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Thema: Kr51/1 wie anschieben??


  1. #17
    Flugschüler Avatar von skipperwilli
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    Was heißt denn deiner Meinung nach?

    Alle behaupten immer, dass alles komplett richtig eingestellt sei, ohne es zu überprüfen. Wenn Sprit da ist, Luft in passender Menge und die Zündung zur rechten Zeit kommt, dann würde der Bock ja laufen.

    Also Spritfluss OK, sieben Jahre Sprit im Tank, hast du den Wassersack mal abgemacht und dir das Siebchen angesehen? Zündung richtig eingestellt? Luftfilter frei? Das sind ´Dinge die kann man innerhalb von 15 Minuten testen und somit schonmal ausschließen. Einen neuen Gaser dranschrauben hilft erstmal nichts, auch sind die gerne ab Werk schon schlecht oder garnicht eingestellt, da kann man Glück oder Pech haben.

    So long,

    skipperwilli

  2. #18
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    Meiner Meinung nach nicht.
    Ein Polradabzieher ist auch günstiger als ein Vergaser.
    Liegt des Bauern Uhr im Mist, weiß er nicht, wie spät es ist.

  3. #19
    Zündkerzenwechsler
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    Wassersack???????
    Wo ist der denn???

    DEn Vergaser hab ich hauptsälich gewechselt da die Nadel verbogen war!

  4. #20
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    Unten am Benzinhahn. Aber Vorsicht! Es gibt auch Hähne ohne Sack. Sogenannte Hennen ähmmm....4661_0.jpg
    Nadeln kann man auch einzeln wechseln.
    Geändert von olympiablau (02.10.2012 um 12:40 Uhr) Grund: "a" durch "e" getauscht
    Liegt des Bauern Uhr im Mist, weiß er nicht, wie spät es ist.

  5. #21
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    Zitat Zitat von olympiablau Beitrag anzeigen
    Aber Vorsicht! Es gibt auch Hähne ohne Sack. Sogenannte Hennen ähmmm...


    aber Vorsicht; it's cool man
    bevor isch misch uffreesch, isses mir liwwer egal !

  6. #22
    Zündkerzenwechsler
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    So, wassersack gesäubert, Polrad abgneommen und Zündung kontrolliert.
    wie hier beschrieben:
    Einstellung ohne Markierungen:


    Sind die Markierungen nicht vorhanden, dann wird die Zündung wie folgt eingestellt.
    Am besten macht man das natürlich mit einer Meßuhr, da hierbei der Zündzeitpunkt ermittelt werden muß. Da aber die wenigsten sowas haben, muß man sich halt mit nem Schraubenzieher oder ähnlichem behelfen. So wirds gemacht:
    Zündkerze herausschrauben und mit Hilfe der Meßuhr (oder anderem) durch verdrehen des Polrades im Uhrzeigersinn den oberen Totpunkt ermitteln. Das Polrad zum Spielausgleich wieder eine Viertelumdrehung zurück und anschließend wieder im Uhrzeigersinn drehen, bis der Kolben den Zündzeitpunkt erreicht hat (M53: 1,5 mm vor OT; M501: 1,8 mm vor OT). An dieser Stelle muß der Unterbrecher sich gerade öffnen. Ist er schon offen, ist die Zündung auf "zu früh" eingestellt, ist er noch geschlossen und geht erst später auf, handelt es sich um Spätzündung. Wenn der Zündzeitpunkt nicht stimmt, muß man ihn einstellen. Hierzu werden die Befestigungskrallen der Grundplatte leicht gelöst und die Grundplatte entsprechen gedreht. Nun die Grundplatte wieder festschrauben und den Zündzeitpunkt erneut prüfen. Das Ganze so lange wiederholen, bis der Zündzeitpunkt paßt. Im OT müßen die Unterbrecherkontakte genau 0,4 mm weit geöffnet sein. Dies auch prüfen und gegebenenfalls durch Lösen und Verschieben der Unterbrecherplatte einstellen.


    Und springt immer noch nicht an!!!!!!!!!!!!!!!

  7. #23
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    Wichtig: zuerst die maximale Unterbrecheröffnung auf 0,4mm einstellen, dann den Zündzeitpunkt einstellen.
    ( und wie du mit einem Schraubenzieher 1,5mm oder 1,8mm vor OT erkennen willst, entzieht sich meiner Vorstellungskraft )

    Grüße
    Gerhard
    bevor isch misch uffreesch, isses mir liwwer egal !

  8. #24
    Flugschüler Avatar von skipperwilli
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    Naja,

    das geht schon, du kriegst den OT via Schraubendreher auch raus, danach ist man mit 20mm Polradumfang nach Links ja recht nah am idealen wert, aber ich finde auch id e10 Euro für einen OT-Finder sind gut investiertes Geld. Perfekt wird es so nicht, aber zumindest sollte die Fuhre einen Ton von sich geben.

    Mir fällt da jetzt auch nur noch folgendes ein.

    1. Durch die ganze vergebliche Treterei oder Schieberei ist vermutlich ordentlich Sprit im Zylinder/Kurbelgehäuse. Ich würde empfehlen, die Kerze raus, Benzinhahn zu und ohne Kerze 5-10 Mal auf den Kicker latschen, damit du den ganzen Brenn raum mal trocken legst. Lass die Schwalbe ohne Kerze ruhig ein paa Stunden oder über Nacht stehen, dann weißt du zumindest, dass kein Sprit mehr drin ist. Alles auf Null quasi. Wenn du jetzt einen kräftigen blauen Zündfunken zur rechten Zeit hast, dann ist das schonmal super.

    2. Also dann, jetzt gilts, Kerze wieder rein, Benzinhahn auf, Startvergaser auf. Zwei dremal kicken und dann Feierabend. Wenn jetzt nichts kommt, wirst du um eine Messung der Kompression nicht mehr drumherum kommen. Denn laut deinen Ausführungen ist der gaser OK, die Zündung OK und Luft bekommt sie auch wie sie soll, Filter mal ganz rausnhemen, ist der Ansaugweg eingentlich vollständig vorhanden, so mit Schlauch unters Beinschlid usw.? Pott ist auch Frei? Wie gesagt, wenn alles tutti ist, was ich deinen Ausführungen noch immer nicht entnehmen kann und sie nicht läuft, dann ist als letztes ggf. auch die Garnitur fertig. Kompressionsuhr leiht einem jede Werkstatt für 10 Euro Pfand und 5 Euro in die Kaffekasse, hier zumindest.

    3. Messung der Kompression. Kerze raus, Benzinhan zu, sonst säuft ja wieder alles ab, Kompressionsuhr ins Kerzenloch gedreht (es ist clever eine Kerze mit zur Werkstatt zu nehmen, von wegen Adapter und richtige Größe) und den Kicker zwei- dreimal kräftig betätigen. Wenn die Uhr keinen Wert deutlich jenseits der 6 Bar zeigt ist für die Garnitur Feierabend und die muss neu oder geschliffen werden. Am besten hast du einen Wert um die zehn Bar da stehen, das wäre aber optimal.

    Ist die Kompression gut, dann stimmt immernoch etwas mit deinem Vergaser, deiner Zündung (Kabel, Kerze, Kondensator usw.), deinem Ansaugweg oder deinem Pott nicht oder mehrere Sachen sind an sich einzeln betrachtet nicht schlimm neben dem Optimum, aber in Summe schon. Ein Motor mit nicht genau eingestellter Zündung, leicht nachlassender Kompression undichtem Ansaugweg und bißchen dichtem Pott und leicht verstelltem Gaser springt eben auch nicht an. Wie exakt du die jeweiligen Baustellen prüfst/einstellst/beseitigst weißt nur du selbst.

    Die Simson Motörchen verzeihen eigentlich eine Menge und laufen normalerweise noch unter den verrücktesten Bedingungen, Gemisch 1:10 hab ich schon gesehen und lief, war eine sehr effektive Nebelmaschine. Zündkabel ohne Stecker mit Tape an die Kerze gefrickelt, lief wie ein Uhrwerk, ohne Ansauggeräuschdämpfer/Filter lief - zwar laut und beschissen, aber das Ding fuhr. Was ich sagen will, die kleinen Rüttelplatten laufen oft noch unter krassester Mißachtung aller Vorgaben, bei dir ist also entweder alles ein bißchen daneben oder irgendwas ganz gravierend. Da musst du dich systematisch durchfuchsen und einen Punkt nach dem anderen ausschließen, am besten mit dem richtigen Werkzeug und so genau wie möglich.

    So long,

    skipperwilli

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