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Thema: Kurbelwelle dreht schwer nach dem Zusammenbau


  1. #17
    Restaurateur Avatar von Restaurator
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    Ja Gerd, das haben wir.
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  2. #18
    Simsonschrauber Avatar von Jörn
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    Ich bin ja absolut beruhigt, wenn Restaurator bestätigt, was ich auch geschrieben habe zum Thema WeDis etc. Sehr gut. Was ich allerdings anders mache: Ich öle die Wedis innen nicht, sondern fülle den Zwischenraum der Dichtlippen mit Fett.

    Ergebnis wirds gleiche sein, Hauptsache die Trockenreibung beim ersten Anlaufen samt Ankleben der Dichtlippen an der Welle wird vermieden.
    Fährt mittlerweile Habicht, Bj. 1974. Vorher Kr51/1, S50, SR50.

  3. #19
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    Ob nun innen geölt oder gefettet. Trotzdem, auch wenn die Gefahr besteht das wieder ein Kleinkrieg entsteht... Ich öle Wellendichtringe auch außen ein. Denn auch dann lassen sich die Ringe schwer einpressen. Allerdings tue ich das nur bei den Ringen an der Kurbelwelle und Hohlschaltwelle. Die restlichen lassen sich ja "von hinten" einführen...
    Mal bist du Hund, mal bist du Baum...

  4. #20
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    Die Welle ist eine regenerierte, Die habe ich im November in Neuruppin erstanden, genau wie Zylinder und Co.

  5. #21
    Restaurateur Avatar von Restaurator
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    Zitat Zitat von NifiTrabant Beitrag anzeigen
    Die Welle ist eine regenerierte,
    So einen Mist hat man schon zu DDR-Zeiten gemacht! Anstatt ein neues Pleuel zu verbauen, wurde bei den nadelgelagerten KWs einfach eine Broncebuchse ins obere Pleuelauge gesetzt, und fertisch.

    Man findest solche KWs übrigens auch in den M 5XX- Motoren, die ja ausschließlich nadelgelagerte KWs haben sollten.
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  6. #22
    Urgestein Avatar von Deutz40
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    Laufen aber auch ganz gut , und bischen mehr Mischöl macht den Braten auch nicht fett
    Immer schön den Auspuff freihalten

  7. #23
    Restaurateur Avatar von Restaurator
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    Bei einem angenommenen Verbrauch von 3L/100km ind das bei 20.000Km Laufleistung, immerhin 6L mehr Öl.
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  8. #24
    Super-Moderator Urgestein Avatar von Rossi
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    Zitat Zitat von Restaurator Beitrag anzeigen
    Bei einem angenommenen Verbrauch von 3L/100km ind das bei 20.000Km Laufleistung, immerhin 6L mehr Öl.
    Das ist aber auch das einzige Problem, technisch gesehen ist das egal. Das tut beides vernünftig. Das Bronzelager hat sogar den Vorteil, dass es ewig hält (vorausgesetzt genug Öl!) und es keine Lagernadeln hat, die sich durchs Gehäuse arbeiten können. Allerdings wenn doch mal kaputt muss die Kurbelwelle raus.

    MfG

    Tobias

  9. #25
    Restaurateur Avatar von Restaurator
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    Das beides vernünftig funktioniert, ist mir schon klar. Mir ging es im Wesentlichen nur um die Art der KW-Regenerierung, die Murks ist. Bei einer KW-Regenerierung würde man normalerweise den Hubzapfen, Pleuel und Lager austauschen, und nicht nur eine neue Buchse in das obere Pleuel-Auge pressen! Wenn man das jedoch korrekt machen würde, wäre die Regenerierung wohl teurer, als eine Neue KW!

    Mir persönlich würde es schon sehr missfallen, wenn ich vorher mit 1:50 fahren konnte, nach einer Motorregenerierung aber nun mit 1:33 fahren müsste. Wie bereits gesagt wurde das ja teilweise auch bei den M5xx-Motoren praktiziert. Wenn ein regenerrierter Motor mit nadelgelagerter KW 30.000km halten würde, hätte man die KW durch die Öl-Einsparung sogar gratis! Und das ist doch eine Überlegung wert, oder nicht?
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  10. #26
    Super-Moderator Urgestein Avatar von Rossi
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    Hi,

    ich ersetze die auch durch die 1:50-Kurbelwellen mit Nadellager. Wer weiss schon wann die Kurbelwelle regeneriert worden ist. Kann ja durchaus vor der Einführung des Nadellagers sein.

    Allerdings habe ich hier auch Kurbelwellen aus der M5x1 Serie liegen, die zu DDR-Zeiten mit Bronzelagern im Pleul regeneriert worden sind.

    Scheint also eine gängige Methode gewesen zu sein.

    Es gibt sogar Nachbaukurbelwellen mit Gleitlager anstatt Nadellager.

    Regenerieren einer Kurbelwelle im Tausch ist übrings gar nicht sooo viel Teurer als eine neue Nachbauwelle.

    Ich frage mich bloss ob sich das so lohnt, die Nachbauwellen sind qualitativ eigentlich in Ordnung und bei der Regenerierung wird dann auch Nachbaupleul plus Lager eingebaut und wieder verpresst und ausgerichtet.

    Ich gehe davon aus, dass die hier verbaute KW in Ordnung ist, hat halt nur den "Schönheitsfehler" von 1:33. Damit muss man dann im Grunde leben oder die 45€ in die Hand nehmen und eine andere kaufen.

    MfG

    Tobias

  11. #27
    Restaurateur Avatar von Schwalbenchris
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    Zitat Zitat von Matthias1 Beitrag anzeigen
    Es ist m.E. geschickter, erst die Lager ordentlich aufzuwärmen (90°C oder so), gleichzeitig die KW ins Eisfach zu legen, und dann zuerst die Lager bis Anschlag auf die Welle zu bringen.
    Das geht doch nur bei dem M5x1?!
    BLECH STATT PLASTIK!

  12. #28
    Tankentroster
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    So, ich habe heute abend meinen Motor zum Zusammenbau die Zweite vorbereitet. Nun habe ich auch das Spiel des Kolbens zwischen den Anlaufscheiben gemessen. Summasummarum 0,6mm. (gemessen mit Fühlerlehre, gefühlt ist es mehr...). In der Rep-Anleitung konnte ich dazu keine Maßangabe finden. Nun ist es ja so, dass das Pleuel über den Kolben/Kolbenbolzen mittig gehalten/geführt wird/werden soll oder irre ich mich da? Wenn im RepHandbuch dazu nichts zu finden ist, kann ich dieses Spiel nun vernachlässigen? Es ist ja wohl nicht Sinn der Sache, dass das Pleuel beim Lastwechsel wandert...

  13. #29
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    So, das Gehäuse ist wieder zusammen. Die Welle dreht schön, nichts klemmt oder schabt. Bleibt immernoch die Frage mit dem Einbauspiel des Kolbens auf dem Kolbenbolzen und Pleuel...

  14. #30
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    Zitat Zitat von Restaurator Beitrag anzeigen
    Bei einem angenommenen Verbrauch von 3L/100km ind das bei 20.000Km Laufleistung, immerhin 6L mehr Öl.
    Das sind bei angenommenen 5€ pro Liter Öl unfassbare 30€ Mehrkosten auf die Lebensdauer. Oder anders gesagt: 0,0015€ pro Kilometer. Da ist der Weg ins Armenhaus vorprogrammiert.
    Disclaimer: Beiträge können Ironie und unsichtbare Smileys enthalten.

  15. #31
    Restaurateur Avatar von Restaurator
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    Zitat Zitat von Prof Beitrag anzeigen
    Das sind bei angenommenen 5€ pro Liter Öl unfassbare 30€ Mehrkosten auf die Lebensdauer. Oder anders gesagt: 0,0015€ pro Kilometer. Da ist der Weg ins Armenhaus vorprogrammiert.
    Du denkst in zu kleinen Dimensionen. Zuerst liegt ja die angebliche Lebensdauer der Simson-Motoren bei 40.000km. Das wären dann ja schon unfassbare 60€, für 12L Öl an Mehrkosten. Die nadelgelagerte KW wäre damit schon mehr als bezahlt!

    Interessanter als der schnöde finanzielle Aspekt ist aber der für die Umwelt. Wenn von den im Schnitt angemeldeten 370.000 Simmen, nur 150.000 mehr mit nadelgelagerte KW fahren würden, wären das auf die Lebensdauer betrachtet immerhin 1.800.000L, 2-Takt-Öl, welches nicht sinnlos verbrannt werden würde. Bei deinen angenommenen 5€/L immerhin Öl im VK-Wert von 9.000.000€.

    Da die Zahlen für die angemeldeten Simmen Realität sind, sollte man meiner Meinung nach das Potential für einen positiven Beitrag zur Umwelt und Einsparung für jeden Simson-Fahrer ruhig einmal aufzeigen. Weil viele Simson-Fahrer mehr als 5€/L für ihr Öl bezahlen, ist deren Ersparnis sogar noch größer.

    Ich denke, das es keinen Grund gibt, das Ganze ins Lächerliche zu ziehen, weil für viele Simson-Fahrer schon oft die Erneuerung von Bremsen und Bereifung finanziell ein Problem darstellt.
    Geändert von Restaurator (12.01.2013 um 22:17 Uhr)
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  16. #32
    Chefkonstrukteur Avatar von Matthias1
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    Du hast Recht. Der Prof. hat eben manchmal Lust zum stänkern, und nu iss gut .
    Die Dummen haben das Pulver nicht erfunden. Aber sie schießen damit.

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