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Thema: kr 51/1s kalt super, warm bekackt


  1. #1
    Tankentroster Avatar von krustenkaese
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    Standard kr 51/1s kalt super, warm bekackt

    servus,

    '75 schwalbe kr 51/1s

    beim kaltstart hängt sie super am gas und fährt tadellos.
    nach ca. 5 km oder 15 min (motor warm) fängt sie an im gang kein gas mehr
    anzunehmen. im leerlauf ist noch alles gut und sobald der gang drin liegt, nimmt sie nix mehr an.
    wenn man sie nun stehen lässt ca. 15 min. geht sie garnicht mehr richtig an,
    man hört, dass der motor gut dreht, aber nur für 1-2 sek. gas geben bringt nichts.

    am nächsten tag das selbe spiel.

    danke im vorraus für eure hilfe

  2. #2
    Flugschüler Avatar von Rusty_im_tiefflug
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    lieber krusti,

    was haste denn schon alles so überprüft, bevor ich jetzt wieder die endlose endlos-liste anfange...

    endlose grüße, rusty
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  3. #3
    Super-Moderator Urgestein Avatar von Zschopower
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    Vermutlich läuft der Motor zu fett.
    1. Starterzug muss im entspannten Zustand ein paar mm Luft haben
    2. Gummidichtung im Starterkolben muss i.O. sein
    3. Schwimmerpegel darf nicht zu hoch sein
    4. Wellendichtring auf der Kupplungsseite muss dicht sein.

    Peter

  4. #4
    Urgestein Avatar von Schwarzer_Peter
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    Kaltstart ohne Startvergaser? Falls ja, dann erst Peters Liste abarbeiten, dann das Standgas bei warmgefahrenem Motor einstellen, und bei kaltem Motor anschließend den Startvergaser benutzen.

  5. #5
    Chefkonstrukteur Avatar von tagchen
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    Nadelhöhe kontrollieren.
    KR51/1S 75´/ S51 B2-4 81´/ S70C 86´/ S70C 87´ / Star 69´

  6. #6
    Glühbirnenwechsler Avatar von bseQ
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    Moin,
    bei mir lags damals an der Zündung. Nachdem du die Liste abgearbeitet hast, überprüfe mal deinen Unterbrecher und Kondensator bzw tausche diese. (Kondensator evtl mehrfach - Bei den Nachbauten funktioniert nur ein drittel so wie es soll).

    Gruß
    Matti

  7. #7
    Luc
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    das klingt ziemlich nach kondensator.

    MfG Bohne

  8. #8
    Urgestein Avatar von Deutz40
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    Ob es der Kondensator ist kannst Du feststellen in dem Du die Kerze wechselst wenn der Motor abstirbt , spring Er mit der neuen Kerze an und läuft einen Augenblick wird es der Kondensator sein .
    Aber ich bin auch Peters Ansicht das der Motor zu fett läuft
    Immer schön den Auspuff freihalten

  9. #9
    Flugschüler Avatar von Rusty_im_tiefflug
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    jtzt bin ich aber mal auf die elektrotechnische/physikalische erklärung gespannt... was hat denn der kerzenwechsel mit dem kondensator zu tun???

    die kerze ist doch nur eine elektrode, was soll hier die kondensatorleistung beeinflussen... ???

    ( ich behaupte nicht das ich es besser weis, ich bin nur erstaunt über den angeblichen zusammenhang und möchte etwas lernen ...)

    skeptische grüße, rusty

    PS: siehste, endlosliste...
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  10. #10
    Urgestein Avatar von Schwarzer_Peter
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    Nagelneu blitzblanke Kerzen haben einen geringeren Übergangswiderstand als bereits rehbraun-oxidiert-angebritzelte. So springt der Funken vielleicht auch noch, wenn ein defekter Kondensator schon die Hälfte der Primärenergie gefressen hat. Der Effekt hält auch nur wenige Kilometer an.

  11. #11
    Flugschüler Avatar von Rusty_im_tiefflug
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    ah ja, der funken ist übergesprungen

    ihr meint also das der kondensator seinen eigentlichen job, die funkenunterdrückung am unterbrecher, zu ernst nimmt und der zündkerze mit höherem übergangswiederstand den funken raubt?

    ja, könnte doch sein.
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  12. #12
    Urgestein Avatar von Schwarzer_Peter
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    Na freilich - solange der Unterbrecher geschlossen ist, soll der Spulenstrom ja die Primärseite der Zündspule vorladen, und nicht in einem lecken Kondensator versanden.

  13. #13
    Simsonfreund
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    @Schwarzer_Peter: Frage zum Verständnis...
    Wenn die Schaltpläne zur SLPZ (gilt auch für SLMZ) stimmen, lädt da eigentlich garnix solange der Unterbrecher zu ist, da der Unterbrecher die Primärspule für die Zündung einfach kurzschließt. Öffnet dieser, gibt er diesen Kurzschluss frei und die Zündspule bekommt Spannung.
    Ist der Kondensator kaputt, schluckt er natürlich diese Spannung und es gibt nicht mehr genug Strom für die Zündspule - das seh ich ein.

    Ich hatte nach den well-known Schaltplänen auch mein Prinzipschaltbild damals gezeichnet: http://simson.24.eu/pages/e_zuendung/img/SLPZ.jpg

    PS: Hab grad im Schaltplan von Trabi geschaut - dort zeigt sich das Bild wirklich so wie von dir beschrieben (Unterbrecher lädt Zündspule - unterbricht die Verbindung - abbauende Spannung erzeugt induktiven Zündfunken).
    Suche Bilder für HP. Fotos bitte an simson.24.eu@t-online.de

  14. #14
    Flugschüler Avatar von Rusty_im_tiefflug
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    also so weit ich weis springt der funken an der kerze erst über wenn der stromkreis der zündspule unterbrochen wird, es handelt sich dabei doch um selbstinduktion. da der der strom unterbrochen wird, aber nicht einfach so abfallen kann wird eine extrem hohe spannung induziert. diese spannung wird dann über die zündkerze abgebaut.

    die zündspule bekommt also beim unterbrecher öffnen keine spannung, sondern sie wird ihr genommen. so wird sie dann selbst eine hohe spanung induzieren.

    oder nicht?

    das problem mit dem kondensator kann ich mir schon vorstellen, er läuft ja bei geschlossenem unterbrecher mit, darüber kann also spannung abfallen. das wäre dann doof für die zündspule. der funken wird schwächer.

    oder nicht?

    EDIT: sehe gerad, aha aha, der unterbrecher schliesst kurz... aber dann erschliesst sich mir das selbstinduktionsprinziep nicht ganz...

    spannende grüße, rusty
    http://www.hoodrider.de

  15. #15
    Simsonfreund
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    Zitat Zitat von Rusty_im_tiefflug Beitrag anzeigen
    EDIT: sehe gerad, aha aha, der unterbrecher schliesst kurz... aber dann erschliesst sich mir das selbstinduktionsprinziep nicht ganz...
    Genau darauf zielte meine Frage ab ;-)
    Ich vermute aber, das funktioniert hier deshalb trotzdem, weil die Primärspule Wechselspannung erzeugt. Und Wechselspannung an die Zündspule angeschlossen erzeugt einen "Dauerzündfunken" - das geht solange bis der Unterbrecher die Primärspule wieder kurzschließt.
    Beim Trabant hingegen wird die Zündspule mit Gleichspannung versorgt - weshalb die Zündspule nur dann einen Funken erzeugt, wenn die Spannung abgeklemmt wird (indem der Unterbrecher die Spannungsversorgung unterbricht - wie von dir beschrieben).

    Soweit meine Vermutung jedenfalls.
    Suche Bilder für HP. Fotos bitte an simson.24.eu@t-online.de

  16. #16
    Urgestein Avatar von Schwarzer_Peter
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    Nein, durch die Wechselspannung wird die Primärspule nur sinnlos ein paarmal umgeladen - im Moment des Unterbrecher-Öffnens ist sie trotzdem gerade maximal geladen; das zusammenbrechende Feld auf der Primärseite induziert den großen Spannungspuls auf der Sekundärseite.

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