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Thema: KR 51/1 K: Probleme mit Zündspule und Kondensator gelöst


  1. #1
    Avatar von andilescu
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    Standard KR 51/1 K: Probleme mit Zündspule und Kondensator gelöst

    Meine Schwalbe bekam zunehmend Zündaussetzer bei niedrigen Drehzahlen, vor allem bei warmem Motor. Ich habe nacheinander alle Bauteile der Zündanlage ausgewechselt, aber erst, als ich zuletzt die neue Zündspule (bei meinem Modell innen liegend) montiert hatte, war der Fehler verschwunden.
    Ich hatte dafür bald einen neuen: Jetzt gab es die Aussetzer in der Fahrt, bei Standgas war alles bestens. Ursache: Der neue Kondensator saß zu lose und wanderte axial so weit nach außen, bis die angeschlossenen Leitungen durch das laufende Polrad so weit beschädigt waren, dass es zu Schlüssen kam. Mit der Anfertigung und Montage einer Feder (Federbandstahl) und eines Alu-Winkels habe ich das neue Problem sicher behoben.
    Stets gute Heimkehr
    Andreas
    Kondensator.jpg

  2. #2
    Super-Moderator Urgestein Avatar von Rossi
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    Hi,

    Ich sehe da auch den billig Kondensator, der im Schnitt 1-2 Zentel im Durchmesser kleiner ist.

    MfG

    Tobias

  3. #3
    Chefkonstrukteur Avatar von Matthias1
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    Und welche Reihenfolge hast Du beim Auswechseln gewählt? So (wie alle) mit Zündkerze, Stecker, Kabel, Unterbrecher angefangen - oder schlauer?
    Die Dummen haben das Pulver nicht erfunden. Aber sie schießen damit.

  4. #4
    Avatar von andilescu
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    Zitat Zitat von Matthias1 Beitrag anzeigen
    Und welche Reihenfolge hast Du beim Auswechseln gewählt? So (wie alle) mit Zündkerze, Stecker, Kabel, Unterbrecher angefangen - oder schlauer?
    Da ich alle Teile vorrätig hatte, habe ich mich dafür entschieden, in der Reihenfolge mit zunehmendem Montageaufwand vorzugehen: Kerze, Kerzenstecker, Kondensator, Unterbrecherkontakt, Zündspule mit Zündkabel.
    Stets gute Heimkehr,
    Andreas

  5. #5
    Chefkonstrukteur Avatar von Matthias1
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    Es wird immer wieder empfohlen, so ungefähr vorzugehen, aber es zeigt sich im Grunde ausnahmslos, dass es immer nur die aktiv spannungserzeugenden Komponenten sind, die keine Power mehr haben, und das erscheint auch logisch. Ein Kabel oder ein Zündkerzenstecker leiten nur den Strom, da geht nichts verloren, im Grunde gilt das ebenso wie für den Unterbrecher. Was bedeutet, dass man sofort mit Kondensator, innenliegender Zündspule oder Primärspule mit außenliegender Zündspule beginnen sollte. Am Ende fehlt in der Liste noch das Polrad, was mit nachlassenden Magnetkräften weil zunehmendem Alter anscheinend auch immer mehr ins Visier der Fehlersuche rücken sollte.

    MfG
    Die Dummen haben das Pulver nicht erfunden. Aber sie schießen damit.

  6. #6
    Restaurateur Avatar von Restaurator
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    Hallo Andreas,

    die Verklemmung des Kondensators, nach deiner Methode, zeugt sicherlich von besonderer Kreativität. Jedoch würde ich sie niemanden empfehlen.

    Normalerweise wird der Kondensator durch ein Verstemmen des Materials (z.B. mittels schmalem Schraubendreher) an der Grundplatte, neben dem Kondensator festgeklemmt. Das wurde original auch so gemacht. Daher auch die Macken im Material, neben dem Kondensator.

    Dieses originale Verfahren hat den Vorteil, das keine fremden Bauteile verwendet werden müssen!

    Gruß Peter
    Perfekte Arbeit macht dauerhaft Spaß. Murks schafft dauerhaft Verdruss!

  7. #7
    Avatar von andilescu
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    Zitat Zitat von Matthias1 Beitrag anzeigen
    Es wird immer wieder empfohlen, so ungefähr vorzugehen, aber es zeigt sich im Grunde ausnahmslos, dass es immer nur die aktiv spannungserzeugenden Komponenten sind, die keine Power mehr haben, und das erscheint auch logisch. Ein Kabel oder ein Zündkerzenstecker leiten nur den Strom, da geht nichts verloren, im Grunde gilt das ebenso wie für den Unterbrecher. Was bedeutet, dass man sofort mit Kondensator, innenliegender Zündspule oder Primärspule mit außenliegender Zündspule beginnen sollte. Am Ende fehlt in der Liste noch das Polrad, was mit nachlassenden Magnetkräften weil zunehmendem Alter anscheinend auch immer mehr ins Visier der Fehlersuche rücken sollte.

    MfG
    Mir ging es hier vor allem um meinen Vorschlag, wie man auf zweifache Weise den losen Kondensator festsetzen kann.
    Aber Du hast natürlich Recht: Der Zündspule gehört der erste Verdacht. Doch diese auszuwechseln, bedeutet gleich den größten Aufwand; das Ersatzteil, das ich habe, musste erst einmal an der Vergussmasse etwas nachgearbeitet werden, das Zündkabel passend gemacht und verlängert - wem erzähl' ich's.
    Allerdings weißt Du auch, dass es nicht uneingeschränkt stimmt, wenn Du behauptest, an den anderen Komponenten könne nichts verloren gehen: Durchgeschlagene Kerzenstecker hatte ich schon oft, sogar undichte Zündkabel, Zünd-Kontakte können klemmen, erlahmen, verzundern oder durch ungünstige Krater einen Abriss auf Raten erzeugen, versaute Kerzen kennt auch jeder und schließlich ist die Zündkabel-Durchführung ein Thema für sich, vor allem, wenn die originale Überschlagsstrecke noch vorhanden ist.
    Stets gute Heimkehr
    Andreas

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