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Thema: Kupplungswellenspiel M53


  1. #1

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    Standard Kupplungswellenspiel M53

    Hallo,

    nachdem einer meiner Kurbelwellensimmeringe undicht geworden ist, bin ich nun dabei meinen Motor zu regenerieren.

    Mir ist da nur eines unklar...

    Man sollte ja das Spiel zwischen Kupplungskorb und Mitnehmer auf 0,2 - 0,3 mm einstellen.
    Das geschieht doch aber über die Buchse im Kupplungskorb?!

    Allerdings kann ja die komplette Welle zwischen den beiden Lagern noch wandern? Also ich meine, auf der einen Seite ist ja der Sicherungsring und auf der anderen Seite die Gehäusehälfte mit eingepresstem Lager. D.h. je nachdem wie weit die Gehäusehälften (z.B. durch unterschiedlich dicke Papierdichtungen) auseinander sind hat die Welle mehr oder weniger Spiel.
    Damit ändert sich dann auch die Lage des Kupplungskorbzahnrades zum Primärritzel der Kurbelwelle.
    Das lässt sich dann doch mit der Scheibe (Serie 1 mm) zwischen Lager und Buchse des Kupplungskorbes ausgleichen?!

    Außerdem montiere ich da die Kupplungswelle erst in die linke Gehäusehälfte, d.h. wenn ich die rechte Gehäusehälfte aufsetze, kann es sein, dass die Welle nicht ganz im Lager sitzt.
    Da es sich aber um eine Presspassung handelt, sitzt die Welle erst mal fest und ich habe keine Chance zu sehen, welches Spiel die Welle hat?

    Habe ich da irgendeinen Denkfehler drin?
    Wie stellt ihr das ein?

  2. #2
    Super-Moderator Museumsdirektor Avatar von totoking
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    Standard

    Hallo,
    so ganz richtig klar ist mir dein Problem nicht.
    Fakt ist, dass der M53 linksseitig keinen Sicherungsring hat, der die Welle am Wandern nach rechts hindert. Das ist auch der Grund, aus dem man an einigen Motorblöcken schöne Schleifspuren vom Kupplungskorb im Aluminium findet.
    Umso wichtiger ist, dass das Spiel des Kupplungskorbes links ordentlich ausgeglichen wird. Nach der Montage der Kupplungswelle mit 1.Gang sitzt diese auf Anschlag in der linken Gehäusehälfte. Mit einer Ausgleichsscheibe passender Stärke stellt man nun einfach das Axialspiel des Korbes auf 0,2mm ein und gut ist. Die Welle kann dann hinterher um genau dieses Spiel nach rechts wandern, das kann man tolerieren.
    Dass sich die Lage vom Primärritzel zum Korb dabei ändert muss man in Kauf nehmen. Da das Primärritzel eh breiter ist, macht das auch nichts.
    Beim M5X1 wurden die genannten Schwachpunkte verbessert. Die Kupplungswelle hat eine Nut und ist gegen Verrutschen nach recht damit gesichert. Und es gibt 2 Ausgleichsscheiben, die erste um die Position zum Primärritzel einzustellen, die zweite um das passende Spiel für den Korb zu gewährleisten.

    Trotz der konstruktionsbedingten Nachteile ist der M53 in diesem Bereich erstaunlich haltbar und macht selten Probleme im Bereich Kupplung und Primärtrieb.
    Sirko
    Ich wünschte ich wäre eine Lorbeere, dann hätt ich nichts zu tun als auf mir auszuruhn!!!

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