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Thema: KW Lager mit Kältespray einsetzen ?


  1. #1
    Tankentroster
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    113

    Standard KW Lager mit Kältespray einsetzen ?

    Hallo Nestler,

    tja leider hat es meine Schwalbe erwischt.
    KW Lager auf Lima Seite defekt (Geräusche, leichtes Spiel)

    Wie die Lager ersetzt werden habe ich in den Threads soweit erlesen.

    Aber kann ich das auch mit Kältespray machen ?
    Also das Lager herunterkühlen und den heißen Seitendeckel wieder aufsetzen?

    Könnte meine Kurbelwelle nen schaden abbekommen haben?
    Das Spiel im Lager ist sehr gering, die Geräusche die es macht eher nicht...

    Wenn ich eine neue KW einbaue muss die irgendwie vermittelt/Zentriert werden?


    Fragen über fragen.....

    Gruß Holger

  2. #2
    Kettenblattschleifer Avatar von seggi
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    Standard Re: KW Lager mit Kältespray einsetzen ?

    Zitat Zitat von schwalbenholger
    Aber kann ich das auch mit Kältespray machen ?
    Also das Lager herunterkühlen und den heißen Seitendeckel wieder aufsetzen?

    Ein heisser Seiten deckel reicht völlig aus.



    Wenn ich eine neue KW einbaue muss die irgendwie vermittelt/Zentriert werden?

    Nein, die zentriert sich durch die Lager. Wichtig ist, dass die Lager zuerst auf die KW kommen und zwar bis zum Anschlag ran. Nur dann stehen die Lager im exakt rechten Winkel zur Kurbelwelle.

  3. #3
    Zahnradstoßer Avatar von Sven1988
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    Standard Re: KW Lager mit Kältespray einsetzen ?

    Zitat Zitat von seggi

    Wichtig ist, dass die Lager zuerst auf die KW kommen und zwar bis zum Anschlag ran. Nur dann stehen die Lager im exakt rechten Winkel zur Kurbelwelle.
    @Seggi:

    Ahhhja...

    Gruß,

    Sven

  4. #4
    Museumsdirektor Avatar von Airhead
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    5.049

    Standard

    Ich hoffe du ers alle Lager.

    Du bestückst zuerst die linke Motorhälfte mit dem KW Lager. Das Lager kannst
    du ins Gefierfach legen, die Motrhälfte erwärmst du (ca.100°C).

    Die KW die du auch ins Gefierfach leget hast :wink: wird nun mit dem erwärmten rechten Lager bestückt und geht dann wieder ins Gefierfach zurück.

    Später wird die erwärmte linke Motorhälfte mit der KW bestückt und gleich die
    rechte Motorhälfte auch moniert, da das rechte KW Lager noch kalt ist.

    Sven, warum?
    Bei schon vormontiertem Lager in der rechten Motorhälfte, wird ansonsten ein
    zuhoher Druck ausgeübt auf die KW. Die Chance das möglichst zu vermeinden
    ist es schon vorher auf die KW zu montieren.
    Sonst hast du auch kein Spiel mehr für die Ölleitscheibe. Ist diese vorher montiert worden , nimmt sie beim zusammenbauen Schaden, da die krumm
    gedrückt wird.
    Wer schneller schraubt steht länger in der Werkstatt.

  5. #5
    Urgestein Avatar von Dummschwätzer
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    Standard

    Also eigentlich wird das rechte Kurbelwellenlager ja erst zuletzt montiert, wenn die Motorhälften schon wieder miteinander verschraubt sind. Dazu gibt's spezielle Heizpilze und eine Montagehülse /-dorn. Aber wer Ahnung und Geschick hat, der bekommts sicher auch mit Backofen und Kühlschrank hin, ohne daß das Gehäuse, die Kugellager oder die Kurbelwelle Schaden nimmt. Aber wie gesagt, Ahnung und Geschick.

    Die Kurbelwelle sollte natürlich auch in axialer Richtung zentriert bzw. vermittelt werden. Dazu sind die Ausgleichsscheiben da. Die werden links bzw. rechts neben beide Kurbelwellenlager gelegt, damit die Kurbelwangen der Kurbelwelle am Ende genau in der Mitte des Kurbelgehäuses liegen. Das muß man vorher mit einem Meßschieber oder Tiefenmaß ausmessen und ausrechnen. Dicke der Dichtung mit berücksichtigen. Wenn die Kurbelwelle seitlich bis 0,5 mm versetzt ist, ist das aber kein Problem. Es soll halt nur nicht so sein, daß man im Kurbelhaus auf der einen Seite der Kurbelwelle eine Rotte Schweine durchjagen kann, ohne daß die an ecken und auf der andere Seite kein Blatt Papier mehr dazwischen geht.

  6. #6
    Tankentroster Avatar von oldifreak
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    Standard

    Reden wir hier vom einser Motor ??? Wie soll denn das gehen mit allem was gesagt wurde, erst Lager auf die Welle ?, wie wollt ihr dann denn den Simmerring einsetzten? Und die Ölleitscheibe ? Beim /2 Motor werden die Lager erst auf die Welle gesteckt, der einser hat da keine Anschläge, und Leute hört doch auf mit der Kühlschrankmethode, glaubt ihr das haben die im Werk auch so gemacht ??? Ne Heizplatte reicht da völlig aus, denn wenn ihr erst aus Muttis Küche in die Garage lauft ist eh alles wieder warm. einen Heizpilz baut ihr euch selber, alte KW, Hubzapfen durchflexen, bis auf die Lagerfläche den Stumpf kürzen, bißchen mit der Schruppscheibe den Sitz schrumpfen, das Teil auf die Heißplatte ins Lager und eine Rauchen, dann raus aus Lager und Motor zusammenbauen...

  7. #7
    Administrator Urgestein Avatar von Prof
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    Zitat Zitat von oldifreak
    Reden wir hier vom einser Motor ???
    Nein. Steht zwar nicht im ersten Beitrag, aber wenn man ins Profil des Threadersteller schaut, liest man was von KR 51/2E.

    Wie war das mit dem genauer hinschauen? :wink:

    MfG
    Ralf

  8. #8
    Kettenblattschleifer Avatar von seggi
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    Zitat Zitat von Dummschwaetzer
    Die Kurbelwelle sollte natürlich auch in axialer Richtung zentriert bzw. vermittelt werden. Dazu sind die Ausgleichsscheiben da. Die werden links bzw. rechts neben beide Kurbelwellenlager gelegt, damit die Kurbelwangen der Kurbelwelle am Ende genau in der Mitte des Kurbelgehäuses liegen.
    Also da muß ich widersprechen, ich hab mal mein schlaues Buch herausgekramt, und da wird nichts von einer Ausgleichsscheibe hinterm linken KW-Lager erwähnt. Das Axialspiel wird nur auf der rechten Seite eingestellt. Und so hab ich auch das bei meinem KW-Wechsel gemacht, das Pleuel war trotzdem mittig.

  9. #9
    Urgestein Avatar von Dummschwätzer
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    Standard

    Das ist dein gutes Recht, zu widersprechen. Wir sind ja ein freies Land. :)
    Allerdings muß nicht alles, nur weil's nicht in irgend einem bestimmten Buch drin steht, deshalb falsch sein.
    In deinem Buch steht ja auch nicht drin, daß man z.B. Schrauben rechtsrum rein- und linksrum rausdreht. Das sind so grundlegende Sachen die man als Profi halt weiß.

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