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Thema: kr 51/1s kalt super, warm bekackt


  1. #17
    Flugschüler Avatar von Rusty_im_tiefflug
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    irgendwie muss es ja schliesslich funktionieren... aber ich kann mir gerade nicht vorstellen wie. ich dachte das kein stromkreis mehr bestehen darf damit selbstinduktion stattfindet, auch kein ausweichstromkreis, welchen der geschlossene unterbrecher ja dann darstellt... das ist doch dann wie ne freilaufschaltung. oder ist da ne diode verbaut?

    ich finde wir sollten das mal in einen extra fred umwandeln, wir müllen hier alles zu. MOOOOODERATOR =)
    http://www.hoodrider.de

  2. #18
    Glühbirnenwechsler
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    Hallo,

    meines Wissens läuft das wie folgt ab:

    Der Unterbrecherkontakt ist von der letzten Zündung geöffnet. Nun dreht sich die Nocke weiter, der Unterbrecher schließt... es passiert nichts weil die Spule kurzgeschlossen ist. Nun soll gezündet werden. Die Nocke dreht sich weiter, der Unterbrecher öffnet. Dadurch wird der direkte Stromkreis der Spule ( Spule und Unterbrecher )auf der Grundplatte unterbrochen, hieraus resultiert in dieser eine Induktionsspannung. Durch die kurze Impulsdauer kann diese Spannung dann wunderbar auf die Zündspule gegeben werden und dort wiederum durch Induktion "transformiert" werden. Der Kondensator bildet mit der Zünspule einen "Schwingkeis" wodurch der Kopplungsfaktor verbessert wird und der Abreißfunke am Unterbrecher minimiert wird.

    falls ich falsch liege korrigiert mich bitte ;-)

  3. #19
    Simsonfreund
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    Schöne Erklärung - ungefähr so denke ich mir das auch ;-)
    Suche Bilder für HP. Fotos bitte an simson.24.eu@t-online.de

  4. #20
    Glühbirnenwechsler
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    Morgen,

    danke, hab aber noch was vergessen ;-)....
    also das mit der Wechselspannung ist Mumpitz ;-) bei Wechselspannung würde die Selbstinduktion nicht funktionieren, hierfür braucht man ein sehr schnell abfallendes Magnetfeld/Spannung, genau das unterstützt ja der Kondensator nochmal. Und schnell abfallen tut Wechselspannung nunmal nich... Bei Wechselspannung hätten wir nur einen normalen Transformator und würden nicht diese hohe Spannung bekommen.

    Die Zündspule kriegt zum Zeitpunkt der Zündung immer Gleichspannung weil ja Unterbrecher und Polrad mechanisch verbunden sind ;-) somit hat man immer die gleiche Polarität. Das Polrad ist ja auch so montiert das zum Zündzeitpunkt in der Spule die größte Spannung induziert wird.

    Gruß

  5. #21
    Simsonfreund
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    ...bis auf die Tatsache, dass wir in unserem Fall bei Öffnung des Unterbrechers ja eine sich schnell aufbauende Spannung anliegen haben - erzeugt durch die Primärspule - haut deine Erklärung ganz gut hin. Ich muss das mal bei Gelegenheit mit einem Testaufbau genauer prüfen :-)
    Suche Bilder für HP. Fotos bitte an simson.24.eu@t-online.de

  6. #22
    Glühbirnenwechsler
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    Beitrag

    ja bei der Spule auf der Grundplatte bin ich au n weng am schwanken....meine Theorie war so.. das mit der aufbauenden Spannung und mit der abbauenden ist richtig ;-)

    WEIL:

    die Spule auf der Grundplatte erzeugt eine Spannung, diese wird durch den Zündunterbrecher kurzgeschlossen, dadaurch fließt ein relativ "starker" Strom. ( Stärker als wenn der Unterbrecher geöffnet ist und die Spannung durch die Zündspule fliesst) Beim öffnen gibt es eine Stromänderung, was eine Induktionsspannung zur Folge hat. Nach dem öffnen liegt zwar noch die Spannung der Grundplattenspule an, da sich der Strom/Spannung jetzt aber nicht mehr ändert, gibt es keine hohe Induktionsspannung mehr sondern halt nur die "normale" Spannung der Grundplattenspule, bzw. gar keine, je nachdem wo das Polrad halt steht, hab mir das noch nicht so genau angeschaut ;-)

    So war jetzt der Gedankengang meinerseits. Weil normalerweise liegt der Unterbrecher ja in Reihe zur Zündspule... dann ist die Sache wesentlich einfacher zu durschauen

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