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Thema: KR51/2 Grösserer Ölverlust aus der Motormitte


  1. #1
    Zündkerzenwechsler
    Registriert seit
    29.09.2009
    Beiträge
    30

    Standard KR51/2 Grösserer Ölverlust aus der Motormitte

    Hi zusammen.
    Dass man die Schwalbenmotoren offenbar niemals 100%ig dicht bekommt
    hab ich ja schon an diversen Stellen gelesen. Soo undicht wie bei meinem
    Gefährt sollte es allerings doch nicht sein.
    Und zwar tropft da eine beunruhigende Menge Öl aus der Motormitte
    hinten über dem Ständer.
    Ich habe den Motor jetzt mehrmals gründlich von unten gereinigt und
    saubere Tücher untergelegt um mal die genaue Stelle zu finden. Nun
    bin ich sehr sicher, dass es wirklich aus dem Bereich der hinteren Motor-
    aufhängung kommt, also da wo der der Bolzen durch Ständer und
    Motorblock geht. Auch vorne an der Mittelnaht des Motors (ein paar cm
    unterhalb des Krümmers wo die untere flache Seite des Motors beginnt)
    hängt fast immer ein Tropfen.
    Der Ständer ist immer völlig eingesaut, und inzwischen ist auch die hintere
    Schwinge nass von Öl.
    Sowohl Kupplungsdeckel als auch Kickstarterdichtung sind tatsächlich
    dicht. Also um diese Stellen auszuschliessen habe ich den Kickstarter-
    Simmering, den O-Ring unter der Hohlschaltwelle und die Dichtung
    des Kupplungsdeckels erneuert. Habe da nach der Reinigung auch
    saubere Papierstreifen draufgeklebt, die trotz neuem Ölverlust am
    Ständer und vorne noch sauber waren.
    Von der Zündungsseite habe ich alle erreichbaren Schrauben nachgezogen.
    Ohne Erfolg.
    Ist meine Mitteldichtung hinüber? Oder kann das noch was anderes sein?
    Trau mich grad garnicht, das Ding zu fahren, einfach weil es überall
    Ölflecken hinterlässt, mal ganz davon abgesehen, dass ich das für ein
    Sicherheitsrisiko halte, falls mein Hinterrad oder gar die Bremse eingeölt wird...

  2. #2
    Super-Moderator Urgestein Avatar von Zschopower
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    Standard

    Hast Du vielleicht vor Kurzem das Getriebeöl gewechselt?
    Das gleiche wie Du beschrieben hast, ist mir auch passiert, nachdem ich neues Getriebeöl spendiert hatte.

    Da hilft dann nur eine neue Dichtung und weil man dazu den Motor total zerlegen muss, sollte man gleich auch neue Wellendichtringe und neue Lager spendieren, sowie alle Teile auf Verschleiss kontrollieren.

    Peter

  3. #3
    Urgestein Avatar von Dummschwätzer
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    Standard

    Bevor du aber den Motor zerpflückst, solltest du es erst noch mal mit dem Nachziehen der Spannschrauben des Motorgehäuses versuchen. Nicht selten wird dadurch der Motor in der Mitte wieder dicht.

    Frag ruhig, sollst ja was lernen!
    Raus aus der EU ! - Her mit der D-Mark ! - Sofort !

  4. #4
    Zündkerzenwechsler
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    30

    Standard

    Ja. Einhergehend mit dem Wechseln der Dichtungen hab ich auch
    frisches Öl eingefüllt.
    Wie oben erwähnt hab ich die von der Zündungsseite erreichbaren
    Spannschrauben schonmal nachgezogen.
    Die Wellendichtringe habe ich letztes Jahr im Oktober erneuert, also
    sowohl zündungs- als auch kupplungsseitig.
    Aber wenn ich den Motor eh komplett zerlegen lassen muss können
    die wohl direkt nochmal mitgemacht werden. Selbst schaffe ich das
    vermutlich nicht. Dafür fehlt mir Zeit und ein Ort an dem ich mehrere
    Wochen an einem zerlegten Motor basteln könnte.
    Neue Lager würden vermutlich auch helfen, der Motor hat laut Tacho
    >33.000 km runter und obwohl er recht gut läuft nehmen die
    Klingel- und Schleifgeräusche immer mehr zu.
    Hat jemand Tips für ne Werkstatt in Berlin, Gegend Lichtenberg/FrHain,
    die das machen könnte?

  5. #5
    Restaurateur Avatar von y5bc-der alte Sack
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    setz dich doch mal mit totoking in verbindung. der könnte dir zeigen wo der frosch die locken hat. ne anleitung zur selbsthilfe ist wertvoller als den motor irgendwo hinzuschicken. wenn alles klappt, sollte ein wochenende genügen
    manche kennen mich, manche können mich

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