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Thema: KR51/1 S Kupplung


  1. #1
    Zündkerzenwechsler
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    Icon Confused KR51/1 S Kupplung

    Hallo Freunde des Federviehs,
    ich habe folgendes Problem und ich hoffe ihr könnt mir helfen:

    Ich habe meine Schwalbe S jetzt so weit wieder aufgebaut, dass der Motor problemlos läuft und der Vergaser ist meines Wissens bestmöglich eingestellt. Nun habe ich aber das Problem, dass meine Fliehkraftkupplung bereits im Standgas leicht schleift.
    Im Straßenverkehr merkt man das nicht, aber aufgebockt beginnt nach dem einlegen des ersten Ganges das Hinterrad zu drehen.
    Wenn ich die Leerlaufumdrehungszahl runterschraube bis die Kupplung komplett löst, dann läuft der Motor bereits nicht mehr rund und droht aus zu gehn.

    Meine Frage also: Kann ich die Drehzahl bei der die Fliehkraftkupplung greift heraufsetzen und wenn ja wie?
    Alles was ich bis jetzt zu dem Thema gefunden habe war nur, dass die Madenschraube an der linken Motorseite anscheinend nur das Aus- und Einkuppeln beim Betätigen der Schaltwippe beeinflusst, nicht aber die Fleihkraftkupplung an sich.

    Besten Dank schonmal, denn ein dauerhaftes Schleifen der Kupplung ist wohl auch nicht so das Wahre.

  2. #2
    Chefkonstrukteur Avatar von tagchen
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    Nein das ist ganz normal.
    Wichtig ist, dass du den Übergang vom Leerlauf zum 1.Gang so am Vergaser einstellst, dass deine 1S im Leerlauf nicht aufheult und im 1.Gang absäuft.
    KR51/1S 75´/ S51 B2-4 81´/ S70C 86´/ S70C 87´ / Star 69´

  3. #3
    Urgestein Avatar von Schwarzer_Peter
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    Nein, die Einsatzdrehzahl der Fliehkraftkupplung ist nicht einstellbar.

    Was du brauchst:

    * Das richtige Öl (HLP46)
    * Gut und richtig eingestelltes Standgas (niedrig, mager, stabil)
    * Perfekt funktionierende Zündung, kräftiger Funken auch bei niedriger Drehzahl

    Mit dem Vergaser 16N1-5 ist es (je nach Verschleiß des Gasschiebers) fummlig bis unmöglich, ein hinreichend stabiles Standgas hinzubekommen, das niedrig genug ist und aus dem heraus eine geschmeidige und verschluckfreie Gasannahme kommt.
    Wesentlich besser und langzeitstabiler geht's mit dem verbesserten Ersatztyp 16N3-11.

    Wenn dazu noch die Unterbrecherzündung ein wenig madig ist und nicht mehr die volle Funkenkraft bringt, dann wird's ganz mühsam.

  4. #4
    Zündkerzenwechsler
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    Verstehe ich das richtig, dass es mit meinem Vergaser (N1-5) richtig und normal, wenn auch nicht schön ist, dass die Kupplung schleift?
    Dann kann ich da wohl nichts dran ändern, außer dann in regelmäßigen Abständen die Reibscheiben zu wechseln

    Zündung und Öl sind in Ordnung...das mit dem Vergaser ist so die Sache...
    Das gute Ding stand bei einem Verwandten seit '91 unbewegt in der Garage. Als ich mich daran gemacht habe das Vögelchen wieder herzurichten, ist mir aufgefallen, dass ein N1-12 Vergaser in einem sehr traurigen Zustand drin war. (Flansch verbogen, komplett verkeimt und alle Ventile und Düsen dicht)
    Da ich davon ausgegangen bin, dass der originale Vergaser wohl auch der Optimale sei, hab ich mir den 1-5 neu bestellt und eingebaut. Vielleicht ein wenig blauäugig, aber zumindest kann ich behaupten, dass der Gasschieber kein bisschen verschlissen ist
    Noch einen neuen werde ich mir bei aller Liebe wohl nicht gleich holen...da kaufe ich mir lieber sechs neue Reibscheiben-Sets für das Geld

  5. #5
    Super-Moderator Urgestein Avatar von Zschopower
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    Du brauchst keine neuen Kupplungsscheiben, wenn das Hinterrad bei aufgebockter Möhre mitdreht. Das ist total normal, weil dazu kaum Kraft notwendig ist. Da reicht die Übertragung die durch das Öl passiert dafür schon aus.
    Versuche mal, das drehende Hinterrad mit der Fussspitze zu stoppen. Das sollte leicht gehen und dabei sollte sich die Motordrehzahl so gut wie gar nicht verringern.

    Neue Kupplungsscheiben brauchst Du erst, wenn trotz aller Einstellerei die Kupplung beim Fahren schleift. Dann wirkt sich eine Erhöhung der Motordrehzahl verzögert bis kaum auf eine Erhöhung der Geschwindigkeit aus.

    Peter

  6. #6
    Urgestein Avatar von Schwarzer_Peter
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    Ja nö, man bekommt mit dem 16N1-5 auch ein brauchbares Standgas zusammen - aber es ist konstruktionsbedingt immer ein wenig arg fett. Deswegen wird's so schwierig, aus niedrigem Standgas gutes Anfahrverhalten zu bekommen. Wenn dann die spitze Anschlagschraube noch anfängt Krater ins weiche Metall des Gasschiebers zu pieksen, hast du an jeder Ampel ein anderes Standgas.

    Dass das Rad sich mitdreht, ist wegen der Schleppwirkung des Öls normal. Wenn da aber Kraft dahinter ist - das Rad sich also nicht einfach mit der Hand stoppen lässt - dann schleifen die Scheiben schon, das Standgas ist zu hoch.

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