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Thema: Kr 51/1 von 1975 mit Schwierigkeiten!


  1. #17
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    Zitat Zitat von Froschmaster Beitrag anzeigen
    ..und Versiegeln muss gar nicht sein! Durch das Öl im Benzin bleibt der Tank innen rostfrei, wenn immer genug drin ist und das Moped nicht längerere Zeit unbewegt da steht (dann benetzt das Benzin-Öl-Gemisch die Wände)
    Tja, dem ist leider mit modernem Kraftstoff nicht so. Mein Tank war auch rand voll, dennoch ist er (über fünf Jahre) innen komplett verrostet. Ursache dafür scheinen agressive Additive (Bleiersatz) zu sein.
    Daher habe ich meine Tankentrostung mit Phosphorsäure abgeschlossen. Das hinterlässt eine recht beständige Phosphatschicht auf dem Blech.

  2. #18
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    Zitat Zitat von Wessischrauber Beitrag anzeigen
    ob Du 1:50 fahren kannst, sagt Dir weder der Tankdeckel noch "das Licht" (1,2 oder 3 ), sondern das Pleuel. Respektive das Nadellager ( 1:50 ) oder Bronzebuchse ( 1:33 ) in Selbigem.
    Nö, aber wie ich sagte die Betriebsanleitung. Und auf dem Tankdeckel ist ab Werk sicher auch nicht 1:50 eingeprägt, wenn 1:33 gefahren werden soll. Ok, ist natürlich schwer festzustellen, ob der noch original ist.
    Ansosten sag doch mal klar, wie man dass konkret am Pleuel / Nadellager / Bronzebuchse identifiziert.

  3. #19
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    @habichthugo:
    Hm stand er die ganze Zeit da? Meine S51 war von 1990 und hatte bis zuletzt gar keinen Rost angesetzt. Ich denke wenn man arge Probleme mit Rost im Tank hat kann man erstmal entrosten und schauen ob das nachhaltig ist, und im Zweifel in 1-2 Jahren das ganze mit Versiegelung nochmal durchziehen.

    Aber denke das ist dann noch ne ganze Ecke aufwendiger, weil dafür der Tank innen noch besser vorbereitet werden muss. Das ist dann eher was für den Winter, wenn man eh nich fährt. Entrosten mit Zitronensäure geht schnell und dauert, mit Einwirken nur einen Tag.
    R.I.P. Ronny, nur die Besten sterben jung!

  4. #20
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    ganz sicher sein, ob Du mit einem M53-Motor 1:50 fahren kannst, kannst Du nur indem Du den Zylinder abnimmst, den Kolben abbaust und Dir das Lager im oberen Pleuelauge betrachtest.
    Wenn man nicht weiß welches Lager verbaut ist -> besser 1:33 fahren. Dann ist man auf der sicheren Seite.

    Gerhard

    Edit: und den Zylinder baut man nicht einfach so ab um nachzusehen. Das macht man, wenn's sowieso notwendig ist.
    bevor isch misch uffreesch, isses mir liwwer egal !

  5. #21
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    Zitat Zitat von Froschmaster Beitrag anzeigen
    @habichthugo:
    Hm stand er die ganze Zeit da? Meine S51 war von 1990 und hatte bis zuletzt gar keinen Rost angesetzt. Ich denke wenn man arge Probleme mit Rost im Tank hat kann man erstmal entrosten und schauen ob das nachhaltig ist, und im Zweifel in 1-2 Jahren das ganze mit Versiegelung nochmal durchziehen.

    Aber denke das ist dann noch ne ganze Ecke aufwendiger, weil dafür der Tank innen noch besser vorbereitet werden muss. Das ist dann eher was für den Winter, wenn man eh nich fährt. Entrosten mit Zitronensäure geht schnell und dauert, mit Einwirken nur einen Tag.
    Ja, die stand die ganze Zeit still in einer trockenen, unbeheizten Garage. Der Tank war wirklich randvoll (im Stand noch mal bis zum Rand aufgefüllt). Trotz dem war er innen komplett verrostet.
    Ich habe mich vor der Entrostung mit zwei Fritzen aus zwei Motoradwerkstädten unterhalten. Beide meinten, alle Krads mit (unbeschichteten) Stahltanks haben bei längeren Standzeiten Probleme mit dem heutigen Sprit. Einer meinte, es läge an den Additiven.
    Egal, die Nachbehandlung mit Phosphorsäure ist kein grosser Zusatzaufwand und verspricht nachhaltige Versigelung. Bei mir war nach der Zitronensäurebehandlung, spülen mit Wasser und Trocknung (80 GradC -> Backofen) der Tank wieder komplett mit einer dünnen Rostschicht überzogen. Nach Phosphorsäure habe ich nun eine hellgraue (Eisenphosphat-) Schicht drauf, die zumindest mal wisch- und kratzfest ist. Langzeiterfahrung habe ich damit noch nicht...

  6. #22
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    Also ich denke bei längerer Standzeit mit dem selben Sprit wird man da nicht viel machen können. Wenn das Fahrzeug aber regelmäßig bewegt wird und auch der Sprit dadurch regelmäßig getauscht wird ist ein Vesiegelung nicht zwingend notwendig.

    Wenn du erst mit Wasser spülst und dann zum Trocknen in den Backofen legst ist eigentlich klar das sofort wieder Rost kommt! Nachdem die Zitronensäure raus ist muss auf jeden Fall sofort mit Spiritus das Wasser gebunden werden! Trocknen bringt hier gar nichts. Und ist dann auch nicht notwendig. Einfach den Spiritus trocknen lassen und gut (Nicht im Backofen!). Evtl kann man direkt nach dem Wasser ablassen noch mit nem Haartrockner oder einem Heißluftföhn kurz rein gehen, aber wie gesagt ganz wichtig Wasser binden. Und dann schnellstmöglich Benzin drauf.
    R.I.P. Ronny, nur die Besten sterben jung!

  7. #23
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    Zitat Zitat von Froschmaster Beitrag anzeigen
    Also ich denke bei längerer Standzeit mit dem selben Sprit wird man da nicht viel machen können. Wenn das Fahrzeug aber regelmäßig bewegt wird und auch der Sprit dadurch regelmäßig getauscht wird ist ein Vesiegelung nicht zwingend notwendig.
    Nun, das dürfte eher die Regel, als die Ausnahme sein, dass ein Krad (über Winter) zumindest mehrere Monate steht.
    Zitat Zitat von Froschmaster Beitrag anzeigen
    Wenn du erst mit Wasser spülst und dann zum Trocknen in den Backofen legst ist eigentlich klar das sofort wieder Rost kommt! Nachdem die Zitronensäure raus ist muss auf jeden Fall sofort mit Spiritus das Wasser gebunden werden! Trocknen bringt hier gar nichts. Und ist dann auch nicht notwendig. Einfach den Spiritus trocknen lassen und gut (Nicht im Backofen!). Evtl kann man direkt nach dem Wasser ablassen noch mit nem Haartrockner oder einem Heißluftföhn kurz rein gehen, aber wie gesagt ganz wichtig Wasser binden. Und dann schnellstmöglich Benzin drauf.
    Nach meiner ersten Zitronesäurebehandlung habe ich auch nur mit Spiritus ausgespült. Da blieb aber eine Schleimschicht (fühlte sich wie Seife an) zurück, die par tout nicht abtrocknen wollte...
    Ich habe verschiedene Finischs probiert und jedes Mal wieder Rost bekommen. Erst die Phosphorsäure brachte ein (zumindest vorläufig) einwandfreies Ergebnis.

  8. #24
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    Naja ein paar Monate mit vollem Tank sind eher nicht so das Problem, denn in der Saison wird der ja wieder ausgetauscht. Aber wenn ein paar Jahre der selbe Sprit drin steht dann gibt es ja offensichtlich ein Problem, wie du selber fest stellen musstest!

    Also ich hatte keine Schleimschicht einfach eine etwas rauhe, aber blanke Metallische Oberfläche. Ich werde aber beobachten wie sich das entwickelt. Wobei nein, demnächst wird ja versiegelt.
    R.I.P. Ronny, nur die Besten sterben jung!

  9. #25
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    Hallo Forum,

    Problem eins gelöst sie läuft jetzt wirklich zuverlässig, aber noch hab ich schwirigkeiten mit dem Öl! Und zwar mit dem im Getriebe!

    Die Ablassschraube hab ich mittlerweile gefunden zwischen der Kette in Fahrtrichtung rechts! Da steckte bei mir eine unpassende viel zu lange Maschinenschraube drin die das ganze nicht abdichtete! Hab leider in den Shops noch keine richtige gefunden, nur welche für die SR51 - vor allem ist bei meiner schwalbe dicht neben dem Loch ein runder Vorsatz der es unmöglich macht eine normale maschinenschraube in das Loch zu drehen! Außerdem hab ich die Öleinfüllschraube noch nicht gefunden???????? Irgendwo stand mal was von linhks am Motor? in Fahrtrichtung nehm ich an? oder oben drauf? Kein Peil ich find da nix was nach Ölschraube aussieht! Links am Motor hab ich nur Verkleidungsschrauben, oben drauf ist eine seh flache Mutter auf die ein 17mm Schlüssel passt die sich aber keinen milimeter bewegt??

    Lösung? Ich bin am Ende mit meinem Latein! Die SuFu ergibt leider auch nix brauchbares!

  10. #26
    Schwarzfahrer
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  11. #27
    Schwarzfahrer
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    Wenn man sich nicht vom Schein trügen lässt und die Dreckschicht wegmacht ist der Deckel links am Motor ja doch aus Plaste O:-)

  12. #28
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    Zitat Zitat von Max806 Beitrag anzeigen
    Die Ablassschraube hab ich mittlerweile gefunden zwischen der Kette in Fahrtrichtung rechts!
    Das ist die Ölkontrollschraube. Die Ölablassschraube befindet sich sinnvollerweise dort, wo die Schwerkraft das Öl am zweckmäßigsten aus dem Motor befördern kann, nämlich unter dem Motor. Eine explizite Einfüllöffnung gibt es nicht, das passiert mit Hilfe eines kleinen Trichters durch die Einstellöffnung der Kupplung, markant sichtbar auf dem linken Motorseitendeckel.

    Dass die Suchfunkion hierzu nichts hergeben soll, kann ich mir allerdings kaum vorstellen.

    Ralf
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  13. #29
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    Vergaser: soweit sauber, Düsen frei, hab an den Schrauben ein wenig rumgespielt, da mir die Schwalbe nach ca. 5min fahren an der Ampel gerne ausgegangen ist - und hab das Standgas etwas hochgedreht - geht aber immer noch gerne im Stand wieder aus wenn man kein Gas dazu gibt => Standgas noch weiter hochdrehen?
    Ich hoffe ich schreibe keinen Blödsinn, aber ich hätte da evtl. noch die Wellendichtringe im Verdacht, denn soweit ich weiß bringt dann das Einstellen des Vergasers nicht viel wenn die Wellis durch sind. Aber ich hoffe du wirst viel freude mit deiner Schwalbe haben wenn se wieder richtig läuft

    schönen Gruß
    Johnny

    Edit: Oder hat sich das Problem erledigt? Ich hab die 2te Seite übersehen.
    ...und Tschüß

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