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Thema: Ladefix 2,5 oder 0,4?


  1. #1
    Zündkerzenwechsler Avatar von alka_2000
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    Hallo,

    habe gerade bei eBay ein Ladefix 0,4 für die Schwalbe gesehen. Ich habe daheim nur ein Ladefix 2,5. Auf dem Bild ist bei mir ein Trabbi abgebildet. Kann ich das Ladegerät (umschaltbar 6 bzw. 12 Volt) auch für die Schwalbenbatterie nehmen oder ist der Ladestrom (2,5 Ampere) zu hoch?

    Wenn ja wie lange muss ich die dann laden?

    http://cgi.ebay.de/Ladefix-Ladegerae...temZ8005445276

  2. #2
    Chefkonstrukteur Avatar von experimentator
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    Hallo,

    Normalerweise werden Bleiakkumulatoren mit 1/10 ihrer Kapazität geladen.
    Bei einem 4,5 Ah Akku wären das also 0,45, mit einem größeren Ladegerät geht es zwar schneller aber nicht unbedingt schonend für den Akku.
    Geladen wird so lange bis alle Zellen gleichmäßig blubbern bzw bis die entsprechende Ladespannung an der Batterie erreicht ist 7,5 - 7,8 Volt bei einer 6 Volt Batterie.
    Kauf dir den Ladefix 0,4.

    mfg Gert

  3. #3
    Simsonfreund Avatar von Ramirez
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    Hat Dein 2,5er-Ladefix ein Amperemeter dran? Wenn ja, kontrollier doch mal spasseshalber, mit wieviel Strom das Ding die Schwalbebatterie lädt...

    2,5 Ampere wäre ne 1a-Schnellladung, die Batterie dürfte so in 3 Stunden proppevoll sein.

    Eigentlich kontrolliert man den Ladezustand der Batterie immer mit einem Aräometer, einem Säureheber. Fragt mich jetzt nicht, nach den Dichten, die angezeigt werden müssen, aber wenn ich mich richtig erinnere, war irgendwas zwischen 1,24 und 1,28 gleichbedeutend mit ner vollen Batterie.

  4. #4
    Kettenblattschleifer Avatar von Charles
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    wissen ist macht, nicht wissen macht die batterie kaputt

    eine Zelle hat eine nennspannung von 2,0V macht mal 3 = 6V
    die Ladeerhaltungsspannung beträgt rund 2,23V /zelle macht mal 3 = 6,7V
    die Ladespannung bei rund 2,3V /zelle macht mal 3 = 6,9V oder rund 7V

    geladen werden kann auf zweierlei Art,

    U-I Kennlinie: dabei wird die Spannung auf 2,3V/Zelle eingestellt, der Strom richtet sich danach

    I-U Kennlinie: hierbei wird rund 1/10 der Nennkapazität an Strom eingestellt und so lange geladen bis die Ladeerhaltungsspannung erreicht ist

    ps. die nennsäuredichte beträgt 1,24
    bis 1,26 ist das kein problem, darüber zerstört langsam aber sicher die batterie, aber wer hat schon 'nen säureheber zu hause

  5. #5
    Chefkonstrukteur Avatar von experimentator
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    Hallo,

    @Ramirez
    Am Ladefix 2,5 ist kein Amperemeter.

    @Charles
    Ich hab einen Säureheber zu Hause, allerdings noch aus seeligen Zeiten, Heute gibts die sogar noch im Baumarkt zu kaufen.

    mfg Gert

  6. #6
    Kettenblattschleifer Avatar von Charles
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    wenn der noch aus seeligen zeiten ist, dann solltest du den mal entsorgen oder einrahmen, nach ca 4-5 jahren sollten die nähmlich mal auf anzeigegenauigkeit überprüft werden,
    bei uns im baumarkt hab ich noch keine gesehen (hab aber auch noch nie nach gesucht) wenn ich einen brauche, geh bei mir in 'nen batterieraum und 'borg' mir einen

  7. #7
    Simsonfreund Avatar von Ramirez
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    Die Säureheber gibt´s tatsächlich in sehr vielen Baumärkten für ein paar Mark zu kaufen. Wenn es so einer ist, wie ich zuhause habe (Funktionsprinzip Pipette mit eingebautem Schwimmer), dann kannste den normalerweise auch ohne Probleme weiterbenutzen, was soll daran kaputtgehen!?

  8. #8
    Zündkerzenwechsler Avatar von alter_Vogler
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    mit 2500 mAh machst du eine "Schnellladung" ,die ist aber
    nicht gut für den Bleiakumulator.

    400 mAh Ladestrom ist genau das richtige ,wie dir ja schon
    gesagt wurde.

    jetzt musst du nur noch die Ladezeit berechnen in dem du die
    400 mA/h aufrechnest bis zu 4500 mAh der Schwalbenbatterie.
    also in ca.12h Ladezeit ist alles aufgeladen.

    ps.bin grade beim "überwintern" meiner Batterien zu gange.
    1x6V8Ah u. 1x6V4,5Ah
    diesmal werde ich sie noch mal rausnehmen,demnach versuche
    ich die Pflege und Überwinterung im eingebauten zustand
    zu realisieren......?

    Paul

  9. #9
    Kettenblattschleifer Avatar von Charles
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    @ramirez: also der säureheber geht nicht kaputt in dem sinne, sondern die anzeigegenauigkeit leidet, das reicht vielfach noch für 'ne gut schätzung, allerdings sollte man sich nach 4-5 jahren einen neuen zulegen, wenn man die anzeige nicht überprüfen kann

    @alter_vogler: die strombegrenzung auf 400mA ist nur dann wichtig, wenn du die ladespannung von 2,3V/zelle nicht erreichst, wenn du von vorn herein die ca.7V einstellen kannst ist es egal was dein ladegerät an strom bringen kann, da sich die batterie genau soviel nimmt wie si brauch und nicht einen deut mehr

    die von dir angesprochene starkladung wäre bei 8,4V und max 400mA, die musst du dann in zyklen machen 1h laden und 1h ruhen, da du sonst die batterie gar kochst

    die 2500mA die das ladegerät kann sind völlig irrelevant

  10. #10
    Zündkerzenwechsler Avatar von alter_Vogler
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    @Charles :ist schon richtig aber wir gehen davon aus das
    die Ladegeräte (Ladefix)über keinerlei Regelungsmöglichkeiten
    verfügen weder Automatik noch die Abänderung der Vollt u.
    Amperebereiche .
    die Umschaltung von 6 auf 12V ist vereinzelt möglich ,die
    Ladestromstärke ist hierbei die selbe.

    ich glaube die Batterie ca. 12 h mit 400 mAh aufzuladen ist
    am einfachsten .
    laden mit zu hohen Ladestrom um beständig zu sehen das die
    Batterie nicht "verkocht" und nachdem womöglich noch Desteliertes
    Wasser nachgefüllt werden muss ist mir zu aufwendig.
    mit den wenigen Ladestrom wird die Bakterie (Batterie)auch
    länger halten und mann braucht seltener eine neue zu besorgen.

    ps.man kann auch die Batterie mit 1/20 ihrer Kapazität laden,
    das ist noch günstiger.

    Paul

  11. #11
    Kettenblattschleifer Avatar von Charles
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    dann solltest du mal messen welche ladespannung bei 6V aus dem ladefix kommen, wie gesagt, die batterie nimmt sich was sie brauch, da brauchst du keine regelung für

    im gegenteil, wenn dort exakt 6,9V rauskommen und das ladegerät 2,5A bringt geht es sogar schneller

    wenn das ladegerät nur 0,4A kann und die batterie mehr möchte bricht die spannung zusammen, das ladegerät befindet sich dann in der strombegrenzung, wenn die ladespannung erreicht ist, sinkt der strom mit der zeit, dann ist es in der spannungsbegrenzung, wenn die batterie nahezu voll ist geht kaum noch strom rein, auch bei deinem 0,4A ladegerät überladung ist da ausgeschlossen, die schaffst du nur wenn du mit höherer spannung lädst, also z.B. 8,4V dann musst du aufpassen (Zyklenladung)

    als beispiel: bei uns auf arbeit gehen die gleichrichter nach 2 min netzausfall in die ladekennlinie und das für 24 h, obwohl nur vielleicht 3 min die batterie belastet wurde, überladen wurde dadurch bei uns noch nie 'ne batterie und die einstellung gibt es schon so lange, dass sie schon als historisch gilt

  12. #12
    Zündkerzenwechsler Avatar von alka_2000
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    Ja gut alles klar...

    Kann man die Batterie eigentlich allmählich in der Schwalbe aufladen wenn man jeden Tag regelmäßig fährt? Oder bekommt das der leeren Batterie nicht gut wenn sie immer nur ein bisschen geladen wird?

  13. #13
    Kettenblattschleifer Avatar von Charles
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    also theoretisch ja, praktisch wahrscheinlich eher weniger

    wenn du fährst wirst du ja auch ab und an blinken, wenn die batterie dann leer ist kommt sie dadurch nur schwer wieder in die gänge

    ausserdem kommt erschwerend hinzu, dass die originale ladeanlage ja nur eine halbwelle macht, die andere wird ja in wärme verheizt, d.h. die batterie erhält pulsierenden strom, noch etwas was für batterien im allgemeinen nicht gut, für leere batterien im besonderen nicht so toll ist

    wenn du eine auflademöglichkeit hast solltest du die batterie extern aufladen, ist einfach schöner (und geht schneller)
    hast du keine, kannst du sie während der fahrt aufladen, solltest dann aber darauf achten ordentlich strecke zu machen und nach möglichkeit weder hupen noch blinken

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