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Thema: Kupplung trennt nicht - nach 6 Jahren Standzeit


  1. #1
    Flugschüler Avatar von Fabimoped
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    Standard Kupplung trennt nicht - nach 6 Jahren Standzeit

    Hallo,

    Ich habe mir schon viele Beiträge zum Thema "Kupplung trennt nicht" durchgelesen. Mich interessiert das Thema jedoch in Verbindung mit der langen Stillstandzeit von 6 Jahren.
    Bei meiner Kr 51/2 L habe ich den Kupplungshebel (am Kupplungsgehäuse) schon komplett nach vorne gezogen. Die Kupplung trennt jedoch kein Bisschen. Nur im Leerlauf hält das Hinterrad an.
    Kann es sein, dass die Kupplung verklebt ist und ich sich durch einen großen Ruck lösen lässt oder was habt ihr für Vorschläge für mich?

    Gruß Fabian

  2. #2
    Museumsdirektor Avatar von Airhead
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    Ja , Kupplung ist mit ziemlicher Sicherheit verklebt.
    Was tun? Metalllamellen anschleifen , Kupplungslammellen kosten kanppe 2 euro das Stück. Noch Fragen?
    Wer schneller schraubt steht länger in der Werkstatt.

  3. #3
    Flugschüler Avatar von Fabimoped
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    @Airhead

    danke für Deine, wie immer, schnelle Hilfe. Ich hatte gehofft, die Kupplung nicht zerlegen zu müssen. Könnte ich im Stand, nach vorne gelehnt, nicht Gas geben, mit Gang drin und dann stark auf die Bremse drücken?
    Falls nicht, wie lange brauche ich für Deine Methode?

  4. #4
    Museumsdirektor Avatar von Airhead
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    Die Kupplung frei zuschleifen ist nicht die feine Art. Und kann auch schäden zurfolge haben. Solche Art der Fehlerbehebung will ich nicht beschreiben.

    Die Rep. ist relativ einfach, dauert auch nicht lange. 30min würde ICH dafür einplanen.
    Das Kupplungspacket muss runter
    - Druckplatte demontieren
    - Zentralmutter am Packet entfernen
    - Packet entnehmen
    - Druckplatte verkehrtherum aufs Packet schrauben (Membranfeder wird gespannt, Sprengring hinten am Packet kann entfernt werden)
    - Metalllamellen grob abschleifen (Reste der Kupplungslamellen)
    - Mit neuen Lamellen wieder einbauen
    -Sprengring drauf
    -Packet einsetzten
    -Druckplatte lösen
    - Zentralmutti drauf
    -Druckplatte drauf
    - Kupplungeinstellen
    - Freuen

    Du brauchst dafür : 4 Sicherungsblech für die Druckplattenschrauben
    1 Sicherungsblech für dieZentralschraube des Kupplungskorbes
    4 Mittnehmerscheiben (Kupplungslamellen)
    1 Kupplungsdeckeldichtung

    Ich würde aber erst die Metalllamellen begutachten ob diese nicht schon andere Beschädigungen aufweisen.
    Wer schneller schraubt steht länger in der Werkstatt.

  5. #5
    Urgestein Avatar von Shadowrun
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    Na ja bei mir hat 10 - 20 min Motorlauf dann gereicht.

    ggf vorher ausprobieren. Warmfahren... neuen Öl rein und nochmal schon warmlaufen lassen.

    Die Scheiben unterliegen ja auch einer Ausdehnung bei Wärme + dem ölligem Ambiente reichts dann ja schon

  6. #6
    Flugschüler Avatar von Fabimoped
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    Danke für die ausführliche Beschreibung.
    Muss ich den rechten oder den linken Seitendeckel abnehmen? Benötige ich eine spezielle Zange für den Sprengring?
    Evtl. versuch ichs aber zuerst mit Shadowruns Methode. Ich hab jetzt schon 100e Stunden Arbeit reingesteckt und mein Lack trocknet schlecht...usw.
    Deswegen muss man verstehen, dass ich langsam keine Nerven mehr hab, aber bestimmt nur für kurz :wink:

  7. #7
    Museumsdirektor Avatar von Airhead
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    Zitat Zitat von Fabimoped
    Muss ich den rechten oder den linken Seitendeckel abnehmen?
    Entschuldige aber mit dieser Aussage hätte ich nicht gerechnet.
    Links sitzt die Kupplung, ist schließe daraus das du diesen noch nie runter hattest.
    Du hast noch wenig Ahnung ja? (ohne Bewertung)
    Dann könnte die 30min Aktion auch etwas länger dauern.
    Und noch die ein oder andere Frage auftretten.

    Und was ich hier noch mal deutlich sagen will, ERST DIE TECHNIK DANN DIE OPTIK.

    Es gibt extra Sprengringzangen, diese sind auch sinnvoll wenn man sie wenig benutzt. Dies erleichtert nicht nur die Arbeit, sondern erspart einem auf anfallende Wutausbrüche die entstehen wenn man immer wieder mit einer normalen Zange abrutscht, sich die Finger blutig schlägt, der Sprengring plötzlich durch die Garage fliegt (100% dahin wo du ihn nicht wieder findest, was eigentlich immer der Fall ist).
    Ich rat aber von der billig Umsteckzange von Louis ab, diese ist selbst für Hobbybastler einfach zu schlecht.
    Wer schneller schraubt steht länger in der Werkstatt.

  8. #8
    Flugschüler Avatar von Fabimoped
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    @Airhead

    mit der Technik war ich auch schon genug beschäftigt...
    Tut mir leid, deswegen heißt der Kupplungsdeckel ja Kupplungsdeckel(Kupplung ist drunter), wollte nur sichergehen. Das heißt ja wohl auch, dass ich das Öl erst ablassen muss. Ich werds wohl erstmal mit der 2.Methode versuchen. Wenn das bei vorsichtigem Vorgehen nicht funktionniert, werde ich wohl um das Zerlegen nicht herumkommen.
    Deine Anleitung werde ich in jedem Fall früher oder später gut gebrauchen können.
    Als Anfäger würde ich mich jedoch nichtmehr bezeichnen.

  9. #9
    Zahnradstoßer Avatar von pater-brown
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    Zitat Zitat von Airhead
    Die Kupplung frei zuschleifen ist nicht die feine Art. Und kann auch schäden zurfolge haben. Solche Art der Fehlerbehebung will ich nicht beschreiben.
    Ich aber...

    Kupplung gezogen halten (vielleicht mit nem Kabelbinder), schauen ob genug Öl drauf ist und den Motor im ersten Gang, bei Standgas und hochgebockten Hinterrad laufen lassen. Gelegentlich mal, bei weiter gezogener Kupplung und etwas hörerem Standgas versuchen mit dem Fuß das Rad anzuhalten. Aber nicht in den Speichen hängen bleiben... :wink:
    Sollte es noch 20-30 Minuten nicht gelingen, verfahren, wie Air es schon schrieb.

    Gruß
    DER
    PATER

  10. #10
    Flugschüler Avatar von Fabimoped
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    Hallo,
    also freischleifen lässt sich die Kupplung nicht. Ich denke nur, dass es vielleicht nicht an einem Verkleben der Kupplung liegt.
    Es ist nämlich so, dass man den Kupplungshebel sogut wie ohne Widerstand anziehen kann. Wäre die Kupplung verklebt, müsste der Wiederstand doch sehr groß sein...
    Kann es sein, dass sich da irgendwas im Gehäuseinneren ausgehängt hat, so dass die Lamellen nicht getrennt werden?
    Ich würde das ganze ja aufmachen, und wie beschrieben verfahren, nur ist es etwas ungünstig hier mit dem Werkeln(Öl), wo die Schwalbe gerade steht. So wäre es gut, wenn ich die Prozedur mit dem Öffnen nur einmal durchführen müsste und die Kupplung danach auch wirklich funktionniert.
    Viele Grüße, Fabian

  11. #11
    Simsonfreund Avatar von T.I._King
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    Zitat Zitat von Fabimoped
    Es ist nämlich so, dass man den Kupplungshebel sogut wie ohne Widerstand anziehen kann. Wäre die Kupplung verklebt, müsste der Wiederstand doch sehr groß sein...
    wenn die kupplung verklebt ist,ist der wiederstand groß ja..
    also ich würde sie öffnen und reinigen...

    kann es sein,das einfach dein bowdenzug gerissen ist,oder so??

    ti
    [url]http://www.youtube.com/watch?v=yyaRiE1nBsY[/url]

  12. #12
    Flugschüler Avatar von Fabimoped
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    Nee, der Bowdenzug ist ok, und bewegt auch den Hebel am Gehäuse. Bowdenzug ist auch frisch geölt.
    Das Problem ist schon irgendwie eigenartig. Wahrscheinlich muss ichs doch erst aufmachen und dann überlegen was zu tun ist.
    Ich hatte nur gehofft, dass es vielleicht einen Trick gibt...
    Ich habe die Kupplung auch bereits nachgestellt(unter schwarzem Deckel). Müsste ich evtl. die schwarze schraube noch weiter reinschrauben, als bis zum ersten Widerstand?

    Danke für die Hilfe! Die Kupplung war einfach völlig verstellt. Durch stärkeres Hereindrehen der Druckschraube auch gegen leichten Widerstand hat sich das Problem gelöst!

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