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Thema: KR51/1S mit Vape und BVF 16N3-11 ohne Standgas


  1. #81
    Urgestein Avatar von Schwarzer_Peter
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    Ich bin mir auch gar nicht so sicher, ob man im Stand, bei Standgas, mit dem Bremsenreiniger da überhaupt etwas findet.

  2. #82
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    Wie'n sonst? Verschließen, unter Druck setzen und nach Zischen hören?

  3. #83
    Museumsdirektor Avatar von Kai71
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    Mit Wasser abdrücken - da wo´s spritzt iss es undicht.


    Naja nee, also ja doch, das funktioniert schon.
    Mit Bremsenreiniger oder Starthilfespray.
    Motor warmfahren und dann die verdächtigen Stellen besprühen.
    Eventuelle Nebenluft nimmt das Aerosol mit
    wodurch das Gemisch überfettet = die Drehzahl geht runter.


    Stabiles Standgas (auch gern etwas höher) ist Voraussetzung.
    Ich bin nicht perfekt, aber ich arbeite dran.. ;)

  4. #84
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    Hm, dann werd ichs mit peinlich hohem Standgas mal irgendwo außerorts probieren. Den Luftberuhigungskasten kann ich dabei aber nur an wenigen Stellen wirklich treffen (den Panzer abzunehmen dürfte den Motor bei den aktuellen Temperaturen zu stark abkühlen lassen).

  5. #85
    Museumsdirektor Avatar von Kai71
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    Wichtig ist, daß das Standgas stabil ist.


    Für den Beruhigungskasten kannst Du einfach mal von unterm Panzer nach oben halten. So 10 sec. rechts und 10 sec. links sollte schon reichen um genügend Aerosol in die verdächtigen Bereiche zu bringen.
    Die anderen verdächtigen Stellen ca. 5sec. lang direkt besprühen.
    Achte auf eine Düse die vernebelt - die oft bei Reiniger verwendeten Strahldüsen sind für diesen Zweck nicht so gut geeignet.
    Ich bin nicht perfekt, aber ich arbeite dran.. ;)

  6. #86
    Tankentroster
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    Ich nehme alles zurück und behaupte das Gegenteil: Habe gestern noch mal den Vergaser angeguckt: die Gemischschraube war 2,5 Umdrehungen offen (bitte fragt mich nicht, wie das passieren konnte)! Jetzt ist sie grad 1,5 Umdrehungen geöffnet (müsste ja eigentlich bei N1-5 eher 0,5...1 sein), der Motor hängt sehr gut am Gas und hält auch das Standgas ungefähr eine Minute einigermaßen konstant, bevor er vermutlich wegen Überfettung durch den N1-5 ausgeht.

  7. #87
    Museumsdirektor Avatar von Kai71
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    Vermutlich geht der Motor nicht wegen Überfettung aus!
    Beim N1 wird durch weiter geöffnete Umluftschraube
    tatsächlich mehr Luft zum Leerlaufgemisch gegeben.

    Schau doch gelegentlich mal der "Kerze ins Gesicht"!
    Ich bin nicht perfekt, aber ich arbeite dran.. ;)

  8. #88
    Urgestein Avatar von Schwarzer_Peter
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    Bei den 16N1 begrenzt die "Gemischschraube" die Frischluftzufuhr ZUR Standgasdüse HIN. Aufdrehen gibt mehr Luft. Der Luftstrom an sich gelangt durch einen kleinen Spalt, den der Hauptschieber offen steht. Schwierig: Die Anschlagschraube am Gasschieber als zweites Stellglied beeinflusst die Gemischmenge, aber (weil der Gemischaustritt direkt unter dem Schieber sitzt) auch wieder die Mischung selbst.

    Bei den 16N3 dagegen begrenzt die Gemischschraube tatsächlich den Austritt des Gemisches HINTER der Standgasdüse. Aufdrehen gibt mehr Gemisch, also Anfettung. Die Luftmenge wird durch die Umluftschraube gesteuert, der Hauptschieber ist im Leerlauf ganz geschlossen. Hier hat man jeweils ein eindeutiges Stellglied für Menge und Mischung, der Leerlauf gelingt so besser.

  9. #89
    Tankentroster
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    Zitat Zitat von Kai71 Beitrag anzeigen
    Vermutlich geht der Motor nicht wegen Überfettung aus!
    Beim N1 wird durch weiter geöffnete Umluftschraube
    tatsächlich mehr Luft zum Leerlaufgemisch gegeben.

    Schau doch gelegentlich mal der "Kerze ins Gesicht"!
    Der N1 hat doch gar keine Umluftschraube...

    Das Kerzengesicht jetzt schon (nach 15 km) zu beurteilen wird nicht allzu aussagekräftig enden.

  10. #90
    Museumsdirektor Avatar von Kai71
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    Zitat Zitat von packesel Beitrag anzeigen
    Der N1 hat doch gar keine Umluftschraube...
    Fachlich korrekt ist natürlich Leerlaufluftgemischschraube.
    Die meinen wir doch beide...
    Ich bin nicht perfekt, aber ich arbeite dran.. ;)

  11. #91
    Tankentroster
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    Ich habe diese Woche nochmal alles auf Nebenluft getestet. Bis auf die Verbindung vom Gummiteil vor dem Vergaser zum Vergaser selbst hin ist alles dicht. Das Gummiteil ist an der Stelle auch schon nicht mehr straff. Ich dachte immer, mit der Schelle sollte es sicht genug sein - Pustekuchen!

    Dann hab ich mal wieder in den Auspuff gucken wollen (mir war icht mehr ganz Bewusst, ob wirklich alles da drin original ist, wie es sich gehört). Da fiel mir auf, dass die Verbindung von Krümmer zum Konus sehr locker war. Die Schelle selbst saß ziemlich fest, aber eben nicht fest genug. Bei der Gelegenheit wurde gleich mal der auspuff komplett demontiert und siehe da: das Teil steckt leider doch zu weit auf dem Krümmer. Ich hatte ursprünglich mal vom Krümmerbeginn bis zum Auspuffbeginn die Länge gemessen (Krümmer ist 360 mm lang und sollte 2...3 cm im Konus verschwinden), allerdings muss mir da ein Fehler unterlaufen sein. Jedenfalls ist die Einstecktiefe jetzt korrekt, die Verbindung sitzt auch fest und an die Verbindung zum Vergaser hin habe ich erstmal etwas Silikon geschmiert (bei den verölten Teilen kriegt man das im Nachhinen wieder ohne Probleme ab).

    Und jetzt das Beste: Beim nächsten Vergasereinstellversuch hatte ich keine Probleme mit warmem Motor ein stabiles Standgas einzustellen und dann auch zu hören, wie sich die Drehzahl ändert, wenn ich die Leerlaufluftgemischschraube verstelle. Jetzt ist die LLGS 0,75 Umdrehungen offen (hatte bei 1 Umdrehung maximales Standgas) und alles ist in Butter. Die Schwalbe hält das Standgas sauber konstant über mehr als eine Minute hinweg, die Gasannahme hat sich nochmal verbesert und Starten geht jetzt auch wunderbar.

    Der Zylinder hat jetzt 200 km ohne Probleme seit dem Schleifen abgespult und erreicht 60 km/h. Demnächst werde ich die Radlager und das Mitnehmerlager tausche, eine neue Kette und ein frisches Ritzel verbauen (die Spur stell ich da auch gleich noch ein). Vielleicht probier ich dann auch gleich noch den BVF 16N3-11. Meine Hoffnung ist, dass die 60 km/h dann auch geknackt werden.

    Übrigens: Ist es bei der S-Schwalbe so, dass man direkt zum Beginn des Anfahrens nicht sonderlich viel Gas geben sollte? Wenn ich das Gas erst wenig öffne und dann kontinuierlich weider am Griff drehe, kuppelt sie gut ein. Sonst neigt sie eher zum "Springen/Galoppieren" auf den ersten 1..2 m.

  12. #92
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    Na siehst du, kaum macht man alles richtig, schon geht's auch. Super!

    Wenn die Leerlaufdrehzahl sehr niedrig ist und die Gasannahme schön scharf, dann kuppelt der Halbautomat auch mal zu hart ein. Wenn dich das stört, mach einfach die Leerlaufdrehzahl ein wenig höher. Dann hat der Motor nicht so viel "Anlauf" bevor die Kupplung anfängt zu greifen.

  13. #93
    Tankentroster
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    Okay, danke für den Hinweis.

  14. #94
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    Verwende möglichst die N-3 Spardose erst nach der Einfahzeit,
    damit die Ringe nicht zu trocken laufen, besonders der Untere.
    Hab Geduld und mache erst einmal so weiter, es Lohnt sich.
    Ein Angepasstes Standgas hatte ich dir doch mit auf den Weg gegeben !


    Holger

  15. #95
    Tankentroster
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    Zitat Zitat von Holly60 Beitrag anzeigen
    Verwende möglichst die N-3 Spardose erst nach der Einfahzeit,
    damit die Ringe nicht zu trocken laufen, besonders der Untere.
    Hab Geduld und mache erst einmal so weiter, es Lohnt sich.
    Ein Angepasstes Standgas hatte ich dir doch mit auf den Weg gegeben !


    Holger
    Wozu sollte ich das Standgas denn jetzt noch anpassen? Am Anfang des Einfahrens muss es etwas höher gestellt werden, aber jetzt gehts normal.

  16. #96
    Tankentroster Avatar von Luckscher
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    Hallo Packesel.

    Meinst du beim anfahren bei Vollgas das die Schwalbe hart einkuppelt und ruppig abgeht oder das sie eher schwingt als ob die Kupplung noch ein paarmal rutscht? (Ich kanns nicht besser beschreiben.)

    Grüße
    Geändert von Luckscher (18.02.2016 um 18:41 Uhr) Grund: Wort vergessen
    Simson KR51/2 E

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