nicht so
    lange. Die Belastung soll aber langsam und stetig steigen .

  7. #7
    Tankentroster
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    148

    Standard

    Hier mal ein auszug ausm RZT-Forum zum Einfahren (gilt nicht nur für tuningzyli`s):

    Teil1:


    Das ganze Geheimnis des Einfahrens...

    Das ganze Geheimniss des Einfahrens liegt darin, den Motor möglichst wenig zu belasten und
    schonend an seine Leistungsgrenze heranzuführen. Durch falsches oder richtiges Einfahren
    Leistung zu gewinnen oder zu verlieren ist Quatsch!! (nach dem Motto "ist sicher schlecht eingefahren worden"
    wenn ein Motor mal schlechter geht).

    Es geht einzig darum, dass der neue Zylinder keinen Schaden nimmt (d.h. klemmt),
    da alles noch relativ eng ist und mehr Reibung hat als nach dem Einfahren.
    Dabei ist auf folgendes zu achten: Den Zylinder immer schön vorsichtig warm machen,
    bevor man ihm mehr Leitung abverlangt. Es ist ein Trugschluss, dass ein Zylinder immer schön gekühlt
    sein sollte. Es gehen mehr Motoren kaputt die zu kalt laufen als welche die Überhitzen!!!
    Besonders ein neuer Zylinder muß schön warm laufen, damit er sich mit dem Kolben ausdehnen kann,
    denn dieser wird in jedem Fall heiß und dehnt sich aus.

    1. Viele Klemmer aus Temperaturproblemen ("der Kolben hat sich zu stark ausgedehnt") sind in Wahrheit
    entstanden weil der Zylinder sich zu wenig ausgedehnt hatte wegen
    zu viel Kühlung (z.B. wenn es kalt ist oder regnet).

    2. Den Motor wenig belasten heißt:


    relativ kurz übersetzen
    nicht oder wenig zu zweit fahren
    an Bergen zeitig zurückschalten damit der Motor sich wenig "quälen" muß
    die Motoreinstellung eher zu fett wählen, da man in der Einfahrzeit ohnehin
    keine genaue Vergasereinstellung machen kann.
    3. Man kann den Motor durchaus kurzzeitig höherdrehen (z.B. zum Beschleunigen),
    nur die Dauer dieser Vollgasfahrten sollte begrenzt sein.
    Diese Passagen mehr und mehr ausdehnen bis auf eine Dauer von 300-400km der Motor Vollgasfest sein sollte.

    4. "Vollgasfahren" hat nichts mit der Drehzahl oder der Geschwindigkeit zu tun.
    Es beschreibt lediglich die Stellung des Gasgriffes (eben bis zum Anschlag!!). Dort läuft der Motor nämlich
    im "fetten" Hauptdüsenbereich. Der größte Fehler ist, bei relativ hoher Drehzahl zögerlich vom Gas zu gehen,
    sodass der Motor mit viel Drehzahl im mageren Teillastbereich läuft.
    In diesem Moment klemmen die meisten Motoren, da der Kolben schlagartig überhitzt.
    Das können viele überhaupt nicht verstehen, "am Einfahren kann es nicht gelegen haben, ich bin ja nur Halbgas gefahren".

    5. Um ganz sicher zu sein, auch etwas fetter Mischen (zB 1:30 anstatt 1:40).

    Werden diese Punkte berücksichtigt, sollte es keine Probleme mit dem Einfahren geben.
    Die ganze Thematik wird ohnehin meist überbewertet, viele machen aus dem "Einfahren" eine reine Wissenschaft
    ohne überhaupt zu wissen was dabei im Motor vor sich geht.

    Teil2:

    Einfahren dient heute zum Einlaufen der Ringe, ca. 50 km. Es dient der Glättung der Oberflächenrauheiten und Formabweichungen von Kolben und Zylinder bis 300 km und das nur bei schlecht gemachten Motoren. Sonst sind nach 100 km diese Unebenheiten geglättet.
    Da man bei Geländemotorrädern von Betriebstunden redet, muss man die Kilometerzahl in Stunden umrechnen. Als Faustformel kann man eine Betriebstunde auf 100 km rechnen. Das bedeutet, ein gut gebauter Motor ist nach einer Betriebstunde eingefahren.
    Das Einfahren geschieht immer im Bereich der Betriebsdrehzahlen, also in dem Bereich, wo der Motor optimal läuft. Deshalb wird ein Tuningmotor auch in höheren Drehzahlen eingefahren als ein normaler Motor.
    Während der Einfahrzeit darf der Motor nicht mit langen Übersetzungen, Steigungen mit Volllast, Teillastfahrten in hohen Drehzahlen und Vollgasfahrten zum Zweck, die Höchstgeschwindigkeit auszuprobieren, gequält werden - anders gesagt, darf man den Motor nicht Überhitzen bzw. ein mageres Benzingemisch anbieten.
    Daher ist während der Einfahrzeit ein häufiger Drehzahlwechsel und Gaswechsel anzustreben. Vollgas geben ist daher immer erlaubt, sofern obige Bedingungen nicht eintreten.
    Anleitung
    Strecke Maßregeln und Hinweise

    bis 50km 30%-50% der maximalen Drehzahl kurzfristig höher
    bis 200km 70%-80% der maximalen Drehzahl; zum Ende kurzfristig an die 100% im 1.-3. Gang gehen; aber nur dort, wo der Motor dabei nicht an die Leistungsgrenze kommt bzw. schwer hochdrehen muss

    ab 200km 90% der maximalen Drehzahl und kurzfristiges ausdrehen auf über 100% im 1.-3. Gang; aber nur dort, wo der Motor dabei nicht an die Leistungsgrenze kommt bzw. schwer hochdrehen muss

    ab 300km ein gut gebauter Motor kann locker Volllast ab, vor allem dann, wenn der Motor so bewegt wurde wie oben beschrieben - daher ein zügiges drehzahlfreudiges und Drehzahl wechselndes Einfahren erlebt hat
    ACHTUNG: Klemmneigung noch vorhanden - daher Hand an die Kupplung!

    ab 500km
    Wenn es jetzt noch klemmen will stimmt was nicht!
    Wo fährt man ein Moped ein (vmax bis 100 km/h)?
    Im Stadtverkehr - Ampelsprints sind die beste Einfahrweise, da ständiger Drehzahlwechsel erfolgt und der Motor immer gut mit Benzin versorgt wird. Zu vermeiden sind Landstraßen und längere Touren über Schnellstraßen. Wenn man nichts anderes hat, muss man halt so tun, als ob man in der Stadt ist - also ständiger Drehzahlwechsel über den 2.- 4. Gang.
    Wo fährt man leistungsstarke Mopeds (BBs) und Motorräder ein?
    Auf der Landstraße - das Tempo dabei z.B. zwischen 80 und vmax schwanken lassen.
    Dieses Einfahren setzt immer voraus, dass keine schwerwiegenden Fehler in der Abstimmung von Vergaser, Auspuff und bei der Regenerierung gemacht worden sind.
    Der Grund - ein Motor ist normalerweise nach dem Einfahren der Ringe Volllastfest. Das Einfahren dient also nur der Sicherheit.
    Fehler die gemacht werden:
    - zu lange Übersetzungen
    - zu kurze Auspuffanlagen
    - zu magere Hauptdüsen und Teillastnadeleinstellung
    - zu kleines Kolbenspiel
    - schiefe Pleuel
    - schiefe Zylinder
    - nicht einhalten der vorgeschrieben bzw. optimalen Balligkeit bei Fremd- und Importkolben
    - zu hohe Verdichtungen
    - falsche Zündeinstellungen
    Daher sollte der Motor bevor die 50 km Marke überschritten wird, schon weitgehend optimal abgestimmt sein. Da die Hauptdüse aber nur bei Volllast bestimmt werden kann, muss diese immer einen Tick größer gewählt werden, als das was der Hersteller als Minimum vorgibt.
    Bei regenerierten Motoren sollte man besonders peinlichst die Einfahranleitung beachten, da die Qualität der regenerierten Zylinder häufig sehr schwankt.
    Diese Einfahranleitung beruht auf eigenen positiven und negativen Erfahrungen, und sie läst sich in ähnlicher Form auch in gängiger KFZ Literatur wieder finden!


    Zu dem Endurokicker: Meine Erfahrung ist es, wenn man antritt, dass man schneller ins schwitzen kommt, falls sie mal nicht so richtig anspringen will, weil der hebelweg schlechter ist.
    Alles ander ist >>geschmackssache
    "Simsonfahrer sind schneller, wenn andre noch fahren liegen wir schon auf der Fresse!"

    Projekt06:
    Harzringmotor:
    70/4
    Sport KW
    kurzes 5 gang
    Amal 21

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